Nintendo Switch - Firmware-Sicherheitslücke ermöglichte Hacks & Homebrew-Software

Das neueste Firmware-Update für die Nintendo Switch mit der Nummer 3.0.1 behebt ein Sicherheitsleck. Wer seine Konsole allerdings hacken will, um Homebrew-Software zu nutzen, sollte auf das Update verzichten.

von David Molke,
22.08.2017 13:30 Uhr

Vor dem Firmware-Update 3.0.1. war ein Nintendo Switch-Explout möglich, der alle Erlaubnisse erteilt Vor dem Firmware-Update 3.0.1. war ein Nintendo Switch-Explout möglich, der alle Erlaubnisse erteilt

Mit dem neuen Firmware-Update für die Nintendo Switch wurde offenbar ein massives Sicherheitsleckbehoben. Das freut natürlich die meisten Anwender, da es das System sicherer macht und sich jetzt niemand mehr so leicht unbefugten Zugriff auf alle Funktionen des Betriebssystems verschaffen kann. Die Homebrew-Community trauert dem Sicherheitsleck allerdings hinterher, da ihre Bestrebungen, das System zu knacken und eigene, selbstgemachte Software darauf laufen zu lassen, dadurch deutlich erschwert werden.

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Wer seine Nintendo Switch also (auf eigene Gefahr) hacken will und Homebrew-Fan ist, sollte nicht auf die Version 3.0.1 updaten, weil das Ganze sonst wohl deutlich länger dauert. Details zu der Sache liefert die Nintendo Switch-Homebrew-Seite SwitchBrew (via WCCFTech).

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Aber auch der Pokémon- und 3DS-Hacker SciresM betont auf Twitter noch einmal, wie schwerwiegend der mittlerweile behobene Fehler offenbar war – und dass Nintendo Switch-Besitzer mit einem Faible für Hacks und Homebrew-Software nicht updaten sollten. Selbstverständlich erfolgt das Hacken einer Nintendo Switch sowie die Nutzung von Homebrew-Software auf eigene Gefahr.

Link zum Twitter-Inhalt

Lasst ihr von Hacks und Homebrews lieber die Finger oder ist es euch das Risiko wert?

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