Nintendo Switch Pro fehlt laut Gerücht die 4K-Unterstützung

Die Berichte um eine verbesserte Switch häufen sich zwar mittlerweile aber ein Gerücht lässt jetzt an der 4K-Unterstützung zweifeln.

von Sebastian Zeitz,
27.01.2020 13:24 Uhr

Nach der Switch Lite ist eine Pro-Variante nicht unwahrscheinlich. Laut neuestem Gerücht aber ohne 4K. Nach der Switch Lite ist eine Pro-Variante nicht unwahrscheinlich. Laut neuestem Gerücht aber ohne 4K.

Während sich bei den Next-Gen-Konsolen wenig überraschend die Gerüchte überschlagen, ist es auch bei Nintendo unerwartet turbulent. Laut einem neuen Gerücht um die neue Nintendo Switch Pro, die vor allem Hardware-technisch stärker sein soll, könnte ein wichtiges Merkmal einer Pro-Konsole aber nicht dabei sein.

Ohne 4K und kein Performance-Boost?

Das Gerücht stammt aus einem koreanischen Forum (via Metro) und berichtet von einem komplett neuen Grafikchip, den Nintendo zusammen mit Nvidia entwickelt. Demnach sind sie aber in der Produktion etwas hinterher, weshalb es noch nicht sicher ist, ob die Nintendo Switch Pro wirklich dieses Jahr erscheinen wird.

Ferner wird in dem Gerücht davon gesprochen, dass eine 4K-Unterstützung sowie siginifikante Performance-Verbesserungen nicht möglich sein werden.

Eine abgewandelte GPU: Etwas im Kontrast dazu steht, dass die Switch Pro nicht mehr auf dem bisherigen Tegra X1 sondern dem Tegra X3 basieren soll. Dieser nimmt sich eine Architektur namens Volta als Grundlage, die bisher in Supercomputer, selbstfahrenden Autos und Cloud-Technologien angewendet wurde.

Ob mit dem Tegra X3, der in der verbesserten Nintendo Switch verbaut sein könnte, Performance-Verbesserungen und 4K-Unterstützung wirklich möglich sein wird, bleibt abzuwarten.

Ist 4K überhaupt notwendig?

Bisher laufen nur eine Handvoll an Spielen in 1080p mit 60FPS im Docked-Modus der Switch, während im Handheld maximal eine Auflösung von 720p erreicht wird. Wenn Nintendo jetzt eine Konsole bauen würde, die 4K unterstützt, wäre der Sprung zwischen den bisherigen Konsolen enorm hoch und könnte für eine sehr große Schere zwischen der Switch-Familie sorgen.

Sinnvoller wäre es, das bisherige Maximal-Ziel von 1080p mit 60FPS regelmäßiger zu erreichen. Zudem könnte das Display verbessert werden, um auch im Handheld eine höhere Auflösung anbieten zu können. Dass ein Hardware-Update der Switch aber nötig ist, um während der nächsten Konsolengeneration bestehen zu können, hat unser Kollege Hannes Rossow in seiner Kolumne bereits diskutiert.

Es bleibt abzuwarten, welchen Weg Nintendo mit einer verbesserten Nintendo Switch einschlagen wird, vor allem wenn sich das neueste Gerücht bewahrheitet und die Verbesserungen sich nicht auf Performance und Auflösung konzentrieren werden.

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