Der One Piece-Manga macht auch im neuen Jahr keinen Halt: Mit den kürzlich veröffentlichten Leaks zu Kapitel 1.171 läuft innerhalb der Community eine neue Theorie heiß, die den (vermutlichen) finalen Bösewicht der Serie mit Lord Voldemort aus Harry Potter gleichstellt.
Spoilerwarnung: Im folgenden Artikel behandeln wir Teile des noch unveröffentlichten One Piece-Kapitels 1.171. Der offizielle Release der neuen Inhalte erfolgt am 18. Januar 2026 um 16 Uhr deutscher Zeit auf der Verlagswebseite Mangaplus Shueisha.
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Der Elban-Flashback geht zu Ende
In den wie gewohnt von PewPiece auf X verbreiteten Leaks zum One Piece-Kapitel 1.171 sehen wir das Ende der Rückblende rund um die Ereignisse auf der Rieseninsel Elban. Harald, König der Riesen und lange Zeit unter Imus Kontrolle stehend, wurde von seinem eigenen Sohn Loki mit der legendären Teufelsfrucht Ragnir besiegt und getötet.
- Darauf folgte eine Reaktion, die fast schon wichtiger als der bloße Kampf zu sehen ist: Imu selbst erlebte nach Haralds Tod eine Art physischen Rückstoß.
- Diese unmittelbare körperliche Reaktion war so gravierend, dass Imu sich weigerte, weitere God's Knights nach Elbaph zu schicken – ein ungewöhnlicher Schritt für jemanden, der in der One Piece-Welt sonst als allmächtig dargestellt wird.
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Das "Seelengefäß" als Bindeglied
Die Community rätselt seitdem: Wie kann ein unsterbliches Wesen wie Imu von etwas so abhängig sein, dass dessen Zerstörung unmittelbare körperliche Schäden verursacht? Die Antwort könnte einer neuen Theorie zufolge in einer Parallele zu einem ganz anderen Universum liegen – dem von Harry Potter.
Wie einige Fans in den Reddit-Kommentaren zu den Leaks anmerken, erinnert Imus physischer Rückstoß infolge von Haralds Tod an das Horkrux-System aus Harry Potter, das sich dort der ultimative Bösewicht Voldemort zunutze gemacht hat.
- Hier teilte Lord Voldemort seine Seele auf mehrere Objekte auf, um sich selbst (quasi) unsterblich zu machen. Jeder Horcrux war eine Art Versicherung gegen den Tod, aber auch eine Schwachstelle. Der Verlust eines solchen Seelenstücks verursachte Voldemort Schmerz und körperliche Beeinträchtigung.
- Und genau an diesem Punkt entsteht die Parallele zu Imu. Der Theorie zufolge teilt der One Piece-Bösewicht im Zuge des "Tiefseevertrags" ebenfalls ein Seelenstück mit seinen Gefolgsleuten.
- Der passende Eintrag auf TVTropes zu einem solchen Handlungspunkt lautet übrigens "Seelengefäß" und ist in zahlreichen Medien wie Inu Yasha, Fluch der Karibik oder Diablo zu sehen.
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Dies soll nicht nur erklären, wieso die göttlichen Ritter unsterblich sind, sondern auch, wieso sich Imu überhaupt mit ihnen telepathisch verbinden kann.
Auch der "Vertrag mit dem Teufel" erhält so eine logische Basis: Wenn die göttlichen Ritter einen Teil von Imus Seele mit sich führen, hätte der Bösewicht gewissermaßen leichte Gelegenheiten, die Körper seiner Vasallen zu übernehmen.
Direkte Bestätigungen auf diese Argumente der Fan-Theorie dürften aber noch einige Wochen entfernt sein. In den nächsten One Piece-Kapiteln dürfte zunächst Loki im Vordergrund stehen – und hier müssen wir uns noch gedulden, denn aus gesundheitlichen Gründen legt Schöpfer Eiichiro Oda nach Kapitel 1.171 eine Pause ein.
Was haltet ihr von der Voldemort-/Imu-Parallele?
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