Vor über 15 Jahren schockte uns One Piece mit einem der herzzerreißendsten Momente der Anime-Geschichte

Im Januar 2011 spitzte sich in One Piece eine der größten Schlachten der Anime-Geschichte zu ihrem tragischen Höhepunkt zu.

Ruffy wird auf Sabaody nicht geahnt haben, dass ihn nur wenige Tage später ein noch schlimmerer Schicksalsschlag ereilen wird. (© Eiichiro Oda Toei Animation) Ruffy wird auf Sabaody nicht geahnt haben, dass ihn nur wenige Tage später ein noch schlimmerer Schicksalsschlag ereilen wird. (© Eiichiro Oda / Toei Animation)

One Piece-Fans haben in den rund 30 Jahren viele einschneidende Momente erlebt. Genre-typisch waren das natürlich meistens Szenen, in denen unsere Held*innen den Kopf in letzter Sekunde aus der Schlinge ziehen und für den klassischen Hype-Faktor sorgen.

Hier und da schafft es Eiichiro Oda aber auch, unser Herz bluten zu lassen - ein solcher Moment geht One Piece-Fans seit über 15 Jahren nicht mehr aus dem Kopf.

Spoiler-Warnung: Habt ihr beispielsweise lediglich die ersten beiden Staffeln auf Netflix gesehen, solltet ihr hier besser stoppen.

Ein verlorenes Duell stürzt die One Piece-Welt ins Chaos

Natürlich geht es dabei um die legendäre Schlacht auf Marineford, die nicht nur aufgrund ihrer zeitlichen Nähe zum Timeskip einen zentralen Wendepunkt in One Piece darstellt; schließlich ist hier Ruffys erste krachende und vor allem folgenschwere Niederlage zu sehen.

Video starten 1:05 The One Piece: Erster Teaser-Trailer zum neuen Remake

Aber der Reihe nach: Ace wurde nach seiner Niederlage gegen Blackbeard von der Marine gefangen genommen. Um am damaligen Kommandaten der 2. Whitebeard-Division ein Exempel zu statuieren, solle Ace auf Marineford öffentlich hingerichtet werden.

  • Infolgedessen bricht eine chaotische und brutale Schlacht zwischen der Marine mitsamt dreier Admiräle auf der einen und den Whitebeard-Piraten sowie Ruffy mit einem Haufen ausgebrochener Gefängnisinsassen wie Sir Crocodile im Schlepptau auf der anderen Seite aus.
  • Hier geht es hin und her, keine Partei kann so recht Oberwasser gewinnen – zumal Ace selbst damit kämpft, ob er überhaupt gerettet werden sollte und es "verdient" hat, zu leben. Das ist den Piraten egal, die es tatsächlich schaffen, Ace vom Schafott zu holen.

Ein finales Dankeschön

Was auf ein glückliches Ende zusteuert, wird aber schnell zunichte gemacht: Marineadmiral Sakazuki verhöhnt Whitebeard fortlaufend, während dieser die Insel mit seiner Beben-Beben-Frucht dem Erdboden gleichmacht. Für Ace ist das ein Affront, den er so nicht auf sich sitzen lassen kann und zum Kampf fordert.

  • Ace ist dabei hoffnungslos unterlegen, was Sakazuki natürlich perfekt in den Kram passt; schließlich will der Admiral sowohl Ace als auch Ruffy in einem Rutsch eliminieren.
  • Während Sakazuki zum tödlichen Schlag gegen den bereits erschöpften und liegengebliebenen Strohhutkapitän ausholt, wirft sich Ace dazwischen – die Magma-Faust durchbricht seinen Rücken und lässt Ace zu Boden sinken.

Der Schock steht den Beteiligten ins Gesicht geschrieben; allen voran Ruffy, der in diesen Momenten allmählich realisiert, dass für Ace angesichts vollkommen und irreparabel verbrannter Organe jede Hilfe zu spät ist.

So bleibt in der am 16. Januar 2011 erschienenen One Piece-Folge 483 Ruffy, allen weiteren Charakteren in Reichweite und den Fans vor dem Bildschirm nur noch, die letzten Worte eines (für manche) Crewkameraden, Vorbilds und großem Bruder aufzunehmen: "Vielen Dank, dass ihr bis heute einen Nichtsnutz wie mich geliebt habt".

Was war eure Reaktion, als ihr das Ende von Puma D. Ace das erste Mal gesehen habt?


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