Lorenor Zorro ist Ruffys erster Verbündeter, den er in One Piece für seine Crew gewinnen konnte. Der Schwertkämpfer ist seit 1997 kaum aus der Geschichte wegzudenken – aber in den über 28 Jahren fehlt ihm etwas, das nahezu jeder andere Strohhut bereits bekommen hat: eine eigene Rückblende, die genauer auf seinen Hintergrund eingeht.
Das ändert sich schon bald, nur nicht im Manga oder Anime. Denn der One Piece-Verlag Shueisha hat einen neuen Roman namens "One Piece Novel Zoro" angekündigt, der am 3. Juli 2026 erscheint.
Als Autor ist Jun Esaka verantwortlich; die Illustrationen werden von Nakamaru übernommen. Beide haben die Aufgabe, uns die bisher unerzählten Lücken aus Zorros Leben näherzubringen: Vom Verlassen des Shimotsuki-Dorfes bis zum Treffen mit Ruffy in Shellstown.
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Mihawk als zentraler Ankerpunkt
Der Roman erzählt, was der Manga schuldig geblieben ist. Nach Kuinas Tod verlässt Zorro das Dojo seines Lehrers Koushirou und schlägt sich allein als Kopfgeldjäger und "nur" mit dem Versprechen, der weltbeste Schwertkämpfer zu werden, durch East Blue.
Ein zentrales Element dabei: Das Buch zeigt auch, wie Zorro in dieser Zeit seine Fixierung auf Dracule Mihawk – den im One Piece-Universum aktuell besten Schwertämpfer der Welt – entwickelte.
Diese Obsession ist ein wichtiger Punkt in Zorros Charakter, der im Manga bisher außerhalb von Konkurrenzgedanken nur wenig Inhalt bekommen hat.
- Der Roman basiert indes auf drei Kapiteln, die 2024 und 2025 im "One Piece Magazine" erschienen, und wird für die Buchveröffentlichung um neu geschriebene Episoden ergänzt.
- Ein ursprünglicher Hinweis auf Odas direkte Beteiligung am Projekt wurde allerdings nachträglich zurückgezogen, wie Polygon erklärt – weshalb auch nicht ganz klar ist, ob das Werk definitiv zum One Piece-Kanon gehört.
Oda sagt bewusst nur wenig
Es würde zumindest überraschen, dass Oda selbst so viel über Zorro erzählt. Schließlich erklärte der One Piece-Schöpfer einst selbst, dass er für den Schwertkämpfer keine tragische Hintergrundgeschichte geplant hatte.
Vielmehr sollte seine Stärke aus Eigenantrieb entstehen. Dass Fans mit der Kuina-Erzählung ein Krümelchen an weiteren Informationen über Zorros Vergangenheit erhalten haben, dürfte den Hunger nach mehr aber nur weiter befeuert haben – den vielleicht der neue Roman stillen kann. Eine offizielle Übersetzung ist aktuell aber nicht bekannt gegeben.
Was meint ihr: Hätte Zorros Hintergrundgeschichte in den Manga gehört – oder passt das Romanformat sogar besser zu seiner Figur?
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