Kohl, Salat und eine Gießkanne: One Piece-Schöpfer erklärt die Teleschnecken-Pflege auf dem Schiff der Strohhüte und Fans lieben die Details

Ein One Piece-Fan fragt, ob Sanji die Teleschnecken der Strohhüte mit Essen versorgt - und Oda liefert eine überraschend detaillierte Anleitung zur artgerechten Pflege, die die Community verzückt.

Ganz gleich, wie sie aussehen: Solange Teleschnecken Wasser haben, überleben sie drei Monate ohne Nahrung, erklärt Oda. (© Eiichiro Oda Toei Animation) Ganz gleich, wie sie aussehen: Solange Teleschnecken Wasser haben, überleben sie drei Monate ohne Nahrung, erklärt Oda. (© Eiichiro Oda / Toei Animation)

Regelmäßig verrät uns One Piece-Schöpfer Eiichiro Oda einige Details über seine Welt, die nicht im Manga und Anime zu finden sind. Dafür nutzt er traditionell die "SBS"-Sektionen (Shitsumon o Boshū Suru) in jedem neuen Mangaband, um Fragen der Fans zu beantworten.

In der SBS-Rubrik von One Piece-Band 114 fragte ein Fan Eiichiro Oda, ob die Teleschnecken der Strohhutbande in den Genuss von Sanjis Kochkunst kommen - und ob er mehr Details zur Pflege verraten könne.

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Was Oda über die Teleschnecke der Strohhüte verrät

Odas SBS-Antwort fällt wie folgt aus: Auf der Thousand Sunny gibt es demnach genau eine Langstrecken-Teleschnecke. Zusätzlich tragen fünf Crew-Mitglieder - Nami, Lysop, Sanji, Robin und Franky - jeweils eine Baby-Teleschnecke für kurze Distanzen bei sich, die sie sich gelegentlich auch untereinander ausleihen.

Zur Ernährung erklärt Oda: Solange sie Zugang zu Wasser haben, können Teleschnecken etwa drei Monate ohne Nahrung überleben. Da die Kommunikation über "Gedankenwellen" jedoch viel Energie kostet, empfiehlt es sich, ihnen nach jedem Gespräch etwas von den Tischresten zu geben.

Auf der Sunny dürfen sie sich frei in Robins Blumenbeet und Namis Mandarinenhain auf dem Oberdeck bewegen und sind vollkommen zufrieden, wenn sie gelegentlich ihre Lieblingsnahrung bekommen: Kohl oder Salat.

Das kurioseste Detail kommt zum Schluss: Die Teleschnecken sind an Tagen, an denen sie mit der Gießkanne besprenkelt werden, so aufgeregt, dass ihr Signal angeblich die andere Seite der Welt erreichen kann.

Oda fügt hier selbst das Wort "angeblich" ein - ganz so sicher ist dieser Mythos als auch innerhalb des One Piece-Universums wohl nicht.

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Die One Piece-Community feiert die Details

Es sind solche Kleinigkeiten, die bei den One Piece-Fans offensichtlich besonders gut ankommen: "Manche sind davon genervt, aber ich liebe solche Details wirklich – ich will doch wissen, was eine Teleschnecke glücklich macht", meint etwa "ajmosthighgee".

Die Oda-Antwort passt auch perfekt in ein früheres Easter Egg von One Piece: "Kyle_Randz7" antwortete auf den Post schlicht mit "ergibt Sinn" und einem Manga-Kapitelcover, das Dragon und Ivankov beim Gießen von Teleschnecken zeigt.

Scheinbar wusste man bei der Revolutionsarmee schon früh, wie wichtig die artgerechte Pflege von Teleschnecken ist.

Welche kleinen Details aus dem One Piece-Universum wollt ihr noch aufgeklärt wissen?


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