Seite 5: PlayStation Vita im Test - Sonys neues Handheld im Praxistest

GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Einfach online kündbar

Fazit der Redaktion

Henry Ernst: Die PlayStation Vita ist ein richtig schickes Gerät. Man merkt, dass sich Sony nach der PlayStation Portable einige Gedanken darüber gemacht hat, wie man mobiles Spielen auf einen neuen Level hieven kann. In puncto Steuerung bedeutet das neben den traditionellen Buttons auch die Integration von Touchpanels, Sensoren und Kameras, sodass sich mit dem Gerät beinahe jedes Steuerungskonzept umsetzen lässt. Die verbaute Hardware hat auch einen riesigen Sprung hingelegt, das sieht man besonders am Starttitel Uncharted: Golden Abyss – auf einer mobilen Plattform habe ich bislang noch nie so ein schönes Spiel gesehen.Etwas nervig hingegen ist das Gefriemel beim Spielewechseln: Klappe umständlich aufmachen (lange Fingernägel von Vorteil!), Spiel wechseln und wieder zumachen. Auch dass ich nur einen PSN-Account pro Speicherkarte nutzen kann, ist nicht gerade optimal.

Tobias Veltin: Ich sehe die PlayStation Vita mit gemischten Gefühlen. Einerseits bin ich begeistert ob der schieren technischen Potenz des Gerätes. Spiele wie Uncharted: Golden Abyss sehen auf dem Teil einfach nur richtig edel aus. Außerdem funktioniert der Touchscreen überraschend gut, die Einbindung von Shops, Internet und anderen Diensten ist ebenfalls lobenswert. Anderer frage ich mich, wer so ein Gerät heutzutage überhaupt noch braucht. Heutzutage muss sich ein Handheld immer auch mit Smartphones messen – egal ob das eine andere Geräteklasse ist oder nicht. Und aktuelle Handies beherrschen das meiste, was auch die PS Vita kann. Außerdem bekommt man für den Einstiegspreis mittlerweile auch eine von den „großen“ Konsolen. Letztendlich wird auch das Software-Angebot über den Erfolg entscheiden. Und da ist Sony bisher eigentlich ganz gut aufgestellt.

Maxi Gräff: Da ich seit 2005 durchgängig auf der PSP gespielt habe, konnte ich es kaum erwarten, einen schnittigen Nachfolger in den Händen zu halten. Als ich das erste Mal das Design gesehen habe, war ich ein wenig enttäuscht, denn großartig anders sieht die Vita nicht aus. Eher wie eine Mischung aus iPhone und PSP. Die Analogsticks waren eh schon überfällig, und das Display zieht Fingerabdrücke an wie mein Auto den Rost. Aber es liegt fantastisch in der Hand und die Grafik glänzt in Sachen Licht, Schatten und Texturen speziell bei Uncharted: Golden Abyss. Sogar bei starker Lichteinwirkung durch die Sonne erkenne ich mehr vom Spiel als bei der PSP. Obwohl ich schon das Sony Ericsson Experia Play besitze, werde ich mir die Vita nicht entgehen lassen. Da ist mir die Steuerung und das größere Display dann doch zu wichtig.

5 von 5


zu den Kommentaren (14)

Kommentare(11)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.