Wie Spiele unserer geistigen Gesundheit helfen (und wie nicht)

Psychische Erkrankungen sind häufig immer noch ein Tabuthema. Im Gamestar-Podcast geht es darum, wie Videospiele uns helfen können, sie besser zu verstehen - und damit gleichzeitig uns selbst.

von Michael Graf, Rae Grimm, Jolina Bering, Eleen Reinke,
28.03.2022 18:00 Uhr

Spiele werden immer besser darin, psychische Erkrankungen respektvoll darzustellen. Das hilft uns allen. Spiele werden immer besser darin, psychische Erkrankungen respektvoll darzustellen. Das hilft uns allen.

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Psychische Erkrankungen sind wie Command & Conquer 4: Darüber spricht man ungern, am besten gar nicht. Dabei ließe sich vielen Menschen helfen, wenn wir offener mit dem Thema umgingen.

Dabei hilft auch Gaming - sogar doppelt. Einerseits können Videospiele das Verständnis für psychische Erkrankungen verbessern, wenn sie diese richtig darstellen. Andererseits können Betroffene in Spielen sich selbst besser kennenlernen.

Was das bedeutet, und was bei der Darstellung psychischer Krankheiten in Spielen richtig oder (sehr!) falsch laufen kann, hat die GameStar im Podcast mit Michael Graf besprochen. Mit dabei sind:

  • GamePro-Chefredakteurin Rae Grimm, die sich mit Spielen wie Call of Duty. Warzone und Sea of Thieves durch die Pandemie gerettet hat.
  • Jolina Bering, die als Psychologin unter anderem am Games-und-Psychologie-Podcast Behind the Screens mitwirkt, sportpsychologische Beratungen gibt und als freie Autorin unter anderem für GamePro schreibt.

Contentwarnung: Dieser Podcast und die Artikel der Mental-Health-Themenwoche befassen sich mit verschiedenen Aspekten mentaler Gesundheit und beinhalten mitunter auch Beispiele negativer Emotionen und ungesunder Verhaltensweisen, die bei manchen Menschen negative Reaktionen auslösen können.

Wichtiger Hinweis: Falls ihr selbst Depressionen oder selbstzerstörerische Gedanken habt: Ihr seid nicht allein. Holt euch bitte Hilfe. Zum Beispiel bei der Deutschen Depressionshilfe unter 0800/33 44 533 oder bei kostenlosen Beratungsstellen.

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Im Podcast diskutieren die drei, warum Spiele wie Call of Duty: Warzone (richtig gelesen) oder Destiny unserer geistigen Gesundheit helfen können, was wir beim Spielen über uns selbst lernen und welche populären Irrtümer es über psychische Erkrankungen gibt (Nein, Psychose und Psychopathie ist nicht dasselbe).

Außerdem wälzen werden jede Menge Beispiele wie Celeste, Psychonauts 2, The Last of Us, Hellblade: Senua's Sacrifice oder The Cat Lady gewälzt und analysiert, wie psychische Erkrankungen darin dargestellt werden. Rae stellt zudem die Indie-Titel The Average Everyday Adventures of Samantha Browne und Kind Words vor.

Eine wichtige Bitte: Da es sich bei unseren Artikeln aus der Mental Health-Woche um sensible Themen handelt, die uns beim Schreiben teilweise viel abverlangt haben, bitten wir euch an dieser Stelle ganz besonders um eine freundliche und verständnisvolle Kommentarkultur. Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen!

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