Pokémon Perl/Diamant: Game Freak-Video zeigt mit frei beweglicher Kamera die 3D-Spielwelt, wie ihr sie noch nie gesehen habt

Pokémon Perl und Diamant nutzten 3D-Objekte, blieben aber beim 2D-ähnlichen Look. Das sollte nicht immer so sein.

Pokémon Perl und Diamant setzten erstmals 3D ein und wie das mit einer freien Kamera ausgesehen hätte, zeigt ein neuer Leak (Screenshot via thekingofgrabs.com). Pokémon Perl und Diamant setzten erstmals 3D ein und wie das mit einer freien Kamera ausgesehen hätte, zeigt ein neuer Leak (Screenshot via thekingofgrabs.com).

Mit der vierten Pokémon-Generation setzte Entwickler Game Freak dank des Nintendo DS erstmals auf dreidimensionale Grafik. Nun ist ein Entwicklervideo aufgetaucht, das eine frühe Version der Klassiker zeigt, in der die Kamera noch komplett frei drehbar war und damit ganz neue Perspektiven auf die Spielwelt möglich gemacht hat.

Mehr 3D dank freier Kamera

Die Infos stammen von einer DVD von 2007, die eine offizielle, interne Dokumentation von Game Freak über die gesamte Entwicklungszeit von Pokémon Perl und Diamant zeigt. Zwar war der Film nie für die Öffentlichkeit bestimmt, aber einige findige Fans haben es nun geschafft, ein Exemplar in die Hände zu bekommen.

Video starten 3:32 Pokémon Wind und Welle: Erster Trailer zeigt die neue Spielwelt und schicke Switch 2-Grafik

Hauptsächlich lassen sich hunderte verworfene und alternative Pokémon-Designs aus der Doku ziehen, die nie zuvor das Licht der Welt erblickten. Aber auch ein Clip, der die erwähnte 3D-Kamera zeigt, ist Teil der Infowelle.

Darin zeigt Entwickler Shigeru Ohmori eine frühe Version der vierten Generation. Laut Videobeschreibung läuft diese bereits auf einer Vorab-Variante der damals noch neuen Nintendo DS-Hardware. Das Display sieht dementsprechend noch ganz anders aus, als wir es kennen.

Während der grundsätzliche Artstyle der Spiele schon gut zu erkennen ist, präsentiert der Dev im Video stolz die 3D-Umgebung und kann dabei die Kamera frei drehen, kippen und sogar zoomen.

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Dadurch werden Teils auch die Höhenunterschiede des Bergdorfes deutlicher, auch wenn hier noch nicht alles passt, der Charakter teilweise durch den Boden clippt und einfach so jeden Steilen Hang hinauf laufen kann.

Ebenfalls interessant: Die Spielfigur kann in dieser Version noch diagonal gehen. In den fertigen Editionen waren Fans hingegen wieder auf 90-Grad-Winkel angewiesen, wie schon in den Vorgängern.

Fixierte Kamera statt freie Perspektive

In den finalen Versionen von Perl und Diamant entschied sich Game Freak für eine fixierte, angeschrägte Kameraposition. Damit wurden die 3D-Objekte sichtbar in Szene gesetzt, allerdings blieben die Spiele noch recht nah am Look der 2D-Vorgänger.

In späteren Serienteilen wie Pokémon X und Y ging Game Freak immer weiter in die 3D-Richtung, behielt die klassische Kameraperspektive aber noch bei. Erst mit Pokémon Schwert und Schild auf der Nintendo Switch gab es den wirklich großen Sprung in offene, dreidimensionale Umgebungen.

Bis heute gibt es aber viele Fans, die den Retro-Stil älterer Generationen deutlich mehr schätzen. Auch deshalb, weil die Switch-RPGs im Vergleich zu anderen Open World-Titeln grafisch enttäuschten.

Die kommende zehnte Generation Pokémon Wind und Welle für die Nintendo Switch 2 will grafisch nochmal eine ordentliche Schippe drauflegen. Ob die Rechnung aufgeht, erfahren wir zum geplanten Release 2027.

Was denkt ihr: Hättet ihr damals gerne eine frei drehbare Kamera gehabt oder mögt ihr die fixierte Perspektive der DS-Klassiker?


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