Karma schlägt zu: Pokémon-TCG-Scalper wird beim Tricksen erwischt und bleibt zwischen Automaten stecken

Ein versuchter Betrug an einem Kartenautomaten endet peinlich – und sorgt für späte Genugtuung bei Pokémon TCG-Fans.

Ein Bild, dass jedem Pokémon-Fan ein Lächeln ins Gesicht zaubert. (Bild: X @POKESTREETZ) Ein Bild, dass jedem Pokémon-Fan ein Lächeln ins Gesicht zaubert. (Bild: X @POKESTREETZ)

Scalper gehören inzwischen leider fest zum Alltag des physischen Pokémon Trading Card Game. Umso befriedigender ist es, wenn einer dieser Versuche spektakulär nach hinten losgeht. Genau das zeigt ein aktuelles Video aus Kalifornien, das gerade in sozialen Netzwerken die Runde macht.

Dieser Betrugsversuch ging nach hinten los

Zu sehen ist ein mutmaßlicher Karten-Reseller, der versucht, einen Pokémon-Kartenautomaten auszutricksen.

Die Methode, die er anwenden wollte: Er zieht den Netzstecker, um einen sogenannten "Reset-Glitch" auszulösen. Scalper hoffen dabei, dass der Automat neu startet und Kaufbeschränkungen oder den "Ausverkauft"-Status zurücksetzt. So wollen sie mehr Packs abzugreifen, als eigentlich möglich sein sollte.

Video starten 0:53 Neues Pokémon TCG Pocket-Set "Traumhafte Parade" enthüllt

Doch diesmal läuft es etwas anders. Eine Mitarbeiterin des Geschäfts erwischt den Mann mitten im Versuch. Den Anweisungen, dass er verschwinden solle, kann er aber nicht Folge leisten, denn er bleibt zwischen zwei Automaten stecken.

Seine Ausrede übrigens: Er habe "nur etwas fallen lassen".

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Die Reaktionen von Pokémon-Fans auf Social Media sind mit Schadenfreude noch sehr wohlwollend umschrieben. Nach Monaten voller leerer Regale, überteuerter Angebote und frustrierter Sammler*innen wirkt der Vorfall für viele wie ausgleichende Gerechtigkeit.

Scalper werden immer frecher

So unterhaltsam der Moment auch ist, er steht sinnbildlich für ein größeres Problem. Scalping hat dem Pokémon-TCG längst den Charakter eines harmlosen Sammelhobbys genommen. Statt Karten für Kinder und auch ältere Fans landen viele Produkte direkt bei Wiederverkäufern, die künstliche Knappheit ausnutzen.

Wie weit das inzwischen geht, haben wir erst kürzlich berichtet: In einem anderen Fall nutzten Scalper sogar GPS-Tracker, um Lieferfahrzeuge zu verfolgen und Händler direkt nach dem Auffüllen leerzukaufen. Der aktuelle Automaten-Vorfall wirkt dagegen fast harmlos – zeigt aber, mit welcher Selbstverständlichkeit Grenzen überschritten werden.

Habt ihr schon Leute beim Scalping im Laden gesehen?


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