LEGO-Fan baut geniale Wellenmaschine, die sein Steine-Meer zum Leben erweckt – die Idee stammt von einem grandiosen Zelda-MOC

Ein LEGO-Baumeister möchte eine bekannte Szene aus The Legend of Zelda: The Wind Waker nachstellen und baut dafür sogar eine Wellenmaschine, die das Modell zum Leben erweckt.

Vorsicht, Wellengang! Vorsicht, Wellengang!

Die meisten LEGO-Modelle sind abseits von ein paar Scharnieren und anderen speziellen Steinen relativ statisch. Mit Technik-Teilen kann sich das aber ändern, denn die können im Zusammenspiel mit einem Motor sogar dafür sorgen, dass ein Meer aus Steinen richtig lebendig aussieht.

Wellengang mit Klemmbausteinen

Wenn kluge Ideen auf die richtigen Steine treffen, kommen dabei wirklich beeindruckende Ergebnisse heraus. So etwa bei dieser Wellenmaschine, die ein Baumeister gerade mit der Reddit-Community teilt:

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Die ist schon ziemlich cool, tatsächlich ist die Idee aber gar nicht so neu.

Bereits vor mehr als drei Jahren stellte Jason Allemann, der zusammen mit seiner Partnerin Kristal die Seite JK Brickworks betreibt, etwas sehr Ähnliches vor. Damals nutzte er die Technik, um ein beeindruckendes Zelda MOC (My Own Creation) zu erstellen.

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Darin sehen wir Link, wie er wie in Wind Waker in einem Boot über das Meer fährt. Das Besondere daran: Unter dem Schiff bewegt sich das Wasser und der Eindruck von echtem Wellengang entsteht. Im folgenden Video könnt ihr euch das Ganze einmal anschauen.

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Die dahinterliegende Konstruktion ist dabei so genial, wie auch simpel. Im Prinzip besteht der untere Teil aus einem Rahmen, in dem ein LEGO-Motor eingesetzt wird. Dieser treibt ein Zahnrad an, das eine Welle (also das mechanische Element) rotieren lässt.

Die Bewegung wird dann über weitere Zahnräder auf eine weitere Welle übertragen, auf der wiederum Nockenscheiben sitzen, die in einer Wellenform angeordnet sind. Außerdem werden innerhalb der Bewegungsübertragung noch die Möwen nach oben und unten gedrückt.

Die blauen Platten liegen auf den Nockenscheiben auf und sind an der anderen Seite mit beweglichen Teilen an einer Achse befestigt. Startet der Motor, werden die Platten nun durch die Nockenscheiben hoch- und herunterbewegt – und das immitiert echten Wellengang tatsächlich ziemlich gut.

Die Bauten zeigen einmal mehr, wie kreativ die Klemmbaustein-Community ist und dass das „Selberbauen“ noch immer etwas ganz anderes ist, als Sets anhand einer Anleitung zusammenzuklöppeln. Die Grenzen des Machbaren sind häufig nämlich viel weiter, als viele zuerst annehmen.

Übrigens: Auch Allemann hat sich die Idee in gewisser Weise abgeschaut. Das Modell an sich stammt nämlich von Wild hui uncle, einem chinesischen Künstler, der es ursprünglich in einer handangetriebenen Holzvariante gebaut hat. Wir finden, dass alle drei Baumeister sollten eine Wellen-Gang gründen (bitte entschuldigt, der Wortwitz musste raus).

Unter dem eingangs erwähnten Reddit-Post gibt es aus der Community sehr viel Lob für den Entwurf und auch zahlreiche Ideen, wie die Konstruktion noch anderweitig benutzt werden kann. Jemand schreibt zum Beispiel, dass er oder sie so etwas gerne für sein Goonies-Schiff hätte. Dafür müsste es allerdings auch wesentlich größer und wohl auch etwas stabiler sein.

Andere meinen, dass sich die Idee auch auf Sand übertragen ließe, sich also auch prima für eigene Szenen aus Dune oder Star Wars anbieten würde.

Was sagt ihr zu der Konstruktion? Habt ihr schon mal etwas Ähnliches selbst entworfen und wenn ja – nutzt ihr das eher für eigene MOCs oder um bestehende Modelle aufzuwerten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!


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