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Resident Evil: Resistance - Alle Infos zum asymmetrischen Multiplayer

Resident Evil: Resistance heißt der asymmetrische Multiplayer von Resident Evil 3. Wir beantworten euch die wichtigsten Fragen zum Spiel.

von Dennis Michel,
12.09.2019 03:00 Uhr

Hier bekommt ihr alle Infos zu Project Resistance. Hier bekommt ihr alle Infos zu Project Resistance.

Das Rätselraten um Resident Evil: Resistance, den neuen Ableger im Resident Evil-Universum, hat jetzt endgültig ein Ende. Wir konnten das Spiel vergangene Woche bei Capcom in London anspielen und verraten euch in diesem Artikel, was euch erwartet.

Update: Wir konnten das Spiel bereits ein weiters Mal ausführlich testen. Unsere Eindrücke findet ihr hier in der Preview:

Resident Evil: Resistance - Neue Inhalte, alte Schwächen   2     0

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Resident Evil: Resistance - Neue Inhalte, alte Schwächen

Was ist RE: Resistance für ein Spiel?

RE: Resistance ist ein asymmetrisches 4vs1 Multiplayer-Horrorspiel. Euch sind Spiele wie Dead by Daylight und Freitag der 13. ein Begriff, dann wisst ihr grob, was euch erwartet. Vier Spieler schlüpfen dabei in die Rolle der "Survivors", während ein Spieler die Rolle des "Mastermind" übernimmt.

Wer sind die Entwickler?

Das Projekt wird nicht von Capcom selbst, sondern von einem kleinen Studio aus Taiwan mit dem Namen NeoBards Entertainment entwickelt. Dem Team steht dabei die bekannte RE Engine aus dem Remake zu Resident Evil 2 zur Verfügung.

Wann ist der Release?

Das Spiel erscheint am 03. April im Bundle mit Resident Evil 3.

Worum geht es in der Story des Spiels?

Das Grundgerüst von RE: Resistance erinnert in seinen Grundzügen stark an die Filmreihe Saw. Vier Teenager wachen scheinbar entführt in einer Forschungseinrichtung der Umbrella Corporation auf und müssen sich einen Weg aus der Anlage bahnen.

Der Entführer selbst hat die Kontrolle über die Einrichtung und setzt alles daran das Unterfangen der jungen Erwachsenen zu stoppen. Dabei stellt er ihnen unterschiedliche Hindernisse in den Weg, auf die wir weiter unten noch genauer eingehen.

Wie spielt es sich als Mastermind?

Ein Spieler übernimmt in jeder Runde die Rolle des Bösewichts, in RE: Resistance Mastermind genannt. Euer Ziel ist es, die Survivors daran zu hindern, lebendig das Gebäude zu verlassen.

Um das zu erreichen, müsst ihr den vier Gegenspielern Hindernisse in den Weg stellen. So platziert ihr in der Spielwelt strategisch Fallen und Zombies, beschießt sie mit einem Maschinengewehr oder ruft den guten Mr. X herbei.

Und wie funktioniert das? Das Geschehen beobachtet ihr zunächst auf einer Übersichtskarte. Überall auf der Map verteilt sind jedoch Kameras angebracht, deren Sichtfeld ihr betrachten könnt, die Überlebenden so ausspioniert.

Das Spiel aus der Sicht des Mastermind. Unter anderem die Position der Spieler und platzierte Hindernisse hat er auf der Karte stets im Blick. Das Spiel aus der Sicht des Mastermind. Unter anderem die Position der Spieler und platzierte Hindernisse hat er auf der Karte stets im Blick.

It's time to Duel: Um eure grausamen Fallen und Monster zu platzieren, aktiviert ihr Karten. Damit ihr nicht wahllos Zombies spawnt, werden eure Aktionen durch einen Punktecounter eingeschränkt. So "kostet" ein oller Wiederkehrer zwei Punkte, während ihr für das Aufstellen einer Falle lediglich einen Punkt benötigt. Habt ihr euer Kontingent aufgebraucht, müsst ihr eine Zeit lang warten, bis sich der Counter mit ausreichend Punkten wieder gefüllt hat.

Werdet selbst zum Monster

Im Teaser habt ihr vielleicht den glühenden Handschuh des Mastermind bemerkt, der daraufhin die Kontrolle über die Monster übernommen hat. Das geht auch im Spiel. Schlüpft dazu in die Kamera, klickt auf einen Zombie und zack steuert ihr den Untoten selbst, könnt so eure Gegenspieler gezielt angreifen.

Besonders cool: Nicht nur könnt ihr die Rolle der Zombies übernehmen, auch Mr. X bzw. der Tyrant lässt sich direkt von euch steuern.

Den Tyrant könnt ihr sogar kontrollieren, den Gegenspielern so große Probleme bereiten. Den Tyrant könnt ihr sogar kontrollieren, den Gegenspielern so große Probleme bereiten.

Wie spielt es sich als Survivor?

Das oberste Ziel der vier Überlebenden ist es, drei Areale nacheinander erfolgreich zu meistern und den Ausgang aus der Forschungseinrichtung zu erreichen. Um jedes der Areale zu verlassen, müsst ihr zuvor im Team eine Aufgabe lösen. Diese sind recht simpel gehalten.

Um die Tür zur zweiten Stage zu öffnen, müsst ihr drei Schlüssel in einer Art Bürokomplex finden. Der Weg zum dritten Areal, ebenfalls ein Bürokomplex, wird frei, nachdem ihr einem Polizei-Zombie eine Schlüsselkarte abgenommen habt. Mit dieser ausgestattet ist es eure Aufgabe vier Terminals zu aktivieren. Zu guter Letzt müsst ihr im finalen Bereich, einer verschachtelten Lagerhalle, drei Wasserbehälter zerstören. Ist das geschafft, öffnet sich die Tür in die Freiheit, ihr habt gewonnen.

Habt ihr das Ziel im jeweiligen Areal erfolgreich gemeistert, gelangt ihr durch eine Tür in den nächsten Bereich. Habt ihr das Ziel im jeweiligen Areal erfolgreich gemeistert, gelangt ihr durch eine Tür in den nächsten Bereich.

Alles im Blick: Damit ihr den Überblick nicht verliert, könnt ihr via Touchpad (PS4) eine sehr übersichtliche Karte des Gebiets aufrufen. Hier werden neben euren Mitstreitern auch mögliche Fundorte der Questitems angezeigt.

Welche Charaktere gibt es?

Bislang stehen sechs Charakterklassen zur Auswahl, die alle mit eigenen Fähigkeiten ausgestattet sind.

  • January (Hackerin): Als IT-Expertin kann January die Kameras des Mastermind für kurze Zeit deaktivieren. Mit ihrem zweiten Skill erhöht sie die Kosten seiner Karten.
  • Valerie (Support): Als Medizinstudentin der Raccoon Universität kann Valerie ihre Mitspieler heilen. Mit ihrer zweiten Fähigkeit kann sie die Umgebung nach Questgegenständen scannen.
  • Tyrone (Tank): Als Anführer der örtlichen Feuerwehr ist Tyrone abgehärtet und schickt Gegner mit einem mächtigen Kick zu Boden. Seine zweite Fähigkeit erhöht die Defensive der Mitspieler.
  • Samuel (Melee): Als Boxer versteht er es mit seinen Fäusten ordentlich auszuteilen. Während durch seine Fists of Iron schnelle Hiebe auf seine Feinde einprasseln, erhöht Samuel mit seiner zweiten Fähigkeit die Angriffskraft seiner Mitspieler.
  • Martin (Mechaniker): Er kann mit seinen Fähigkeiten unter anderem Tretminen platzieren, Gegner mit Granaten kurzzeitig außer Gefecht setzen oder Waffen und Kleidung für mehr kritischen Schaden modifizieren.
  • Becca (Scharfschützin): Sie kann besonders gut mit Waffen umgehen. Mit ihren Fähigkeiten erhält sie für kurze Zeit unendlich Munition, kann besser zielen, teilt mehr kritischen Schaden aus oder findet in der Nähe erlegter Gegner Munition.

Ist ein Spieler am Boden, könnt ihr ihn wiederbeleben. Hier hilft Valerie dem guten Tyrone aus der Patsche. Ist ein Spieler am Boden, könnt ihr ihn wiederbeleben. Hier hilft Valerie dem guten Tyrone aus der Patsche.

An einer Partie müssen stets vier unterschiedliche Klassen teilnehmen. Dass zwei Spieler beispielsweise Becca spielen, ist nicht möglich.

Eure Ausrüstung

Damit ihr euch als Survivor nicht ausschließlich auf eure Fähigkeiten verlassen müsst, könnt ihr auf ein recht begrenztes Arsenal an Waffen zurückgreifen, das Resident Evil-Fans vertraut sein dürfte. So setzt ihr euch gegen eure Feinde mit Pistolen, Schrotflinten, Nahkampfwaffen und diversen Granaten zur Wehr. Welche ihr davon zu Beginn einer Runde im Inventar habt, hängt von der gewählten Klasse ab.

Geld für Upgrades: In den einzelnen Arealen findet ihr Geld, das ihr an Truhen gegen Waffen, Munition und Medizin eintauscht. Die Kisten stehen meist zu Beginn eines Bereichs, sind aber auch mittendrin platziert. Darüber hinaus ist für die Charaktere selbst ein Upgrade-bzw. Levelsystem geplant, das in unserem Build allerdings noch nicht implementiert war.

Achtet auf die Zeit

Für mehr Spannung und Nervenkitzel sorgt ein Timer, der mittig im oberen Bereich des Bildschirms angezeigt wird. Zum Start einer Runde steht dieser bei 5 Minuten.

Erleidet einer der Charaktere Schaden, verringert sich die Zeit. Tötet ihr bspw. Zombies, bekommt ihr eine Zeitgutschrift. Erleidet einer der Charaktere Schaden, verringert sich die Zeit. Tötet ihr bspw. Zombies, bekommt ihr eine Zeitgutschrift.

Falls ihr jetzt denkt, dass ihr in dieser recht kurzen Zeit alle drei Areale durchqueren müsst, dann können wir euch Entwarnung geben. Meistert ihr ein Areal, deaktiviert eine Falle oder tötet einen Zombie, erhöht sich der Timer. Doch damit das Ganze nicht zu leicht wird, verringert er sich im Gegenzug durch erlittenen Schaden.

1:37

Unser Kurzfazit zur Anspielsession findet ihr auf der zweiten Seite.

Habt ihr noch Fragen zu RE: Resistance, dann stellt sie gerne im Kommentarbereich.

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