Project Scarlett - Diesen Xbox One-Fehler will Microsoft nicht noch einmal machen

Phil Spencer spricht im Interview über Microsofts Next Gen-Konsole - und über deren Verhältnis von Preis und Leistungsfähigkeit.

von Tobias Veltin,
24.11.2019 11:22 Uhr

Microsoft plant den Launch der Scarlett für das Weihnachtsgeschäft 2020. Microsoft plant den Launch der Scarlett für das Weihnachtsgeschäft 2020.

Zum Weihnachtsgeschäft 2020 bringt Microsoft die nächste Xbox auf den Markt, die bislang nur unter ihrem Codenamen "Project Scarlett" bekannt ist. Und bei der Einführung wird Microsoft sicherlich noch die Launch-Zeit der letzten Xbox (One) im Hinterkopf haben, die unter dem Strich alles andere als rund verlief.

Dass sich die Redmonder dessen bewusst sind, ließ Xbox-Chef Phil Spencer nun noch einmal in einem Interview mit Eurogamer durchblicken. Und sagte, dass man aus dem Start der Xbox One eine wichtige Lektion gelernt habe.

"Ich habe aus dem Launch der Xbox One gelernt, dass es nicht gut ist, zu teuer und gleichzeitig nicht leistungsfähig genug zu sein."

Damit spielt Spencer auf den damals um 100 Euro teureren Startpreis der Xbox One gegenüber der PS4 an, auch das Startmodell der One hatte zumindest auf dem Papier eine etwas schwächere Hardware als Sonys Konkurrenzkonsole.

Keine Performance-Opferung

Spencer sagte weiter, dass sowohl Preis als auch Performance wichtig wären und man auf beide Themen fokussiert sei. Einen Fehler wolle man zudem unter allem Umständen vermeiden.

"Wir werden keine Performance für einen (günstigeren) Preis opfern."

Endgültige Fakten zur Hardware und zum Preis der Scarlett gibt es bislang noch nicht, diese Infos wird sich Microsoft mutmaßlich für das Jahr 2020 aufheben. In einem früheren Interview hatte Spencer bereits gesagt, dass sich die Preise von PS5 und Project Scarlett mutmaßlich kaum unterscheiden werden.

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