PS Plus könnte teurer werden - und schuld ist die RAM-Krise

Die Preise für PlayStation 5-Konsolen sollen offenbar stabil bleiben. Die allgemein steigenden Kosten könnten auf andere Bereiche umgelegt werden.

Die Preise für die PlayStation 5-Konsolen bleiben offenbar stabil, dafür könnte die Schraube woanders angezogen werden. Die Preise für die PlayStation 5-Konsolen bleiben offenbar stabil, dafür könnte die Schraube woanders angezogen werden.

Weil Tech-Unternehmen weiterhin fleißig RAM-Kontingente aufkaufen und der KI-Boom anhält, explodieren die Preise für Arbeitsspeicher derzeit, ein Ende ist nicht in Sicht. Viele befürchten, dass sich diese "RAM-Krise" mittelfristig auch auf die Konsolenpreise auswirken wird.

Bei Sony und der PlayStation 5 scheint das aber zumindest vorerst nicht der Fall zu sein. Denn laut einem aktuellen Ergebnisbericht des Unternehmens, hat man sich bereits die notwendige Mindestmenge der Komponenten gesichert, um die Produktion in diesem Jahr ohne Einschränkungen gewährleisten zu können (via guru3d.com).

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Preiserhöhungen bei Services, nicht bei Hardware

Da sich die Konsole zudem in einer späteren Phase ihres Lebenszyklus befindet, befürchten einige Führungskräfte bei Sony offenbar, dass eine Erhöhung des Preises einen negativen Effekt auf die nach wie vor sehr hohe Nachfrage haben könnte, so der Bericht.

Nichtsdestotrotz sind die Produktionspreise durch die höheren Kosten für Komponenten gestiegen. Wenn die Preise für die Hardware stabil bleiben, muss also an anderer Stelle die Preisschraube angezogen werden. Und dem Bericht von guru3d ist zu entnehmen, dass Sony hier offenbar über eine Erhöhung der PS Plus-Preise nachdenkt.

Sonys Chief Financial Officer Lin Tao deutete an, dass man die Belastung so auf eine breitere und bereits bestehende Nutzerbasis verteilen könnte. Auf diese Weise würden zudem potenzielle Neukäufer*innen der PlayStation 5 nicht abgeschreckt.

Aktuell nur Überlegungen, letzter Erhöhung im Jahr 2023

Wichtiger Hinweis: Hierbei handelt es sich aktuell nur um Überlegungen. Ob sich Sony tatsächlich entscheidet, die Hardware-Preise beizubehalten und stattdessen die Preise für Services erhöhen wird, ist nicht abzusehen.

Fest steht nur: Sollte die RAM-Krise weiterhin anhalten – und danach sieht es derzeit aus – wird es über kurz oder lang Preiserhöhunhgen geben – in welchem Segment auch immer.

Sony hatte die Preise für Hardware zuletzt im April 2025 angepasst. Damals wurde die Digital Edition ohne Laufwerk um 50 Euro teurer, der Preis für das Modell mit Laufwerk veränderte sich nicht. Die letzte Preiserhöhung für PlayStation Plus erfolgte im September 2023, damals wurden die einzelnen Stufen um bis zu 32 Euro teurer.

Was würdet ihr eher verschmerzen können: Eine Preiserhöhung für die Konsole selbst oder für PS Plus?


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