PS4-Nostalgie: Alle wichtigen Software-Updates & was sie verändert haben

Mit den Jahren hat sich die PS4-Systemsoftware immer weiterentwickelt. Ein Rückblick zeigt, was sich alles bei der Sony-Konsole getan hat.

von Annika Bavendiek,
04.09.2020 16:30 Uhr

Mit regelmäßigen Firmware-Updates fügte Sony viele Funktionen hinzu, die heute nicht mehr wegzudenken sind. Mit regelmäßigen Firmware-Updates fügte Sony viele Funktionen hinzu, die heute nicht mehr wegzudenken sind.

Während einer Konsolengeneration entwickeln sich nicht nur die Spiele weiter. Auch das System wird immer weiter angepasst und erhält neue Funktionen, von denen die meisten mittlerweile zum Standard gehören. Wie stark sich das PS4-System im Laufe der Zeit verändert hat, machte der Reddit-User Dead-Sync mit seiner Auflistung deutlich, was unter nicht nur bei ihm nostalgische Gefühle freisetzen dürfte.

Eine Reise durch die PS4-Firmware-Vergangenheit

Wenn Ende dieses Jahres die PS5 herauskommt, starten wir in eine neue PlayStation-Generation. Aus diesem Grund hat sich der Reddit-User Dead-Sync die Arbeit gemacht, die wichtigsten System-Updates der PS4 auflisten. Genauer gesagt hat er sich dabei auf die halbjährlichen Updates und besonders wichtige Funktionen beschränkt, was trotzdem nicht wenig ist.

Da wir euch keine lange Liste runterbeten wollen, gehen wir nur auf einen kleinen Teil davon ein, der ein wenig deutlich macht, was Sony in den Jahren alles verändert hat. Die vollständige Liste findet ihr dafür auf Reddit.

1.50 - 13. November 2013: Angefangen hat alles mit einem ersten Update, das kurz vor dem Start der PS4 noch Kern-Features ins System einbaute. Dazu zählen unter anderem:

  • Online-Multiplayer
  • Blu-Ray Disc & DVD Player App
  • interne Aufnahme von Screenshots und Videos
  • Spielen, während im Hintergrund ein Download läuft

1.70 - 29. April 2014: Ein paar Monate später konnten wir uns über PayPal-Unterstützung im PlayStation Store freuen. Außerdem war es endlich möglich, die Helligkeit der DualShock 4 Lightbar einzustellen, die vor allem bei Horrorspielen im Dunkeln störte. Und auch wenn es heute kein Hexenwerk mehr ist, kam im April 2014 auch der USB-Export für Bildschirmaufnahmen.

2.00 - 28. Oktober 2014: Was heute ebenfalls zum Standard gehört, ist die Einbindung von anderen Diensten wie YouTube. Googles Videoplattform kam so im Oktober 2014 mit einer eigenen App auf die PS4.

Neu waren auch Themes und Farben, mit der wir die PS4-Benutzeroberfläche individueller gestalten konnten. Ein Feature, das heute durch massig Designs zum Alltag gehört. Genauso wie die Möglichkeit Downloads anzuhalten und fortzusetzen. Das Update 2.0 brachte außerdem mit Share Play eine neue Funktion, mit der wir Spiele online mit PSN-Freunden teilen konnten.

Das Sytem-Update 2.0 führte Share Play ein, das uns erlaubte, unsere Spiele online mit Freunden zu teilen. Das Sytem-Update 2.0 führte Share Play ein, das uns erlaubte, unsere Spiele online mit Freunden zu teilen.

2.50 - 25. März 2015: Es dauerte ein paar weitere Monate, bis wir die Downloads der Firmware-Updates automatisch laden konnten, ohne uns separat darum kümmern zu müssen. Ohne diese Funktion würden wir heute vermutlich das eine oder andere Update übersehen.

3.00 - 30. September 2015: Sony kümmerte sich aber auch um Community-Funktionen wie Events. Außerdem wurde der Cloud-Speicher der PS Plus-Mitglieder von 1 GB auf 10 GB erhöht. Heutzutage reißt 1 GB keinen mehr vom Hocker.

4.00 - 13. September 2016: Mehr Komfort kam im Herbst 2016 mit einem anpassbarem Schnellmenü und der Organisation von Ordnern und der Bibliothek. Darüber hinaus wurde auch die HDR-Unterstützung eingeführt.

Das PS4-Update 4.0 brachte uns endlich Ordner, in denen wir zum Beispiel unnötige Programme auslagern konnten. Das PS4-Update 4.0 brachte uns endlich Ordner, in denen wir zum Beispiel unnötige Programme auslagern konnten.

4.50 - 9. März 2017: Vor über drei Jahren führte Sony dann auf der PS4 ein, was für die PS5 schon bestätigt ist (wenn auch mit einem Haken): Der erweiterbare Speicher durch externe Festplatten. Außerdem erhielt die PS4 Pro einen Boost-Modus, der dazu dient, dass ältere Spiele auf der Pro-Konsole besser laufen.

Mit der Zeit wurde so die PS4-Firmware immer umfangreicher. Sony feilte immer weiter am System und fügte beispielsweise noch neue Sprachen hinzu, kümmerte sich um Remote Play für Smartphones und baute die Spielzeitverwaltung ein. Schaut man so zurück wird deutlich, dass Sony sich regelmäßig um die PS4-Firmware gekümmert hat.

Der PS4-Support geht weiter: Die PS4-Ära ist aber trotz des Generationswechsels noch nicht wobei. Die PS4 wird vorerst weitere Updates spendiert bekommen, auch wenn das eine oder andere Update nicht immer den gewünschten Effekt mit sich bringt. Die letzte Version 7.55 hat es zum Beispiel die Serverprobleme nicht lösen können:

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