PS5 & Xbox Series X – Diese TVs nutzen die Features der neuen Konsolen

Ihr wollt wissen, welche Fernseher das Spielen in 8K oder mit 4K 120 fps ermöglichen? Hier geben wir die Antwort und stellen die besten TVs mit HDMI 2.1 vor.

PS5 und Xbox Series X bringen neue Features, die aber zum Teil nur mit dem entsprechenden Fernseher funktionieren. Wir stellen euch Modelle vor, mit denen ihr für die neuen Konsolen gerüstet seid. PS5 und Xbox Series X bringen neue Features, die aber zum Teil nur mit dem entsprechenden Fernseher funktionieren. Wir stellen euch Modelle vor, mit denen ihr für die neuen Konsolen gerüstet seid.

Sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X unterstützen prinzipiell 8K-Auflösung sowie 120 fps bei 4K. Mit wie vielen Spielen dies in der Praxis möglich sein wird, ist zwar noch weitgehend offen. Wer für alle Fälle gerüstet sein will, sollte beim Kauf des nächsten Fernsehers trotzdem darauf achten, ein Gerät zu wählen, das zukunftssicher ist.

Das bedeutet: Ihr braucht ein TV, das nicht nur über ein Display mit 4K-Auflösung und eine Bildwiederholrate von 120 Hz, sondern auch über einen HMDI-2.1-Anschluss verfügt. In diesem Artikel stellen wir euch einige der besten Modelle verschiedener Preisklassen vor und erklären zudem, was es mit HDMI 2.1 auf sich hat.

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Was bringt HDMI 2.1 fürs Gaming?

Vollwertiges HDMI 2.1 verfügt über eine Bandbreite von 48 Gbit/s im Vergleich zu 18 Gbit/s bei HDMI 2.0b. Das ermöglicht prinzipiell die Wiedergabe von 8K-Inhalten mit 60 fps oder von 4K-Inhalten mit bis zu 120 fps. Bei Fernsehern mit HDMI 2.0 sind nur 60 fps bei 4K möglich. Während Gaming in 8K-Auflösung aktuell unrealistisch ist, können zumindest weniger aufwendige Titel durchaus mehr als 60 fps bei 4K erreichen. Viele aktuelle 4K-TVs verfügen übrigens nur über eingeschränktes HDMI 2.1 mit circa 40 Gbit/s. Damit ist zwar noch immer 4K mit 120 fps möglich, es kann aber zu Einschränkungen z.B. bei der Farbtiefe kommen.

Mit HDMI 2.1 werden 60 fps bei 8K oder 120 fps bei 4K möglich, passende Anschlüsse und die richtigen Kabel vorausgesetzt. Mit HDMI 2.1 werden 60 fps bei 8K oder 120 fps bei 4K möglich, passende Anschlüsse und die richtigen Kabel vorausgesetzt.

Zusätzlich zu 4K 120 fps werden häufig folgende Features in Verbindung mit HDMI 2.1 gebracht:

  • Variable Refresh Rate (VRR): Mit VRR kann der Fernseher sich an die Framerate der Konsole anpassen. Das verhindert beim Spielen Screen Tearing und verringert den Input Lag.
  • Auto Low Latency Mode (ALLM): ALLM ermöglicht es der Konsole, den Fernseher automatisch in den Modus mit der geringsten Latenz zu versetzen und so für niedrigen Input Lag zu sorgen.
  • Enhanced Audio Return Chanel (eARC): eARC ermöglicht es dem Fernseher, Ton mit hoher Bandbreite an externe Soundsysteme zu übertragen. So können Formate wie Dolby Atmos und DTS:X unkomprimiert wiedergegeben werden, was vor allem für aufwendige Surround-Sound-Anlagen von Bedeutung ist.

Diese drei Features sind prinzipiell aber auch ohne echtes HDMI 2.1 möglich und sollten daher nicht als Beweis dafür verstanden werden, dass der betreffende Fernseher tatsächlich einen Anschluss mit der vollen Bandbreite von 48 Gbit/s besitzt.

Übrigens: Falls ihr euch für die Xbox Series S entscheidet, braucht ihr kein HDMI 2.1. Die Konsole ist aufs Spielen bei 1440p bei bis zu 120 fps ausgelegt, was auch mit HDMI 2.0b, das inzwischen Standard ist, möglich ist. Tatsächlich verfügt die Xbox Series S zwar über einen HDMI-2.1-Anschluss, das mitgelieferte Kabel kann dessen Bandbreite aber gar nicht ausnutzen. Microsoft rechnet offenbar nicht damit, dass HDMI 2.1 für die Series S eine große Rolle spielen wird.

Welche Fernseher unterstützen HDMI 2.1?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, zumal einige Fernseher zwar bestimmte Features unterstützen, aber trotzdem den HDMI-2.1-Standard nicht vollständig erfüllen. Aus diesem Grund erklären wir euch unten genauer, was ihr bei welchem Hersteller erwarten könnt.

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Generell findet ihr TVs mit HDMI 2.1 bislang erst bei 4K-Fernsehern der Mittel- und Oberklasse, die ein Display mit 100 bzw. 120 Hertz besitzen. Fernseher, die nur auf 1080p kommen oder über ein 50/60-Hertz-Panel verfügen, nutzen die Bandbreite von HDMI 2.1 ohnehin nicht aus. Bei 8K-Fernseher ist HDMI 2.1 hingegen die Norm.

LG: Die größte Auswahl

LG bietet derzeit die größte Auswahl an Fernsehern mit HDMI 2.1, aber die Konkurrenz holt auf. LG bietet derzeit die größte Auswahl an Fernsehern mit HDMI 2.1, aber die Konkurrenz holt auf.

HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse: Obwohl andere Hersteller aufholen, bietet LG aktuell die größte Auswahl an TVs mit HDMI-2.1-Unterstützung. Die hochwertigen OLED-TVs erfüllen den Standard schon seit 2019. Auch einige der normalen LEDs der SM-Reihe aus 2019 und der NANO-Reihe aus 2020 und 2021 bieten HDMI 2.1. Sogar in der UN- und UP-Reihen aus 2020 und 2021, die eigentlich aus Low-Budget-Geräten bestehen, gibt es bei einzelnen, sehr großen Fernsehern HDMI 2.1.

Einschränkungen bei Modellen aus 2020 und 2021: Die 4K-Modelle aus 2020 und 2021 haben allerdings kein vollwertiges HDMI 2.1, sondern eine leicht eingeschränkte Version, die eher 40 statt 48 Gbit/s liefert. 120 fps bei 4K sind trotzdem möglich, wobei jedoch die Farbtiefe auf 10 Bit beschränkt wird. Da die Displays der Modelle ohnehin nur 10 Bit nativ unterstützen, macht das in der Praxis kaum einen Unterschied. Bei 8K-TVs gibt es natürlich die volle Bandbreite, hier ist sie auch notwendig. 2022 gibt es mindestens bei den 4K-OLED-TVs wieder volles HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s.

LG OLED C2: Neues Evo-Panel

Der LG OLED C2 hat sich vor allem durch das neue Evo-Panel im Vergleich zum Vorgänger verbessert. Der LG OLED C2 hat sich vor allem durch das neue Evo-Panel im Vergleich zum Vorgänger verbessert.

  • Display: 4K, OLED, Evo
  • HDMI 2.1: volle 48 Gbit/s auf allen vier Ports
  • Preis: ca. 1700€ bei 55 Zoll

Neues Evo-Panel: Der LG OLED C2 aus 2022 hebt sich vom LG OLED C1 aus 2021 vor allem durch sein neues Evo-Panel ab. Die Evo-Technologie, die bei OLED-TVs höhere Helligkeit ermöglicht, kam im Vorjahr nur bei teureren Modellen ab dem G1 aufwärts zum Einsatz. Dadurch ist der LG OLED C2 tatsächlich nochmal etwas besser als der C1, der ohnehin schon eine hervorragende Bildqualität mit perfektem Schwarz, unendlich hohem Kontrast und im Vergleich zur B-Reihe deutlich höherer Spitzenhelligkeit bot.

Noch mehr Optionen im Game Optimizer: Bei den Gaming-Eigenschaften hat sich nicht allzu viel geändert. Nach wie vor bekommt ihr HDMI 2.1 mit 4K 120 Hz auf allen vier Ports. Im Gegensatz zu den Vorgängern aus 2020 und 2021 handelt es sich dabei um volles HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s. VRR und ALLM werden natürlich ebenfalls unterstützt. Der Input Lag ist mit etwa 5 bis 6 ms bei 120 Hz wie immer sehr niedrig. Verbesserungen gibt es beim Game Optimizer, der zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten und die Anpassung des Bildes an einzelne Spiele erlaubt.

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LG OLED B2: Jetzt mit voller Bandbreite

Der LG OLED B2 hat im Vergleich zu seinem Vorgänger ein paar Verbesserungen zu bieten. Der LG OLED B2 hat im Vergleich zu seinem Vorgänger ein paar Verbesserungen zu bieten.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: volle 48 Gbit/s auf zwei von vier Ports
  • Preis: circa 1600€ bei 55 Zoll

Heller als im Vorjahr: Wie in den Vorjahren schneidet auch 2022 die B-Reihe beim Bildprozessor und der Spitzenhelligkeit etwas schwächer ab als die C-Reihe. Allerdings hat sich die Helligkeit beim B2 im Vergleich zum B1 aus 2021 signifikant verbessert, was klare Vorteile in hellen Räumen und beim Ausnutzen von HDR bringt und die B-Reihe näher an die C-Reihe heranrücken lässt. Davon abgesehen bekommt ihr natürlich auch hier das perfekte Schwarz und den unendlich hohen Kontrast, der für OLED-TVs typisch ist.

Wieder volles HDMI 2.1: Wie schon sein Vorgänger besitzt der LG OLED B2 im Gegensatz zu den teureren Modellen nur zwei statt vier HDMI-2.1-Anschlüsse. Diese liefern aber immerhin die volle Bandbreite von 48 Gbit/s, während sie beim BX aus 2020 und beim B1 aus 2021 noch auf circa 40 Gbit/s beschränkt waren. ALLM und VRR werden ebenfalls unterstützt. Der Input Lag fällt mit circa 6 ms bei 120 Hz und circa 11,5 ms bei 60 Hz sehr niedrig aus.

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LG OLED C1: Noch besser fürs Gaming

Der LG OLED C1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert. Bei den Gaming-Features gibt es aber kleine Verbesserungen. Der LG OLED C1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert. Bei den Gaming-Features gibt es aber kleine Verbesserungen.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: auf allen vier Ports
  • Preis: ca. 1.100 Euro bei 55 Zoll

Stillstand auf hohem Niveau: Bei der Bildqualität hat sich im Vergleich zum Vorgänge CX fast nichts verändert. Die Bildhelligkeit scheint beim C1 sogar eher etwas zurückgegangen zu sein, der Unterschied ist aber minimal. Die neuen und helleren OLED-EVO-Panels gibt's erst ab dem G1 aufwärts. Schlimm ist das aber nicht, denn die Bildqualität war schon beim CX hervorragend. Natürlich bekommt man auch beim C1 wieder das für OLEDs typische perfekte Schwarz und den unendlich hohen Kontrast.

Noch besser fürs Gaming: HDMI 2.1 gibt es nach wie vor auf allen vier Ports. Dabei handelt es sich wie bei den Modellen aus 2020 um Anschlüsse mit leicht eingeschränkter Bandbreite, die nicht ganz die vollen 48 Gbit/s erreichen. In der Praxis macht das aber kaum einen Unterschied. Der Input Lag wurde im Vergleich zum Vorgänger nochmal gesenkt, auf rund 10 ms bei 60 Hz und etwa 5,3 ms bei 120 Hz. Außerdem funktioniert VRR nun auch bei Framerates unter 40 fps.

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LG OLED B1: Gewohnte Qualität

Fürst Gaming ist der LG OLED B1 nahezu genauso gut wie der C1, bei der Bildqualität schneidet er ein bisschen schwächer ab. Fürst Gaming ist der LG OLED B1 nahezu genauso gut wie der C1, bei der Bildqualität schneidet er ein bisschen schwächer ab.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: auf zwei von vier Ports
  • Preis: ca. 1.000 Euro bei 55 Zoll

Kaum verändert: Der LG OLED B1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger LG OLED BX kaum verändert. Er bietet nach wie vor eine sehr hohe Bildqualität, die aber aufgrund der geringeren Spitzenhelligkeit und des schwächeren Bildprozessors nicht ganz an die des C1 heranreicht. Mit dem LG OLED A1 gibt es in diesem Jahr ein noch günstigeres OLED-Modell, das bei der Bildqualität nahezu gleichauf liegt mit dem B1, aber nur ein 60-Hz-Display und dementsprechend kein richtiges HDMI 2.1 bietet.

Alle Gaming-Features: Der LG B1 besitzt wie sein Vorgänger zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, mit denen 120 fps bei 4K-Auflösung ohne Probleme möglich sind. Der Input Lag fällt ähnlich wie beim LG OLED C1 sehr niedrig aus und wie das teurere Modell unterstützt auch der B1 VRR in allen gängigen Varianten (Freesync, G-Sync, VRR nahc HDMI-2.1-Spezifikationen). Der Vorteil des C1 besteht darin, dass er gleich vier HDMI-2.1-Anschlüsse besitzt, was aber natürlich nur relevant ist, wenn ihr neben der PS5 und de Xbox Series x noch weitere Geräte besitzt, die den schnellen Anschluss nutzen.

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LG NANO86: Mittelklasse mit Edge-Display

Der LG NANO86 bietet HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse, schwächelt aber beim Kontrast. Der LG NANO86 bietet HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse, schwächelt aber beim Kontrast.

  • Display: 4K, Edge LED (IPS, bei 50 Zoll VA)
  • HDMI 2.1: auf zwei von vier Ports
  • Preis: ca. 800 bis 850€ bei 55 Zoll (Modell aus 2021)

Nahezu identisch: Der NANO86, der in einer Version aus 2020 (erkennbar an der Endung "NA") und einer Version aus 2021 (erkennbar an "PA") existiert, ist das günstigste LG-Modell mit HDMI-2.1-Unterstützung. Die alte, inzwischen leider fast ausverkaufte Version hat man oft schon für deutlich unter 800 Euro bei 55 Zoll gesehen, die leicht verbesserte neue Fassung dürfte früher oder später ähnlich günstig werden. Der LG NANO86 besitzt zwei der leicht eingeschränkten HDMI-2.1-Anschlüsse. Mit einem Input Lag von etwa 12 ms bei 60 Hz (Modell 2020: 16 ms) beziehungsweise 6 ms bei 120 Hz ist er gut fürs Gaming geeignet.

Schwacher Kontrast: Die Bildqualität ist für ein Mittelklassegerät zufriedenstellend, kann aber nicht ansatzweise mit jener der OLED-TVs mithalten. Vor allem der Kontrast ist beim NANO86 niedrig, da ein IPS-Panel mit Edge-Beleuchtung eingesetzt wird. Immerhin sorgt dieses für eine niedrige Blickwinkelabhängigkeit, was von Vorteil sein kann, wenn ihr euch in der Gruppe zum gemeinsamen Zocken vor dem Fernseher versammelt. Nur die 50-Zoll-Version bietet ein kontrastreiches VA-Panel, ist dafür aber auch stärker blickwinkelabhängig. Außerdem verbessert die NanoCell-Beschichtung die Farbwiedergabe.

LG NANO86 bei MediaMarkt*

LG NANO91: Mehr Qualität mit FALD-Display

Der LG NANO91 ist dem NANO86 dank des Direct-LED-Displays ein gutes Stück überlegen. Der LG NANO91 ist dem NANO86 dank des Direct-LED-Displays ein gutes Stück überlegen.

  • Display: 4K, Direct LED (IPS)
  • HDMI 2.1: auf zwei von vier Ports
  • Preis: ca. 900 bis 950€ bei 55 Zoll (Version 2021)

Preis-Leistungs-Kompromiss: Der LG NANO91 ist ein guter Kompromiss für diejenigen, die gute Qualität wollen, aber nicht viel Geld für ein OLED ausgeben möchten. Er stammt ursprünglich aus 2020, wurde aber 2021 in leicht überarbeiteter Form neu aufgelegt. In Deutschland wir die 2020er Version zumeist als NANO917, die 2021er als NANO919 vertrieben. Die Unterschiede zwischen den Jahrgängen sind kaum spürbar. Wie der BX oder auch der NANO86 bietet der NANO91 zwei eingeschränkte HDMI-2.1-Anschlüsse, mti denen 4K 120 fps kein Problem sind.

Besser dank Direct LED: Qualitativ ist der NANO91 dem LG NANO86 vor allem durch sein Display mit Direct LED und Full Array Local Dimming (FALD) überlegen. Der gesamte Bildschirm ist in Zonen eingeteilt, deren Helligkeit einzeln an die Szene angepasst wird. Der Input Lag beträgt bei der 2020er Version 15 ms mit 60 Hz und 6 ms mit 120 Hz, bei der 2021er Version ist er mit 5 ms bei 120 Hz und 11 bis 12 ms bei 120 Hz sogar noch geringer.

LG NANO90 bei Otto*

LG UP8000: HDMI 2.1 ab 82 Zoll

Der LG UP8000 ist eigentlich ein Low-Budget-Fernseher. Die beiden größten Versionen mit 82 und 86 Zoll bieten trotzdem 120 Hz und HDMI 2.1. Der LG UP8000 ist eigentlich ein Low-Budget-Fernseher. Die beiden größten Versionen mit 82 und 86 Zoll bieten trotzdem 120 Hz und HDMI 2.1.

  • Display: 4K, IPS
  • HDMI 2.1: auf zwei von vier Ports
  • Preis: ca. 1.500€ (86 Zoll)

120 Hz erst ab 82 Zoll: Der LG UP8000 (in Deutschland zumeist als UP80009 vermarktet) ist ein Modell der unteren Preisklasse aus 2021 und bietet wie alle Modelle der UP-Reihe normalerweise nur ein 60-Hz-Display und kein HDMI 2.1. Die beiden größten Versionen mit 82 und 86 Zoll stellen hierin eine Ausnahme dar. Weil bei so großen Bildschirmen eine hohe Bildfrequenz für flüssige Bewegungsdarstellung nötig ist, hat LG ihnen ein 120-Hz-Panel und zwei HDMI-2.1-Anschlüsse spendiert.

Low-Budget-Qualität: Abgesehen hiervon bekommt man in etwa das, was man von LGs Low-Budget-Reihe erwarten kann: Es kommt ein IPS-Display zum Einsatz, das einen vergleichsweise niedrigen Kontrast, aber immerhin auch eine geringe Blickwinkelabhängigkeit bietet. Die Spitzenhelligkeit ist eher schwach, was bedeutet, dass HDR nicht richtig ausgenutzt werden kann. Für seine Preisklasse geht die Bildqualität des LG UP8000 trotzdem durchaus in Ordnung, etwas Besonderes bekommt ihr hier aber nicht.

LG UP80009 mit 86 Zoll bei Saturn*

LG QNED91: Großes 4K-TV mit Mini-LED

Der LG QNED91 ist ein Mini-LED-TV mit gutem Local Dimming und hoher Spitzenhelligkeit. Der LG QNED91 ist ein Mini-LED-TV mit gutem Local Dimming und hoher Spitzenhelligkeit.

  • Display: 4K, Mini-LED, IPS
  • HDMI 2.1: auf zwei von vier Ports
  • Preis: circa 1.600 Euro bei 65 Zoll

Zweimal HDMI 2.1, Größen bis 86 Zoll: Der LG QNED91 wird in Deutschland vor allem unter den Namen QNED916 und QNED919 vertrieben. Er ist nur in den Größen 65, 75 und 86 Zoll verfügbar. Zwei von vier HDMI-Anschlüssen unterstützen HDMI 2.1. Der Input Lag fällt mit circa 5 bis 6 ms bei 120 Hz und 13 bis 14 ms bei 60 Hz sehr niedrig aus. Sowohl ALLM als auch VRR werden unterstützt.

Mini-LED: Beim LG QNED91 handelt es sich um einen 4K-Fernseher mit Mini-LED-Technologie, die für gutes Local Dimming und dadurch für hohen Kontrast sorgt. Der Kontrast von OLED-TVs ist dank ihrer perfekten Schwarzwerte trotzdem besser, dafür ist der LG QNED91 den meisten LG OLED-TVs bei der Spitzenhelligkeit überlegen. Deshalb ist er gut für helle Räume geeignet. Ohne Local Dimming ist der Kontrast aber niedrig, da ein IPS-Panel verwendet wird. Damit ähnelt das Modell dem Samsung QN85A*, der aber günstiger zu bekommen ist.

LG QNED91 bei MediaMarkt*

Samsung: HDMI 2.1 bei QLED-TVs

Viele Samsung-TVs aus 2020 und 2021 haben zumindest einen HDMI-2.1-Anschluss, bei den Modellen aus 2022 sind es sogar vier. Viele Samsung-TVs aus 2020 und 2021 haben zumindest einen HDMI-2.1-Anschluss, bei den Modellen aus 2022 sind es sogar vier.

HDM 2.1 bei QLEDs: Bei Samsung verfügen seit 2020 alle Modelle ab dem Samsung QLED Q70 aufwärts über HDMI 2.1. Den Jahrgang könnt ihr an dem Buchstaben ablesen, der auf die Zahl in der Modellbezeichnung folgt: Der Q70T stammt aus 2020, der Q70A aus 2021 und der Q70B aus 2022. Beim günstigsten QLED-TV, dem Q60, gab es bislang kein HDMI 2.1, ebenso wenig wie bei den noch günstigeren Samsung 4K-Fernsehern ohne QLED-Display. Diese Modelle verfügen ohnehin nur über 60 Hz.

Bis 2021 nur auf einem Port, ab 2022 auf vier Ports: 2020 und 2021 boten die meisten Samsung QLED-TVs nur auf einem einzigen Port HDMI 2.1. Damit ist 2022 Schluss: Mindestens die QLEDs ab dem Samsung Q80B aufwärts bieten viermal HDMI 2.1. Auch der Q70B dürfte viermal HDMI 2.1 haben, das konnten wir bislang aber noch nicht überprüfen. Wie die LG OLED-TVs boten auch die Samsung 4K-QLED-TVs 2020 und 2021 nur eingeschränktes HDMI 2.1 mit rund 40 statt 48 Gbit/s, was in der Praxis aber kaum einen Unterschied macht. 2022 bekommt ihr in der Regel die vollen 48 Gbit/s, wie auch bei LG.

Samsung QLED Q80B: Toll fürs Gaming, aber schwacher Kontras

Der Samsung Q80B bietet viermal volles HDMI 2.1 und hat Fortschritte beim Local Dimming gemacht, aber trotzdem nicht alle Schwächen des Vorgängers ausgeräumt. Der Samsung Q80B bietet viermal volles HDMI 2.1 und hat Fortschritte beim Local Dimming gemacht, aber trotzdem nicht alle Schwächen des Vorgängers ausgeräumt.

  • Display: 4K, QLED, IPS
  • HDMI 2.1: volles HDMI 2.1 auf allen vier Ports (außer bei 50 Zoll)
  • Preis: circa 1300€ bei 55 Zoll

Fortschritte beim Local Dimming: Der Samsung QLED Q80B hat vor allem beim Local Dimming deutliche Fortschritte im Vergleich zum Vorgänger gemacht, insbesondere im Gaming-Modus. Trotzdem kann er in dieser Hinsicht nicht mit den Mini-LED-TVs QN85B und QN90B mithalten. Außerdem schneidet er bei der Spitzenhelligkeit sogar etwas schwächer ab als der Q80A aus 2021, erreicht hier jedoch noch immer sehr gute Werte im Vergleich zu günstigeren Modellen. Da er ein IPS-Panel verwendet, ist der Kontrast allerdings eher niedrig. QLED sorgt wie üblich für eine verbesserte Farbdarstellung.

Volles HDMI 2.1 auf allen Anschlüssen: Wie auch die teureren QLED-TVs Samsung QN85B und QN90B bietet der Q80B HDMI 2.1 mit voller Bandbreite auf allen vier Ports. Beim Vorgänger hatte es nur auf einem Port HDMI 2.1 gegeben. ALLM und VRR werden ebenfalls unterstützt. Eine Ausnahme ist allerdings das kleinste Modell mit 50 Zoll, das nur ein 60-Hz-Display besitzt und kein VRR bietet. Der Input Lag liegt bei circa 5,5 ms mit 120 Hz und 10 ms mit 60 Hz, womit der Q80B hervorragend fürs Gaming geeignet ist.

Samsung QLED Q80B bei Amazon*

Samsung Neo QLED QN85B: Jetzt mit viermal HDMI 2.1

Der Samsung QN85B verfügt über Mini-LEDs und vier HDMI-2.1-Anschlüsse. Der Samsung QN85B verfügt über Mini-LEDs und vier HDMI-2.1-Anschlüsse.

  • Display: 4K, Mini-LED, IPS-Panel
  • HDMI 2.1: auf allen vier Anschlüssen
  • Preis: circa 1400 bis 1500€ bei 55 Zoll

Mini-LED mit gutem Local Dimming: Der Samsung QN85B verfügt über ein Mini-LED-Display. Die kleineren Leuchtdioden sorgen für besseres Local Dimming und infolgedessen für höheren Kontrast. Mit einem OLED-Display kann er in dieser Hinsicht trotzdem nicht mithalten, dafür wird der Bildschirm aber viel heller als bei den meistens OLEDs. Im Vergleich zum teureren QN90B verfügt der QN85B über ein IPS-Display, weshalb der Kontrast ohne das Ausnutzen der Mini-LEDs durch Local Dimming recht niedrig wäre. Da es aber kaum einen Grund gibt, das Feature zu deaktivieren, ist das zu verkraften.

HDMI 2.1 auf allen Anschlüssen: Deutliche Fortschritte im Vergleich zum Vorjahr gibt es bei den HDMI-2.1-Anschlüssen. Während beim Vorgänger Samsung QN85A nur ein Anschluss 4K 120 Hz unterstützte, haben jetzt alle vier Ports HDMI 2.1. VRR und ALLM werden ebenfalls unterstützt. Der Input Lag beträgt knapp 11 ms mit 60 Hz und rund 6 ms mit 120 Hz, was sehr gute Werte fürs Gaming sind.

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Samsung Neo QLED QN90B: Beeindruckende Helligkeit

Der Samsung QN90B bietet so ziemlich alles, was auch der QN85B bietet, und verfügt zudem über ein VA-Panel und eine noch höhere Spitzenhelligkeit. Der Samsung QN90B bietet so ziemlich alles, was auch der QN85B bietet, und verfügt zudem über ein VA-Panel und eine noch höhere Spitzenhelligkeit.

  • Display: 4K, Mini-LED, VA-Panel
  • HDMI 2.1: auf allen vier Anschlüssen
  • Preis: circa 1500 bis 1600€ bei 55 Zoll

Mini-LED mit gewaltiger Helligkeit: Wie der Samsung QN85B ist der QN90B ein Mini-LED-TV, das durch seine kleinen Leuchtdioden hervorragendes Local Dimming und dadurch einen hohen Kontrast bietet. Im Vergleich zum günstigeren QN85B verfügt der QN90B über ein auch ohne Local Dimming bereits kontrastreiches VA-Display. Außerdem ist seine Spitzenhelligkeit noch höher und erreicht über 2.000 cd/m2. Dies ist sein größter Vorteil gegenüber OLED-TVs, die ihm aufgrund ihrer perfekten Schwarzwerte beim Kontrast trotz allem überlegen sind.

Viermal HDMI 2.1: Wie auch der QN85B verfügt der Samsung QN90B über HDMI 2.1 auf allen vier Anschlüssen. 4K 120 fps mit der PS5 oder der Xbox Series X sind also möglich, egal an welchen Port ihr eure Konsole anschließt. VRR und ALLM sind ebenfalls mit dabei. Der Input Lag liegt wie beim Samsung QN85B bei niedrigen 11 ms mit 60 Hz oder 6 ms mit 120 Hz.

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Samsung OLED S95B: Besser als LG OLEDs?

Mit dem S95B kehrt Samsung ins OLED-Geschäft zurück. Mit dem S95B kehrt Samsung ins OLED-Geschäft zurück.

  • Display: 4K, OLED, QLED
  • HDMI 2.1: volle 48 Gbit/s auf allen vier Anschlüssen
  • Preis: circa 1800 bis 1900€ bei 55 Zoll

Kombination aus OLED & QLED: Nachdem Samsung jahrelang vollständig auf QLED-TVs setzte und dadurch im High-End-Bereich nie ganz mit den LG OLEDs mithalten konnte, bringt der koreanische Hersteller 2022 wieder einen Fernseher mit OLED-Display auf den Markt, kombiniert dieses aber mit der QLED-Technik. Das soll für noch mehr Helligkeit und leuchtendere Farben sorgen. Tatsächlich schneidet der Samsung S95B dadurch bei der Bildqualität minimal besser ab als der Konkurrent LG C2. Der Vorteil wäre aber zu gering, um einen deutlich höheren Preis zu rechtfertigen.

Viermal volles HDMI 2.1: Was die Gaming-Features angeht, ist der Samsung S95B ganz auf der Höhe der Zeit. Er besitzt HDMI 2.1 mit vollen 48 Gbit/s auf allen vier Anschlüssen. 120 Hz bei 4K-Auflösung sind also kein Problem. Theoretisch soll er sogar 144 Hz schaffen, das klappt aber laut rtings.com nur mit Einschränkungen und ist für die Verwendung mit PS5 oder Xbox Series X ohnehin nicht relevant. Der Input Lag ist mit gut 5 ms bei 120 Hz und knapp 10 ms bei 60 Hz äußerst niedrig. VRR und ALLM werden natürlich ebenfalls unterstützt.

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Samsung Q70A: Guter Kontrast für wenig Geld

Wie sein Vorgänger, der Q70T, bietet der Samsung Q70A einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung. Wie sein Vorgänger, der Q70T, bietet der Samsung Q70A einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung.

  • Display: 4K, VA-Panel
  • HDMI 2.1: 1 x auf Port 4 (ab 55 Zoll)
  • Preis: circa 700 bis 800 Euro bei 55 Zoll

Gute Bildqualität: Der Samsung Q70A hat sich im Vergleich zum Q70T aus dem Vorjahr kaum verändert. Er besitzt nach wie vor ein VA-Display mit hohem Kontrast, was ein großer Vorteil gegenüber dem Q80A ist. Full Array Local Dimming bekommt ihr beim Q70A aber nicht. Außerdem ist die Spitzenhelligkeit beim Q70A deutlich niedriger als beim Q80A, weswegen er HDR nicht so gut ausnutzen kann. Trotzdem bekommt man hier insgesamt eine hohe Bildqualität für die Preisklasse.

HDMI 2.1 ab 55 Zoll: Der Q70A ist das günstigste Modell mit HDMI 2.1 unter Samsungs 4K-Fernsehern mit 120 Hz und HDMI 2.1. Das gilt allerdings nur für Modelle ab 55 Zoll. Kleinere Varianten haben nach derzeitigem Stand nur 60 Hz. Allerdings sind solche auf dem Markt kaum zu finden, eine der wenigen Ausnahmen ist der Samsung GQ43Q70A. Beim Input Lag schneidet der Q70A mit etwa 10 bis 11 ms bei 60 Hz und 5,6 ms bei 120 Hz sehr gut ab.

Samsung QLED Q70A bei Amazon*

Samsung Q80A: Kein VA-Panel mehr

Der Samsung Q80A hat vergleichsweise schwachen Kontrast, aber dafür ein paar andere Vorzüge. Der Samsung Q80A hat vergleichsweise schwachen Kontrast, aber dafür ein paar andere Vorzüge.

  • Display: 4K, ADS-Panel (ähnlich IPS)
  • HDMI 2.1: 1 x auf Port 4 (ab 55 Zoll)
  • Preis: 800 bis 900 Euro bei 55 Zoll

Schwacher Kontrast, aber andere Stärken: Weil er statt eines VA-Panels ein ADS-Panel einsetzt, ist der Kontrast des Q80A viel niedriger als der des Vorgängers Q80T. Der QN85A setzt ebenfalls auf ADS, kann die Nachteile aber teilweise durch seine Mini-LEDs ausgleichen. Der Q80A hingegen bietet letztlich kaum bessere Bildqualität als der mit einem VA-Panel ausgestattete Q70A. Immerhin besitzt er aber Full Array Local Dimming, eine höhere Spitzenhelligkeit und ein gutes Soundsystem.

Einmal HDMI 2.1, sehr niedriger Input Lag: Was HDMI 2.1 angeht, hat sich nichts getan. Nach wie vor gibt es nur einen der schnellen Anschlüsse, der seinen Job aber immerhin problemlos erledigt. Doch Vorsicht: Nur Modelle ab 55 Zoll bieten ein 120-Hz-Display und richtiges HDMI 2.1! Die 50-Zoll-Version muss mit 60 Hz auskommen. Der Input Lag fällt übrigens mit 9,5 ms bei 60 Hz und 5,3 ms bei 120 Hz erneut äußerst niedrig aus.

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Samsung QN85A: Günstigstes Mini-LED 2021

Der Samsung QN85A verfügt über die neuen Mini-LEDs. Was HDMI 2.1 angeht, hat sich im Vergleich zum Vorjahr hingegen nicht viel getan. Der Samsung QN85A verfügt über die neuen Mini-LEDs. Was HDMI 2.1 angeht, hat sich im Vergleich zum Vorjahr hingegen nicht viel getan.

  • Display: 4K, QLED mit Mini-LED, ADS
  • HDMI 2.1: 1 x auf Port 4
  • Preis: 1.000 bis 1.100 Euro bei 55 Zoll

Kleinere LEDs, mehr Helligkeit: Der QN85A ist Samsungs günstigster QLED-Fernseher aus 2021 mit den neuen Mini-LEDs. Das bedeutet: Die Leuchtdioden sind kleiner, dafür ist ihre Anzahl sehr viel höher. Das sorgt unter anderem für besseres Local Dimming und für eine höhere Spitzenhelligkeit, was vor allem der Darstellung von HDR zugute kommt. Beim QN85A ist zu beachten, dass er ohne Local Dimming über eher niedrigen Kontrast verfügt, weil er ein Display mit IPS-ähnlicher Technik einsetzt.

Wenig Bewegung bei HDMI 2.1: Was HDMI 2.1 angeht, scheint sich im Vergleich zum Vorjahr nicht allzu viel geändert zu haben. Den schnellen Anschluss bekommen wir abermals auf nur einem Port. Falls es dabei irgendwelche Einschränkungen der Bandbreite gibt, scheinen diese sich in der Praxis jedenfalls kaum bemerkbar zu machen, denn laut Tests kann der Samsung QN85A 4K-Auflösung bei 120 Hz auch mit gleichzeitigem HDR problemlos darstellen. VRR und ALLM werden ebenfalls unterstützt.

Samsung QLED QN85A bei MediaMarkt*

Samsung QN90A: Noch mehr Helligkeit

Der Samsung QN90A ist dem QN85A vor allem dann deutlich überlegen, wenn Local Dimming abgeschaltet ist. Der Samsung QN90A ist dem QN85A vor allem dann deutlich überlegen, wenn Local Dimming abgeschaltet ist.

  • Display: 4K, QLED mit Mini-LED, VA
  • HDMI 2.1: 1 x auf Port 4 (außer bei 43 Zoll)
  • Preis: 1.100 bis 1.200 Euro bei 55 Zoll

Noch heller und besserer Kontrast: Der Samsung QN90A verfügt wie der QN85A über die neue Mini-LED-Technologie, die für hervorragendes Local Dimming und eine sehr hohe Spitzenhelligkeit sorgt. Letztere fällt beim QN90A mit circa 1.800 cd/m2 besonders beeindruckend aus. Im Gegensatz zum QN85A verfügt der QN90A auch ohne Local Dimming noch über einen recht guten Kontrast, weil er ein VA-Panel besitzt. Eine zusätzliche Beschichtung sorgt dafür, dass die Blickwinkelabhängigkeit, die sonst bei VA-Panels ein Problem ist, nicht allzu hoch ausfällt.

Die üblichen Gaming-Features: Hinsichtlich der Gaming-Features bietet der QN90A kaum Vorteile gegenüber dem günstigeren Samsung QN85A. HDMI 2.1 gibt es auch hier nur auf einem der vier Ports. Der Input Lag ist mit 5,3 ms bei 120 Hz und gut 10 ms bei 60 Hz hier wie dort äußerst niedrig. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt also vor allem davon ab, wie wichtig euch die bessere Bildqualität ist, die sich vor allem ohne Local Dimming bemerkbar macht. Local Dimming funktioniert übrigens auch beim Spielen recht gut, weshalb ihr es vermutlich nicht allzu oft ausschalten müsst.

Samsung QN90A bei MediaMarkt*

Samsung QLED QN800A: Besser nur durch 8K

Der Samsung QN800A bietet 8K-Auflösung, aber ansonsten nicht mehr als günstigere Modelle. Der Samsung QN800A bietet 8K-Auflösung, aber ansonsten nicht mehr als günstigere Modelle.

  • Display: 8K, QLED
  • HDMI: 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 2.300 Euro bei 65 Zoll

Schwaches Local Dimming trotz Mini-LED: Auf dem Papier hat der Samsung QLED QN800A, Samsungs günstigstes 8K-TV aus 2021, im Vergleich zu seinem Vorgänger Q800T große Fortschritte gemacht. Schließlich hat er ein Mini-LED-Display, das für besseres Local Dimming und höheren Kontrast sorgen müsste. Leider funktioniert das Local Dimming aber längst nicht so gut wie etwa beim Samsung QN85A. Um helle Elemente herum ist deutliches Blooming (also heller Lichtschein) zu erkennen. Trotz Mini-LED liegt der QN800A damit bei der Bildqualität nicht weit über dem Q80A.

8K als Selling Point: Ansonsten kann der QN800A durchaus überzeugen, zum Beispiel durch eine sehr hohe Spitzenhelligkeit, durch die HDR gut zur Geltung kommt. Auch der Input Lag ist mit 6 ms bei 120 Hz und 10 ms bei 60 Hz sehr niedrig. Nur bekommt man das alles bei Samsung-TVs eben auch schon für deutlich weniger Geld. Den günstigeren Modellen hat der QN800A natürlich die 8K-Auflösung voraus. Diese kann bislang aber noch kaum ausgenutzt werden, erst recht nicht im Gaming. Zwar bekommt ihr hier immerhin vier HDMI-2.1-Anschlüsse statt nur einen einzigen. Den hohen Preis rechtfertigt das aber nicht.

Samsung QLED QN800A bei MediaMarkt*

Sony: HDMI 2.1 jetzt auch mit VRR und ALLM

Sonys Auswahl an 4K-TVs mit HDMI 2.1 ist 2021 deutlich größer geworden. Sonys Auswahl an 4K-TVs mit HDMI 2.1 ist 2021 deutlich größer geworden.

Seit 2021 bei vielen Modellen: Nachdem Sony 2020 mit dem SonyXH90 nur einen 4K-Fernseher mit HDMI 2.1 auf den Markt gebracht hatte (der noch dazu ein paar Kinderkrankheiten hatte), gibt es seit 2021 HDMI 2.1 auf zwei Ports bei allen OLED-TVs sowie bei allen 4K-Fernsehern der Mittelklasse ab dem Sony X98J aufwärts. Zum Release fehlten den Fernsehern zwar noch VRR und ALLM, nach langer Wartezeit wurden die Features aber inzwischen per Update nachgeliefert.

Ab 2022 VRR und ALLM zum Release: Es wurden noch nicht alle der neuen Sony-Modelle aus 2022 getestet, aber nach derzeitigem Stand dürfte es bei allen Modellen ab dem Mittelklasse-TV Sony X85K aufwärts HDMI 2.1 mit vollen 48 Gbit/s auf mindestens zwei Ports geben. Neu ist zudem, dass VRR und ALLM nun direkt zum Release unterstützt werden, wobei Ersteres auch noch besser funktioniert als bei den Vorgängern, nämlich in einem Bereich von unter 20 bis 120 fps, sowohl bei 4K als auch bei 1080p.

Sony X90K: Endlich VRR zum Release

Bei den Gaming-Features macht der Sony X90K im Gegensatz zum Vorgänger auch zum Release schon eine gute Figur, bei der Bildqualität gibt es aber keinen Fortschritt. Bei den Gaming-Features macht der Sony X90K im Gegensatz zum Vorgänger auch zum Release schon eine gute Figur, bei der Bildqualität gibt es aber keinen Fortschritt.

  • Display: 4K, VA
  • HDMI 2.1: volles HDMI 2.1 auf zwei von vier Ports
  • Preis: 1.600€ bei 55 Zoll

Kein Fortschritt beim Bild: Der Sony X90K aus 2022 hat im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Sony X90J, bei der Bildqualität keine Fortschritte gemacht. Im Gegenteil: Da das Full Array Local Dimming etwas schlechter funktioniert, ist er diesem laut den TV-Experten von rtings.com sogar leicht unterlegen. Trotzdem ordnet sich der Sony X90K dank seines kontrastreichen VA-Displays und des noch immer guten Local Dimmings (gerade im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Samsung Q80B) nach wie vor qualitativ am oberen Ende der Mittelklasse ein.

VRR und ALLM: Außerdem unterstützt der Sony X90K immerhin direkt zum Release ALLM und VRR. Letzteres funktioniert noch dazu besser als beim Sony X90J, bei dem das Feature erst per Update nachgeliefert wurde. HDMI 2.1 bekommt ihr auf zwei der vier Ports, und zwar mit der vollen Bandbreite von 48 Gbit/s. Der Input Lag ist mit 9 bis 10 ms bei 120 Hz und knapp unter 18 ms bei 60 Hz im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht gesunken, an Konkurrenten wie Samsung und LG kommt Sony mit diesen Werten torztdem nicht ganz heran.

Sony X90K bei Otto*

Sony OLED A90J: HDMI 2.1 vorerst ohne VRR

Im Gegensatz zum Vorgänger aus 2020 hat der Sony A90J endlich HDMI 2.1. Im Gegensatz zum Vorgänger aus 2020 hat der Sony A90J endlich HDMI 2.1.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 2000€ bei 55 Zoll

HDMI 2.1 und jetzt auch VRR: 2020 gab es von Sony mit dem Sony XH90 nur ein 4K-Modell mit HDMI 2.1 und selbst bei diesem gab es Probleme. 2021 sollte alles besser werden und tatsächlich verfügt der neue Sony OLED A90J über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, mit denen 4K 120 Hz kein Problem mehr darstellt. Seit einem Software-Update im Frühjahr 2022 unterstützt der Sony A90J endlich auch VRR.

Tolles Bild, aber kein 1440p: Während VRR nachgeliefert wurde, wird eine Auflösung von 1440p wird hingegen nach wie vor nicht nativ unterstützt. Das ist kein Problem, solange ihr die PS5 verwendet, da diese ebenfalls keine 1440p unterstützt, kann aber mit der Xbox Series lästig sein. Der Input Lag fällt mit circa 12 ms bei 120 Hz und 17 ms bei 60 Hz recht niedrig aus, auch hier schneiden andere Hersteller aber teils noch besser ab. Positiv hervorzuheben ist neben einer allgemein hervorragenden Bildqualität die sehr flüssige Darstellung schneller Bewegungen.

Sony A90J bei MediaMarkt*

Sony A80J: Fast genauso gut

Der Sony A80J ist dem A90J bei der Bildqualität nur knapp unterlegen und bietet zudem den niedrigeren Input Lag. Der Sony A80J ist dem A90J bei der Bildqualität nur knapp unterlegen und bietet zudem den niedrigeren Input Lag.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2x auf Port 3 und 4
  • Preis: ca. 1400€ bei 55 Zoll

Die üblichen Sony-Eigenschaften: Der A80J ist Sonys günstigstes OLED-Modell aus 2021. HDMI 2.1 gibt es wie üblich bei Sony zweimal, auf den Ports 3 und 4. Der Input Lag ist bei 120 Hz mit 9 ms etwas geringer als beim Sony A90J, bei 60 Hz liegt er mit rund 17 ms jedoch ungefähr gleichauf. Auch beim A80J wir eine Auflösung von 1440p nicht nativ unterstützt, VRR wurde aber inzwischen per Update nachgeliefert.

Das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Sony A80J bietet, wie üblich bei OLED-TVs, eine hervorragende Bildqualität dank tiefem Schwarz und unendlich hohem Kontrast. Auch im Vergleich zu anderen OLED-TVs schlägt er sich gut, er ist ungefähr auf dem Niveau des LG OLED C1 einzuordnen. Gegenüber dem teureren Sony A90J ist der leicht unterlegen, unter anderem aufgrund niedrigerer Spitzenhelligkeit. Der Unterschied fällt aber kaum auf, weshalb der A80J das besser Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Momentan sind aber beide Modelle noch zu teuer.

Sony A80J bei MediaMarkt*

Sony X90J: Fast problemfrei

Der Sony X90J hat die Probleme des Vorgängers bei HDMI 2.1 beseitigt. Der Sony X90J hat die Probleme des Vorgängers bei HDMI 2.1 beseitigt.

  • Display: 4K, VA
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 900 bis 1.000 Euro bei 55 Zoll

Fast keine Probleme bei HDMI 2.1: Im Gegensatz zum Vorgänger Sony XH90 gibt es beim X90J fast keine Probleme mehr mit HDMI 2.1. Mit beiden Anschlüssen funktioniert 4K 120 Hz ohne Schwierigkeiten, auch bei Chroma 4:4:4. Allerdings: 4K 120 Hz mit gleichzeitigem Dolby Vision klappt mit der Xbox Series X nicht. Zum Release fehlten auch noch VRR und ALLM, diese Features wurden nach langer Wartezeit aber inzwischen per Update nachgeliefert. Die Auflösung 1440p wird aber nach wie vor wie bei der PS5 nicht unterstützt. Das kann bei Nutzung mit dem PC oder der Xbox Series lästig sein.

Sehr gutes Bild: Der Input Lag liegt mit rund 18 ms bei 60 Hz und 11 ms bei 120 Hz in einem guten Bereich. Beim Vorgänger war er aber noch 3 bis 4 ms niedriger. Die Bildqualität ist abermals sehr gut. Hier schneidet der X90J im Vergleich zum XH90 sogar noch etwas besser ab, dank höherer Spitzenhelligkeit und leicht erhöhtem Kontrast. Full Array Local Dimming ist auch wieder mit dabei und funktioniert sehr gut, auch im Gaming Modus. An OLEDs kommt der X90J trotzdem nicht heran, aber mit Samsungs Mini-LEDs kann er zumindest annähernd mithalten und ist inzwischen günstiger.

Sony X90J bei MediaMarkt*

Sony X95J: Nur knapp Sonys bestes LED-TV

Der Sony X95J ist Sonys bestes LED-TV. Der Aufpreis zum X90J lohnt sich aber nicht unbedingt. Der Sony X95J ist Sonys bestes LED-TV. Der Aufpreis zum X90J lohnt sich aber nicht unbedingt.

  • Display: 4K, VA mit X-Wide Angle Filter
  • HDMI 2.1: 2 x, auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 1.700€ bei 65 Zoll

Besser, aber nicht unbedingt lohnenswert: Der Sony X95J ist das Spitzenmodell unter Sonys gewöhnlichen LED-TVs. Dem X90J ist er unter anderem durch eine deutlich höhere Spitzenhelligkeit, ein weniger stark reflektierendes Display und geringere Blickwinkelabhängigkeit überlegen. Letztere liegt allerdings an einer zusätzlichen Filterschicht, die leider auch dafür sorgt, dass der Kontrast niedriger ist als beim X90J. Falls ihr den Fernseher in eher dunklen Räumen nutzt und selten schräg auf den Bildschirm schaut, fallen die Vorteile des X95J zudem kaum auf, sodass sich der saftige Aufpreis nicht lohnt.

Beim Gaming das Übliche: Beim Input Lag schneidet der Sony X95J mit knapp 18 ms bei 60 Hz und knapp 10 ms bei 120 Hz ebenfalls kaum besser ab als der Sony X90J. Ansonsten gibt es bei den Gaming-Features keine Unterschiede zum X90J: HDMI 2.1 bekommt ihr auf zwei Ports. Bei 4K 120 fps gibt es keinerlei Probleme. VRR und ALLM waren zum Release noch nicht dabei, wurden aber inzwischen per Update nachgeliefert.

Sony X95J bei MediaMarkt*

Sony X85J: Gute Mittelklasse

Der X85J ist Sonys günstigstes Modell mit HDMI 2.1 aus 2021. Der X85J ist Sonys günstigstes Modell mit HDMI 2.1 aus 2021.

  • Display: 4K, VA
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: knapp 800 Euro bei 55 Zoll

Sonys günstigstes HDMI-2.1-Modell: Der Sony X85J ist 2021 das günstigste Modell von Sony mit HDMI 2.1. Er besitzt zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, durch die 4k 120 fps wiedergegeben werden kann. Allerdings kann es bei Chroma 4:4:4 zu Problemen wie leicht verschwommenem Text kommen, bei allen anderen Farbauflösungen gibt es jedoch keine Probleme. Der Input Lag ist mit 6,3 ms bei 120 Hz und gut 15 ms bei 60 Hz sogar etwas geringer als beim teureren Sony X90J. Wie andere Sony-Modelle unterstützt der X85J eine Auflösung von 1440p nicht nativ. Immerhin wurden VRR und ALLM inzwischen per Update nachgeliefert.

Gute Mittelklasse-Qualität: Bei der Bildqualität glänzt der Sony X85J durch einen hohen Kontrast des VA-Displays. Mit dem X90J kann er trotzdem nicht mithalten, weil ihm Full Array Local Dimming fehlt und zudem die Spitzenhelligkeit in HDR deutlich niedriger ist. Insgesamt bietet der Sony X85J gute Mittelklasse-Qualität und ist ungefähr mit dem Samsung Q70A zu vergleichen. Im Moment ist er aber leider zu teuer für das, was er bietet, gerade im Vergleich zum besseren X90J.

Sony X85J bei Amazon*

Sony ZH8: Die übliche 8K-Qualität

Ein OLED-Display bietet der Sony ZH8 zwar nicht, aber die Qualität ist trotzdem sehr hoch. Ein OLED-Display bietet der Sony ZH8 zwar nicht, aber die Qualität ist trotzdem sehr hoch.

  • Display: 8K, Direct LED
  • HDMI : 4 x HDMI 2.1
  • Preis: ca. 4500 Euro bei 75 Zoll

Sonys High-End-Modell: Der Sony ZH8 ist ein High-End-Modell und bietet ähnlich wie der Samsung Q950T im Grunde viel mehr, als man als Gamer braucht. Das 8K-TV gibt es in den Größen 75 und 85 Zoll. Der Preise für die kleinere Variante war zwischenzeitlich auf unter 4.000 Euro gesunken, steigt aber inzwischen wieder, da das 2020 erschienene Modell fast ausverkauft ist. Damit ist der ZH8 totzdem noch deutlich günstiger als der ältere ZG9, dessen Preise noch heute im fünfstelligen Bereich liegen.

Hohe Leistung und viele Features: Natürlich bekommt man für den hohen Preis des ZH8 auch eine Menge geboten, etwa den leistungsstarken X1-Ultimate-Prozessor, Full Array Local Dimming und ein 4.2-Lautsprechersystem, das Dolby Atmos unterstützt. Viele der Features kann man aber auch für sehr viel weniger Geld bekommen, wenn man sich mit 4K-Auflösung und kleinerem Bild zufrieden gibt. Auch beim ZH8 muss man sich als Spieler also fragen, ob die hohe Auflösung das Geld wirklich wert ist.

Sony ZH8 bei Amazon*

TCL: Jetzt auch HDMI 2.1 im 4K-Bereich

Mit dem TCL C728 hält HDMI 2.1 Einzug in die 4K-Mittelklasse des Herstellers. Mit dem TCL C728 hält HDMI 2.1 Einzug in die 4K-Mittelklasse des Herstellers.

HDMI 2.1 ab dem C72+: Bei TCL gab es HDMI 2.1 lange Zeit fast nur im 8K-Bereich, etwa beim X915. Die Modelle spielten auf dem deutschen Markt aber kaum eine Rolle. Seit 2021 gibt es HDMI 2.1 schon in der 4K-Mittelklasse, nämlich beim C72+, der hierzulande auch als C727, C728 und C729 auf dem Markt ist. Auch das High-End-Modell C82, das wie der Samsung QN90A Mini-LEDs einsetzt, unterstützt HDMI 2.1.

Alle wichtigen Gaming-Features: Bei beiden Modellen sollen alle vier HDMI-Anschlüsse dem HDMI-2.1-Standard entsprechen und 4K 120 fps liefern. Auch VRR und ALLM sollen unterstützt werden. Letzteres gilt übrigens auch für den günstigeren C72 (bzw. C721, C722, C725), der aber aufgrund seines 60-Hz-Displays kein 4K 120fps darstellen kann.

TCL C727 / C728: Jede Menge Features

Die Liste der Features des TCL C728 bzw. C727 liest sich ziemlich beeindruckend, vor allem angesichts des moderaten Preises. Die Liste der Features des TCL C728 bzw. C727 liest sich ziemlich beeindruckend, vor allem angesichts des moderaten Preises.

  • Display: VA, QLED
  • HDMI 2.1: auf allen vier Ports
  • Preis: circa 700 bis 800 Euro bei 55 Zoll

Gute Mittelklasse-Qualität: Der TCL C727 und der C728 sind die in Deutschland am weitesten verbreitete Variante des C72+. Er nutzt ein VA-Panel mit einem guten Kontrast von ungefähr 4000:1. Direct LED sorgt für gleichmäßige Beleuchtung des Bildschirms, Local Dimming gibt es aber nicht. Dafür gibt es eine QLED-Filterschicht, die für bessere Farbwiedergabe sorgt. Außerdem ist der C727 mit einem Onkyo-Soundsystem ausgestattet, das eine Gesamtleistung von 40 Watt bietet. Die Spitzenhelligkeit ist hingegen eher niedrig. Mit etwa 300 cd/m2 in SDR und rund 350 cd/m2 in HDR bietet der C727 hier nicht viel mehr als ein Low-Budget-TV.

Gaming-Features und OS: HDMI 2.1 gibt es auf allen vier Port, VRR und ALLM werden unterstützt. Der Input Lag liegt laut Herstellerangaben bei unter 15 ms, laut unabhängigen Messungen sollen es sogar nur 13 ms sein. Das auf Android basierende Betriebssystem sorgt für guten App-Support. Auch Sprachsteuerung ist vorhanden. Für seinen Preis hat der TCL C727 also eine Menge zu bieten.

TCL C728 bei MediaMarkt*

Philips: HDMI 2.1 ab der oberen Mittelklasse

Der Philips PUS9206 ist 2021 das günstigste Philips-Modell mit HDMI 2.1. Der Philips PUS9206 ist 2021 das günstigste Philips-Modell mit HDMI 2.1.

Zweimal volles HDMI 2.1: Philips will im Jahr 2021 hinsichtlich HDMI 2.1 nicht nur nachziehen, sondern sogar viele seiner Konkurrenten überholen. Ab dem Philips PUS9206 aufwärts, also ab der oberen Mittelklasse, sind alle Modelle mit zwei vollwertigen HDMI-2.1-Anschlüssen ausgestattet. Das gilt sowohl für die neuen Mini-LEDs PML9506 und PML9636 als auch für sämtliche OLEDs. Damit sind Philips-Fernseher besser ausgestattet als die meisten aktuellen QLED-Modelle von Samsung.

Ambilight und Android: Alle der mit HDMI 2.1 ausgestatteten Philips-Fernseher verfügen über Ambilight und laufen mit Android. Günstigere Modelle ab dem Philips PUS8506 abwärts haben leider kein HDMI 2.1, sind aber immerhin mit VRR ausgestattet. Das etwas eingeschränkte hauseigene Betriebssystem Saphi kommt nur noch bei Low-Budget-Modellen wie dem PUS7506 zum Einsatz. .

Philips PUS9206: HDMI 2.1 & Ambilight 4

Der Philips PUS9206 bietet HDMI 2.1 und vierseitiges Ambilight, ist bei der Bildqualität aber nur Mittelklasse. Der Philips PUS9206 bietet HDMI 2.1 und vierseitiges Ambilight, ist bei der Bildqualität aber nur Mittelklasse.

  • Display: 4K, Direct LED (VA, bei 65 Zoll IPS)
  • HDMI 2.1: 2 x volle Bandbreite
  • Preis: circa 1000€ bei 55 Zoll

Volles HDMI 2.1 mit VRR und ALLM: Der PUS9206 ist der günstigste 4K-Fernseher von Philips aus 2020, der über richtiges HDMI 2.1 verfügt. Auf dem Papier besitzt zwar auch der günstigere PUS8506 HDMI-2.1-Anschlüsse, er verfügt jedoch nur über ein 60-Hz-Display. 4K 120 fps gibt es deshalb nur beim PUS9206 und bei den teureren Mini-LED- oder OLED-TVs. Auch ALLM und VRR werden hier unterstützt. Leider fehlen uns zum Input Lag des PUS9206 noch verlässliche Daten. Ausgehend von unseren Erfahrungen mit anderen Philips-Modellen würden wir mit rund 20 ms bei 60 Hz rechnen.

Android und Ambilight: Was das Bild angeht, bietet der PUS9206 gute Mittelklassequalität, aber ohne besondere Features wie FALD. Leider ist er dafür momentan noch etwas teuer. Immerhin verfügt der Philips PUS9206 über vierseitiges Ambilight. Bei Ambilight wird die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet, was vor allem in dunklen Räumen recht beeindruckend wirkt. Während manche der günstigeren Philips-Modelle mit dem etwas eingeschränkten Betriebssystem Saphi auskommen müssen, bietet der PUS9206 Android und dadurch sehr guten App-Support.

Philips PUS9206 bei Saturn*

Philips PML9506: Teures Mini-LED-Modell

Philips neues Mini-LED-Modell ist derzeit noch sehr teuer, auch im Vergleich zu vielen OLEDs. Philips neues Mini-LED-Modell ist derzeit noch sehr teuer, auch im Vergleich zu vielen OLEDs.

  • Display: 4K, Mini LED
  • HDMI 2.1: 2 x volle Bandbreite
  • Preis: circa 1600€ bei 65 Zoll

Mini LED: Der Philips PML9506 ist wie der PML9636 ein neues Mini-LED-Modell aus 2021. Mini LEDs haben sehr viel kleinere Leuchtdioden also normale LED-TVs, die dafür in sehr viel größerer Zahl über den Bildschirm verteilt werden. Das ermöglicht eine deutliche höhere Spitzenhelligkeit sowie besseres Local Dimming und infolgedessen höheren Kontrast. Beim Kontrast kommen sie trotzdem nicht ganz an OLEDs heran, die viel bessere Schwarzwerte bieten. Nur bei der Nutzung in sehr hellen Räumen sind Mini LEDs gegenüber OLEDs im Vorteil.

Derzeit zu teuer: Wie gut der Philips PML9506 genau abschneidet, können wir leider noch nicht sagen, weil es bislang fast keine Tests gibt und wir ihn auch noch nicht selbst ausprobieren konnten. Laut Herstellerangaben soll er jedenfalls über zweimal vollwertiges HDMI 2.1 verfügen. Beim Input Lag würden wir davon ausgehen, dass er schlimmstenfalls wie bei älteren Philips-Modellen bei rund 20 ms liegt, was fürs Gaming bereits zufriedenstellend wäre. Trotzdem würden wir derzeit vom Kauf abraten, weil der PML 9506 deutlich teurer ist als die günstigsten OLED-Modelle von Philips, die bei der Bildqualität noch etwas mehr bieten.

Philips PML9506 bei MediaMarkt*

Philips OLED706: Tolles Bild & Ambilight 3

Der Philips OLED706 bietet eine hohe Bildqualität und dreiseitiges Ambilight. Der Philips OLED706 bietet eine hohe Bildqualität und dreiseitiges Ambilight.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x volle Bandbreite auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 1.100 Euro bei 55 Zoll

Ein paar Features weniger: Der Philips OLED706 ist das günstigste OLED-Modell der aktuellen Generation bei Philips. Im Vergleich zu den teureren Modellen OLED806 und OLED856 fehlen ihm ein paar kleinere Features, die zum Beispiel der Kalibrierung dienen. Außerdem hat er nur auf drei statt auf vier Seiten Ambilight. Bei Ambilight wird die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet, um den Bildschirm größer aussehen zu lassen und für passende Atmosphäre zu sorgen.

Volles HDMI 2.1: Die Bildqualität ist wie übliche bei OLED-TVs sehr hoch durch perfektes Schwarz und unendlich hohen Kontrast. Bei der Spitzenhelligkeit schneidet der OLED706 mit circa 790 cd/m2 sogar etwas besser ab als der LG OLED C1. Was die Gaming-Features betrifft, bietet er sowohl ALLM und VRR, letzteres allerdings erst ab 40 fps aufwärts. HDMI 2.1 gibt es auf zwei Anschlüssen, und zwar mit vollen 48 Gbps. Der Input Lag, der bislang ein Problem der OLEDs von Philips war, liegt laut manchen unabhängigen Tests bei rund 15 ms bei 60 Hz, andere kommen sogar auf 10 ms bei 60 Hz und 6 ms bei 120 Hz. So oder so dürftet ihr beim Gaming keine Probleme haben.

Philips OLED706 bei MediaMarkt*

Philips OLED806 & OLED856: Höchste Qualität & Ambilight 4

Der Philips OLED856 hat einen mittigen Standfuß, der OLED806 hingegen zwei weiter außen stehende Füße. Der Philips OLED856 hat einen mittigen Standfuß, der OLED806 hingegen zwei weiter außen stehende Füße.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 1500 bis 1600€ bei 55 Zoll

Vierseitiges Ambilight: Der Philips OLED806 und der OLED856 sollen Ende Juli 2021 in Deutschland in den Handel kommen. Die beiden Modelle sind technisch kaum voneinander zu unterscheiden, haben aber unterschiedliche Standfüße. Im Vergleich zum günstigeren OLED706 bieten sie vierseitiges Ambilight, was vor allem dann relevant ist, wenn ihr den Fernseher an die Wand hängen wollt. Zudem gibt es ein paar zusätzliche Features, die zum Beispiel der Farbkalibrierung und der Anpassung an die Beleuchtung des Raumes dienen.

Gaming: Der Input Lag liegt bei optimalen Einstellungen mit rund 10 ms bei 60 Hz in einem sehr guten Bereich. Bei 120 Hz kann der Wert sogar auf hervorragende 6 ms sinken. Außerdem gibt es ALLM und VRR, Letzteres allerdings erst ab 40 fps aufwärts. Der OLED806 und der OLED 856 verfügen über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse mit den vollen 48 Gbps, die 120 fps bei 4K-Auflösung ohne Probleme ermöglichen.

Philips OLED856 bei Saturn*

Panasonic: HDMI 2.1 ab 2021 bei OLEDs

Laut manchen Webseiten unterstützt der Panasonic GXW804 HDMI 2.1. Das stimmt aber nicht. Laut manchen Webseiten unterstützt der Panasonic GXW804 HDMI 2.1. Das stimmt aber nicht.

Missverständnisse: Von Panasonic-TVs wird häufig behauptet, sie würden HDMI 2.1 bereits ab dem aus 2019 stammenden Mittelklassemodell GXW804 aufwärts unterstützen. Tatsächlich unterstützen diese Modelle aber nur ALLM und sind weit von vollwertigem HDMI 2.1 entfernt. Der GXW804 könnte ohnehin keine 120 fps bei 4K liefern, weil er nur über ein 50/60-Hz-Panel verfügt.

HDMI 2.1 ab 2021 bei OLEDs: Auch bei den 2020er-Modellen der HXW- und HZW-Reihe gab es noch kein richtiges HDMI 2.1, unabhängig von der Preisklasse. Seit 2021 liefern zumindest die teuren OLEDs 120 fps bei 4K-Auflösung. Anfangs wurde dabei noch von einigen technischen Schwierigkeiten berichtet, die aber inzwischen durch ein Software-Update behoben zu sein scheinen.

Panasonic OLED JZW984, JZW1004, JZW2004

Neben dem abgebildeten Panasonic JZW2004, der das Flaggschiff der Panasonic OLEDs darstellt, haben auch die günstigeren Modelle JZW984 und JZW1004 HDMI 2.1. Neben dem abgebildeten Panasonic JZW2004, der das Flaggschiff der Panasonic OLEDs darstellt, haben auch die günstigeren Modelle JZW984 und JZW1004 HDMI 2.1.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x leicht eingeschränkt auf Port 1 und 2
  • Preis: circa 1200€ (JZW984), 1600€ (JZW1004), 2400€ (JZW2004) bei 55 Zoll
Panasonic JZW984 bei MediaMarkt*

HDMI 2.1 bei allen OLED-Modellen: Alle drei Panasonic OLED-TVs vom JZW984 und JZW1004 bis hin zum mit Abstand teuersten Modell, dem JZW2004, verfügen über HDMI 2.1. Die Bandbreite ist dabei ähnlich wie bei den OLEDs von LG leicht eingeschränkt auf rund 40 Gbps, 4K 120 fps sind aber trotzdem möglich. Das gilt für die HDMI-Ports 1 und 2, auf denen auch VRR unterstützt wird. ALLM gibt es auf allen vier Ports.

Input Lag verbessert: Panasonic hat bei den neuen OLEDs den Input Lag deutlich gesenkt. Während er im Vorjahr noch bei mehr als 20 ms lag, soll er nun beim JZW2004 nur noch 14,4 ms bei 60 Hz betragen. Zum JZW984 und JZW1004 liegen uns leider noch keine Messdaten vor, die Werte sollten sich jedoch nicht allzu sehr unterscheiden. Beim Bild schneiden die Panasonic-Modelle nicht zuletzt aufgrund ihrer starken Bildprozessoren sehr gut ab. Der JZW984 hat das etwas schwächere Panel. Der JZW2004 zeichnet sich gegenüber dem JZW1004 nicht nur durch noch höhere Bildqualität, sondern auch durch ein sehr hochwertiges Soundsystem aus.

Panasonic JZW2004 bei MediaMarkt*

Xiaomi: Irreführende Bezeichnungen

Offiziell unterstützt der Xiaomi Mi TV Q1 HDMI 2.1. Xiaomi versteht darunter aber nicht das, was man normalerweise damit meint. Offiziell unterstützt der Xiaomi Mi TV Q1 HDMI 2.1. Xiaomi versteht darunter aber nicht das, was man normalerweise damit meint.

Legal, aber irreführend: Es gibt bereits mehrere 4K-TVs von Xiaomi, die offiziell über HDMI 2.1 verfügen. Aber nicht immer handelt es sich um richtiges HDMI 2.1. Der 75 Zoll große Xiaomi Mi TV Q1 unterstützt etwa nur 4K 60 Hz und eARC. Auch beim Billigfernseher Xiaomi Mi TV P1 oder beim Amazon Fire TV Xiaomi F2 aus 2022 wird mit HDMI 2.1 geworben, obwohl diese Modelle nur 60 Hz unterstützen. Laut HDMI Licensing ist das in Ordnung, solange die Geräte bestimmte Features von HDMI 2.1 unterstützen und diese benannt werden. Das tut Xiaomi mit eARC beziehungsweise mit ALLM. Diese Praxis ist also legal, aber nicht gerade kundenfreundlich.

Echtes HDMI 2.1 bei großen Modellen: Der Xiaomi Redmi Max mit 86 Zoll und der Xiaomi Mi TV Master mit 77 Zoll sollen hingegen angeblich echtes HDMI 2.1 bieten, mit 4K 120 HZ sowie mit ALLM und VRR. Allerdings gibt es noch keine ausgiebigen Tests dieser Modelle. Der theoretisch schon längst erschienene Xiaomi Redmi Max ist in Deutschland ohnehin kaum zu bekommen. Der Xiaomi Mi TV Master wurde im August 2021 und spielt bislang ebenfalls keine nennenswerte Rolle auf dem deutschen Markt.

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