PS5 & Xbox Series X – Diese TVs nutzen die Features der neuen Konsolen

Ihr wollt wissen, welche Fernseher das Spielen in 8K oder mit 4K 120 fps ermöglichen? Hier geben wir die Antwort und stellen die besten TVs mit HDMI 2.1 vor.

von Benjamin Herbst,
05.10.2021 16:30 Uhr

PS5 und Xbox Series X bringen neue Features, die aber zum Teil nur mit dem entsprechenden Fernseher funktionieren. Wir stellen euch Modelle vor, mit denen ihr für die neuen Konsolen gerüstet seid. PS5 und Xbox Series X bringen neue Features, die aber zum Teil nur mit dem entsprechenden Fernseher funktionieren. Wir stellen euch Modelle vor, mit denen ihr für die neuen Konsolen gerüstet seid.

Neu im Oktober-Update: Wir haben mit dem Sony X95J Sonys Spitzenmodell unter den normalen LED-TVs hinzugefügt. Außerdem haben wir den Philips PML9506 neu in unsere Liste aufgenommen, allerdings nur deshalb, um euch vorerst vom Kauf abzuraten.

Sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X unterstützen prinzipiell 8K-Auflösung sowie 120 fps bei 4K. Mit wie vielen Spielen dies in der Praxis möglich sein wird, ist zwar noch weitgehend offen. Wer für alle Fälle gerüstet sein will, sollte beim Kauf des nächsten Fernsehers trotzdem darauf achten, ein Gerät zu wählen, das zukunftssicher ist.

Das bedeutet: Ihr braucht ein TV, das nicht nur über ein Display mit 4K-Auflösung und eine Bildwiederholrate von 120 Hz, sondern auch über einen HMDI-2.1-Anschluss verfügt. In diesem Artikel stellen wir euch einige der besten Modelle verschiedener Preisklassen vor und erklären zudem, was es mit HDMI 2.1 auf sich hat.

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Inhalt

Was bringt HDMI 2.1 fürs Gaming?

Vollwertiges HDMI 2.1 verfügt über eine Bandbreite von 48 Gbit/s im Vergleich zu 18 Gbit/s bei HDMI 2.0b. Das ermöglicht prinzipiell die Wiedergabe von 8K-Inhalten mit 60 fps oder von 4K-Inhalten mit bis zu 120 fps. Bei Fernsehern mit HDMI 2.0 sind nur 60 fps bei 4K möglich. Während Gaming in 8K-Auflösung aktuell unrealistisch ist, können zumindest weniger aufwendige Titel durchaus mehr als 60 fps bei 4K erreichen. Viele aktuelle 4K-TVs verfügen übrigens nur über eingeschränktes HDMI 2.1 mit circa 40 Gbit/s. Damit ist zwar noch immer 4K mit 120 fps möglich, es kann aber zu Einschränkungen z.B. bei der Farbtiefe kommen.

Mit HDMI 2.1 werden 60 fps bei 8K oder 120 fps bei 4K möglich, passende Anschlüsse und die richtigen Kabel vorausgesetzt. Mit HDMI 2.1 werden 60 fps bei 8K oder 120 fps bei 4K möglich, passende Anschlüsse und die richtigen Kabel vorausgesetzt.

Zusätzlich zu 4K 120 fps werden häufig folgende Features in Verbindung mit HDMI 2.1 gebracht:

  • Variable Refresh Rate (VRR): Mit VRR kann der Fernseher sich an die Framerate der Konsole anpassen. Das verhindert beim Spielen Screen Tearing und verringert den Input Lag.
  • Auto Low Latency Mode (ALLM): ALLM ermöglicht es der Konsole, den Fernseher automatisch in den Modus mit der geringsten Latenz zu versetzen und so für niedrigen Input Lag zu sorgen.
  • Enhanced Audio Return Chanel (eARC): eARC ermöglicht es dem Fernseher, Ton mit hoher Bandbreite an externe Soundsysteme zu übertragen. So können Formate wie Dolby Atmos und DTS:X unkomprimiert wiedergegeben werden, was vor allem für aufwendige Surround-Sound-Anlagen von Bedeutung ist.

Diese drei Features sind prinzipiell aber auch ohne echtes HDMI 2.1 möglich und sollten daher nicht als Beweis dafür verstanden werden, dass der betreffende Fernseher tatsächlich einen Anschluss mit der vollen Bandbreite von 48 Gbit/s besitzt.

Übrigens: Falls ihr euch für die Xbox Series S entscheidet, braucht ihr kein HDMI 2.1. Die Konsole ist aufs Spielen bei 1440p bei bis zu 120 fps ausgelegt, was auch mit HDMI 2.0b, das inzwischen Standard ist, möglich ist. Tatsächlich verfügt die Xbox Series S zwar über einen HDMI-2.1-Anschluss, das mitgelieferte Kabel kann dessen Bandbreite aber gar nicht ausnutzen. Microsoft rechnet offenbar nicht damit, dass HDMI 2.1 für die Series S eine große Rolle spielen wird.

Welche Fernseher unterstützen HDMI 2.1?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, zumal einige Fernseher zwar bestimmte Features unterstützen, aber trotzdem den HDMI-2.1-Standard nicht vollständig erfüllen. Aus diesem Grund erklären wir euch unten genauer, was ihr bei welchem Hersteller erwarten könnt.

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Generell findet ihr TVs mit HDMI 2.1 bislang erst bei 4K-Fernsehern der Mittel- und Oberklasse, die ein Display mit 100 bzw. 120 Hertz besitzen. Fernseher, die nur auf 1080p kommen oder über ein 50/60-Hertz-Panel verfügen, nutzen die Bandbreite von HDMI 2.1 ohnehin nicht aus. Bei 8K-Fernseher ist HDMI 2.1 hingegen die Norm.

LG: Die größte Auswahl

LG bietet derzeit die größte Auswahl an Fernsehern mit HDMI 2.1, aber die Konkurrenz holt auf. LG bietet derzeit die größte Auswahl an Fernsehern mit HDMI 2.1, aber die Konkurrenz holt auf.

HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse: LG bietet aktuell die größte Auswahl an TVs mit HDMI-2.1-Unterstützung. Die hochwertigen OLED-TVs erfüllen den Standard schon seit 2019. Auch einige der normalen LEDs der SM-Reihe aus 2019 und der NANO-Reihe aus 2020 und 2021 bieten HDMI 2.1. Sogar in der UN-Reihe aus 2020, die eigentlich aus Low-Budget-Geräten besteht, gibt es mit dem LG UN8500 ein entsprechendes Modell.

Einschränkungen bei Modellen ab 2020: Die 4K-Modelle aus 2020 haben allerdings kein vollwertiges HDMI 2.1, sondern eine leicht eingeschränkte Version, die eher 40 statt 48 Gbit/s liefert. 120 fps bei 4K sind trotzdem möglich, wobei jedoch die Farbtiefe auf 10 Bit beschränkt wird. Da die Displays der Modelle ohnehin nur 10 Bit nativ unterstützen, ist in der Praxis kaum ein Unterschied zu merken. Dieselbe Einschränkung gilt auch für die neuen Modelle aus 2021. Bei 8K-TVs gibt es natürlich die volle Bandbreite, hier ist sie auch notwendig.

LG OLED C1: Noch besser fürs Gaming

Der LG OLED C1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert. Bei den Gaming-Features gibt es aber kleine Verbesserungen. Der LG OLED C1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert. Bei den Gaming-Features gibt es aber kleine Verbesserungen.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 4 x, leicht eingeschränkt
  • Preis: knapp 1.400 Euro bei 55 Zoll

Stillstand auf hohem Niveau: Bei der Bildqualität hat sich im Vergleich zum Vorgänge CX fast nichts verändert. Die Bildhelligkeit scheint beim C1 sogar eher etwas zurückgegangen zu sein, der Unterschied ist aber minimal. Die neuen und helleren OLED-EVO-Panels gibt's erst ab dem G1 aufwärts. Schlimm ist das aber nicht, denn die Bildqualität war schon beim CX hervorragend. Natürlich bekommt man auch beim C1 wieder das für OLEDs typische perfekte Schwarz und den unendlich hohen Kontrast.

Noch besser fürs Gaming: HDMI 2.1 gibt es nach wie vor auf allen vier Ports. Dabei handelt es sich wie bei den Modellen aus 2020 um Anschlüsse mit leicht eingeschränkter Bandbreite, die nicht ganz die vollen 48 Gbit/s erreichen. In der Praxis macht das aber kaum einen Unterschied. Der Input Lag wurde im Vergleich zum Vorgänger nochmal gesenkt, auf rund 10 ms bei 60 Hz und etwa 5,3 ms bei 120 Hz. Außerdem funktioniert VRR nun auch bei Framerates unter 40 fps.

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LG OLED B1: Gewohnte Qualität

Fürst Gaming ist der LG OLED B1 nahezu genauso gut wie der C1, bei der Bildqualität schneidet er ein bisschen schwächer ab. Fürst Gaming ist der LG OLED B1 nahezu genauso gut wie der C1, bei der Bildqualität schneidet er ein bisschen schwächer ab.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x, leicht eingeschränkt
  • Preis: ca. 1.100 Euro bei 55 Zoll

Kaum verändert: Der LG OLED B1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger LG OLED BX kaum verändert. Er bietet nach wie vor eine sehr hohe Bildqualität, die aber aufgrund der geringeren Spitzenhelligkeit und des schwächeren Bildprozessors nicht ganz an die des C1 heranreicht. Mit dem LG OLED A1 gibt es in diesem Jahr ein noch günstigeres OLED-Modell, das bei der Bildqualität nahezu gleichauf liegt mit dem B1, aber nur ein 60-Hz-Display und dementsprechend kein richtiges HDMI 2.1 bietet.

Alle Gaming-Features: Der LG B1 besitzt wie sein Vorgänger zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, mit denen 120 fps bei 4K-Auflösung ohne Probleme möglich sind. Der Input Lag fällt ähnlich wie beim LG OLED C1 sehr niedrig aus und wie das teurere Modell unterstützt auch der B1 VRR in allen gängigen Varianten (Freesync, G-Sync, VRR nahc HDMI-2.1-Spezifikationen). Der Vorteil des C1 besteht darin, dass er gleich vier HDMI-2.1-Anschlüsse besitzt, was aber natürlich nur relevant ist, wenn ihr neben der PS5 und de Xbox Series x noch weitere Geräte besitzt, die den schnellen Anschluss nutzen.

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LG NANO86: Mittelklasse mit Edge-Display

Der LG NANO86 bietet HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse, schwächelt aber beim Kontrast. Der LG NANO86 bietet HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse, schwächelt aber beim Kontrast.

  • Display: 4K, Edge LED (IPS)
  • HDMI : 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: ca. 840 Euro bei 55 Zoll (Modell aus 2021)

Nahezu identisch: Der NANO86, der in einer Version aus 2020 (NANO867) und einer Version aus 2021 (NANO869) existiert, ist das günstigste LG-Modell mit HDMI-2.1-Unterstützung. Die alte, inzwischen leider fast ausverkaufte Version hat man oft schon für deutlich unter 800 Euro bei 55 Zoll gesehen, die leicht verbesserte neue Fassung dürfte früher oder später ähnlich günstig werden. Der LG NANO86 besitzt zwei der leicht eingeschränkten HDMI-2.1-Anschlüsse. Mit einem Input Lag von etwa 12 ms bei 60 Hz (bei NANO867: 16 ms) beziehungsweise 6 ms bei 120 Hz ist er gut fürs Gaming geeignet.

Schwacher Kontrast: Die Bildqualität ist für ein Mittelklassegerät zufriedenstellend, kann aber nicht ansatzweise mit jener der OLED-TVs mithalten. Vor allem der Kontrast ist beim NANO86 niedrig, da ein IPS-Panel mit Edge-Beleuchtung eingesetzt wird. Immerhin sorgt dieses für eine niedrige Blickwinkelabhängigkeit, was von Vorteil sein kann, wenn ihr euch in der Gruppe zum gemeinsamen Zocken vor dem Fernseher versammelt. Außerdem verbessert die NanoCell-Beschichtung die Farbwiedergabe.

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LG NANO91: Mehr Qualität mit FALD-Display

Der LG NANO91 ist dem NANO86 dank des Direct-LED-Displays ein gutes Stück überlegen. Der LG NANO91 ist dem NANO86 dank des Direct-LED-Displays ein gutes Stück überlegen.

  • Display: 4K, Direct LED (IPS)
  • HDMI : 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: ca. 890 Euro bei 55 Zoll (Version 2021)

Preis-Leistungs-Kompromiss: Der LG NANO91 ist ein guter Kompromiss für diejenigen, die gute Qualität wollen, aber nicht viel Geld für ein OLED ausgeben möchten. Er stammt ursprünglich aus 2020, wurde aber 2021 in leicht überarbeiteter Form neu aufgelegt. In Deutschland wir die 2020er Version zumeist als NANO917, die 2021er als NANO919 vertrieben. Die Unterschiede zwischen den Jahrgängen sind kaum spürbar. Wie der BX oder auch der NANO86 bietet der NANO91 zwei eingeschränkte HDMI-2.1-Anschlüsse, mti denen 4K 120 fps kein Problem sind.

Besser dank Direct LED: Qualitativ ist der NANO91 dem LG NANO86 vor allem durch sein Display mit Direct LED und Full Array Local Dimming (FALD) überlegen. Der gesamte Bildschirm ist in Zonen eingeteilt, deren Helligkeit einzeln an die Szene angepasst wird. Der Input Lag beträgt bei der 2020er Version 15 ms mit 60 Hz und 6 ms mit 120 Hz, bei der 2021er Version ist er mit 5 ms bei 120 Hz und 11 bis 12 ms bei 120 Hz sogar noch geringer.

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LG UN8500: Großer Bildschirm, kleiner Preis?

Der LG UN8500 ist das einzige Modell der UN-Serie mit 120 Hz und HDMI 2.1. Der LG UN8500 ist das einzige Modell der UN-Serie mit 120 Hz und HDMI 2.1.

  • Display: 4K, Direct LED (IPS, bei 82 Zoll VA)
  • HDMI: 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: circa 1.600 Euro bei 82 Zoll

Groß und schlecht verfügbar: Der LG UN8500 könnte das bislang einzige Low-Budget-TV auf dem Markt mit HDMI 2.1 sein, wäre der Preis aufgrund der schlechten Verfügbarkeit in Deutschland (in Österreich sieht es etwas besser aus) bislang nicht deutlich höher, als der Qualität angemessen ist. Eine Ausnahme sind ausgerechnet die größten Versionen in 82 und 86 Zoll, die inzwischen bei vielen deutschen Händler zu vernünftigen Preisen zu bekommen ist. Theoretisch ist das Modell ab Größen von 65 Zoll verfügbar.

HDMI 2.1, aber Low-Budget-Qualität: Im Gegensatz zu anderen TVs der UN-Reihe aus 2021 besitzt der UN8500 nicht nur ein 120-Hz-Display, sondern auch zwei HDMI-2.1-Anschlüsse und ein NanoCell-Display. Damit müsste er eigentlich zu den Mittelklassemodellen der NANO-Serie gehören. In Tests zeigt sich allerdings, dass er Low-Budget-Modellen wie dem UN7300 bei der Bildqualität nicht überlegen ist, unter anderem aufgrund der niedrigen Spitzenhelligkeit. Man muss sich also fragen, ob HDMI 2.1 und 120 Hz allein den Aufpreis im Vergleich zu den anderen UN- oder auch den UP-Modellen aus 2021 wert sind.

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Samsung: HDMI 2.1 auf einem Port

Viele Samsung-TVs aus 2020 und 2021 haben zumindest einen HDMI-2.1-Anschluss. Viele Samsung-TVs aus 2020 und 2021 haben zumindest einen HDMI-2.1-Anschluss.

HDM 2.1 bei QLEDs: Alle Samsung QLED-Modelle aus 2020 ab dem Q70T aufwärts unterstützen HDMI 2.1 auf einem Port. Lediglich der günstige Q60T sowie der Q80T mit 49 Zoll, die nur über ein 50/60-Hz-Panel verfügen, bleiben auf HDMI 2.0 beschränkt. Ähnliches gilt für die Modelle aus 2021. Auch hier ist HDMI 2.1 ab dem Q70A vorhanden. Nur die kleinsten Versionen des Q70A und Q80A sind davon ausgenommen, weil sie nur ein 60-Hz-Panel besitzen. Der Q60A bietet generell nur 60 Hz.

Nur auf einem Port: Wie 2020 gibt es auch 2021 bei den 4K-Fernsehern HDMI 2.1 in der Regel nur auf einem einzigen Port. Die Ausnahme ist das High-End-Modell QN95A, der wie die 8K-Modelle volles HDMI 2.1 auf allen vier Ports liefern soll. Die 2020er-Modelle besitzen nur eingeschränktes HDMI 2.1 mit circa 40 Gbit/s statt 48 Gbit/s, ähnlich wie die TVs von LG. Das dürfte auch bei den 2021er-Modellen der Fall sein. Praxistests zeigen jedoch keinerlei Probleme mit 4K 120 Hz, auch nicht bei gleichzeitigem HDR.

Samsung Q70A: Guter Kontrast

Wie sein Vorgänger, der Q70T, bietet der Samsung Q70A einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung. Wie sein Vorgänger, der Q70T, bietet der Samsung Q70A einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung.

  • Display: 4K, VA-Panel
  • HDMI 2.1: 1 x auf Port 4 (ab 55 Zoll)
  • Preis: circa 1.000 Euro bei 55 Zoll

Gute Bildqualität: Der Samsung Q70A hat sich im Vergleich zum Q70T aus dem Vorjahr kaum verändert. Er besitzt nach wie vor ein VA-Display mit hohem Kontrast, was ein großer Vorteil gegenüber dem Q80A ist. Full Array Local Dimming bekommt ihr beim Q70A aber nicht. Außerdem ist die Spitzenhelligkeit beim Q70A deutlich niedriger als beim Q80A, weswegen er HDR nicht so gut ausnutzen kann. Trotzdem bekommt man hier insgesamt eine hohe Bildqualität für die Preisklasse.

HDMI 2.1 ab 55 Zoll: Der Q70A ist das günstigste Modell mit HDMI 2.1 unter Samsungs 4K-Fernsehern mit 120 Hz und HDMI 2.1. Das gilt allerdings nur für Modelle ab 55 Zoll. Kleinere Varianten haben nach derzeitigem Stand nur 60 Hz. Allerdings sind solche auf dem Markt kaum zu finden, eine der wenigen Ausnahmen ist der Samsung GQ43Q70A. Beim Input Lag schneidet der Q70A mit etwa 10 bis 11 ms bei 60 Hz und 5,6 ms bei 120 Hz sehr gut ab.

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Samsung Q80A: Kein VA-Panel mehr

Der Samsung Q80A hat vergleichsweise schwachen Kontrast, aber dafür ein paar andere Vorzüge. Der Samsung Q80A hat vergleichsweise schwachen Kontrast, aber dafür ein paar andere Vorzüge.

  • Display: 4K, ADS-Panel (ähnlich IPS)
  • HDMI 2.1: 1 x auf Port 4 (ab 55 Zoll)
  • Preis: 1.100 Euro bei 55 Zoll

Schwacher Kontrast, aber andere Stärken: Weil er statt eines VA-Panels ein ADS-Panel einsetzt, ist der Kontrast des Q80A viel niedriger als der des Vorgängers Q80T. Der QN85A setzt ebenfalls auf ADS, kann die Nachteile aber teilweise durch seine Mini-LEDs ausgleichen. Der Q80A hingegen bietet letztlich kaum bessere Bildqualität als der mit VA-Panel ausgestattete Q70A. Immerhin besitzt er aber Full Array Local Dimming, eine höhere Spitzenhelligkeit und ein gutes Soundsystem.

Einmal HDMI 2.1, sehr niedriger Input Lag: Was HDMI 2.1 angeht, hat sich nichts getan. Nach wie vor gibt es nur einen der schnellen Anschlüsse, der seinen Job aber immerhin problemlos erledigt. Doch Vorsicht: Nur Modelle ab 55 Zoll bieten ein 120-Hz-Display und richtiges HDMI 2.1! Die 50-Zoll-Version muss mit 60 Hz auskommen. Der Input Lag fällt übrigens mit 9,5 ms bei 60 Hz und 5,3 ms bei 120 Hz erneut äußerst niedrig aus.

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Samsung QN85A: Neue Mini-LEDs

Der Samsung QN85A verfügt über die neuen Mini-LEDs. Was HDMI 2.1 angeht, hat sich im Vergleich zum Vorjahr hingegen nicht viel getan. Der Samsung QN85A verfügt über die neuen Mini-LEDs. Was HDMI 2.1 angeht, hat sich im Vergleich zum Vorjahr hingegen nicht viel getan.

  • Display: 4K, QLED mit Mini-LED, ADS
  • HDMI 2.1: 1 x auf Port 4
  • Preis: 1.230 Euro bei 55 Zoll

Kleinere LEDs, mehr Helligkeit: Der QN85A ist Samsungs günstigster QLED-Fernseher aus 2021 mit den neuen Mini-LEDs. Das bedeutet: Die Leuchtdioden sind kleiner, dafür ist ihre Anzahl sehr viel höher. Das sorgt unter anderem für besseres Local Dimming und für eine höhere Spitzenhelligkeit, was vor allem der Darstellung von HDR zugute kommt. Beim QN85A ist zu beachten, dass er ohne Local Dimming über eher niedrigen Kontrast verfügt, weil er ein Display mit IPS-ähnlicher Technik einsetzt.

Wenig Bewegung bei HDMI 2.1: Was HDMI 2.1 angeht, scheint sich im Vergleich zum Vorjahr nicht allzu viel geändert zu haben. Den schnellen Anschluss bekommen wir abermals auf nur einem Port. Falls es dabei irgendwelche Einschränkungen der Bandbreite gibt, scheinen diese sich in der Praxis jedenfalls kaum bemerkbar zu machen, denn laut Tests kann der Samsung QN85A 4K-Auflösung bei 120 Hz auch mit gleichzeitigem HDR problemlos darstellen. VRR und ALLM werden ebenfalls unterstützt.

Samsung QN85A bei MediaMarkt*

Samsung QN90A: Noch mehr Helligkeit

Der Samsung QN90A ist dem QN85A vor allem dann deutlich überlegen, wenn Local Dimming abgeschaltet ist. Der Samsung QN90A ist dem QN85A vor allem dann deutlich überlegen, wenn Local Dimming abgeschaltet ist.

  • Display: 4K, QLED mit Mini-LED, VA
  • HDMI 2.1: 1 x auf Port 4
  • Preis: 1.450 Euro bei 55 Zoll

Noch heller und besserer Kontrast: Der Samsung QN90A verfügt wie der QN85A über die neue Mini-LED-Technologie, die für hervorragendes Local Dimming und eine sehr hohe Spitzenhelligkeit sorgt. Letztere fällt beim QN90A mit circa 1.800 cd/m2 besonders beeindruckend aus. Im Gegensatz zum QN85A verfügt der QN90A auch ohne Local Dimming noch über einen recht guten Kontrast, weil er ein VA-Panel besitzt. Eine zusätzliche Beschichtung sorgt dafür, dass die Blickwinkelabhängigkeit, die sonst bei VA-Panels ein Problem ist, nicht allzu hoch ausfällt.

Die üblichen Gaming-Features: Hinsichtlich der Gaming-Features bietet der QN90A kaum Vorteile gegenüber dem günstigeren Samsung QN85A. HDMI 2.1 gibt es auch hier nur auf einem der vier Ports. Der Input Lag ist mit 5,3 ms bei 120 Hz und gut 10 ms bei 60 Hz hier wie dort äußerst niedrig. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt also vor allem davon ab, wie wichtig euch die bessere Bildqualität ist, die sich vor allem ohne Local Dimming bemerkbar macht. Local Dimming funktioniert übrigens auch beim Spielen recht gut, weshalb ihr es vermutlich nicht allzu oft ausschalten müsst.

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Samsung QLED Q70T: Mittelklasse mit gutem Kontrast

Der Samsung Q70T steht in Konkurrenz zum LG NANO86 und kann diesen zumindest hinsichtlich des Kontrasts deutlich schlagen. Der Samsung Q70T steht in Konkurrenz zum LG NANO86 und kann diesen zumindest hinsichtlich des Kontrasts deutlich schlagen.

  • Display: 4K, QLED
  • HDMI : 1 x eingeschränktes HDMI 2.1, 3 x HDMI 2.0
  • Preis: ca. 1.000 Euro bei 55 Zoll

Sehr guter Kontrast: Der Q70T ist das günstigste Samsung-Modell aus 2020, das 120 fps bei 4K-Auflösung bietet. Fürs Gaming ist er sehr gut geeignet, dank eines Input Lags von circa 10 ms bei 60 Hz bzw. 6 ms bei 120 Hz. Qualitativ ist er höher einzuschätzen als der noch etwas günstigere LG NANO86, da er den deutlich besseren Kontrast bietet. Dafür ist der LG NANO86 immerhin weniger blickwinkelabhängig. Der Nachfolger Q70A unterscheidet sich qualitativ kaum vom Q70T.

Mäßige Helligkeit: Samsungs QLED-Technik sorgt für eine verbesserte Farbwiedergabe, das allein wiegt die Vorteile der hervorragenden Schwarzwerte eines OLEDs aber nicht auf. Teurere Samsung-Modelle wie der Q90T können durch ihre Helligkeit teilweise ausgleichen, was ihrem Schwarz an Tiefe fehlt. Dem Q70T gelingt das mit einer Spitzenhelligkeit zwischen 400 und 500 cd/m2 nicht. Im Moment bietet er trotzdem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter Samsungs QLED-TVs. Allerdings wird er wohl nicht mehr lange verfügbar sein.

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Samsung QLED Q80T: Der Kompromiss

Der Samsung Q80T bietet deutlich höhere Bildqualität als der Q70T und stellt einen guten Kompromiss zwischen Preis und Leistung dar. Der Samsung Q80T bietet deutlich höhere Bildqualität als der Q70T und stellt einen guten Kompromiss zwischen Preis und Leistung dar.

  • Display: 4K, QLED
  • HDMI: 1 x eingeschränktes HDMI 2.1, 3 x HDMI 2.0
  • Preis: circa 1.200 Euro bei 55 Zoll

Guter Kompromiss: Der Samsung Q80T aus 2020 ist ein guter Kompromiss zwischen Preis und Leistung. Mit einer Spitzenhelligkeit von über 700 cd/m2 kann er HDR ein gutes Stück besser ausnutzen als der Q70T, wenngleich er von der blendenden Helligkeit des Q90T weit entfernt ist. Im Gegensatz zum Q70T verfügt er außerdem genau wie der Q90T über Full Array Local Dimming. Im Vergleich zum Nachfolger Q80A ist der Q80T der bessere Fernseher, weil er den deutlich höheren Kontrast liefert.

Beim Gaming gleichauf: Bei den Gaming-Eigenschaften gibt es keine nennenswerten Unterschiede zu anderen QLEDs von Samsung. Mit einem Input Lag von etwa 10 ms bei 60 Hz und 5 bis 6 ms bei 120 Hz ist der Q80T genauso hervorragend zum Zocken geeignet wie der Q70T. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt also allein davon ab, wie wichtig euch die höhere Bildqualität ist.

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Samsung QLED Q90T: Besonders hell

Bei der Spitzenhelligkeit ist der Samsung Q90T den meisten anderen 4K-TVs weit überlegen. Bei der Spitzenhelligkeit ist der Samsung Q90T den meisten anderen 4K-TVs weit überlegen.

  • Display: 4K, QLED
  • HDMI : 1 x eingeschränktes HDMI 2.1, 3 x HDMI 2.0
  • Preis: 1.450 Euro bei 55 Zoll

Die Oberklasse: Der Q90T gehört zur Oberklasse unter Samsungs 4K-TVs aus 2020. Der Input Lag ist ebenso niedrig wie beim Q70T und Q80T, aber die Spitzenhelligkeit ist je nach Einstellungen mit ca. 1.150 bis 1.400 cd/m2 viel höher, sodass der Fernseher das Beste aus HDR herausholen kann. Zudem sorgt Local Dimming (das aber auch schon beim Q80T enthalten ist) für hervorragenden Kontrast. Trotzdem schneiden die OLEDs von LG bei der Bildqualität noch immer etwas besser ab.

Viele Alternativen: Der Samsung Q90T hat in seiner Preisklasse einen schweren Stand, da er sich mit OLED-TVs wie dem LG BX und CX messen lassen muss, die bei der Bildqualität noch etwas mehr bieten. Wer höchste Ansprüche an die Bildqualität hat, wird zu diesem Preis wohl eher zu den OLED-TVs der Konkurrenz greifen. Wer hingegen mit weniger zufrieden ist, kann auch ein paar hundert Euro weniger für Modelle wie den Q80T oder den Q70T ausgeben.

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Samsung QLED Q950T: Das Spitzen-QLED-TV

Der 8K-Fernseher Samsung Q950T ist das teuerste Modell in Samsungs QLED-Reihe. Der 8K-Fernseher Samsung Q950T ist das teuerste Modell in Samsungs QLED-Reihe.

  • Display: 8K, QLED
  • HDMI : 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 3.400 Euro bei 65 Zoll

Samsungs bestes QLED 2020: Der 8K-Fernseher Samsung Q950T ist das Spitzenmodell unter Samsungs QLEDs aus 2020. Die kleinste Variante mit 65 Zoll kostet noch immer etwa 3.500 Euro, obwohl der Preis bereits deutlich gesunken ist. Wie üblich bei 8K-Fernsehern verfügt er über volles HDMI 2.1. Gegenüber dem Samsung Q800T zeichnet er sich durch höhere Bildqualität, unter anderem aufgrund von noch besserem Local Dimming, und sein schlankes Design aus. Der Rahmen des Q950T ist extrem dünn und auch der Fernseher selbst ist nur 15 mm dick.

Zu teuer als reines Gaming-TV: Vom Design des Q950T profitiert man vor allem, wenn man ihn sich an die Wand hängen will. Für Spieler, die darauf keinen Wert legen, dürfte sich der Preis kaum lohnen, denn sie bekommen im Grunde schon mit dem Q800T mehr, als die brauchen. Prinzipiell ist der Q950T mit seinem niedrigen Input Lag aber genauso gut als Gaming-Fernseher geeignet wie alle aktuellen QLEDs von Samsung.

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Sony: HDMI 2.1 jetzt fast ohne Probleme

Sonys Auswahl an 4K-TVs mit HDMI 2.1 ist 2021 deutlich größer geworden. Sonys Auswahl an 4K-TVs mit HDMI 2.1 ist 2021 deutlich größer geworden.

Magere Auswahl 2020: Ausgerechnet Konsolenhersteller Sony schwächelte zunächst bei der Unterstützung von HDMI 2.1. Nur zwei Modelle aus 2020 unterstützen den Standard, nämlich der 8K-Fernseher ZH8 sowie das 4K-LED-TV XH90, das in diversen Varianten vermarktet wird (z.B. XH9005, XH9007, XH9096, XH9288, XH9299). Letzterer hat jedoch Probleme mit der Wiedergabe von 4K 120 fps bei Farbauflösung Chroma 4:4:4.

2021 volles HDMI 2.1 bei OLEDs und in der oberen Mittelklasse: 2021 bekommen auch die OLED-TVs wie der Sony A80J und der Sony A90J HDMI 2.1. Laut Tests gibt es mit 4K 120 fps keine Probleme, auch nicht bei Farbauflösung Chroma 4:4:4. Dasselbe gilt für den Nachfolger des XH90, den Sony X90J. Sogar der noch etwas günstigere Sony X85J hat HDMI 2.1. Was VRR angeht, vertröstet Sony allerdings wie schon im letzten Jahr auf ein zukünftiges Update.

Sony OLED A90J: HDMI 2.1 vorerst ohne VRR

Im Gegensatz zum Vorgänger aus 2020 hat der Sony A90J endlich HDMI 2.1. Im Gegensatz zum Vorgänger aus 2020 hat der Sony A90J endlich HDMI 2.1.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 2.050 Euro bei 55 Zoll

HDMI 2.1, aber kein VRR: 2020 gab es von Sony mit dem Sony XH90 nur ein 4K-Modell mit HDMI 2.1 und selbst bei diesem gab es Probleme. 2021 soll alles besser werden und tatsächlich verfügt der neue Sony OLED A90J über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, mit denen 4K 120 Hz kein Problem mehr darstellt. Was allerdings noch immer nicht funktioniert, ist VRR. Das soll zwar per Update nachgeliefert werden, dasselbe haben wir aber letztes Jahr schon vom Sony XH90 gehört. Auf dieses Update warten wir bis heute.

Tolles Bild, aber kein 1440p: Neben VRR fehlt auch die Unterstützung von 1440p-Auflösung. Beides gilt bis jetzt übrigens auch für die PS5. Mit der Entscheidung, die Fernseher nur das unterstützen zu lassen, was auch die hauseigene Konsole unterstützt, dürfte Sony sich bei Xbox-Besitzern keine Freunde machen. Der Input Lag fällt mit circa 12 ms bei 120 Hz und 17 ms bei 60 Hz recht niedrig aus, auch hier schneiden andere Hersteller aber teils noch besser ab. Positiv hervorzuheben ist neben einer allgemein hervorragenden Bildqualität die sehr flüssige Darstellung schneller Bewegungen.

Sony A90J bei MediaMarkt*

Sony A80J: Fast genauso gut

Der Sony A80J ist dem A90J bei der Bildqualität nur knapp unterlegen und bietet zudem den niedrigeren Input Lag. Der Sony A80J ist dem A90J bei der Bildqualität nur knapp unterlegen und bietet zudem den niedrigeren Input Lag.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2x auf Port 3 und 4
  • Preis: ca. 1.580 Euro bei 55 Zoll

Die üblichen Sony-Eigenschaften: Der A80J ist Sonys günstigstes OLED-Modell 2021. HDMI 2.1 gibt es wie üblich bei Sony zweimal, auf den Ports 3 und 4. Der Input Lag ist bei 120 Hz mit 9 ms etwas geringer als beim Sony A90J, bei 60 Hz liegt er mit rund 17 ms jedoch ungefähr gleichauf. Auch beim A80J gibt es die üblichen Sony-Einschränkungen: 1440p wird nicht nativ unterstützt und VRR soll irgendwann mal per Update nachgeliefert werden.

Das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Sony A80J bietet, wie üblich bei OLED-TVs, eine hervorragende Bildqualität dank tiefem Schwarz und unendlich hohem Kontrast. Auch im Vergleich zu anderen OLED-TVs schlägt er sich gut, er ist ungefähr auf dem Niveau des LG OLED C1 einzuordnen. Gegenüber dem teureren Sony A90J ist der leicht unterlegen, unter anderem aufgrund niedrigerer Spitzenhelligkeit. Der Unterschied fällt aber kaum auf, weshalb der A80J das besser Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Momentan sind aber beide Modelle noch zu teuer.

Sony A80J bei Otto*

Sony X90J: Fast problemfrei

Der Sony X90J hat die Probleme des Vorgängers bei HDMI 2.1 beseitigt. Der Sony X90J hat die Probleme des Vorgängers bei HDMI 2.1 beseitigt.

  • Display: 4K, VA
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: 1.100 Euro bei 55 Zoll

Fast keine Probleme bei HDMI 2.1: Im Gegensatz zum Vorgänger Sony XH90 gibt es beim X90J fast keine Probleme mehr mit HDMI 2.1. Mit beiden Anschlüssen funktioniert 4K 120 Hz ohne Schwierigkeiten, auch bei Chroma 4:4:4. Allerdings: 4K 120 Hz mit gleichzeitigem Dolby Vision klappt mit der Xbox Series X nicht. Außerdem funktioniert VRR noch immer nicht, Sony vertröstet auf ein späteres Update. Die Auflösung 1440p wird wie bei der PS5 nicht unterstützt. Das kann bei Nutzung mit dem PC oder der Xbox Series lästig sein.

Sehr gutes Bild: Der Input Lag liegt mit rund 18 ms bei 60 Hz und 11 ms bei 120 Hz in einem guten Bereich. Beim Vorgänger war er aber noch 3 bis 4 ms niedriger. Die Bildqualität ist abermals sehr gut. Hier schneidet der X90J im Vergleich zum XH90 sogar noch etwas besser ab, dank höherer Spitzenhelligkeit und leicht erhöhtem Kontrast. Full Array Local Dimming ist auch wieder mit dabei und funktioniert sehr gut, auch im Gaming Modus. An OLEDs kommt der X90J trotzdem nicht heran, aber mit Samsungs Mini-LEDs kann er zumindest annähernd mithalten.

Sony X90J bei MediaMarkt*

Sony X95J: Nur knapp Sonys bestes LED-TV

Der Sony X95J ist Sonys bestes LED-TV. Der Aufpreis zum X90J lohnt sich aber nicht unbedingt. Der Sony X95J ist Sonys bestes LED-TV. Der Aufpreis zum X90J lohnt sich aber nicht unbedingt.

  • Display: 4K, VA mit X-Wide Angle Filter
  • HDMI 2.1: 2 x, auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 1.950€ bei 65 Zoll

Besser, aber nicht unbedingt lohnenswert: Der Sony X95J ist das Spitzenmodell unter Sonys gewöhnlichen LED-TVs. Dem X90J ist er unter anderem durch eine deutlich höhere Spitzenhelligkeit, ein weniger stark reflektierendes Display und geringere Blickwinkelabhängigkeit überlegen. Letztere liegt allerdings an einer zusätzlichen Filterschicht, die leider auch dafür sorgt, dass der Kontrast niedriger ist als beim X90J. Falls ihr den Fernseher in eher dunklen Räumen nutzt und selten schräg auf den Bildschirm schaut, fallen die Vorteile des X95J zudem kaum auf, sodass sich der saftige Aufpreis nicht lohnt.

Beim Gaming das Übliche: Beim Input Lag schneidet der Sony X95J mit knapp 18 ms bei 60 Hz und knapp 10 ms bei 120 Hz ebenfalls kaum besser ab als der Sony X90J. Ansonsten gibt es bei den Gaming-Features keine Unterschiede zum X90J: HDMI 2.1 bekommt ihr auf zwei Ports. Bei 4K 120 fps gibt es, anders als beim X85J, keinerlei Probleme. VRR und ALLM funktionieren hingegen auch bei diesem Modell bislang noch nicht und 1440p wird nicht nativ unterstützt.

Sony X95J bei MediaMarkt*

Sony X85J: Gute Mittelklasse

Der X85J ist Sonys günstigstes Modell mit HDMI 2.1 aus 2021. Der X85J ist Sonys günstigstes Modell mit HDMI 2.1 aus 2021.

  • Display: 4K, VA
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: ca. 1.050 Euro bei 55 Zoll

Sonys günstigstes HDMI-2.1-Modell: Der Sony X85J ist 2021 das günstigste Modell von Sony mit HDMI 2.1. Er besitzt zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, durch die 4k 120 fps wiedergegeben werden kann. Ähnlich wie beim Sony XH90 im Vorjahr kann es aber bei Chroma 4:4:4 zu Problemen wie leicht verschwommenem Text kommen. Diese treten jedoch nicht immer auf. Der Input Lag ist mit 6,3 ms bei 120 Hz und gut 15 ms bei 60 Hz sogar etwas geringer als beim teureren Sony X90J. Wie andere Sony-Modelle unterstützt der X85J eine Auflösung von 1440p nicht nativ und auch VRR soll erst durch ein Update nachgeliefert werden, wie bei der PS5.

Gute Mittelklasse-Qualität: Bei der Bildqualität glänzt der Sony X85J durch einen hohen Kontrast des VA-Displays. Mit dem X90J kann er trotzdem nicht mithalten, weil ihm Full Array Local Dimming fehlt und zudem die Spitzenhelligkeit in HDR deutlich niedriger ist. Insgesamt bietet der Sony X85J gute Mittelklasse-Qualität und ist ungefähr mit dem Samsung Q70A zu vergleichen. Im Moment ist er aber leider noch zu teuer für das, was er bietet.

Sony X85J bei Saturn*

Sony XH90 / XH92: Hohe Qualität mit FALD

Der Sony XH90 in seinen diversen Varianten (etwa XH9005, XH9077, XH9096) ist Sonys einziges 4K-TV mit HDMI 2.1 aus Jahr 2020. Der Sony XH90 in seinen diversen Varianten (etwa XH9005, XH9077, XH9096) ist Sonys einziges 4K-TV mit HDMI 2.1 aus Jahr 2020.

  • Display: 4K, Direct LED
  • HDMI : 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: circa 850 Euro bei 55 Zoll

Gute Qualität: Der XH9005 bewegt sich, ebenso wie die technisch fast identischen Varianten (XH9077, XH9096, XH9288, XH9299), hinsichtlich der Bildqualität ungefähr auf dem Niveau des Samsung Q80T. Wie dieser verfügt er über Full Array Local Dimming. Das gesamte Display ist also in Zonen eingeteilt, deren Helligkeit einzeln an die Szene angepasst wird. Der Kontrast ist mit 4267:1 beziehungsweise 4786:1 mit Local Dimming sogar noch ein gutes Stück höher als beim teureren XH9505. Bei der Spitzenhelligkeit ist er hingegen unterlegen, schneidet mit knapp 740 cd/m2 aber noch immer gut ab.

Reagiert schnell: Der Input Lag liegt bei gut 15 ms mit 60 Hz und und 7 ms mit 120 Hz. Damit ist der Sony XH90 sehr gut fürs Gaming geeignet. Auch in dieser Beziehung ist er dem teureren XH9505 (19 ms bei 60 Hz, 11 ms bei 120 Hz) überlegen. Zum Release funktionierte der HDMI-2.1-Support noch nicht. Inzwischen wird durch ein Firmware-Update zumindest 120 fps bei 4K unterstützt, allerdings mit Einschränkungen bei der Farbauflösung Chroma 4:4.4. Verwendet ihr diese, gibt es Einbußen bei der Bildqualität. Dafür ist er derzeit viel günstiger als der Nachfolger X90J, der dieses Problem nicht hat.

Sony XH90 bei Saturn*

Sony ZH8: Die übliche 8K-Qualität

Ein OLED-Display bietet der Sony ZH8 zwar nicht, aber die Qualität ist trotzdem sehr hoch. Ein OLED-Display bietet der Sony ZH8 zwar nicht, aber die Qualität ist trotzdem sehr hoch.

  • Display: 8K, Direct LED
  • HDMI : 4 x HDMI 2.1
  • Preis: ca. 4.000 Euro bei 75 Zoll

Sonys High-End-Modell: Der Sony ZH8 ist ein High-End-Modell und bietet ähnlich wie der Samsung Q950T im Grunde viel mehr, als man als Gamer braucht. Das 8K-TV gibt es in den Größen 75 und 85 Zoll. Der Preise für die kleinere Variante ist inzwischen auf gut 4.000 Euro gesunken. Damit ist der ZH8 deutlich günstiger als der ältere ZG9, dessen Preise noch heute im fünfstelligen Bereich liegen.

Hohe Leistung und viele Features: Natürlich bekommt man für den hohen Preis des ZH8 auch eine Menge geboten, etwa den leistungsstarken X1-Ultimate-Prozessor, Full Array Local Dimming und ein 4.2-Lautsprechersystem, das Dolby Atmos unterstützt. Viele der Features kann man aber auch für sehr viel weniger Geld bekommen, wenn man sich mit 4K-Auflösung und kleinerem Bild zufrieden gibt. Auch beim ZH8 muss man sich als Spieler also fragen, ob die hohe Auflösung das Geld wirklich wert ist.

Sony ZH8 bei Otto*

TCL: Jetzt auch HDMI 2.1 im 4K-Bereich

Mit dem TCL C728 hält HDMI 2.1 Einzug in die 4K-Mittelklasse des Herstellers. Mit dem TCL C728 hält HDMI 2.1 Einzug in die 4K-Mittelklasse des Herstellers.

HDMI 2.1 ab dem C72+: Bei TCL gab es HDMI 2.1 bislang fast nur im 8K-Bereich, etwa beim X915. Die Modelle spielten auf dem deutschen Markt aber kaum eine Rolle. 2021 gibt es HDMI 2.1 nun schon in der 4K-Mittelklasse, nämlich beim C72+, der hierzulande auch als C727, C728 und C729 auf dem Markt ist. Auch das High-End-Modell C82, das wie der Samsung QN90A Mini-LEDs einsetzt, soll HDMI 2.1 unterstützen.

Alle wichtigen Gaming-Features: Bei beiden Modellen sollen alle vier HDMI-Anschlüsse dem HDMI-2.1-Standard entsprechen und 4K 120 fps liefern. Auch VRR und ALLM sollen unterstützt werden. Letzteres gilt übrigens auch für den günstigeren C72 bzw. C725, der aber aufgrund seines 60-Hz-Displays kein 4K 120fps darstellen kann.

TCL C728: Jede Menge Features

Die Liste der Features des TCL C728 liest sich ziemlich beeindruckend, vor allem angesichts des moderaten Preises. Die Liste der Features des TCL C728 liest sich ziemlich beeindruckend, vor allem angesichts des moderaten Preises.

  • Display: VA, QLED
  • HDMI 2.1: auf allen vier Ports
  • Preis: 800 Euro bei 55 Zoll

Gute Mittelklasse-Qualität: Der TCL C728X1 ist die in Deutschland übliche Variante des C72+. Der C728 nutzt ein VA-Panel mit einem guten Kontrast von ungefähr 4000:1. Direct LED sorgt für gleichmäßige Beleuchtung des Bildschirms, Local Dimming gibt es aber nicht. Dafür gibt es eine QLED-Filterschicht, die für bessere Farbwiedergabe sorgt. Außerdem ist der C728 mit einem Onkyo-Soundsystem ausgestattet, das eine Gesamtleistung von 40 Watt bietet. Die Spitzenhelligkeit ist hingegen eher niedrig. Mit etwa 300 cd/m2 in SDR und rund 350 cd/m2 in HDR bietet der C728 hier nicht viel mehr als ein Low-Budget-TV.

Gaming-Features und OS: HDMI 2.1 gibt es auf allen vier Port, VRR und ALLM werden unterstützt. Der Input Lag liegt laut Herstellerangaben bei unter 15 ms, laut unabhängigen Messungen sollen es sogar nur 13 ms sein. Das auf Android basierende Betriebssystem sorgt für guten App-Support. Auch Sprachsteuerung ist vorhanden. Für seinen Preis hat der TCL C728 also eine Menge zu bieten.

TCL C728 bei MediaMarkt*

Philips: HDMI 2.1 in 2021 ab der oberen Mittelklasse

Der Philips PUS9206 soll 2021 das günstigste Modell mit HDMI 2.1 sein. Der Philips PUS9206 soll 2021 das günstigste Modell mit HDMI 2.1 sein.

Zweimal volles HDMI 2.1: Philips will im Jahr 2021 hinsichtlich HDMI 2.1 nicht nur nachziehen, sondern sogar viele seiner Konkurrenten überholen. Ab dem Philips PUS9206 aufwärts, also ab der oberen Mittelklasse, sind alle Modelle mit zwei vollwertigen HDMI-2.1-Anschlüssen ausgestattet. Das gilt sowohl für die neuen Mini-LEDs PML9506 und PML9636 als auch für sämtliche OLEDs. Damit sind Philips-Fernseher besser ausgestattet als die meisten aktuellen QLED-Modelle von Samsung.

Ambilight und Android: Alle der mit HDMI 2.1 ausgestatteten Philips-Fernseher verfügen über Ambilight und laufen mit Android. Günstigere Modelle ab dem Philips PUS8506 abwärts haben leider kein HDMI 2.1, sind aber immerhin mit VRR ausgestattet. Das etwas eingeschränkte hauseigene Betriebssystem Saphi kommt nur noch bei Low-Budget-Modellen wie dem PUS7506 zum Einsatz. .

Philips PUS9206: HDMI 2.1 & Ambilight 4

Der Philips PUS9206 bietet HDMI 2.1 und vierseitiges Ambilight, ist bei der Bildqualität aber nur Mittelklasse. Der Philips PUS9206 bietet HDMI 2.1 und vierseitiges Ambilight, ist bei der Bildqualität aber nur Mittelklasse.

  • Display: 4K, Direct LED (VA, bei 65 Zoll IPS)
  • HDMI 2.1: 2 x volle Bandbreite
  • Preis: circa 1.160 Euro bei 55 Zoll

Volles HDMI 2.1 mit VRR und ALLM: Der PUS9206 ist der günstigste 4K-Fernseher von Philips aus 2020, der über richtiges HDMI 2.1 verfügt. Auf dem Papier besitzt zwar auch der günstigere PUS8506 HDMI-2.1-Anschlüsse, er verfügt jedoch nur über ein 60-Hz-Display. 4K 120 fps gibt es deshalb nur beim PUS9206 und bei den teureren Mini-LED- oder OLED-TVs. Auch ALLM und VRR werden hier unterstützt. Leider fehlen uns zum Input Lag des PUS9206 noch verlässliche Daten. Ausgehend von unseren Erfahrungen mit anderen Philips-Modellen würden wir mit rund 20 ms bei 60 Hz rechnen.

Android und Ambilight: Was das Bild angeht, bietet der PUS9206 gute Mittelklassequalität, aber ohne besondere Features wie FALD. Leider ist er dafür momentan noch ganz schon teuer. Immerhin verfügt der Philips PUS9206 über vierseitiges Ambilight. Bei Ambilight wird die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet, was vor allem in dunklen Räumen recht beeindruckend wirkt. Während manche der günstigeren Philips-Modelle mit dem etwas eingeschränkten Betriebssystem Saphi auskommen müssen, bietet der PUS9206 Android und dadurch sehr guten App-Support.

Philips PUS9206 bei Saturn*

Philips PML9506: Teures Mini-LED-Modell

Philips neues Mini-LED-Modell ist derzeit noch sehr teuer, auch im Vergleich zu vielen OLEDs. Philips neues Mini-LED-Modell ist derzeit noch sehr teuer, auch im Vergleich zu vielen OLEDs.

  • Display: 4K, Mini LED
  • HDMI 2.1: 2 x volle Bandbreite
  • Preis: circa 2.500 Euro bei 65 Zoll

Mini LED: Der Philips PML9506 ist wie der PML9636 ein neues Mini-LED-Modell aus 2021. Mini LEDs haben sehr viel kleinere Leuchtdioden also normale LED-TVs, die dafür in sehr viel größerer Zahl über den Bildschirm verteilt werden. Das ermöglicht eine deutliche höhere Spitzenhelligkeit sowie besseres Local Dimming und infolgedessen höheren Kontrast. Beim Kontrast kommen sie trotzdem nicht ganz an OLEDs heran, die viel bessere Schwarzwerte bieten. Nur bei der Nutzung in sehr hellen Räumen sind Mini LEDs gegenüber OLEDs im Vorteil.

Derzeit zu teuer: Wie gut der Philips PML9506 genau abschneidet, können wir leider noch nicht sagen, weil es bislang fast keine Tests gibt und wir ihn auch noch nicht selbst ausprobieren konnten. Trotzdem würden wir vorerst vom Kauf abraten. Der PML9506 ist momentan nur ab Größen von 65 Zoll und zu Preisen ab circa 2.500 Euro verfügbar. Damit ist er rund 500 Euro teurer als der Philips OLED706 in gleicher Größe. Abgesehen von vierseitigem Ambilight scheint er uns nach den bisher bekannten Daten keine Vorteile zu bieten, die einen solchen Aufpreis rechtfertigen könnten.

Philips PML9506 bei MediaMarkt*

Philips OLED706: Tolles Bild & Ambilight 3

Der Philips OLED706 bietet eine hohe Bildqualität und dreiseitiges Ambilight. Der Philips OLED706 bietet eine hohe Bildqualität und dreiseitiges Ambilight.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 1.600 Euro bei 55 Zoll

Ein paar Features weniger: Der Philips OLED706 ist das günstigste OLED-Modell der aktuellen Generation bei Philips. Im Vergleich zu den teureren Modellen OLED806 und OLED856 fehlen ihm ein paar kleinere Features, die zum Beispiel der Kalibrierung dienen. Außerdem hat er nur auf drei statt auf vier Seiten Ambilight. Bei Ambilight wird die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet, um den Bildschirm größer aussehen zu lassen und für passende Atmosphäre zu sorgen.

Volles HDMI 2.1: Die Bildqualität ist wie übliche bei OLED-TVs sehr hoch durch perfektes Schwarz und unendlich hohen Kontrast. Bei der Spitzenhelligkeit schneidet der OLED706 mit circa 790 cd/m2 sogar etwas besser ab als der LG OLED C1. Was die Gaming-Features betrifft, bietet er sowohl ALLM und VRR, letzteres allerdings erst ab 40 fps aufwärts. HDMI 2.1 gibt es auf zwei Anschlüssen, und zwar mit vollen 48 Gbps. Der Input Lag, der bislang ein Problem der OLEDs von Philips war, liegt laut manchen unabhängigen Tests bei rund 15 ms bei 60 Hz, andere kommen sogar auf 10 ms bei 60 Hz und 6 ms bei 120 Hz. So oder so dürftet ihr beim Gaming keine Probleme haben.

Philips OLED706 bei MediaMarkt*

Philips OLED806 & 856: Höchste Qualität & Ambilight 4

Der Philips OLED856 hat einen mittigen Standfuß, der OLED806 hingegen zwei weiter außen stehende Füße. Der Philips OLED856 hat einen mittigen Standfuß, der OLED806 hingegen zwei weiter außen stehende Füße.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x auf Port 3 und 4
  • Preis: circa 2.000 Euro bei 55 Zoll

Vierseitiges Ambilight: Der Philips OLED806 und der OLED856 sollen Ende Juli 2021 in Deutschland in den Handel kommen. Die beiden Modelle sind technisch kaum voneinander zu unterscheiden, haben aber unterschiedliche Standfüße. Im Vergleich zum günstigeren OLED706 bieten sie vierseitiges Ambilight, was vor allem dann relevant ist, wenn ihr den Fernseher an die Wand hängen wollt. Zudem gibt es ein paar zusätzliche Features, die zum Beispiel der Farbkalibrierung und der Anpassung an die Beleuchtung des Raumes dienen.

Gaming: Der Input Lag liegt bei optimalen Einstellungen mit rund 10 ms bei 60 Hz in einem sehr guten Bereich. Bei 120 Hz kann der Wert sogar auf hervorragende 6 ms sinken. Außerdem gibt es ALLM und VRR, Letzteres allerdings erst ab 40 fps aufwärts. Der OLED806 und der OLED 856 verfügen über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse mit den vollen 48 Gbps, die 120 fps bei 4K-Auflösung ohne Probleme ermöglichen.

Philips OLED856 bei Otto*

Panasonic: HDMI 2.1 ab 2021 bei OLEDs

Laut manchen Webseiten unterstützt der Panasonic GXW804 HDMI 2.1. Das stimmt aber nicht. Laut manchen Webseiten unterstützt der Panasonic GXW804 HDMI 2.1. Das stimmt aber nicht.

Missverständnisse: Von Panasonic-TVs wird häufig behauptet, sie würden HDMI 2.1 bereits ab dem aus 2019 stammenden Mittelklassemodell GXW804 aufwärts unterstützen. Tatsächlich unterstützen diese Modelle aber nur ALLM und sind weit von vollwertigem HDMI 2.1 entfernt. Der GXW804 könnte ohnehin keine 120 fps bei 4K liefern, weil er nur über ein 50/60-Hz-Panel verfügt.

2020 kein HDMI 2.1, 2021 mindestens bei OLEDs: Ähnlich sieht es bei den 2020er-Modellen der HXW- und HZW-Reihe aus. Wieder gibt es lediglich ALLM ab dem HXW804 aufwärts, die hochwertigen OLEDs der HZW-Reihe haben zudem eARC. VRR und 120 fps bei 4K gibt es nicht. 2021 verfügen mindesten die OLEDs über HDMI 2.1. Wie es bei günstigeren Modellen aussieht, wird sich noch zeigen.

Panasonic OLED JZW984, JZW1004, JZW2004

Neben dem abgebildeten Panasonic JZW2004, der das Flaggschiff der Panasonic OLEDs darstellt, haben auch die günstigeren Modelle JZW984 und JZW1004 HDMI 2.1. Neben dem abgebildeten Panasonic JZW2004, der das Flaggschiff der Panasonic OLEDs darstellt, haben auch die günstigeren Modelle JZW984 und JZW1004 HDMI 2.1.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI 2.1: 2 x leicht eingeschränkt auf Port 1 und 2
  • Preis: circa 1.800€ (JZW984), 2.000€ (JZW1004), 3.000€ (JZW2004) bei 55 Zoll

HDMI 2.1 bei allen OLED-Modellen: Alle drei Panasonic OLED-TVs vom JZW984 und JZW1004 bis hin zum mit Abstand teuersten Modell, dem JZW2004, verfügen über HDMI 2.1. Die Bandbreite ist dabei ähnlich wie bei den OLEDs von LG leicht eingeschränkt auf rund 40 Gbps, 4K 120 fps sind aber trotzdem möglich. Das gilt für die HDMI-Ports 1 und 2, auf denen auch VRR unterstützt wird. ALLM gibt es auf allen vier Ports.

Input Lag verbessert: Panasonic hat bei den neuen OLEDs den Input Lag deutlich gesenkt. Während er im Vorjahr noch bei mehr als 20 ms lag, soll er nun beim JZW2004 nur noch 14,4 ms bei 60 Hz betragen. Zum JZW984 und JZW1004 liegen uns leider noch keine Messdaten vor, die Werte sollten sich jedoch nicht allzu sehr unterscheiden. Beim Bild schneiden die Panasonic-Modelle nicht zuletzt aufgrund ihrer starken Bildprozessoren sehr gut ab. Der JZW984 hat das etwas schwächere Panel. Der JZW2004 zeichnet sich gegenüber dem JZW1004 nicht nur durch noch höhere Bildqualität, sondern auch durch ein sehr hochwertiges Soundsystem aus.

Panasonic JZW1004 bei MediaMarkt*

Xiaomi: Echtes HDMI 2.1 wohl nur bei 86 Zoll

Offiziell unterstützt der Xiaomi Mi TV Q1 HDMI 2.1. Xiaomi versteht darunter aber nicht das, was man normalerweise damit meint. Offiziell unterstützt der Xiaomi Mi TV Q1 HDMI 2.1. Xiaomi versteht darunter aber nicht das, was man normalerweise damit meint.

Legal, aber irreführend: Es gibt bereits mehrere 4K-TVs von Xiaomi, die offiziell über HDMI 2.1 verfügen. Aber nicht immer handelt es sich um richtiges HDMI 2.1. Der 75 Zoll große Xiaomi Mi TV Q1 (UVP: 1.299€) unterstützt nur 4K 60 Hz bei gleichzeitigem eARC. Auch ALLM ist mit dabei. 120 Hz gibt es jedoch nur bei niedrigeren Auflösungen. Dass Xiaomi trotzdem mit HDMI 2.1 wirbt, ist legal. Laut HDMI Licensing dürfen Hersteller dies auch dann, wenn die Geräte nur einige Features von HDMI 2.1 unterstützen, solange sie diese benennen. Genau das tut Xiaomi mit eARC. Kundenfreundlich ist diese Praxis aber nicht gerade.

Echtes HDMI 2.1 bei Xiaomi Redmi Max 86: Anders als beim Xiaomi Q1 scheint der Xiaomi Redmi Max 86 echtes HDMI 2.1 zu bieten. Der 86 Zoll große 4K-Fernseher unterstützt laut Berichten 4K 120 Hz, ALLM und VRR. Allerdings gibt es noch keine ausgiebigen Tests des Modells. Ohnehin ist noch schwer zu sagen, ob die beiden TVs je eine größere Rolle auf dem deutschen Markt spielen werden. Der Q1 ist hierzulande theoretisch bereits im Handel, in der Praxis aber derzeit kaum zu bekommen.

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