PS5 & Xbox Series X – Diese TVs nutzen die Power der neuen Konsolen

Ihr wollt wissen, welche Fernseher das Spielen in 8K oder mit 120 fps ermöglichen? Hier geben wir die Antwort und stellen die besten TVs mit HDMI 2.1 vor.

von Benjamin Herbst,
05.07.2020 16:00 Uhr

PS5 und Xbox Series X bringen neue Features, die aber zum Teil nur mit dem entsprechenden Fernseher funktionieren. Wir stellen euch Modelle vor, mit denen er für die neuen Konsolen gerüstet seid. PS5 und Xbox Series X bringen neue Features, die aber zum Teil nur mit dem entsprechenden Fernseher funktionieren. Wir stellen euch Modelle vor, mit denen er für die neuen Konsolen gerüstet seid.

Sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X unterstützen prinzipiell 8K-Auflösung sowie 120 fps bei 4K. Ob und mit welchen Spielen es möglich sein wird, dies tatsächlich auszunutzen, ist derzeit allerdings noch völlig offen. Wer für alle Fälle gerüstet sein will, sollte beim Kauf des nächsten Fernsehers trotzdem darauf achten, ein Gerät zu wählen, das zukunftssicher ist.

Das bedeutet: Ihr braucht nicht nur ein TV, das über ein Display mit besagter Auflösung und eine Bildwiederholrate von 120 Hz, sondern auch über einen HMDI-2.1-Anschluss verfügt. In diesem Artikel stellen wir euch einige der besten Modelle verschiedener Preisklassen vor und erklären zudem, was es mit HDMI 2.1 auf sich hat.

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Inhalt

Was bringt HDMI 2.1 fürs Gaming?

HDMI 2.1 verfügt über eine Bandbreite von 48 Gbit/s im Vergleich zu 18 Gbit/s bei HDMI 2.0b. Das ermöglicht prinzipiell die Wiedergabe von 8K-Inhalten mit 60 fps oder von 4K-Inhalten mit bis zu 120 fps. Bei Fernsehern mit HDMI 2.0 sind nur 60 fps bei 4K möglich. Während Gaming mit 8K-Auflösung aktuell noch eher unrealistisch klingt, erscheint es durchaus möglich, dass zumindest weniger aufwendige Titel mehr als 60 fps bei 4K erreichen können.

HDMI 2.1 Kabel Mit HDMI 2.1 werden 60 fps bei 8K oder 120 fps bei 4K möglich, passende Anschlüsse und die richtigen Kabel vorausgesetzt.

Häufig werden zudem folgende Features in Verbindung mit HDMI 2.1 gebracht:

  • Variable Refresh Rate (VRR): Mit VRR kann der Fernseher sich an die Framerate der Konsole anpassen. Das verhindert beim Spielen Screen Tearing und verringert den Input Lag.
  • Auto Low Latency Mode (ALLM): ALLM ermöglicht es der Konsole, den Fernseher automatisch in den Modus mit der geringsten Latenz zu versetzen und so für niedrigen Input Lag zu sorgen.
  • Enhanced Audio Return Chanel (eARC): eARC ermöglicht es dem Fernseher, Ton mit hoher Bandbreite an externe Soundsysteme zu übertragen. So können Formate wie Dolby Atmos und DTS:X unkomprimiert wiedergegeben werden, was vor allem für aufwendige Surround-Sound-Anlagen von Bedeutung ist.

Diese drei Features sind prinzipiell aber auch ohne echtes HDMI 2.1 möglich und sollten daher nicht als Beweis dafür verstanden werden, dass der betreffende Fernseher tatsächlich einen Anschluss mit der vollen Bandbreite von 48 Gbit/s besitzt.

Welche Fernseher unterstützen HDMI 2.1?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, zumal einige Fernseher zwar bestimmte Features unterstützen, aber trotzdem den HDMI-2.1-Standard nicht vollständig erfüllen. Aus diesem Grund erklären wir euch unten genauer, was ihr bei welchem Hersteller erwarten könnt.

Generell findet ihr TVs mit HDMI 2.1 erst bei 4K-Fernsehern der Mittel und Oberklasse, die ein Display mit 100/120 Hertz besitzen. Fernseher, die nur auf 1080p kommen oder über ein 50/60-Hertz-Panel verfügen, nutzen die Bandbreite von HDMI 2.1 ohnehin nicht aus. Bei 8K-Fernseher ist HDMI 2.1 hingegen die Norm.

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LG: Die größte Auswahl

LG OLED C9 LG bietet derzeit die größte Auswahl an Fernsehern mit HDMI 2.1.

HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse: LG bietet aktuell die größte Auswahl an TVs mit HDMI-2.1-Unterstützung. Die hochwertigen OLED-TVs erfüllten den Standard schon 2019, ebenso wie die besten normalen LEDs wie der SM9000 und der SM9500. Inzwischen ist HDMI 2.1 auch bei einigen Modellen der Mittelklasse angekommen: Die NANO-Reihe, Nachfolger der SM-Reihe aus 2019, unterstützt HDMI 2.1 bereits ab dem NANO85 aufwärts.

Einschränkungen bei neuen Modellen: Die 4K-Modelle aus 2020 haben allerdings kein vollwertiges HDMI 2.1, sondern eine leicht eingeschränkte Version, die eher 40 statt 48 Gbit/s liefert. 120 fps bei 4K sollen trotzdem möglich sein, wobei jedoch die Farbtiefe auf 10 Bit beschränkt wird. Da die Displays der Modelle ohnehin nur 10 Bit nativ unterstützen, dürfte in der Praxis kaum ein Unterschied zu merken sein.

Volle Bandbreite bei 8K: LG begründet die Einsparung übrigens nicht ganz zu unrecht damit, dass derzeit ohnehin keine Inhalte existieren, die die volle Bandbreite nutzen. Wer trotzdem nicht auf vollwertiges HDMI 2.1 verzichten will, muss eben zu den 8K-Modellen wie dem Z9 oder ZX oder den 4k-TVs aus 2019 wie dem C9 oder dem SM9000 greifen.

LG OLED C9: Vollkommen zukunftssicher

LG OLED C9 Der LG OLED 55C9 bietet volles HDMI 2.1 auf allen vier Ports und ist, da er aus 2019 stammt, inzwischen recht günstig für seine hohe Qualität.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI : 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 1.360 Euro bei 55 Zoll

Auch für Gamer hervorragend: Wie bei allen LG OLEDs aus dem Jahr 2019 verfügen alle vier HDMI-Ports des C9 über volle HDMI-2.1-Unterstützung mit 48 Gbit/s. Besser kann man für die neue Konsolengeneration gar nicht gerüstet sein. Die Bildqualität ist hervorragend durch das tiefe Schwarz und den daraus resultierenden hohen Kontrast, wie ihn OLEDs stets bieten. Für Gamer ist der C9 auch Dank des niedrigen Input Lags von 14 ms beziehungsweise 7 ms mit VRR gut geeignet.

Teurer durch besseren Prozessor: Wenn euch der C9 zu teuer ist, könnt ihr auch zum etwas günstigeren LG OLED B9* greifen, der aber neben niedrigerer Spitzenhelligkeit über einen deutlich schwächeren Prozessor verfügt. Wie gut dieser mit der Verarbeitung von HFR-Inhalten zurechtkommt, wird sich erst noch zeigen müssen.

LG OLED C9 bei MediaMarkt*

LG OLED CX: Leicht eingeschränkt, aber flüssiger

LG OLED CX Der LG OLED CX aus 2020 hat sich gegenüber seinem Vorgänger nur in Details weiterentwickelt.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI : 4 x eingeschränktes HDMI 2.1
  • Preis: ca. 2.000 Euro bei 55 Zoll

Black Frame Insertion: Der Nachfolger des C9 verfügt nur noch über eingeschränktes HDMI 2.1 mit ca. 40 Gbit/s, das immerhin auf allen vier Ports zur Verfügung steht. Qualitativ unterscheidet sich der CX kaum vom C9. Der größte Fortschritt besteht darin, dass er Black Frame Insertion bei 120 Hz unterstützt. Durch eingeschobene schwarze Bilder erscheinen Bewegungen noch flüssiger, allerdings zulasten der Spitzenhelligkeit. Ein essenzielles Feature ist BFI nicht, zumal man in Spielen dafür auf VRR verzichten müsste.

Noch etwas zu teuer: Der Input Lag liegt bei etwa 14 ms bei 60 Hz gut 7 ms mit 120 Hz, also ungefähr auf dem Niveau des C9. Da der CX aktuell deutlich teurer ist, macht es vorerst mehr Sinn, zum C9 zu greifen. Der LG OLED BX, der etwas günstiger werden dürfte, ist noch nicht erschienen.

LG OLED CX bei MediaMarkt*

LG NANO85 und NANO86: Mittelklasse mit Edge-Display

LG NANO86 Der LG NANO86 und der LG NANO85 bieten HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse, schwächeln aber beim Kontrast.

  • Display: 4K, Edge LED (IPS)
  • HDMI : 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2x HDMI 2.0
  • Preis: ca. 1.100 Euro bei 55 Zoll

Nahezu identisch: Der NANO86 und der technisch nahezu identische NANO85 sind LGs günstigste Modelle mit HDMI-2.1-Unterstützung aus 2020. Sie besitzen zwei der leicht eingeschränkten Anschlüsse. Mit einem Input Lag von 16 ms bei 60 Hz beziehungsweise 6 ms bei 120 Hz sind sie gut fürs Gaming geeignet.

Schwacher Kontrast: Die Bildqualität ist für ein Mittelklassegerät recht gut, kann aber nicht ansatzweise mit jener der OLED-TVs mithalten. Vor allem der Kontrast ist beim NANO86 niedrig, da ein IPS-Panel mit Edge-Beleuchtung eingesetzt wird. Immerhin sorgt dieses für eine niedrige Blickwinkelabhängigkeit, was von Vorteil sein kann, wenn ihr euch in der Gruppe zum gemeinsamen Zocken vor dem Fernseher versammelt.

Konkurrenz für den Samsung Q70T: Da der LG NANO86 erst kürzlich auf den Markt kam, ist er mit über 1.100 Euro für 55 Zoll für die gebotene Qualität aktuell noch deutlich zu teuer. Wenn in ein paar Monaten die Preise auf ein vernünftiges Maß fallen, dürfte er aber neben dem Samsung Q70T eines der günstigsten Modelle mit HDMI 2.1 werden.

LG NANO86 bei MediaMarkt*

LG NANO90: Mehr Qualität mit FALD-Display

LG NANO90 Der LG NANO90 ist dem NANO86 dank seines Direct-LED-Panels ein gutes Stück überlegen.

  • Display: 4K, Direct LED (IPS)
  • HDMI : 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2x HDMI 2.0
  • Preis: ca. 1.300 Euro bei 55 Zoll

Noch schlecht verfügbar: Der LG NANO90 dürfte in Zukunft ein guter Kompromiss für diejenigen werden, die hohe Qualität wollen, aber nicht viel Geld für ein OLED ausgeben möchten. Aktuell sind gerade die kleineren Varianten mit 55 Zoll und 65 Zoll aber noch zu schlecht verfügbar und zu teuer. Die 55-Zoll-Version liegt bei ca. 1.300 Euro und damit fast auf dem Niveau eines C9.

Besser dank Direct LED: Qualitativ ist er dem LG NANO86 vor allem durch Full Array Local Dimming (FALD) und ein Display mit Direct LED überlegen. Das gesamte Display ist in Zonen eingeteilt, deren Helligkeit einzeln an die Szene angepasst wird. Der Input Lag soll selbst bei 60 Hz bei weniger als 13 ms liegen.

LG NANO90 bei Amazon*

LG SM9000: Potentiell günstiger Restposten

LG SM9000 Der LG SM9000 könnte eine relativ günstige und qualitativ hochwertige Alternative sein, ist aber vor allem in den Größen 55 und 65 Zoll kaum noch zu finden.

  • Display: 4K, Direct LED (IPS)
  • HDMI : 4 x volles HDMI 2.1
  • Preis: ca. 900 bis 1.000 Euro bei 55 Zoll (nur noch eingeschränkt verfügbar)

Viermal volles HDMI 2.1: Der LG SM9000 gehört zu LGs Spitzenmodellen unter den normalen LEDs aus 2019 und ist der Vorgänger des NANO90. Neben viermal vollwertigem HDMI 2.1 bietet er ein IPS Direct LED Panel, Full Array Local Dimming und ein 2.2 Soundsystem mit 40 Watt Gesamtleistung. Der Input Lag liegt bei circa 14 ms mit 60 Hz und 7 ms mit 120 Hz.

Nur noch wenige Exemplare: Das Modell könnte eine gute und etwas günstigere Alternative zu den OLEDs sein. Während jedoch der C9 aus 2019 noch relativ gut verfügbar ist, ist der SM9000 vor allem in den beliebten Größen 55 und 65 Zoll bei vielen Händlern bereits ausverkauft. Möglicherweise kommt aber nochmal die Chance, das eine oder andere Exemplar als günstigen Restposten ergattern.

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LG OLED ZX: Der Teuerste

LG OLED ZX Der LG OLED ZX9 vereint einige der besten, aber auch teuersten Eigenschaften aktueller Fernseher in sich und hat einen entsprechend hohen Preis.

  • Display: 8K, OLED
  • HDMI : 4 x volles HDMI 2.1
  • Preis: ca. 19.500 Euro bei 77 Zoll

Das Beste vereint: Der LG OLED ZX beziehungsweise ZX9 ist mit fast 20.000 Euro für die kleinste Variante (77 Zoll) das teuerste Modell auf unserer Liste. Das ist kein Wunder, vereint er doch mit 8K-Auflösung, OLED-Display und riesiger Bildschirmdiagonale drei Eigenschaften in sich, die nun mal ihren Preis haben.

Viel mehr als nötig: Natürlich wird in dieser Preisklasse auch bei der Ausstattung nicht gegeizt. So besitzt er beispielsweise ein integriertes 4.2 Soundsystem. Zum Input Lag liegen uns keine genauen Daten vor, wir gehen jedoch davon aus, dass dieser ähnlich niedrig ausfällt wie bei anderen LG-Modellen. Prinzipiell dürfte der ZX also sehr gut für Gamer geeignet sein, aber natürlich bietet er viel mehr, als sie für die neuen Konsolen brauchen.

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Samsung: HDMI-2.1-Features auf einem Port

Samsung Q70T Einige der Samsung-TVs aus 2020 haben zumindest einen leicht eingeschränkten HDMI-2.1-Anschluss.

HDMI-2.1-Features bei QLEDs: HDMI 2.1 sollte laut Samsung zunächst nur Fernsehern mit 8K-Auflösung vorbehalten bleiben. Im Frühjahr 2020 kündigte der Hersteller jedoch überraschend an, dass auch die meisten neuen QLEDs HDMI-2.1-Features unterstützen werden. Das gilt für alle Modelle ab dem Q70T. Lediglich der günstige Q60T sowie der Q80T mit 49 Zoll, die nur über ein 50/60-Hz-Panel verfügen, bleiben auf HDMI 2.0 beschränkt.

Einschränkungen: Wie die neuen LG-Modellen haben jedoch auch Samsungs 4K-QLEDs kein vollwertiges HDMI 2.1. Trotzdem werden die meisten Features unterstützt, einschließlich 120 fps bei 4K-Auflösung. Im Gegensatz zu den TVs von LG funktioniert das aber nur auf einem einzigen Port. Wer sich also beide Konsolen zulegen will, muss entweder eine über HDMI 2.0 anschließen oder je nach Nutzung umstecken.

Samsung QLED Q70T: Mittelklasse mit gutem Kontrast

Samsung Q70T Der Samsung Q70T steht in Konkurrenz zum LG NANO86 und kann diesen zumindest hinsichtlich des Kontrasts deutlich schlagen.

  • Display: 4K, QLED
  • HDMI : 1 x eingeschränktes HDMI 2.1, 3 x HDMI 2.0
  • Preis: 1.000 Euro bei 55 Zoll

Sehr guter Kontrast: Der Q70T ist das günstigste Modell von Samsung, das 120 fps bei 4K-Auflösung bietet. Fürs Gaming ist er sehr gut geeignet, dank eines Input Lags von circa 10 ms bei 60 Hz bzw. 6ms bei 120 Hz. Qualitativ ist er etwas höher einzuschätzen als der LG NANO85, da er den deutlich besseren Kontrast bietet. Dafür ist der LG NANO85 weniger blickwinkelabhängig.

Mäßige Helligkeit: Im Vergleich zu den OLEDs zieht der Q70T bei der Bildqualität hingegen klar den Kürzeren. Samsungs QLED-Technik sorgt zwar für eine verbesserte Farbwiedergabe, das allein wiegt die Vorteile der hervorragenden Schwarzwerte eines OLEDs aber nicht auf. Teurere Modelle wie der Q90T können durch ihre Helligkeit teilweise ausgleichen, was ihrem Schwarz an Tiefe fehlt. Dem Q70T gelingt das mit einer Spitzenhelligkeit zwischen 400 und 500 cd/m2 nicht.

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Samsung QLED Q90T: Besonders hell

Samsung Q90T Bei der Spitzenhelligkeit ist der Samsung Q90T den meisten 4K-TVs weit überlegen.

  • Display: 4K, QLED
  • HDMI : 1 x eingeschränktes HDMI 2.1, 3 x HDMI 2.0
  • Preis: 1.900 bis 2.000 Euro bei 55 Zoll

Die Oberklasse: Der Q90T gehört zur Oberklasse unter Samsungs 4K-TVs. Der Input Lag ist ebenso niedrig wie beim Q70T, aber die Spitzenhelligkeit ist je nach Einstellungen mit ca. 1.150 bis 1.400 cd/m2 viel höher. Zudem sorgt Local Dimming für hervorragenden Kontrast. Trotzdem schneiden die OLEDs von LG bei der Bildqualität noch immer etwas besser ab.

Günstigere Alternativen: Auch der Q90T ist wie die meisten TVs aus 2020 aktuell noch zu teuer. Sein Vorgänger, der Q90R, bietet momentan das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis, aber eben nur, wenn man auf HDMI-2.1-Features verzichten kann. Ein guter Kompromiss aus Preis und Qualität könnte zudem der Samsung Q80T* werden, doch auch hier empfiehlt es sich, noch etwas mit dem Kauf zu warten.

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Samsung QLED Q950T: Das Spitzen-QLED

Das 8K-TV Samsung Q950T ist das teuerste Modell in Samsungs QLED-Reihe Der 8K-Fernseher Samsung Q950T ist das teuerste Modell in Samsungs QLED-Reihe.

  • Display: 8K, QLED
  • HDMI : 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 5.800 Euro bei 65 Zoll

Samsungs bestes QLED: Der 8K-Fernseher Q950T ist das Spitzenmodell unter Samsungs QLEDs. Die kleinste Variante mit 65 Zoll kostet fast 6.000 Euro. Wie alle 8K-Fernseher verfügt er über volles HDMI 2.1. Wie bei allen aktuellen QLED-Modellen von Samsung liegt der Input Lag bei nur 10 ms. Hinzu kommen hervorragendes Local Dimming und zahlreiche weitere Features.

Zu teuer als reines Gaming-TV: Als Spieler profitiert man aber nur bedingt von der hohen Qualität. Bis zu 8K-Auflösung in Spielen dürfte es noch eine Weile dauern und manche High-End-Features werden im Gaming-Modus ohnehin zugunsten eines niedrigen Input Lags abgeschaltet. Selbst der mit ca. 3.800 Euro für 65 Zoll deutlich günstigere Samsung Q800T* bietet mehr, als man fürs reine Spielen gebrauchen kann.

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Sony: Nur zwei Modelle in 2020

Sony XH9005 Dieses Jahr schickt Sony vorerst nur zwei Modelle mit HDMI 2.1 ins Rennen um die Kundschaft: Einen 4K- und einen 8K-Fernseher.

Magere Auswahl: Ausgerechnet Konsolenhersteller Sony schwächelt bei der Unterstützung von HDMI 2.1. Nur zwei Modelle aus 2020 sollen den Standard unterstützen, nämlich der 8K-Fernseher ZH8 sowie das 4K-LED-TV XH90 (bzw. XH9005, XH9007 oder XH9096). Letzteres ist kurios, denn der eigentlich höherwertige XH95 unterstützt HDMI 2.1 nicht.

Offene Fragen: Ob es sich um vollwertiges HDMI 2.1 handelt, ist beim XH90 schwer zu sagen, zumal die Features erst nachträglich per Firmware-Update freigeschaltet werden sollen. 120 fps bei 4K wurden von Sony aber bestätigt. Insofern dürfte die Bandbreite auf einem ähnlichen Niveau liegen wie bei den aktuellen Modellen von LG und Samsung.

Sony XH90: Hohe Qualität mit FALD

SonyXH9005 Der Sony XH90 in seinen diversen Varianten (XH9005, XH9077, XH9096) ist Sonys einziges 4K-TV mit HDMI 2.1 im Jahr 2020.

  • Display: 4K, Direct LED
  • HDMI : 2 x HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0 (vorläufiger Informationsstand)
  • Preis: ca. 1.400 Euro bei 55 Zoll

Gute Qualität: Der XH9005 bewegt sich, ebenso wie die technisch fast identischen Varianten (Xh9077 und XH9096, hinsichtlich der Bildqualität ungefähr auf dem Niveau des Samsung Q80T. Wie dieser verfügt er über Full Array Local Dimming. Das gesamte Display ist also in Zonen eingeteilt, deren Helligkeit einzeln an die Szene angepasst wird. Der Kontrast ist mit 4267:1 beziehungsweise 4786:1 mit Local Dimming sogar noch ein gutes Stück höher als beim teureren XH9505. Bei der Spitzenhelligkeit ist er hingegen unterlegen, schneidet mit knapp 740 cd/m2 aber noch immer gut ab.

Reagiert schnell: Der Input Lag liegt bei gut 15 ms bei 60 Hz und bei rund 7 ms mit 120 Hz. Damit ist der Sony XH90 sehr gut fürs Gaming geeignet. Auch in dieser Beziehung ist er dem teureren XH9505 (19 ms bei 60 Hz, 11 ms bei 120 Hz).

Sony XH9005 bei MediaMarkt*

Sony ZH8: Die übliche 8K-Qualität

Sony ZH8 Ein OLED-Display wie der viel teurere LG ZX bietet der Sony ZH8 zwar nicht, aber die Qualität ist trotzdem sehr hoch.

  • Display: 8K, Direct LED
  • HDMI : 4 x HDMI 2.1 (vermutlich vollwertig)
  • Preis: ca. 6.900 Euro bei 75 Zoll

Sonys High-End-Modell: Der Sony ZH8 ist ein High-End-Modell und bietet ähnlich wie der Samsung Q950T im Grunde viel mehr, als man als Gamer braucht. Das 8K-TV gibt es in den Größen 75 und 85 Zoll. Die Preise für die kleinere Variante beginnen derzeit bei fast 7.000 Euro, die größere Version kostet rund 10.000 Euro. Das ist weniger als beim Vorgänger ZG9, dessen größte Version (98 Zoll) noch heute über 100.000 Euro kostet. Trotzdem ist es natürlich viel Geld.

Hohe Leistung und viele Features: Natürlich bekommt man zu diesem Preis auch eine Menge geboten, etwa den leistungsstarken X1-Ultimate-Prozessor, Full Array Local Dimming und ein 4.2-Lautsprechersystem, das Dolby Atmos unterstützt. Viele der Features kann man aber auch für sehr viel weniger Geld bekommen, wenn man sich mit 4K-Auflösung und kleinerem Bild zufrieden gibt. Auch beim ZH8 muss man sich als Spieler also fragen, ob die hohe Auflösung das Geld wirklich wert ist.

Sony ZH8 bei MediaMarkt*

TCL: Erste Schritte mit HDMI 2.1

Auch der eigentlich eher für Low-Budget-Geräte bekannte Hersteller TCL springt so langsam auf den HDMI-2.1-Zug auf. Für dieses Jahr ist die Unterstützung des Standards bislang allerdings nur für das 8K-Modell X915 geplant. Selbst höherwertige 4K-TVs wie die QLEDs C715 und C815 oder das Spitzenmodell X10 haben kein HDMI 2.1. Immerhin ist beim X915 mit vollwertigem HDMI 2.1 zu rechnen, wie bei fast allen 8K-TVs.

TCL X915: Das etwas günstigere 8K-Modell

Der TCL X915 ist eine etwas günstigere Alternative zu den 8K-Modellen anderer Hersteller. Allerdings findet man das 75 Zoll große Modell nur bei wenigen Händlern. Der TCL X915 ist eine etwas günstigere Alternative zu den 8K-Modellen anderer Hersteller. Allerdings findet man das 75 Zoll große Modell nur bei wenigen Händlern.

  • Display: 8K, QLED
  • HDMI : 3 x HDMI 2.1 (vermutlich vollwertig)
  • Preis: ca. 4.000 Euro bei 75 Zoll

Vergleichsweise günstig: Für den TCL X915 gilt, was auch für andere 8K-Fernseher gilt: Die hohe Auflösung dürfte auch in der nächsten Konsolengeneration bestenfalls zögerlich genutzt werden. Als reiner Gaming-Fernseher ist er deshalb schlicht schlicht eine Nummer zu teuer ist, wenn auch nicht ganz so teuer wie vergleichbare Modelle anderer Hersteller. Zwar liegt die UVP bei knapp 6.000 Euro, tatsächlich ist das Modell bei manchen Händlern aber schon kurz nach Release für 4.000 Euro zu haben. Den Fernsehern gibt es bislang allerdings nur in wenigen Shops, er ist nur mit 75 Zoll verfügbar.

Qualität noch unbekannt: Das Modell von TCL ist also etwas günstiger als die Konkurrenz von Samsung, Sony und LG. Ob der X915 qualitativ mithalten kann, wird sich aber erst noch zeigen müssen. Bisher liegen uns noch keine Testergebnisse vor. Bekannt ist immerhin, dass er über Full Array Local Dimming verfügt und eine Spitzenhelligkeit von ca. 1.000 cd/m2 bieten soll.

TCL X915 bei Otto*

Panasonic: Nur ALLM

Laut manchen Berichten unterstützt der Panasonic GXW804 HDMI 2.1. Tut er aber nicht. Laut manchen Berichten unterstützt der Panasonic GXW804 HDMI 2.1. Tut er aber nicht.

Missverständnisse: Von Panasonic-TVs wird häufig behauptet, sie würden HDMI 2.1 bereits ab dem aus 2019 stammenden Mittelklassemodell GXW804 aufwärts unterstützen. Tatsächlich unterstützen diese Modelle aber nur ALLM und sind weit von vollwertigem HDMI 2.1 entfernt. Der GXW804 könnte ohnehin keine 120 fps bei 4K liefern, weil er nur über ein 50/60-Hz-Panel verfügt.

Auch 2020 wohl kein HDMI 2.1: Ähnlich sieht es bei den 2020er-Modellen der HXW- und HZW-Reihe aus. Wieder wird von Panasonic lediglich ALLM ab dem HXW804 aufwärts bestätigt, die hochwertigen OLEDs der HZW-Reihe haben zudem eARC. VRR gibt es nicht und mit 120 fps bei 4K hat Panasonic bis jetzt nicht geworben. Wir rechnen daher nicht damit, dass die 4K-TVs von Panasonic 2020 HDMI 2.1 haben.

Mehr Infos in Kürze

Wie ihr an Panasonic sehen könnt, ist die Lage auf dem Markt momentan recht unübersichtlich. Das liegt zum Teil daran, dass viele Modelle brandneu oder noch gar nicht erschienen sind, zum Teil aber auch daran, dass die Hersteller nicht immer klar kommunizieren, was ihre Fernseher können. Die nächsten Monaten könnten daher noch Überraschungen bringen.

Wir werden euch deshalb auf dem Laufenden halten und diese Beratung immer wieder an die neuen Informationen anpassen. Wenn ihr einstweilen mehr darüber erfahren wollt, welche Fernseher sich am besten zum Spielen eignen, empfehlen wir euch unsere große 4K-TV-Kaufberatung für Gamer. Dort findet ihr auch nähere Beschreibungen zu einigen der oben genannten Modelle.

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