PS5 & Xbox Series X – Diese TVs nutzen die Features der neuen Konsolen

Ihr wollt wissen, welche Fernseher das Spielen in 8K oder mit 120 fps ermöglichen? Hier geben wir die Antwort und stellen die besten TVs mit HDMI 2.1 vor.

von Benjamin Herbst,
10.01.2021 15:00 Uhr

PS5 und Xbox Series X bringen neue Features, die aber zum Teil nur mit dem entsprechenden Fernseher funktionieren. Wir stellen euch Modelle vor, mit denen er für die neuen Konsolen gerüstet seid. PS5 und Xbox Series X bringen neue Features, die aber zum Teil nur mit dem entsprechenden Fernseher funktionieren. Wir stellen euch Modelle vor, mit denen er für die neuen Konsolen gerüstet seid.

Neu im Januar-Update: Mit dem LG NANO95 und dem LG NANO99 haben wir noch zwei vergleichsweise günstige 8K-Modelle in unsere Liste aufgenommen. Den nicht mehr verfügbaren LG SM9000 haben wir dafür gestrichen. Die angekündigten Modelle für 2021 wie die Samsung Neo QLEDs (z.B. Samsung QN90A) oder die LG QNED-TVs nehmen wir erst in den kommenden Monaten auf, die aktuellen Infos sind noch zu dünn.

Sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X unterstützen prinzipiell 8K-Auflösung sowie 120 fps bei 4K. Mit wie vielen Spielen dies in der Praxis möglich sein wird, ist zwar noch weitgehend offen. Wer für alle Fälle gerüstet sein will, sollte beim Kauf des nächsten Fernsehers trotzdem darauf achten, ein Gerät zu wählen, das zukunftssicher ist.

Das bedeutet: Ihr braucht ein TV, das nicht nur über ein Display mit 4K-Auflösung und eine Bildwiederholrate von 120 Hz, sondern auch über einen HMDI-2.1-Anschluss verfügt. In diesem Artikel stellen wir euch einige der besten Modelle verschiedener Preisklassen vor und erklären zudem, was es mit HDMI 2.1 auf sich hat.

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Inhalt

Was bringt HDMI 2.1 fürs Gaming?

Vollwertiges HDMI 2.1 verfügt über eine Bandbreite von 48 Gbit/s im Vergleich zu 18 Gbit/s bei HDMI 2.0b. Das ermöglicht prinzipiell die Wiedergabe von 8K-Inhalten mit 60 fps oder von 4K-Inhalten mit bis zu 120 fps. Bei Fernsehern mit HDMI 2.0 sind nur 60 fps bei 4K möglich. Während Gaming in 8K-Auflösung aktuell unrealistisch ist, können zumindest weniger aufwendige Titel durchaus mehr als 60 fps bei 4K erreichen. Viele aktuelle 4K-TVs verfügen übrigens nur über eingeschränktes HDMI 2.1 mit circa 40 Gbit/s. Damit ist zwar noch immer 4K mit 120 fps möglich, es kann aber zu Einschränkungen z.B. bei der Farbtiefe kommen.

HDMI 2.1 Kabel Mit HDMI 2.1 werden 60 fps bei 8K oder 120 fps bei 4K möglich, passende Anschlüsse und die richtigen Kabel vorausgesetzt.

Zusätzlich zu 4K 120 fps werden häufig folgende Features in Verbindung mit HDMI 2.1 gebracht:

  • Variable Refresh Rate (VRR): Mit VRR kann der Fernseher sich an die Framerate der Konsole anpassen. Das verhindert beim Spielen Screen Tearing und verringert den Input Lag.
  • Auto Low Latency Mode (ALLM): ALLM ermöglicht es der Konsole, den Fernseher automatisch in den Modus mit der geringsten Latenz zu versetzen und so für niedrigen Input Lag zu sorgen.
  • Enhanced Audio Return Chanel (eARC): eARC ermöglicht es dem Fernseher, Ton mit hoher Bandbreite an externe Soundsysteme zu übertragen. So können Formate wie Dolby Atmos und DTS:X unkomprimiert wiedergegeben werden, was vor allem für aufwendige Surround-Sound-Anlagen von Bedeutung ist.

Diese drei Features sind prinzipiell aber auch ohne echtes HDMI 2.1 möglich und sollten daher nicht als Beweis dafür verstanden werden, dass der betreffende Fernseher tatsächlich einen Anschluss mit der vollen Bandbreite von 48 Gbit/s besitzt.

Übrigens: Falls ihr euch für die Xbox Series S entscheidet, braucht ihr kein HDMI 2.1. Die Konsole ist aufs Spielen bei 1440p bei bis zu 120 fps ausgelegt, was auch mit HDMI 2.0b, das inzwischen Standard ist, möglich ist. Tatsächlich verfügt die Xbox Series S zwar über einen HDMI-2.1-Anschluss, das mitgelieferte Kabel kann dessen Bandbreite aber gar nicht ausnutzen. Microsoft rechnet offenbar nicht damit, dass HDMI 2.1 für die Series S eine große Rolle spielen wird.

Welche Fernseher unterstützen HDMI 2.1?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, zumal einige Fernseher zwar bestimmte Features unterstützen, aber trotzdem den HDMI-2.1-Standard nicht vollständig erfüllen. Aus diesem Grund erklären wir euch unten genauer, was ihr bei welchem Hersteller erwarten könnt.

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Generell findet ihr TVs mit HDMI 2.1 bislang erst bei 4K-Fernsehern der Mittel- und Oberklasse, die ein Display mit 100 bzw. 120 Hertz besitzen. Fernseher, die nur auf 1080p kommen oder über ein 50/60-Hertz-Panel verfügen, nutzen die Bandbreite von HDMI 2.1 ohnehin nicht aus. Bei 8K-Fernseher ist HDMI 2.1 hingegen die Norm.

LG: Die größte Auswahl

LG OLED C9 LG bietet derzeit die größte Auswahl an Fernsehern mit HDMI 2.1.

HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse: LG bietet aktuell die größte Auswahl an TVs mit HDMI-2.1-Unterstützung. Die hochwertigen OLED-TVs erfüllten den Standard schon 2019, ebenso wie die besten normalen LEDs wie der SM9000 und der SM9500. Inzwischen ist HDMI 2.1 auch bei einigen Modellen der Mittelklasse angekommen: Die NANO-Reihe aus 2020, Nachfolger der SM-Reihe aus 2019, unterstützt HDMI 2.1 bereits ab dem NANO85 aufwärts. Sogar in der UN-Reihe, die eigentlich aus Low-Budget-Geräten besteht, gibt es mit dem LG UN8500 ein Modell mit HDMI 2.1.

Einschränkungen bei neuen Modellen: Die 4K-Modelle aus 2020 haben allerdings kein vollwertiges HDMI 2.1, sondern eine leicht eingeschränkte Version, die eher 40 statt 48 Gbit/s liefert. 120 fps bei 4K sind trotzdem möglich, wobei jedoch die Farbtiefe auf 10 Bit beschränkt wird. Da die Displays der Modelle ohnehin nur 10 Bit nativ unterstützen, dürfte in der Praxis kaum ein Unterschied zu merken sein.

Volle Bandbreite bei 8K: LG begründet die Einsparung übrigens nicht ganz zu unrecht damit, dass derzeit ohnehin kaum 4K-Inhalte existieren, die die volle Bandbreite nutzen. Wer trotzdem nicht auf vollwertiges HDMI 2.1 verzichten will, muss zu den 8K-Modellen wie dem Z9 oder NANO99 oder zu 4k-TVs aus 2019 wie dem C9 und dem SM9000 greifen.

LG OLED CX: Leicht eingeschränkt, aber flüssiger

LG OLED CX Der LG OLED CX aus 2020 ist sowohl für Filme als auch fürs Gaming sehr gut geeignet. Das galt allerdings auch schon für den Vorgänger.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI : 4 x eingeschränktes HDMI 2.1
  • Preis: ca. 1.600 Euro bei 55 Zoll

Black Frame Insertion: Der Nachfolger des C9 verfügt nur noch über eingeschränktes HDMI 2.1 mit ca. 40 Gbit/s, das immerhin auf allen vier Ports zur Verfügung steht. Die Bildqualität ist, wie üblich bei OLEDs, durch tiefes Schwarz und unendlichen Kontrast sehr hoch. Der größte Fortschritt gegenüber dem C9 besteht darin, dass der CX Black Frame Insertion bei 120 Hz unterstützt. Durch eingeschobene schwarze Bilder erscheinen Bewegungen noch flüssiger, allerdings zulasten der Spitzenhelligkeit. Ein essenzielles Feature ist BFI nicht, zumal man in Spielen dafür auf VRR verzichten müsste.

Für Filme und Gaming: Der Input Lag liegt mit 14 ms bei 60 Hz gut 7 ms mit 120 Hz in einem sehr guten Bereich. Das gilt allerdings auch für den günstigeren LG OLED BX, der bei der Bilqualität durch geringere Spitzenhelligkeit und schwächeren Prozessor etwas schlechter abschneidet. Gerade bei Gaming fällt dies aber kaum auf, da hier Bildverbesserungsprogramme, die einen guten Bildprozessor erfordern, in der Regel abgeschaltet sind. Der CX ist also vor allem dann die richtige Wahl, wenn ihr einen Fernseher wollt, der sowohl beim Gaming als auch beim Filmeschauen Spitzenleistung bietet.

LG OLED CX bei Saturn*

LG OLED BX: Nur noch zweimal HDMI 2.1

LG OLED BX Der LG OLED BX ist hinsichtlich der Bildqualität etwas schwächer als der CX, bietet aber ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI: 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: circa 1.300 Euro bei 55 Zoll

Wenig Fortschritt: Der LG OLED BX, Nachfolger des B9, bietet als bislang einziges OLED-TV von LG nur zwei HDMI-2.1-Anschlüsse und zweimal normales HDMI 2.0, wie dies auch bei den Modellen der günstigeren NANO-Reihe ab dem NANO85 der Fall ist. Wie der LG OLED CX verfügt er über Black Frame Insertion bei 120 Hz, ist aber bei der Spitzenhelligkeit und beim Bildprozessor unterlegen. Die typische OLED-Qualität mit tiefem Schwarz und hohem Kontrast bietet er natürlich trotzdem.

Für Gamer ein Preis-Leistungs-Tipp: Beim Input Lag schneidet der BX mit circa 6 ms bei 120 Hz und circa 15 ms bei 60 Hz wie gewohnt sehr gut ab. Da er seit seinem Erscheinen im Sommer 2020 deutlich im Preis gefallen ist (in günstigen Sonderangeboten bekommt man ihn schon für ca. 1.100 Euro) ist er eine sehr gute Alternative zum LG OLED CX. Das gilt ganz besonders, wenn ihr ihn vor allem als Gaming-Fernseher einsetzt, denn hier macht der schwächere Prozessor kaum einen Unterschied.

LG OLED BX bei Saturn*

LG OLED C9 (2019): Nur noch gebraucht

LG OLED C9 Der LG OLED 55C9 bietet volles HDMI 2.1 auf allen vier Ports, ist aber, da er aus 2019 stammt, inzwischen kaum noch verfügbar.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI : 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 1.650 Euro bei 55 Zoll

Auch für Gamer hervorragend: Wie bei allen LG OLEDs aus dem Jahr 2019 verfügen alle vier HDMI-Ports des C9 über volle HDMI-2.1-Unterstützung mit 48 Gbit/s. Besser kann man für die neue Konsolengeneration gar nicht gerüstet sein. Die Bildqualität ist hervorragend durch das tiefe Schwarz und den daraus resultierenden hohen Kontrast, wie ihn OLEDs stets bieten. Die Spitzenhelligkeit ist bei OLEDs allgemein etwas niedriger als bei High-End-LED-TVs, beim C9 liegt sie mit circa 850 cd/m2 aber trotzdem noch recht hoch.

Teurer durch besseren Prozessor: Für Gamer ist der C9 auch dank des niedrigen Input Lags von 14 ms beziehungsweise 7 ms mit VRR sehr gut geeignet. Außerdem zeichnet er sich durch den starken Alpha-9-Bildprozessor aus, während man sich mit dem günstigeren LG OLED B9 mit dem schwächeren Alpha 7 zufriedengeben muss. Leider ist der C9 inzwischen kaum noch zu bekommen, ihr findet höchstens noch Restposten oder gebrauchte Modelle.

LG OLED C9 bei Ebay*

LG OLED B9 (2019): Hohe Leistung trotz geringerem Preis

Der LG OLED B9 ist etwas günstiger als der C9, kann aber trotzdem recht gut mithalten. Leider ist er nahezu vollständig ausverkauft. Der LG OLED B9 ist etwas günstiger als der C9, kann aber trotzdem recht gut mithalten. Leider ist er nahezu vollständig ausverkauft.

  • Display: 4K, OLED
  • HDMI: 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: circa 1.300 Euro bei 55 Zoll

Etwas schwächer: Der LG OLED B9, Vorgänger des BX, ist die etwas günstigere Alternative zum C9 und gleicht diesem hinsichtlich der meisten Eigenschaften, abgesehen von einem etwas schwächeren Prozessor. An der hervorragenden Bildqualität ändert das aber nur wenig. Zudem ist die Spitzenhelligkeit etwas niedriger, was abgesehen von der Verwendung in stark beleuchteten Räumen ebenfalls nicht schwer ins Gewicht fällt.

Nahezu ausverkauft: Mit einem Input Lag von knapp 14 ms bei 60 Hz und circa 7 ms bei 120 Hz ist der LG OLED B9 sehr gut fürs Gaming geeignet. Für die neuen Konsolen ist er genauso gut gerüstet wie alle anderen OLEDs von LG aus 2019 und verfügt über vier Ports mit vollwertigem HDMI 2.1. Aus diesen und anderen Gründen bot der B9 lange Zeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den OLEDs. Leider ist er kaum noch zu bekommen. Dafür ist der Nachfolger LG OLED BX inzwischen ähnlich günstig. Dass dieser nur noch zwei HDMI-2.1-Anschlüsse bietet, dürfte in der Praxis kaum stören.

LG OLED B9 bei Amazon*

LG NANO85 / NANO86: Mittelklasse mit Edge-Display

LG NANO86 Der LG NANO86 und der LG NANO85 bieten HDMI 2.1 schon in der Mittelklasse, schwächeln aber beim Kontrast.

  • Display: 4K, Edge LED (IPS)
  • HDMI : 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: ca. 830 Euro bei 55 Zoll

Nahezu identisch: Der NANO86 und der technisch nahezu identische NANO85 sind LGs günstigste Modelle mit HDMI-2.1-Unterstützung aus 2020. In Sales sieht man die 4K-TVs oft schon für deutlich unter 800 Euro bei 55 Zoll. Damit sind sie die ideale Lösung für alle, die möglichst günstig an ein Gerät mit HDMI 2.1 kommen wollen. Sie besitzen zwei der leicht eingeschränkten Anschlüsse. Mit einem Input Lag von 16 ms bei 60 Hz beziehungsweise 6 ms bei 120 Hz sind sie gut fürs Gaming geeignet.

Schwacher Kontrast: Die Bildqualität ist für ein Mittelklassegerät zufriedenstellend, kann aber nicht ansatzweise mit jener der OLED-TVs mithalten. Vor allem der Kontrast ist beim NANO86 niedrig, da ein IPS-Panel mit Edge-Beleuchtung eingesetzt wird. Immerhin sorgt dieses für eine niedrige Blickwinkelabhängigkeit, was von Vorteil sein kann, wenn ihr euch in der Gruppe zum gemeinsamen Zocken vor dem Fernseher versammelt. Außerdem verbessert die NanoCell-Beschichtung die Farbwiedergabe.

LG NANO86 bei Otto*

LG NANO90 / NANO91: Mehr Qualität mit FALD-Display

LG NANO91 Der LG NANO90 und der NANO91 sind dem NANO86 dank des Direct-LED-Displays ein gutes Stück überlegen.

  • Display: 4K, Direct LED (IPS)
  • HDMI : 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: ca. 950 Euro bei 55 Zoll

Noch etwas zu teuer: Der LG NANO90 ist ein guter Kompromiss für diejenigen, die gute Qualität wollen, aber nicht viel Geld für ein OLED ausgeben möchten. Derzeit liegt er mehrere hundert Euro unter dem LG OLED BX, was der Qualität angemessen ist. Wie der BX oder auch der NANO86 bietet der NANO90 zwei eingeschränkte HDMI-2.1-Anschlüsse. Der Vorgänger LG SM9000 hatte noch viermal volles HDMI 2.1 geboten.

Besser dank Direct LED: Qualitativ ist der NANO90 dem LG NANO86 vor allem durch sein Display mit Direct LED und Full Array Local Dimming (FALD) überlegen. Der gesamte Bildschirm ist in Zonen eingeteilt, deren Helligkeit einzeln an die Szene angepasst wird. Der Input Lag beträgt bei 60 Hz weniger als 15 ms und bei 120 Hz weniger als 6 ms. Alternativ kann man auch zum LG NANO91 greifen, der statt des 2.2-Soundsystems des NANO90 nur die üblichen zwei 10-Watt-Lautsprecher bietet, aber ansonsten technisch identisch ist.

LG NANO91 bei MediaMarkt*

LG UN8500: Großer Bildschirm, kleiner Preis?

LG UN8500 Der LG UN8500 ist das einzige Modell der UN-Serie mit 120 Hz und HDMI 2.1.

  • Display: 4K, Direct LED (IPS, bei 82 Zoll VA)
  • HDMI: 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: circa 950 Euro bei 65 Zoll

Groß und schlecht verfügbar: Der LG UN8500 könnte das bislang einzige Low-Budget-TV auf dem Markt mit HDMI 2.1 sein, wäre der Preis aufgrund der schlechten Verfügbarkeit in Deutschland (in Österreich sieht es etwas besser aus) bislang nicht deutlich höher, als der Qualität angemessen ist. Hinzu kommt, dass der LG UN8500 nur in Größen von 65 bis 85 Zoll verfügbar ist. Schon deshalb ist er nicht allzu günstig zu bekommen.

HDMI 2.1, aber Low-Budget-Qualität: Im Gegensatz zu anderen TVs der UN-Reihe besitzt der UN8500 nicht nur ein 120-Hz-Display, sondern auch zwei HDMI-2.1-Anschlüsse und ein NanoCell-Display. Damit müsste er eigentlich zu den Mittelklassemodellen der NANO-Serie gehören. In Tests zeigt sich allerdings, dass er Low-Budget-Modellen wie dem UN7300 bei der Bildqualität nicht überlegen ist, unter anderem aufgrund der niedrigen Spitzenhelligkeit. Bei 65 Zoll ist der LG UN8500 derzeit aber ca. 200 bis 300 Euro teurer. Ob sich das lohnt, ist fraglich, zumal man für noch 100 bis 200 Euro mehr den deutlich besseren LG NANO86 in 65 Zoll bekommt.

LG UN8500 bei Otto*

LG NANO99: Gut, aber teuer

LG NANO999 Der LG NANO999 ist gut als Gaming-Fernseher geeignet, aber seine 8K-Auflösung hat natürlich ihren Preis.

  • Display: Direct LED (IPS)
  • HDMI: 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 3.400 Euro bei 65 Zoll

Niedriger Kontrast, hohe Helligkeit: Beim LG NANO99 (in Deutschland meist als LG NANO999 vertrieben) handelt es sich um einen 8K-Fernseher, der sich, abgesehen von der Auflösung, ungefähr auf demselben Qualitätsniveau wie der LG NANO90 befindet. Er ist nur in den Größen 65 und 75 Zoll verfügbar. Beim Kontrast schneidet er schwach ab, selbst im Vergleich zu anderen Fernsehern mit IPS-Panel. Dafür erreicht er aber eine ansehnliche Spitzenhelligkeit von rund 900 cd/m2. Trotzdem ist der dem noch helleren Samsung Q800T insgesamt unterlegen.

Gute Gaming-Performance: Wie üblich bei 8K-TVs verfügen alle vier Ports über vollwertiges HDMI 2.1. Der Input Lag liegt bei circa 16 ms bei 60 Hz und knappen 8 ms bei 120 Hz. Im Prinzip macht man also nichts falsch, wenn man den LG NANO99 fürs Gaming verwendet, nur bekommt man beim Spielen eben keine Leistung, die den hohen Preis rechtfertigen könnte. Wobei man dem Modell zugute halten muss, dass es mit 3.400 Euro bei 65 Zoll für ein 8K-TV nicht sonderlich teuer ist.

LG NANO999 bei Amazon*

LG NANO95: 8K, aber keine 120 Hz

LG NANO Der LG NANO959 verfügt über 8K-Auflösung, bietet Gamern aber nicht viele Vorteile.

  • Display: Direct LED (IPS)
  • HDMI: 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 1200 Euro bei 55 Zoll

Nur 60 Hz: Der LG NANO95 ist derzeit das Low-Budget-Modell unter den 8K-TVs und wurde erst nachträglich von LG veröffentlicht. Im Gegensatz zu fast allen anderen 8K-Fernsehern auf dem Markt besitzt er lediglich ein 60-Hz-Display. Über vollwertiges HDMI 2.1 verfügt er zwar trotzdem, weil dies für 8K 60 fps nötig ist, aber die fürs Gaming interessanten 4K 120 fps kann er so natürlich nicht liefern.

Günstig, aber nicht lohnenswert: Dafür ist der Preis für einen 8K-Fernseher tatsächlich extrem günstig: Die 65-Zoll-Version kostet circa 2.000 Euro, das 55-Zoll-Modell kann man in Angeboten schon für weniger als 1.200 Euro finden. Empfehlenswert ist der Kauf gerade für Gamer trotzdem nicht. Mit der hohen Auflösung können Spiele schließlich nicht viel anfangen und davon abgesehen gibt es nur Nachteile gegenüber einem Modell wie dem LG OLED BX, der auf einem ähnlichen Preisniveau liegt, aber höhere Bildqualität und 120 Hz liefert.

LG NANO959 bei MediaMarkt*

LG OLED ZX: Der Teuerste

LG OLED ZX Der LG OLED ZX9 vereint einige der besten, aber auch teuersten Eigenschaften aktueller Fernseher in sich und hat einen entsprechend hohen Preis.

  • Display: 8K, OLED
  • HDMI : 4 x volles HDMI 2.1
  • Preis: ca. 20.000 Euro bei 77 Zoll

Das Beste vereint: Der LG OLED ZX beziehungsweise ZX9 ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 20.000 Euro bei die kleinste Variante (77 Zoll) das teuerste Modell auf unserer Liste (aber längst nicht das teuerste auf dem Markt!). Das ist kein Wunder, vereint er doch mit 8K-Auflösung, OLED-Display und riesiger Bildschirmdiagonale drei Eigenschaften in sich, die nun mal ihren Preis haben. Immerhin: Im Sale haben wir das Modell inzwischen schon zum Schnäppchenpreis von rund 15.000 Euro gesehen.

Viel mehr als nötig: Natürlich wird in dieser Preisklasse auch bei der Ausstattung nicht gegeizt. So besitzt der ZX9 beispielsweise ein integriertes 4.2 Soundsystem. Zum Input Lag liegen uns keine genauen Daten vor, wir gehen jedoch davon aus, dass dieser ähnlich niedrig ausfällt wie bei anderen LG-Modellen. Prinzipiell dürfte der ZX also sehr gut für Gamer geeignet sein, aber natürlich bietet er viel mehr, als sie für die neuen Konsolen brauchen. Insofern ist er genau die richtige Wahl für alle, die gern mit Kanonen auf Spatzen schießen.

LG OLED ZX bei Expert*

Samsung: HDMI-2.1-Features auf einem Port

Samsung Q70T Einige der Samsung-TVs aus 2020 haben zumindest einen leicht eingeschränkten HDMI-2.1-Anschluss.

HDMI-2.1-Features bei QLEDs: HDMI 2.1 sollte laut Samsung zunächst nur Fernsehern mit 8K-Auflösung vorbehalten bleiben. Im Frühjahr 2020 kündigte der Hersteller jedoch überraschend an, dass auch die meisten neuen QLEDs HDMI-2.1-Features unterstützen werden. Das gilt für alle Modelle ab dem Q70T. Lediglich der günstige Q60T sowie der Q80T mit 49 Zoll, die nur über ein 50/60-Hz-Panel verfügen, bleiben auf HDMI 2.0 beschränkt.

Einschränkungen: Wie die neuen LG-Modellen haben jedoch auch Samsungs 4K-QLEDs kein vollwertiges HDMI 2.1. Trotzdem werden die meisten Features unterstützt, einschließlich 120 fps bei 4K-Auflösung. Im Gegensatz zu den TVs von LG funktioniert das aber nur auf einem einzigen Port. Wer sich also beide Konsolen zulegen will, muss entweder eine über HDMI 2.0 anschließen oder je nach Nutzung umstecken.

Samsung QLED Q70T: Mittelklasse mit gutem Kontrast

Samsung Q70T Der Samsung Q70T steht in Konkurrenz zum LG NANO86 und kann diesen zumindest hinsichtlich des Kontrasts deutlich schlagen.

  • Display: 4K, QLED
  • HDMI : 1 x eingeschränktes HDMI 2.1, 3 x HDMI 2.0
  • Preis: ca. 950 Euro bei 55 Zoll

Sehr guter Kontrast: Der Q70T ist das günstigste Modell von Samsung, das 120 fps bei 4K-Auflösung bietet. Fürs Gaming ist er sehr gut geeignet, dank eines Input Lags von circa 10 ms bei 60 Hz bzw. 6 ms bei 120 Hz. Qualitativ ist er etwas höher einzuschätzen als der LG NANO85, da er den deutlich besseren Kontrast bietet. Dafür ist der LG NANO85 weniger blickwinkelabhängig.

Mäßige Helligkeit: Samsungs QLED-Technik sorgt für eine verbesserte Farbwiedergabe, das allein wiegt die Vorteile der hervorragenden Schwarzwerte eines OLEDs aber nicht auf. Teurere Samsung-Modelle wie der Q90T können durch ihre Helligkeit teilweise ausgleichen, was ihrem Schwarz an Tiefe fehlt. Dem Q70T gelingt das mit einer Spitzenhelligkeit zwischen 400 und 500 cd/m2 nicht. Bei Release war er für seine Leistung deshalb zu teuer. Da der Preis inzwischen von etwa 1.200 Euro auf 950 Euro gesunken ist, ist der Q70T aber eine Überlegung wert.

Samsung Q70T bei Amazon*

Samsung QLED Q80T: Der Kompromiss

Samsung Q80T Der Samsung Q80T bietet deutlich höhere Bildqualität als der Q70T und stellt einen guten Kompromiss zwischen Preis und Leistung dar.

  • Display: 4K, QLED
  • HDMI: 1 x eingeschränktes HDMI 2.1, 3 x HDMI 2.0
  • Preis: circa 1.150 Euro bei 55 Zoll

Guter Kompromiss: Der Samsung Q80T ist ein guter Kompromiss zwischen Preis und Leistung. Mit einer Spitzenhelligkeit von über 700 cd/m2 kann er HDR ein gutes Stück besser ausnutzen als der Q70T, wenngleich er von der blendenden Helligkeit des Q90T weit entfernt ist. Im Gegensatz zum Q70T verfügt er außerdem genau wie der Q90T über Full Array Local Dimming.

Beim Gaming gleichauf: Bei den Gaming-Eigenschaften gibt es keine nennenswerten Unterschiede zu anderen QLEDs von Samsung. Mit einem Input Lag von etwa 10 ms bei 60 Hz und 5 bis 6 ms bei 120 Hz genauso hervorragend zum Zocken geeignet wie der Q70T. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt also allein davon ab, wie wichtig euch die höhere Bildqualität ist.

Samsung Q80T bei Amazon*

Samsung QLED Q90T: Besonders hell

Samsung Q90T Bei der Spitzenhelligkeit ist der Samsung Q90T den meisten anderen 4K-TVs weit überlegen.

  • Display: 4K, QLED
  • HDMI : 1 x eingeschränktes HDMI 2.1, 3 x HDMI 2.0
  • Preis: 1.550 Euro bei 55 Zoll

Die Oberklasse: Der Q90T gehört zur Oberklasse unter Samsungs 4K-TVs. Der Input Lag ist ebenso niedrig wie beim Q70T und Q80T, aber die Spitzenhelligkeit ist je nach Einstellungen mit ca. 1.150 bis 1.400 cd/m2 viel höher, sodass der Fernseher das Beste aus HDR herausholen kann. Zudem sorgt Local Dimming (das aber auch schon beim Q80T enthalten ist) für hervorragenden Kontrast. Trotzdem schneiden die OLEDs von LG bei der Bildqualität noch immer etwas besser ab.

Günstigere Alternativen: Der Samsung Q90T hat in seiner Preisklasse einen schweren Stand, da er sich mit OLED-TVs wie dem LG BX und CX messen lassen muss, die bei der Bildqualität noch etwas mehr bieten, aber oft deutlich günstiger zu bekommen sind. Auch der Samsung Q80T bietet für Gamer das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Höchstens dann, wenn der Fernseher in einem stark beleuchteten Raum steht und ihr deshalb wert auf die extrem hohe Spitzenhelligkeit legt, könnte sich der Q90T lohnen.

Samsung Q90T bei MediaMarkt*

Samsung QLED Q800T: Besser durch 8K

Samsung Q800T Für ein 8K-TV ist der Samsung Q800T recht günstig, kostet aber trotzdem noch eine ordentliche Stange Geld.

  • Display: 8K, QLED
  • HDMI: 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 3.000 Euro bei 65 Zoll

Günstiger, aber nicht günstig: Der Q800T ist Samsungs günstigstes 8K-TV aus 2020 und damit auch Samsungs günstigstes Modell mit vollwertigem HDMI 2.1. Mit circa 3.000 Euro in der kleinsten Variante (65 Zoll) hat er aber noch immer einen stolzen Preis. Der Kontrast ist nicht so hoch wie sonst bei VA-Panels, weil Samsung auf eine zusätzliche Filterschicht setzt, die die Blickwinkelabhängigkeit verringert. Das gleicht der Q800T jedoch durch sehr gutes Full Array Local Dimming mit 480 Zonen und eine enorm hohe Spitzenhelligkeit von über 1.300 cd/m2 wieder aus. Dem 8K-TV LG NANO99 ist er damit leicht überlegen.

Gut, aber nicht besser: Der Input Lag ist mit rund 10 ms bei 60 Hz und knapp 6 ms bei 120 Hz genauso niedrig wie bei den 4K-QLEDS. Von der 8K-Auflösung abgesehen ist die Bildqualität übrigens insgesamt nicht besser als beim Q80T oder Q90T. Da man beim Spielen auf absehbare Zeit jedoch kaum von 8K profitieren dürfte, lohnt sich der saftige Aufpreis nicht, wenn es euch in erster Linie um einen Fernseher fürs Gaming geht.

Samsung Q800T bei Otto*

Samsung QLED Q950T: Das Spitzen-QLED-TV

Das 8K-TV Samsung Q950T ist das teuerste Modell in Samsungs QLED-Reihe Der 8K-Fernseher Samsung Q950T ist das teuerste Modell in Samsungs QLED-Reihe.

  • Display: 8K, QLED
  • HDMI : 4 x vollwertiges HDMI 2.1
  • Preis: ca. 4.900 Euro bei 65 Zoll

Samsungs bestes QLED: Der 8K-Fernseher Samsung Q950T ist das Spitzenmodell unter Samsungs QLEDs. Die kleinste Variante mit 65 Zoll kostet deutlich über 5.000 Euro. Wie alle 8K-Fernseher verfügt er über volles HDMI 2.1. Gegenüber dem Samsung Q800T soll er sich durch höhere Bildqualität, unter anderem aufgrund von noch besserem Local Dimming, und sein schlankes Design auszeichnen. Der Rahmen des Q950T ist extrem dünn und auch der Fernseher selbst ist nur 15 mm dick.

Zu teuer als reines Gaming-TV: Vom Design des Q950T profitiert man vor allem, wenn man ihn sich an die Wand hängen will. Für Spieler, die darauf keinen Wert legen, dürfte sich der Preis kaum lohnen, denn sie bekommen im Grunde schon mit dem Q800T mehr, als die brauchen. Prinzipiell ist der Q950T mit seinem niedrigen Input Lag aber genauso gut als Gaming-Fernseher geeignet wie alle aktuellen QLEDs von Samsung.

Samsung OLED Q950T bei Amazon*

Sony: Nur zwei Modelle aus 2020

Sony XH9005 2020 schickte Sony nur zwei Modelle mit HDMI 2.1 ins Rennen um die Kundschaft: Einen 4K- und einen 8K-Fernseher.

Magere Auswahl: Ausgerechnet Konsolenhersteller Sony schwächelt bei der Unterstützung von HDMI 2.1. Nur zwei Modelle aus 2020 unterstützen den Standard, nämlich der 8K-Fernseher ZH8 sowie das 4K-LED-TV XH90, das in diversen Varianten vermarktet wird (z.B. XH9005, XH9007, XH9096, XH9288, XH9299). Das ist kurios, denn der eigentlich höherwertige XH95 unterstützt HDMI 2.1 nicht. Was Sony für 2021 geplant hat, wissen wir noch nicht.

Nachbessern durch Updates: Im Gegensatz zu den 4K-Fernsehern von Samsung und LG aus 2020 sollte der Sony XH90 laut ersten Berichten über volles HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s verfügen, in der Praxis haben sich jedoch Grenzen gezeigt. 120 fps bei 4K sind zwar möglich, aber bei einer Farbunterabtastung von 4:4:4 kommt es zu Qualitätseinbußen. Sony will zwar durch Updates nachbessern, bisher haben diese aber nur mäßige Verbesserungen gebracht. Die übrigen HDMI-2.1-Features müssen ebenfalls erst durch Firmware-Updates freigeschaltet werden. Derzeit warten wir noch immer auf VRR, das allerdings auch bei der PS5 noch nicht freigeschaltet ist.

Sony XH90 / XH92: Hohe Qualität mit FALD

SonyXH9005 Der Sony XH90 in seinen diversen Varianten (etwa XH9005, XH9077, XH9096) ist Sonys einziges 4K-TV mit HDMI 2.1 im Jahr 2020.

  • Display: 4K, Direct LED
  • HDMI : 2 x eingeschränktes HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
  • Preis: knapp 1.000 Euro bei 55 Zoll

Gute Qualität: Der XH9005 bewegt sich, ebenso wie die technisch fast identischen Varianten (XH9077, XH9096, XH9288, XH9299) hinsichtlich der Bildqualität ungefähr auf dem Niveau des Samsung Q80T. Wie dieser verfügt er über Full Array Local Dimming. Das gesamte Display ist also in Zonen eingeteilt, deren Helligkeit einzeln an die Szene angepasst wird. Der Kontrast ist mit 4267:1 beziehungsweise 4786:1 mit Local Dimming sogar noch ein gutes Stück höher als beim teureren XH9505. Bei der Spitzenhelligkeit ist er hingegen unterlegen, schneidet mit knapp 740 cd/m2 aber noch immer gut ab.

Reagiert schnell: Der Input Lag liegt bei gut 15 ms bei 60 Hz und bei rund 7 ms mit 120 Hz. Damit ist der Sony XH90 sehr gut fürs Gaming geeignet. Auch in dieser Beziehung ist er dem teureren XH9505 (19 ms bei 60 Hz, 11 ms bei 120 Hz) überlegen. Kein Wunder also, dass Sony dieses Modell als einzigen seiner 4K-Fernseher mit dem Slogan "Bereit für PlayStation 5" bewirbt. Zum Release funktionierte der HDMI-2.1-Support noch nicht, inzwischen wird durch ein Firmware-Update zumindest 120 fps bei 4K unterstützt (mit leichten Einschränkungen). VRR gibt es bis jetzt allerdings noch nicht.

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Sony ZH8: Die übliche 8K-Qualität

Sony ZH8 Ein OLED-Display wie der viel teurere LG ZX bietet der Sony ZH8 zwar nicht, aber die Qualität ist trotzdem sehr hoch.

  • Display: 8K, Direct LED
  • HDMI : 4 x HDMI 2.1
  • Preis: ca. 4.500 Euro bei 75 Zoll

Sonys High-End-Modell: Der Sony ZH8 ist ein High-End-Modell und bietet ähnlich wie der Samsung Q950T im Grunde viel mehr, als man als Gamer braucht. Das 8K-TV gibt es in den Größen 75 und 85 Zoll. Die Preise für die kleinere Variante beginnen derzeit bei etwa 4.500 Euro, die größere Version kostet fast 9.000 Euro. Das ist weniger als beim älteren ZG9, dessen größte Version (98 Zoll) noch heute über 100.000 Euro kostet. Trotzdem ist es natürlich viel Geld.

Hohe Leistung und viele Features: Natürlich bekommt man zu diesem Preis auch eine Menge geboten, etwa den leistungsstarken X1-Ultimate-Prozessor, Full Array Local Dimming und ein 4.2-Lautsprechersystem, das Dolby Atmos unterstützt. Viele der Features kann man aber auch für sehr viel weniger Geld bekommen, wenn man sich mit 4K-Auflösung und kleinerem Bild zufrieden gibt. Auch beim ZH8 muss man sich als Spieler also fragen, ob die hohe Auflösung das Geld wirklich wert ist.

Sony ZH8 bei MediaMarkt*

TCL: Erste Schritte mit HDMI 2.1

Auch der eigentlich eher für Low-Budget-Geräte bekannte Hersteller TCL springt so langsam auf den HDMI-2.1-Zug auf. 2020 blieb die Unterstützung des Standards allerdings auf das 8K-Modell X915 beschränkt. Selbst höherwertige 4K-TVs wie die QLEDs C715 und C815 oder das Spitzenmodell X10 haben kein HDMI 2.1. Immerhin ist beim X915 mit vollem HDMI 2.1 zu rechnen, wie üblich bei 8K-TVs.

TCL X915: Das ehemals günstige 8K-Modell

TCL X915 Der TCL X915 war eine Zeit lang vergleichsweise günstig zu bekommen, wurde inzwischen aber von der Konkurrenz eigeholt.

  • Display: 8K, QLED
  • HDMI : 3 x HDMI 2.1 (vermutlich vollwertig)
  • Preis: ca. 4.200 Euro bei 75 Zoll

Teurer geworden: Für den TCL X915 gilt, was auch für andere 8K-Fernseher gilt: Die hohe Auflösung dürfte auch in der nächsten Konsolengeneration bestenfalls zögerlich genutzt werden. Als reiner Gaming-Fernseher ist er deshalb schlicht eine Nummer zu teuer ist. Obwohl die UVP bei 6.000 Euro liegt, ist er hin und wieder für vergleichsweise günstige 4.000 Euro bei 75 Zoll zu haben. Momentan ist er allerdings schlecht verfügbar. Außerdem sind 8K-Modelle wie der LG NANO999 oder Der Samsung Q800T inzwischen günstiger zu bekommen.

Qualität weitgehend unbekannt: Den X915 gibt bislang nur in wenigen Shops, er ist nur in der Größe 75 Zoll verfügbar. Das Modell wurde außerdem bislang kaum getestet, auch uns liegen keine Ergebnisse vor. Ob es mit der Konkurrenz von Samsung, Sony und LG qualitativ mithalten kann, können wir deshalb nicht mit Sicherheit sagen. Bekannt ist immerhin, dass er über Full Array Local Dimming verfügt und eine Spitzenhelligkeit von ca. 1.000 cd/m2 bieten soll. Das deutet darauf hin, dass der X915 durchaus konkurrenzfähig sein könnte.

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Panasonic: Nur ALLM

Panasonic GXW804 Laut manchen Webseiten unterstützt der Panasonic GXW804 HDMI 2.1. Das stimmt aber nicht.

Missverständnisse: Von Panasonic-TVs wird häufig behauptet, sie würden HDMI 2.1 bereits ab dem aus 2019 stammenden Mittelklassemodell GXW804 aufwärts unterstützen. Tatsächlich unterstützen diese Modelle aber nur ALLM und sind weit von vollwertigem HDMI 2.1 entfernt. Der GXW804 könnte ohnehin keine 120 fps bei 4K liefern, weil er nur über ein 50/60-Hz-Panel verfügt.

2020 kein HDMI 2.1: Ähnlich sieht es bei den 2020er-Modellen der HXW- und HZW-Reihe aus. Wieder wird von Panasonic lediglich ALLM ab dem HXW804 aufwärts bestätigt, die hochwertigen OLEDs der HZW-Reihe haben zudem eARC. VRR und 120 fps bei 4K gibt es nicht. Es bleibt abzuwarten, ob Panasonic vielleicht in 2021 endlich den Schritt zu HDMI 2.1 wagt.

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