Red Dead 2: Darum brauchen wir fürs Pfeile-Crafting eine Patrone

Auch nach 300 Stunden kann Red Dead Redemption 2 noch mit verblüffenden Details überraschen. Wusstet ihr zum Beispiel, wieso genau ihr für das Craften von Kleinwild-Pfeilen eine Patrone braucht?

von David Molke,
11.02.2020 13:37 Uhr

In Red Dead Redemption 2 spielt auch das Jagen von verschiedenen Tieren eine große Rolle. In Red Dead Redemption 2 spielt auch das Jagen von verschiedenen Tieren eine große Rolle.

Red Dead Redemption 2 bietet unzählige beeindruckende Details. Viele davon bleiben manchen Spielern auf ewig verborgen, andere sind aufdringlicher. Der für PS4- und Xbox One-Besitzer noch recht neue Fotomodus sorgt jetzt für einige spannende Neu-Entdeckungen. Ein Fan hat dadurch zum Beispiel ein interessantes Detail über Kleinwild-Pfeile gelernt.

RDR 2-Fans entdecken auch nach 300 Stunden noch verblüffende Details

Eigentlich wollte der Reddit-Nuter GoHuskers30 nur ein cooles Foto mit dem Red Dead Redemption 2-Fotomodus machen. Das Bild zeigt seinen Arthur beim Abfeuern eines Kleinwild-Pfeiles. Dabei offenbart sich ein bemerkenswertes Detail am Pfeil, während er im Flug fotografiert wurde.

In dieser Momentaufnahme lässt sich nämlich erkennen, was normalerweise im Eifer des Gefechts leicht untergeht: Die Spitze dieses speziellen Kleinwild-Pfeiles ist eine Patrone. Soweit, so klar, immerhin steht das auch in der Rezept-Beschreibung fürs Crafting.

Fun Fact: Small Game Arrows require a bullet because you put the casing on the arrow backward—creating a concussion blow on the small animal, rather than a piercing blow—thus not damaging it. from r/reddeadredemption

Nicht falsch herum: Aber wusstet ihr, dass die Patrone hier mit der Rückseite nach vorn zeigend angebracht wird – und wieso das der Fall ist? Das Ganze hat den einfachen Grund, dass die Tiere und deren Fell möglichst wenig verletzt werden sollen.

Beim Aufprall entwickelt sich auf diese Art und Weise nämlich kein Druck nach innen, der das Fell des Tiers durchdringen würde, sondern nach außen. Der Druck entlädt sich gewissermaßen nicht in das Tier hinein, sondern vom Fell weg.

Dass das alles Sinn ergibt, hat der RDR 2-Fan und Urheber des Posts erst nach einer kurzen Recherche ergeben. Die wurde ausgelöst durch das Foto des Pfeils mitten im Flug. Die umgedrehte Patrone hatte ihn neugierig gemacht.

Red Dead Redemption 2 - Screenshots ansehen

Fachsimpelei: Unter dem Post entspannt sich nun natürlich eine Diskussion darüber, wie akkurat Rockstar Games Waffen und Munition in Red Dead Redemption 2 darstellt.

Das Ergebnis scheint durchwachsen. Im Großen und Ganzen finden sich viele verblüffende Details wie die Kleintier-Pfeile wieder, andererseits scheint manches auch nicht ganz zu stimmen, vor allem unter historischen Gesichtspunkten.

Beispielsweise müsste die Volcanic-Pistole eigentlich andere Munition verschießen und deutlich schwächer sein. Auch ziemlich mysteriös wirkt, dass bei den Kleintierpfeilen zwar darauf geachtet wurde, die Patrone richtig herum anzubringen, aber eigentlich müsste es sich dabei um Flintenmunition handeln, wie es im Rezept steht.

Ist euch das auch schon aufgefallen? Welches RDR 2-Detail fandet ihr bisher am beeindruckendsten?

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