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Red Faction: Guerrilla im Test - Review für Xbox 360 und PlayStation 3

Auf dem Roten Planeten rummst es gewaltig. Warum bei Red Faction: Guerrilla kein Stein auf dem anderen bleibt, lest Ihr im Test.

von Bernd Fischer,
16.06.2009 14:35 Uhr

» Zum Test-Video von Red Faction: Guerilla

Die EDF-Truppen agieren prinzipiell clever. Dummerweise gibt es auch einige Dumpfbacken, die euch erst entdecken, wenn ihr sie in die Umlaufbahn geschossen habt.Die EDF-Truppen agieren prinzipiell clever. Dummerweise gibt es auch einige Dumpfbacken, die euch erst entdecken, wenn ihr sie in die Umlaufbahn geschossen habt.

Entspannen auf dem Mars? Ein neues Leben ohne Alltagsstress beginnen? Keine schlechte Idee, denkt sich wohl Alec Mason, der Held von Red Faction: Guerrilla. Der abgespannte Protagonist will auf dem roten Planeten einen neuen, ruhigen Lebensabschnitt beginnen und sich endlich mal nur um sich selbst kümmern. Wie so oft löst sich der Traum aber schnell in Luft auf. Denn Alec kommt genau dann auf dem Mars an, als dort ein erbitterter Kampf entbrennt: Die »Earth Defense Force« (kurz EDF) tyrannisiert Siedler schon lange mit heimtückischen Angriffen und Geiselnahmen, jetzt ist es endlich an der Zeit, zurückzuschlagen! Ein Führer der Rebellion ist schnell gefunden -- in Alec Mason sehen die Siedler einen fähigen Mann, um die EDF ein für alle Mal in die Umlaufbahn zu befördern.

Ein Sektor nach dem anderen

Nachdem ihr auf der Karte ein Ziel aktiviert habt, wird sowohl auf dem Navi als auch auf dem Bildschirm eine Route dargestellt.Nachdem ihr auf der Karte ein Ziel aktiviert habt, wird sowohl auf dem Navi als auch auf dem Bildschirm eine Route dargestellt.

Das oberste Ziel von Red Faction: Guerrilla lautet: Löscht die EDF aus! Dazu bereist ihr im Verlauf des Spiels sechs große Sektoren, in denen es sich die Tyrannen bequem gemacht haben. Red Faction: Guerrilla ist nonlinear aufgebaut: Es liegt an euch, welche Aufgaben ihr annehmt und in welcher Reihenfolge ihr euch um die Missionen kümmert. In jedem Sektor gibt es eine Basisstation: Hier deckt ihr euch nicht nur mit Waffen und Munition ein, sicher den Spielstand oder kauft Upgrades, hier erhaltet ihr auch die ersten Missionen eines Sektors. Wie bei GTA IV hilft ein Radar bei der Orientierung in den teils riesigen Gebieten. Habt ihr eine Aufgabe aktiviert, dirigiert euch das Navi zuverlässig zum Ziel. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern handelt es sich bei Red Faction: Guerrilla nicht um einen Ego-Shooter: Dieses Mal steuert ihr den Helden aus der Schulterperspektive, die Kamera lässt sich jederzeit frei um Alec Mason drehen.

Ihr beginnt das Abenteuer mit Vorschlaghammer, MG und Pistole. Nach einer Weile schafft ihr euch aber durchschlagendere Waffen an, wie diesen Raketenwerfer. Ihr beginnt das Abenteuer mit Vorschlaghammer, MG und Pistole. Nach einer Weile schafft ihr euch aber durchschlagendere Waffen an, wie diesen Raketenwerfer.

Davon abgesehen ist der Schwerpunkt aber gleich geblieben: Es geht um brachiale Action, intensive Schusswechsel und nicht zuletzt um die Geomod-Engine, die es erlaubt, nahezu alle Gegenstände in ihre Einzelteile zu zerlegen -- dazu später mehr. Die sechs Sektoren auf dem Mars sind sehr weitläufig ausgefallen. Um euch lange Fußmärsche zu ersparen, steht wie in der GTA-Reihe ein kompletter Fuhrpark zur Verfügung: In der Garage der Basisstation warten immer Jeeps, Buggies oder LKW mit laufenden Motoren, wie bei Rockstars Gangster-Epos könnt ihr aber auch im Umland jedes Vehikel kapern. So brettert ihr unter anderem mit abgefahrenen Raupenfahrzeugen oder Mechs über die roten Pisten. Im Handling unterscheiden sich die meisten Untersätze abgesehen von ein paar Kleinigkeiten nicht, allerdings variiert die maximale Geschwindigkeit.

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