Sacrilegium - Alan heißt jetzt Alex

Die Two-Worlds-Macher von Reality Pump versuchen sich mit Sacrilegium am Survival-Horror – und fahren gleichzeitig die neue GRACE2-Engine im transylvanischen Wald Probe.

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

Illustration vom GameStar Plus Summer Sale

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Jetzt nur für kurze Zeit: die ersten sechs Monate im Jahresabo mit dem Code »SUMMER50« sparen. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Sacrilegium erinnert nicht selten an das erste Alan Wake. Sacrilegium erinnert nicht selten an das erste Alan Wake.

Fangen wir doch gleich mit dem Elefanten im Raum an: Ja, Sacrilegiumist offenbar von Remedys Taschenlampen-Horror Alan Wake»inspiriert«. Beide Spiele schicken ihre amerikanischen Helden auf der Suche nach Antworten mit spärlicher Bewaffnung in finstere Waldstücke, streuen ab und an Autofahrten ein und werfen - dutzenden gewaltbereiten Hinterwäldlern zum Dank - kein gutes Licht auf ländlliche Gastfreundschaft.

Da enden aber auch schon die Parallelen. Denn während Alan sich der Dunkelheit stellt um seine verschwundene Frau zu finden, versucht Alex, die Heldin von Sacrilegium, in Transylvanien einem Geheimnis um ihren Stammbaum auf den Grund zu gehen. Was genau ihre Sippe getrieben hat, soll der Spieler in Sacrilegium herausfinden.

Vampire, die keine sind

Die Protagonistin von Sacrilegium ist die 20-jährige US-Stundentin Alex. Neugierig, Martial-Arts-Expertin, Vorliebe für hautenge Lederkluft, Familienname unbekannt – so in etwa die Kurzbiographie der Heldin des Spiels. Weshalb TopWare und Reality Pump den Nachnamen bisher nicht verraten haben, lädt natürlich zur Spekulation ein: Ist sie eine Nachfahrin von Obervampir Graf Dracula? Denn Vampire tauchen im Spiel haufenweise auf – auch wenn die Entwickler die Monster nicht so nennen möchten.

Auf die Hilfe dieses Polizisten sollten wir uns nicht verlassen. Auf die Hilfe dieses Polizisten sollten wir uns nicht verlassen.

Um jegliche Klischees zu vermeiden, hören die Kreaturen auf den Namen »Moroi« und sehen aus wie eine Kreuzung als Zombie, Mutant, Werwolf und Vampir. Eine Schwäche teilen sich natürlich alle Monster-Vorbilder: Eine latente Abneigung gegen Schrot.

Zwar darf Alex im Spiel auch von Gewehren und Pistolen Gebrauch machen, Munition dafür ist jedoch Mangelware. In der Regel wird sich Alex also eher auf ihre Nahkampf-Kentnisse oder Plan B verlassen müssen: Wegrennen. Genau wie Wake trägt Alex auch eine Taschenlampe. Damit brennt man aber keine Dunkelheits-Schutzschilde kaputt, sondern blendet Gegner oder – wer hätte das gedacht – sorgt für Licht im Dunkeln.

Alex wird im Verlauf der Geschichte nicht nur in Transylvanien, sondern auch die »nebligen Ufer San Franciscos« nach Hinweisen auf ihr Familiengeheimnis suchen. Die Story kommt dabei übrigens nicht von Reality Pump in Polen, sondern wurde von einer Reihe von US-Autoren erdacht.

1 von 2

nächste Seite


zu den Kommentaren (0)

Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.