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Seite 4: Saints Row 2 im Test - Review für Xbox 360 und PlayStation 3

…willst Du höher

Im Grunde genommen bietet Saints Row 2 vom Missionsablauf gewohnte Genrekost: Ihr führt eure Aufträge aus, kommt allmählich eurem großen Ziel näher und deckt euch in den Läden mit den benötigten Utensilien ein. Richtig witzig und vor allem abwechslungsreich wird es aber mit den Nebenaktivitäten: Diese sind auf der Karte vermerkt, insgesamt 24 dieser Zeitvertreibe gibt es. Das Besondere dabei: Für jede gelungene Nebentätigkeit sammelt ihr ebenfalls Respekt, der euch wiederum Zugang zu neuen Missionen ermöglicht. Hier fügt ihr euch zum Beispiel beim Modus »Versicherungsbetrug« größtmöglichen Schaden bei wahnsinnigen Stunts zu, steckt beim »Zündeln« möglichst viele Gegenstände in Brand, nehmt an »Rennen« (auch mit Hubschrauber und Flugzeug) teil, prügelt euch durch den »Fight Club«, beschützt einen Promi vor ausgeflippten Fans, spritzt Sehenswürdigkeiten mit dem »Abfall«-Wagen an oder zerlegt in einer Arena gegnerische Fahrzeuge beim »Destruction Derby«. Diese Nebenaktivitäten sind es auch, die am meisten Spaß machen: Zwischen zwei Missionen werdet ihr euch immer wieder dabei erwischen, wie ihr den High-Score einer bestimmten Aufgabe knacken wollt, und sei es nur zum bloßen Zeitvertreib.

Im direkten Vergleich zu GTA IV oder GTA San Andreas bietet Saints Row 2 aber deutlich weniger Möglichkeiten, in und mit der Stadt die Zeit tot zu schlagen. Fitness-Center gibt es nicht, auch die ausgeklügelte soziale Komponente der letzten Grand Theft Auto-Episode fällt flach. Dafür aber sorgen die Nebenaktivitäten hier für reichlich Abwechslung und Motivation, gerade, weil sie sich prima »zwischendurch« angehen lassen.

Die dunkle Seite des Verbrechens

Spielerisch gibt es an der variantenreichen Action nichts auszusetzen. Von den Feuergefechten bis hin zum Missionsablauf stimmt einfach alles. Dafür ist die Grafik der große Schwachpunkt von Saints Row 2: Die Charaktermodelle und die Animationen gehen ja noch in Ordnung, beim Rest wird’s aber grausig: Verwaschene Texturen treffen auf fiese Pop-Ups, trotz Wolken und Nebel quetschen sich ganze Häuserzüge und Straßenschluchten aus dem Nichts. In den Gebäuden herrscht triste Leere, alles wirkt, als ob jeder Raum frisch bezogen worden wäre.

Dafür stimmt die Musik: Angefangen von seichtem Pop bis hin zu knallhartem Metal ertönen treffsichere Klänge aus den Boxen, auch wenn die Radiostationen abgesehen von der Mucke wenig Witziges, beziehungsweise Interessantes liefern. Die aus GTA bekannten und beliebten Discjockeys etwa gibt es nicht.

Im direkten Vergleich mit GTA IV zieht Saints Row 2 eindeutig den Kürzeren. Davon sollten sich aber Genre-Fans nicht abhalten lassen: Ist die Gangster-Vorlage von Rockstar ein ausgeklügeltes Mafia-Epos, erhaltet ihr hier eine unkomplizierte Action-Einlage, angesiedelt in einer offenen Spielwelt. Dass die bei all den Schusswechseln nicht ganz so intensiv und glaubwürdig daherkommt, verzeiht man angesichts der augenzwinkernden Atmosphäre gerne.

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