Die Sims: EA lässt ungeliebten Mobile-Ableger hinter sich und fokussiert sich auf den nächsten großen Singleplayer-Teil, aber trotzdem gibt es Grund zur Sorge

Der Publisher schließt nicht nur Bioware, sondern strukturiert auch an anderen Stellen um.

Die Zukunft von Die Sims ist mal wieder wackelig. Die Zukunft von Die Sims ist mal wieder wackelig.

In den letzten Tagen hat die Meldung zur Schließung des traditionsreichen Studios Bioware durch den übergeordneten Publisher EA viele Spielerherzen betroffen zurückgelassen. Zu dieser Business-Entscheidung gehören allerdings auch weitere Umstrukturierungen und für Sims-Fans könnte es sogar gute Nachrichten geben – möglicherweise.

EA geht offenbar voll auf das nächste Singleplayer-Sims

Der Konzern kommentierte in einem öffentlichen Statement unter anderem auch die kommenden Pläne für die erfolgreiche Lebenssimulation von Studio Maxis. Man wolle sich “auf das Langzeitpotential” von Die Sims fokussieren.

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Für Sims-Fans bedeutet das, dass die Arbeit an “Project Evergreen” fortan priorisiert werde. 

Was ist Project Evergreen? Dieser vorläufige Titel geistert bereits seit geraumer Zeit durch die Gerüchteküche, auch unter “Project X”. Gemeint ist damit sehr wahrscheinlich ein großes Singleplayer-Sims.

Ob es am Ende tatsächlich auf “Die Sims 5” hinauslaufen wird, ist nicht bekannt. Ein großer neuer Serienteil, der nicht nur als Multiplayer-Ableger dient, klingt allerdings einigermaßen vielversprechend.

Damit dieser Fokus aus gelingt, wird “Project Lotus” vorerst pausiert.

Was ist Project Lotus? Hinter diesem Titel verbirgt sich höchstwahrscheinlich das Spiel, das lange Zeit als “Project Rene” bekannt war. Dahinter steckt ein eigenständiger, kostenloser Multiplayer-Ableger für Mobile.

Zu diesem gab es bereits einige Screenshots und Infos aus Playtests zu sehen, die in der Community aber vor allem für gerümpfte Nasen und Spott sorgten.

Was bedeutet das alles für Die Sims?

Die Reaktionen auf die jüngsten Entwicklungen fallen recht unterschiedlich aus. Während einige Fans sich darüber freuen, dass der ohnehin unbeliebte Mobile-Ableger vorerst nicht weiter verfolgt wird, bringt die Ankündigung dennoch viel Unsicherheit mit.

Die Zukunft von Die Sims wirkte in den letzten Jahren ohnehin nicht sonderlich stabil, während der aktuelle Teil Die Sims 4 durch unzählige Erweiterungen immer aufgeblähter wurde und mit technischen Problemen zu kämpfen hat.

Immerhin zeigt das Schicksal von Bioware, dass auch große und namhafte Studios nicht vor folgenschweren Entscheidungen seitens EA sicher sind. Die insgesamt 400 gestrichenen Stellen betreffen zudem nicht nur Bioware, sondern auch andere Teams wie die Devs von Skate. Die Sport-Sim wird zwar weiterhin unterstützt, allerdings von weniger Leuten.

Laut Leaks gibt es womöglich für Maxis sogar eine Deadline, um Project Evergreen fertigzustellen. Bis Herbst 2027 hätte das Team dementsprechend noch Zeit, um den Titel fertigzustellen. Was passiert, wenn es bis dahin nicht klappt, ist unklar – falls dieses Gerücht überhaupt stimmt (via simscommunity.info).

Eine positive Interpretation ist also möglich, immerhin scheint ein neues Singleplayer-Sims nun mehr in Reichweite zu sein denn je. Eine beruhigende Entwarnung ist die aktuelle Situation für Fans deswegen allerdings nicht.

Alternativen für Genre-Fans

Egal, wie die Sache ausgeht, immerhin gibt es mittlerweile ernst zu nehmende Konkurrenz für den großen Genre-Platzhirsch. Paralives konnte im Early Access bereits eine größtenteils zufriedene Community um sich scharen.

Auch Inzoi klettert seit dem enttäuschenden Release durch kontinuierliche Updates weiter in Richtung eines guten Spiels und steht mittlerweile auf Steam bei 82 Prozent positiven User-Reviews.

Was denkt ihr: Ist die Entscheidung von EA für das Sims-Franchise eher positiv oder doch sorgenvoll zu sehen?


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