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Inhaltsverzeichnis

Spare Parts im Test - Robo-Hüpferei mit Film-Flair

Klingt komisch, ist aber so: Electronic Arts macht ein Spiel zu einem Film, den es gar nicht gibt.

von Patrick Mittler,
28.01.2011 17:30 Uhr

Auch nach einigen Stunden mit Spare Parts (deutsch: »Ersatzteile«) ist es noch da. Dieses unwillkürliche Gefühl, dass dem Spiel bezeichnenderweise ein Teil fehlt. Es fehlt einfach der (Animations-)Film zum Spiel! Warum, zeigt ein Blick auf die Geschichte von Filmen aus dem Hause Pixar oder Dreamworks. Begleitet werden die Streifen nicht nur von Plastikfiguren bei diversen Junk-Food-Ketten, sondern auch meist von einem Spiel, natürlich für alle aktuellen Konsolen. Vom Prinzip her sind sich diese Games so ähnlich, dass man sie getrost in eine Schublade stecken kann. Mit den Helden aus dem Film tollt ihr lustig durch die Gegend, löst mal mehr mal weniger anspruchsvolle Rätsel, kloppt ein paar Feinde und sackt die bunten Münzen/Dinger ein, die aus den Widersachern purzeln. Megamind, Oben, Wo die wilden Kerle wohnen und so weiter und so fort: Zocker kennen solche Spiele und Spare Parts ist genau so ein Game, nur eben ohne Film dazu.

»Für Fans der Filmvorlage ganz ok, alle anderen spielen Probe.« Das wäre genau der Satz, der als ausgelutschtes Fazit den Nagel auf den Kopf treffen würde. Aber weil es Spare Parts eben nicht auf der Leinwand gibt, hier die Langfassung. Als zugegeben ganz lustiger Roboter Mar-T ist man auf einem fremden Planeten unterwegs. Die Figuren haben Charisma, der Held zieht seinen Witz aus seiner leichten Tollpatschigkeit. Ganz so als wären die Charaktere aus einem kurzweiligen Animationsstreifen, nur mit einem wenig inspirierten Spiel drumherum. Die Optik ist ganz hübsch geraten, reißt aber weder stilistisch noch von der Qualität her wirklich Bäume aus. Der Sound ist größtenteils in Ordnung, etwas Film-Flair kommt mit Simon Pegg (»Hot Fuzz«, »Shaun of the Dead«) ins Spiel, der den Bordcomputer eines abgestürzten Schiffes und somit quasi den Auftraggeber spricht.

Für den Computer des ramponierten Schiffes ist man nun auf der Suche nach Ersatzteilen. Ärger macht dabei Lord Krung, meistgehasster Kerl im All und der Anführer der Alienrasse Krofax. Also rennt und hopst ihr durch die bunte Landschaft, sammelt allerlei Münzen und Zeug ein, bekommt einige Upgrades für den knuffigen Mar-T und stellt euch oft den Krofax-Schergen. Die Kampfeinlagen sind dabei relativ öde: Einfach auf die Tasten hauen, bis jeder feindliche Depp umgefallen ist – das war’s. Die zweifache Krux dabei: Den Ablauf haben Zocker nicht nur schon gefühlte tausendmal gesehen, Spare Parts wird auch schnell arg repetitiv.

Für knapp zehn Euro bekommt ihr dennoch ein solides Action-Adventure mit ordentlicher Länge. Klar ist das Spiel für jüngere Semester angelegt, wirklich fordernd wird die Robo-Hüpferei nie. Wer will kann Spare Parts sogar on- und offline im Koop angehen, doch seid gewarnt: Der nicht immer günstige Kamerawinkel ist in Stein gemeißelt. Das sorgt für ungewollte Tode und nervt. So teilt Spare Parts noch einen Aspekt mit den angesprochenen »Spielen zum Film«. Es ist nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich grottig schlecht. Wer eine mittelmäßige Hopserei mit lustigen Charakteren sucht, kann für wenig Geld ein paar Stunden seinen Spaß haben. Für höhere Wertungen fehlen aber einfach die Innovation und die Motivation.

Spare Parts

Preis:

ca. 10 Euro (800 Punkte, XBLA); 9,99 Euro (PSN)

Spieler:

1 bis 2

HD optimiert:

ja

Speicherplatz:

988,43 MB

Entwickler:

EA Bright Light

Hersteller:

Electronic Arts

USK:

ab 12 Jahren

Wertung:

60 %

1 von 2

zur Wertung



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