Marvel's Spider-Man 2 hat USK-Freigabe – und wird wohl so düster wie kein Marvel-Spiel seit 10 Jahren

Das neue Spider-Man-Spiel wurde frisch von der USK und PEgi eingestuft. Anders als den Vorgänger könnt ihr es nicht bereits ab 12 Jahren spielen.

Das neue Spider-Man wird wohl düsterer. Das neue Spider-Man wird wohl düsterer.

Eigentlich zählt Spider-Man eher zu den jugendfreundlichen Marvel-Franchises und ist damit auch für ein junges Publikum geeignet. Beim kommenden Marvel's Spider-Man 2 wird das aber offensichtlich nicht der Fall sein. Das Spiel hat nämlich jetzt von der USK und PEGI eine Altersfreigabe bekommen – und die ist nicht nur höher ist als beim Vorgänger, sondern auch allen anderen Marvel-Spielen des letzten Jahrzehnts.

Marvel's Spider-Man 2 zeigt Gewalt, Blut und Co.

Nachdem das neue Spiel um Peter Parker und Miles Morales in den USA bereits eine Alterseinstufung bekommen hat, hat nun auch die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) dem Spiel eine Freigabe verpasst, wie Sony in einer Pressemitteilung geteilt hat.

Demnach ist Spider-Man 2 erst ab 16 Jahren bei uns freigegeben. Zum Vergleich, der direkte Vorgänger und Marvel's Spider-Man: Miles Morales haben beide von der USK eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten. Ähnlich sieht es auch bei anderen Marvel-Spielen der letzten Jahre aus, die alle maximal ab 12 Jahren freigegeben sind.

Nur die PEGI bewertet hier etwas strenger. Nach dem Wertungssystem der Pan European Game Information haben auch Marvel's Spider-Man und Spider-Man: Miles Morales bereits eine Wertung ab 16 Jahren für moderate Gewaltdarstellung erhalten.

Warum die höhere Einstufung der USK? Eine offizielle Begründung ist aktuell auf der Seite der USK noch nicht zu finden. Allerdings gibt das Rating des US-amerikanischen Entertainment Software Rating Boards (ESRB) hier bereits einige Hinweise.

Zwar hat das Spiel dort eine Freigabe ab 13 Jahren in den USA bekommen, das liegt aber auch an den Wertungsparametern der ESRB. So heißt es dort:

Manche Feinde nutzen Pistolen und/oder Maschinengewehre im Kampf. Schüsse resultieren manchmal in kleinen Blutspritzern. Zwischensequenzen zeigen ebenfalls Gewalt/Blut: Ein Charakter wird erwürgt, ein toter Körper wird umgedreht, Blut tropft auf ein Blatt.

In manchen Kriminalmissionen kann man sehen, wie Charaktere unbekannte Drogen gegen Waffen tauschen, Drogenpakete sind in einem Kofferraum zu sehen. Die Worte 'pr*ck' und 'a*s' kommen im Spiel vor.

Demnach sind die Gründe für die Freigabe hier hauptsächlich die Darstellung von Gewalt, Blut und Drogenhandel. Auf vulgäre Sprache verzichtet Marvel's Spider-Man 2 dagegen zu großen Teilen.

Wie sieht es bei euch aus, stört euch Gewaltdarstellung bei einem Spiel wie Spider-Man? Hättet ihr euch eine niedrigere oder gar höhere Wertung gewünscht?

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