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Splatoon 2: Octo Expansion im Test - Tentakulärer DLC

Wie gut kann ein Singleplayer-DLC für ein Multiplayer-Spiel sein? Fantastisch, wie wir im Test zu Splatoon 2: Octo Expansion herausfinden.

von Mirco Kämpfer,
21.06.2018 16:30 Uhr

Splatoon 2: Octo Expansion für Nintendo Switch im Test. Splatoon 2: Octo Expansion für Nintendo Switch im Test.

Als Splatoon 2 vor knapp einem Jahr erschien, hatte es noch etwas wenig Tinte im Tank, denn der Umfang ließ zu wünschen übrig. Seitdem schob Nintendo aber stets neue Inhalte nach: frische Maps, zusätzliche Waffen und Hunderte Klamotten. Allerdings waren das allesamt Multiplayer-Inhalte.

Mit der Octo Expansion sind nun endlich auch Solospieler an der Reihe. Für rund 20 Euro erhaltet ihr einen der besten DLCs, den Nintendo in letzter Zeit veröffentlicht hat - aber nur, wenn ihr keine klassische Story-Kampagne erwartet.

Verschollen in der Tiefsee-Bahn

Die Octo Expansion besteht im Großen und Ganzen aus 80 einzelnen Herausforderungen, die zuweilen an die Testkammern aus Portal oder die Schreine aus Zelda: Breath of the Wild erinnern und sogar in eine charmante Rahmenhandlung eingebettet sind.

Der DLC führt einige neue Charaktere ein. Sagt „Hallo“ zu Cornichon, der Lokführer-Gewürzgurke … Der DLC führt einige neue Charaktere ein. Sagt „Hallo“ zu Cornichon, der Lokführer-Gewürzgurke …

Wir erwachen zunächst ohne Erinnerungen in einem dunklen U-Bahn-Schacht tief unter Inkopolis und treffen dort auf Kapitän Kuttelfisch. Der zittrige Opi spielte schon in der Hauptkampagne von Splatoon 2 eine Rolle, galt aber ebenso wie Agent Nr. 3 als verschollen. Nun ist klar: Nicht nur die beiden, sondern auch unser Oktoling sitzt in den finsteren Tunnels fest.

Glücklicherweise gibt's einen Ausweg. Um aus dem mysteriösen Untergrund zu entkommen, müssen wir das U-Bahn-Netzwerk erforschen, die einzelnen Prüfungen meistern und vier "Dingsbumse" finden, wie uns ein plapperndes Telefon verrät.

Als Ratgeber steht uns dabei der Lokführer, eine leuchtende Gewürzgurke, zur Seite. Ja, Splatoon besaß schon immer einen sonderbaren Humor, und der bleibt auch in der Octo Expansion erhalten.

Abwechslung satt

Die einzelnen Missionen lassen sich als Stationen auf einer U-Bahn-Karte ansteuern und sind enorm abwechslungsreich. Schon in der Solokampagne des Hauptspiels haben die Entwickler mit Trampolinen, Farbdüsen und drehbaren Plattformen einige coole Ideen eingebracht. Die Octo Expansion legt da aber noch mal einen drauf. Und zwar in jeder Hinsicht.

Mit dem Tintenjetpack zum Ziel gelangen – nur eine von vielen Aufgaben des DLCs. Mit dem Tintenjetpack zum Ziel gelangen – nur eine von vielen Aufgaben des DLCs.

Mal müssen wir uns mit einem begrenzten Tintenvorrat zum Ziel vorspritzen, mal eine Billardkugel durch das Level bugsieren oder riesige 3D-Modelle aus kleinen Kisten "nachbauen", indem wir die entsprechenden Holzquader zerstören.

Natürlich wiederholen sich einige Aufgaben, und es gibt auch weniger interessante Missionen, die sich beispielsweise ums Erledigen aller Gegner unter Zeitdruck drehen.

In der Kampagne treffen wir auf altbekannte Bossgegner, die aber neue Taktiken erfordern. In der Kampagne treffen wir auf altbekannte Bossgegner, die aber neue Taktiken erfordern.

Trotzdem sind wir überrascht, wie viel Kreativität in der Octo Expansion steckt - zumal auch einige bekannte Bossgegner mit neuen Taktiken besiegt werden wollen. Und dann gibt es noch ein spektakuläres Finale, das nur als ein großes von vielen kleinen Highlights den DLC abrundet.

Nichts für schwache Tintenfische

So toll die Missionen designt sind, so knifflig können sie sein, zumal wir für jede Prüfung eine (Ingame-)Gebühr zahlen müssen. Scheitern wir, ist die Kohle verloren.

Schaffen wir das Level hingegen, bekommen wir einen dicken Credit-Bonus. Das klingt fies, doch wir hatten während unseres Tests nie Geldprobleme, obwohl wir uns teilweise echt dumm angestellt haben.

Die Prüfungen sind enorm abwechslungsreich und kurzweilig. Hier müssen wir mit Achterkugeln eine Dreierreihe bilden. Die Prüfungen sind enorm abwechslungsreich und kurzweilig. Hier müssen wir mit Achterkugeln eine Dreierreihe bilden.

Diese Boni gibt es für den Multiplayer
Wer die Kampagne der Octo Expansion durchspielt, erhält auch ein paar Boni für den Multiplayer von Splatoon 2, darunter 14 neue Items und die Möglichkeit, als weiblicher oder männlicher Octoling zu spielen. Die neuen Klamotten erhaltet ihr nach dem Durchspielen der Kampagne, wenn ihr in Inkopolis die beiden Geschenkboxen mitten auf dem Platz öffnet. Darüber hinaus lassen sich in den Prüfungen erspielte Credits gegen Coupons und Gold für den Mehrspielermodus eintauschen.

Dennoch: Wer Splatoon 2 schon längere Zeit nicht mehr gespielt hat, kann sich auf ein paar Frustmomente gefasst machen. Gerade die von Multiplayer-Modi wie "Goldfischkanone" oder "Turmhoheit" inspirierten Challenges können nerven. Bei einer Verteidigungsmission (ja, du bist gemeint D08!) wollten wir sogar fast die Switch aus dem Fenster werfen.

Die einzelnen Levels werden durch Stationen in der Tiefsee-Bahn repräsentiert. Die einzelnen Levels werden durch Stationen in der Tiefsee-Bahn repräsentiert.

Das klingt jedoch schlimmer als es ist, denn den Schwierigkeitsgrad können wir durch die Wahl der vorgegebenen Waffe in fast jedem Level selbst justieren, gescheiterte Missionen lassen sich sogar gegen eine Strafgebühr überspringen. Und: Wer das Ende des DLCs sehen will, muss nicht zwingend alle Prüfungen meistern, sondern lediglich die vier Dingsbumse sammeln.

Viel Inhalt fürs Geld

Wer alle 80 Levels abschließt, erhält jeweils ein niedliches Souvenir. Diese Sammelgegenstände können wir in der U-Bahn einsetzen, um zusätzliche Kleidungsstücke für unseren Charakter im Multiplayer freizuschalten (siehe Kasten).

Darüber hinaus wartet ganz am Ende noch ein geheimer Bosskampf auf uns. Unterm Strich hat uns der DLC fast zehn Stunden lang beschäftigt und bestens unterhalten.

Fans bekommen durch Dialoge und kurze Text-Chat-Schnipsel interessante Infos rund um Agent Nr. 3, Kapitän Kuttelfisch und die Sea Sirens. Für eine richtige Geschichte reicht es aber nach wie vor nicht. Wer darüber hinwegsehen kann, sollte die 20 Euro auf jeden Fall investieren. Es lohnt sich.

Der Großteil der „Story“ wird in drögen Textchats erzählt. Der Großteil der „Story“ wird in drögen Textchats erzählt.

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