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Star Fox 2 im Test - Es kommt spät, aber es kommt!

Ganze 22 Jahre hat es gedauert, bis Nintendo die lange verschollene SNES-Fortsetzung des 3D-Hits Star Fox/Starwing endlich veröffentlicht. Mal sehen, ob das Spiel seinem geheimnisumwitterten Ruf im Test gerecht wird.

von Kai Schmidt,
27.09.2017 16:00 Uhr

Starfox 2 - Der verschollene SNES-Klassiker im Test 5:32 Starfox 2 - Der verschollene SNES-Klassiker im Test

Ich weiß noch ganz genau, wie mein erster Kontakt zu Starwing (so hieß Star Fox damals in Deutschland) ablief. Ich war 1993 mit Eltern und Geschwistern zum Bummeln im 20 Kilometer von meinem hessischen Heimatdorf Stammheim entfernten Büdingen. In einem Spielzeuggeschäft konnte man das sagenumwobene Starwing für SNES spielen, von dem ich bisher nur in Zeitschriften gelesen hatte.

Ich probierte es aus und war völlig perplex, als jemand meine Punktzahl aufschreiben wollte. Da lief doch tatsächlich ein Wettbewerb, bei dem der beste Spieler ein T-Shirt gewinnen würde! Ich sollte kurz vor Ladenschluss nochmal vorbeikommen, um zu erfahren, ob ich gewonnen hatte. Da meine Eltern aber nicht den ganzen Tag in der Stadt verbringen wollten, fuhren wir wieder nach Hause.

Ich quengelte allerdings so lange, bis mein Vater völlig genervt abends nochmal mit mir hinfuhr. Und es sollte sich lohnen, denn das T-Shirt mit dem Rückenaufdruck »Starwing Commander« war mein! Später entdeckte ich denselben Wettbewerb in einer anderen Stadt, nahm teil und gewann noch ein T-Shirt. Beide halte ich bis heute in Ehren.

Und natürlich hatte ich mich spontan in das Weltraum-Geballer mit der etwas unförmigen 3D-Grafik verliebt, das sich in meinem Kopf in kinoreife Laserschlachten verwandelte, sodass ich es auf meinem SNES spielte, bis das Modul auseinanderfiel - natürlich nur im übertragenen Sinn. Ich muss wohl nicht erwähnen, wie sehr ich mich auf den Nachfolger freute. Und wie sehr ich enttäuscht war, dass Nintendo ihn kurz vor der Veröffentlichung einstampfte.

Mehr Retro:Das Nintendo Classic Mini SNES im Detail

Wahnsinn! 22 Jahre hat es gedauert, bis uns dieser Startbildschirm auf dem heimischen Fernseher anlachte. Wahnsinn! 22 Jahre hat es gedauert, bis uns dieser Startbildschirm auf dem heimischen Fernseher anlachte.

Planetenverteidiger

Über 20 Jahre später ist es nun aber soweit, Star Fox 2 für das SNES ist doch noch erschienen - wenn auch »nur« für die Mini-Variante. Und ich habe mich natürlich mit großer Freude ins All gestürzt. Tatsächlich wurde ich aber zunächst enttäuscht. Natürlich hatte ich bei einer »2« im Titel mehr vom selben erwartet, doch Star Fox 2 geht in eine etwas andere Richtung als der Vorgänger oder mein heiß und innig geliebtes Star Fox 64 (Lylat Wars).

Ich wähle zunächst einen Schwierigkeitsgrad (Normal oder Hard - Expert ist noch nicht freigeschaltet), dann meinen Hauptcharakter und einen Wingman aus dem auf sechs Piloten mit unterschiedlichen Kampfwerten angewachsenen Star-Fox-Team. Dann soll ich mein Raumschiff auf einer strategisch angehauchten Karte frei von Ziel zu Ziel bewegen und dabei Raketen und Kampfgeschwader aufhalten, die sich auf den Planeten Corneria zubewegen. Die Heimat des Star-Fox-Teams hat einen Schadenszähler, der sich mit jedem durchgelassenen Treffer erhöht - springt er auf 100 Prozent, hat Bösewicht Andross gewonnen.

Der Anflug auf Andross’ Megaraumschiff spielt sich wie die Weltraumabschnitte des ersten Teils. Der Anflug auf Andross’ Megaraumschiff spielt sich wie die Weltraumabschnitte des ersten Teils.

Die Wegfindung auf der Karte ist einfach: Cursor aufs Ziel setzen, Taste drücken, und das Raumschiffsymbol fliegt los. Auf meiner Route zu einem von Andross' zwei riesigen Kommandoschiffen kreuze ich den Pfad eines Geschwaders. Sofort finde ich mich in der Pilotenkanzel meines Arwing wieder.

Erinnerungen an den ersten Teil werden wach, als ich in der Cockpitperspektive durch den Weltraum jage und versuche, die vier aus groben, pixelig aufgelösten Polygonen zusammengesetzten Schiffe zu pulverisieren. Neben Bremse und Turbo habe ich auch die Möglichkeit, mich mit den L- und R-Tasten auf die Seite zu drehen oder eine der berühmt-berüchtigten Fassrollen auszuführen, um gegnerischem Beschuss auszuweichen.

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