Stellt euch vor, ihr habt gerade euer PC-Set-up mit einem neuen Gaming-Monitor mit hoher Bildwiederholrate aufgerüstet. Ihr schließt alles an, ladet euer Lieblingsspiel und denkt: "Ist das alles?"
Genau das ist dem bekannten Twitch-Streamer Northernlion kürzlich passiert – und es spielte sich live vor Tausenden Zuschauern ab. Der kanadische Content Creator, der seit 2010 über eine Million Follower gesammelt hat, entdeckte während eines Counter-Strike-Matches, dass sein 165 Hz-Monitor lef die ganze Zeit über nur auf 60 Hertz lief – und das womöglich seit über einem Jahrzehnt.
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Gaming-Monitore: Führt an OLED kein Weg mehr vorbei?
Eine unschuldige Frage
Die dunkle Vorahnung kam, als eine Steam-Benachrichtigung auftauchte, die Northernlion im Stream laut vorlas: "Es sieht so aus, als würde dein Display einen 165-Hz-Modus haben, aber derzeit bei 60 Hz laufen. Die Nutzung der höchstmöglichen Bildwiederholungsrate wird generell für optimales Spielerlebnis empfohlen."
"Ist das gut?", fragte der Streamer seine Zuschauer verdutzt. Einer seiner Teamkollegen im Spiel antwortete knapp und prägnant, dass die Einstellung sein Leben verändern werde – auf eine gute Weise.
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Nach der Entdeckung änderte Northernlion die Einstellung sowohl in den Windows-Anzeigeeinstellungen als auch direkt im Spiel, was sich natürlich direkt in flüssigerer Bilddarstellung äußerte.
Der Streamer war von der flüssigeren, schärferen Bilddarstellung sichtlich begeistert und meinte: "Es sieht so aus, als würde ich gerade eine PlayStation 7 bekommen haben".
Die Leistung, zu der seine Hardware die ganze Zeit schon imstande gewesen war, ist insbesondere in First-Person-Shootern – wie es Counter-Strike nun mal ist – gern gesehen; schließlich machen sich in rasanten Titeln die verringerten Frametimes deutlich bemerkbar.
Zumindest dürfte Northernlion künftig auch in weiteren Spielen genauer darauf achten, mit welcher Bildwiederholrate sein Monitor tatsächlich arbeitet.
Auf wie vielen Hertz lasst ihr euren Monitor laufen?
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