Vor 24 Jahren ist das Super Mario-Spiel erschienen, das in einem Punkt realistischer als alle anderen Teile war

Super Mario ist hart im Nehmen, aber in Super Mario Sunshine gab es trotzdem eine sehr kuriose wie gefährliche Mechanik, die sonst kein neuerer Teil der 3D-Platformer-Reihe vorzuweisen hat.

Sobald ihr wisst, worum es geht, versteht ihr auch dieses Bild. Sobald ihr wisst, worum es geht, versteht ihr auch dieses Bild.

Die Super Mario-Spiele sind natürlich nicht gerade für ihren Realismus bekannt. Da wirkt diese Entdeckung besonders spannend: In Super Mario Sunshine kann unser Lieblings-Klempner nämlich theoretisch ertrinken, wenn er an einem Wasserfall hängt. Das geht zum Beispiel in Super Mario Odyssey oder Super Mario Galaxy nicht.

Super Mario Sunshine hat eine ungewöhnliche Wasserfall-Mechanik

Die Sache ist Folgende: Wenn wir an der Kante eines Wasserfalls hängen würden, so dass uns das Wasser in die Nase und den Mund strömt, ist es natürlich höchst schwierig, irgendwie noch Luft zu holen. In den allermeisten Super Mario-Spielen wird das ignoriert, aber nicht so in Super Mario Sunshine.

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Einem YouTube-Video und Supper Mario Broth auf X/Twitter zufolge liegt das daran, dass in den allermeisten 3D-Mario-Spielen die Atemluft-, Tauch- und Ertrinken-Mechanik damit zusammenhängt, ob Mario gerade die Schwimm-Animation ausführt. Das ist in Sunshine aber eben anders.

Wie ihr hier unschwer erkennen könnt, hängt Mario in einem Wasserfall und fängt an, zu ertrinken. Er leuchtet regelmäßig rot auf und sein Lebensenergie-Kreis verliert nach und nach Striche. Es deutet also alles darauf hin, dass es mit dem armen Klempner zu Ende geht.

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Aber zum Glück gibt es auch noch eine andere, ziemlich realistische Mechanik (auch wenn sie viele Spieler*innen wahrscheinlich verfluchen): Ihr könnt als Mario nämlich nur eine bestimmte Zeit lang an so einer Kante hängen. Nach 20 Sekunden verlässt ihn die Kraft und er lässt automatisch los.

Hängt ihr dann gerade über einem Abgrund, ist das natürlich ungünstig. Seid ihr aber als Mario gerade am Ertrinken in einem Wasserfall, lässt der Klempner los, bevor es dazu kommt. Schön, dass diese Mechaniken dann so ineinander greifen.

Alles nur ein Bug?

Laut einem anderen X/Twitter-User soll das mit dem Ertrinken in Wasserfällen in Super Mario Sunshine aber gar nicht absichtlich eingebaut worden, sondern nur ein Fehler sein. Es kommt nämlich wohl nur dann dazu, wenn wir an einem Wasserfall hängen, der sich in unmittelbarer Nähe einer größeren Wasserfläche befindet.

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Dann scheint das Spiel nämlich davon auszugehen, dass wir uns in diesem Wasser befinden. Was durch den weißen Kreis erkennbar sein soll, der im obigen Bild über Mario dargestellt wird und der genau derselbe ist, den man sieht, wenn Mario taucht.

An anderen Stellen wie den Wasserfällen in der Noki-Bucht, den Bianco-Klippen oder der Pianta-Quelle soll das aber eben nicht vorkommen.

Was sagt ihr zu der Angelegenheit? Ist euch das auch schon einmal aufgefallen und was denkt ihr, woran es liegt?


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