Seite 2: The Beatles: Rock Band im Test - Review für Xbox 360

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Ringo singt nicht

Mangels realer Konzertvorlagen haben sich die Harmonix-Designer bei psychedelischen Bühnenbildern ausgetobt. Mangels realer Konzertvorlagen haben sich die Harmonix-Designer bei psychedelischen Bühnenbildern ausgetobt.

Ein Wermutstropfen für Hardcore-Fans: The Beatles: Rock Band lässt sich nicht in der Originalbesetzung spielen, laut den Entwicklern haben auf dem Bildschirm vier Highways (zwei Gitarren, Bass, Drums) keinen Platz. Das ist natürlich eine Ausrede, Guitar Hero 5 schafft das ja auch. Ein großer Trost jedoch: Harmonix hat den mehrstimmigen Gesang der Beatles perfekt ins Spiel eingebaut. Ein ausführliches, sehr gut gemachtes Tutorial erklärt, wie ihr die teils komplizierten Gesangspassagen meistert.

Mager: Als Belohnung für gemeisterte Herausforderungen gibt es lediglich Fotos, immerhin auf Wunsch mit erklärendem Text. Mager: Als Belohnung für gemeisterte Herausforderungen gibt es lediglich Fotos, immerhin auf Wunsch mit erklärendem Text.

Wer es den großen Vorbildern gleich tun will, sollte sich unbedingt Mikrofonständer besorgen, ansonsten sind gleichzeitiges Singen und Gitarrespielen schwierig. Oder ihr holt einfach sechs Mann (drei Instrumentalisten, drei Sänger) vor die Konsole. Gnädig: Bei drei angeschlossenen Mikrofonen ist es grundsätzlich egal, wer welche Stimme singt und ob er das durch das ganze Lied konsistent tut. Es ist also -- gerade in den niedrigeren Schwierigkeitsgraden -- leicht möglich, sich in eine der drei Stimmen »reinzuzittern« und so einen Song zu schaffen. Übrigens: Beatles-Drummer Ringo Starr war ein schauriger Sänger, musste deshalb in den meisten Songs den Rand halten oder bekam eine besonders simple Stimme auf den Leib geschrieben.

Fotos als Köder

Im Octopus’s Garden haben wir links die Beatlemania entfesselt, oben mühen wir uns mit dem dreistimmigen Gesang. Im Octopus’s Garden haben wir links die Beatlemania entfesselt, oben mühen wir uns mit dem dreistimmigen Gesang.

Wie mittlerweile bei Musikspielen üblich sind für das »Schnelle Spiel« alle 43 Songs von Beginn an freigeschaltet. Wer eine Herausforderung sucht, muss also bei der Karriere bleiben. Die bietet sehr gut ausgesuchte Lieder aus allen Schaffensperioden. Pünktlich zum Launch ist außerdem »All You Need Is Love« als Download-Song geplant, außerdem soll es bald das komplette »Abbey Road«-Album geben. Allerdings sind die Belohnungen im Story-Modus übersichtlich: Für erfolgreiche Gigs gibt es historische Fotos mit einem kleinen Erklärungstext. Wer eine bestimmte Zahl von Fotos freigeschaltet hat, bekommt wiederum Videos als Zuckerl. Kostüme oder neue Bühnen gibt es nicht. Das mag zwar musikhistorisch korrekt und innerhalb der strengen Vorgaben der Beatles-Erben sein, aus spielerischen Gesichtspunkten ist es aber schwach. Damit dürfte man tatsächlich nur die härtesten der Fans bei der Karriere-Stange halten. Party-Spieler bekommen mit The Beatles: Rock Band jedoch einen Titel, bei dem sie auch mal die Eltern oder gar Großeltern vor den Fernseher zerren können, um gemeinsam »deren« Musik zu feiern.

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