The Wild at Heart: Malerischer Pikmin-Ersatz für die Xbox

The Wild at Heart ist eines der vielversprechendsten Indie-Spiele, die demnächst auf die Xbox One (und den PC) wandern. Das erwartet euch im von Pikmin inspirierten Spiel.

von Linda Sprenger,
23.04.2021 10:00 Uhr

The Wild at Heart für Xbox One in der Spielvorstellung. The Wild at Heart für Xbox One in der Spielvorstellung.

Genre: Action-Adventure Entwicklerteam: Moonlight Kids Plattform: Xbox One, PC Release: 20. Mai 2021

Das Microsoft-exklusive Action-Adventure The Wild at Heart sieht mit seinem kunterbunten, cartoonhaften Kritzellook nicht nur fantastisch aus, sondern verspricht auch ein spaßiges Gameplay-Konzept. Das US-amerikanische Entwicklerstudio Moonlight Kids hat sich nämlich bei Nintendos drolliger Pikmin-Reihe inspirieren lassen und garniert das Ganze mit einem Hauch von Don't Starve, verzichtet dabei aber auf unverzeihliche Survival-Elemente.

Was macht The Wild at Heart so besonders?

Wer also Crafting gepaart mit simplen Taktik-Elementen mag, der sollte jetzt die Ohren spitzen: In The Wild at Heart schlüpfen wir in die Rolle des 12-jährigen Wake, der gemeinsam mit seiner Freundin Kirby eine Fantasywelt voller Geheimnisse erkundet und nebenbei das Mysterium der magischen Geschöpfe aufdecken soll, die darin leben.

Einen guten ersten Eindruck verschafft euch der Release-Trailer zu The Wild at Heart:

1:22

Im Zentrum des Gameplays stehen die sogenannten Elflinge. Das sind freundliche Kreaturen, die wir um uns scharen (und die ein wenig aussehen wie kleine Kartoffeln, die schon etwas zu lange im Küchenschrank gelegen haben).

Ähnlich wie in Pikmin erteilen wir unseren kleinen Helferlein Befehle: So schicken wir sie nicht nur in den Kampf gegen feindliche Wesen und Bossgegner, sondern bringen sie auch dazu, für uns neue Wege zu bauen oder Hindernisse zu zerstören.

Das Erkunden der Spielwelt bildet dabei einen weiteren wichtigen Gameplay-Eckpfeiler. Nach und nach bahnen wir uns den Weg durch malerische Wälder, kämpfen uns durch Höhlen, Küstengebiete und uralten Schreine. Und überall sollen Geheimnisse und Rätsel auf uns warten, von denen wir bislang aber noch nicht wissen, wie genau sie aufgebaut sind und was sie spielerisch zu bieten haben.

Crafting-Elemente gibt's ebenfalls: Wichtige Items und Ressourcen wie Schrott und Kristalle saugen wir mit einer Art Staubsauger ein und zimmern sie zu neuen Gegenständen oder Bauwerken wie Brücken zusammen, mit denen wir dann wiederum komplett neue Gebiete erreichen können.

Noch mehr Gameplay-Eindrücke bekommt ihr hier:

1:11

Für wen ist The Wild at Heart interessant?

The Wild at Heart richtet sich damit in erster Linie an Loot- und Crafting-Begeisterte, die nach neuem Futter suchen.

Gleichzeitig spricht der Indie-Titel natürlich alle Fans von Nintendos Pikmin-Reihe an, die nur darauf warten, weitere süße Zwiebel- (oder eben Kartoffel)-Wesen herumzukommandieren.

GamePro-Einschätzung

Linda Sprenger
@lindalomaniac

The Wild at Heart sieht nach einem schönen kleinen Spiel für Zwischendurch aus, das meine Gier nach Loot und Crafting stillen dürften. Abzuwarten bleibt, wie komplex das taktische Herumkommandieren der Elflinge dabei ausfällt oder ob es am Ende überhaupt so taktisch ist, wie wir es aus den Pikmin-Spielen kennen. Denn stumpfes zum Angriff blasen ohne jegliche strategische Finesse, dürfte schnell langweilig werden.

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