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Seite 2: Wir testen Destiny - Erstes Fazit mit der Verkaufsversion

Tag 2: To the moon and beyond

Unser zweiter Tag mit der Verkaufsversion von Destiny: Die Story-Inhalte der Beta liegen hinter uns. Wir haben die Erde verlassen und betreten den Mond. Den gab es in der Beta ja nur in einer Multiplayer-Map und für wenige Stunden am letzten Beta-Wochenende auch eine Mission lang in der Kampagne zu sehen.

Aber jetzt sind wir hier und staunen. Auf dem Der Erdtrabant warten nämlich nicht nur fünf weitere Story-Missionen für Spieler der Stufe 6 bis 8, sondern auch eine grandiose Kulisse, ob am Boden oder am Himmel.

All About: Destiny (Folge 03) - Gameplay-Walkthrough vom Mond 48:36 All About: Destiny (Folge 03) - Gameplay-Walkthrough vom Mond

Da ragen schroffe Felsformationen und Antennenmasten aus dem weißen Mondstaub, während am Himmel imposant die Sterne glitzern. Überhaupt: der Himmel! Das Firmament in Destiny gehört mit seinen realistischen Wolken und den wunderschönen Galaxien zum Eindrucksvollsten, was wir bislang in Videospielen gesehen haben, egal ob auf Erde, Mond oder der Venus, die nach dem Mond als eine von zwei nächsten Gebieten zum Besuch freigeschaltet ist.

Bewaffnete Fahrzeuge im PvE

Aber bleiben wir noch kurz auf dem Mond: Hier laufen uns bis auf wenige Ausnahmen genau die Gegnertypen vor die Flinte, die wir bereits von der Erde kennen. Da hätten wir uns doch deutlich mehr Abwechslung gewünscht. Zum Ausgleich gibt es auf dem Mond auch im Solo-Part Fahrzeuge mit Waffen. Das kannten wir bislang nur aus dem Multiplayer, doch jetzt greifen Feinde mit bewaffneten Moskito-Bikes an. Und wir können ihnen die Schwebeflitzer abknöpfen.

Diese Vehikel sind nicht nur sehr flott, sondern feuern auch zwei Lasersalven ab. So knipsen wir einen heranbrausenden Außerirdischen von seinem Gefährt, schwingen uns hinters Steuer und nehmen die restlichen Feinde mithilfe der Bordkanonen aufs Korn - sehr befriedigend.

Dieses Schwert bringt etwas Abwechslung in den stets spaßigen aber auch immer sehr gleichen Kampfalltag in Destiny. Allerdings ist es nach ein paar Minuten wieder weg. Dieses Schwert bringt etwas Abwechslung in den stets spaßigen aber auch immer sehr gleichen Kampfalltag in Destiny. Allerdings ist es nach ein paar Minuten wieder weg.

Zudem hatten wir bei der Story-Mission »Das Schwert von Crota« einen weiteren schönen Überraschungsmoment: Anstatt stupide alle Gegner mit unseren Waffen auszuschalten, finden wir in dieser Mission eine mächtige Klinge und somit die erste Nahkampfwaffe. Doch kaum haben wir so richtig Spaß am Schwertkampf gefunden, wird uns der Säbel am Ende des Auftrags auch gleich wieder abgenommen - schade.

Was bleibt ist das wirklich gelungene Spielgefühlt, die runde »Run-and-Gun«-Mechanik, die von der Erfahrung eines Entwicklerteams wie Bungie zeugt. Die Kämpfe machen immer Spaß, die Waffen haben immer den richtigen Bumms und der Einsatz der Spezialfähigkeiten ist durchweg befriedigend. Oder um es kurz zu machen: Wir freuen uns auf jeden Kampf.

Schöne, statische Welt

Letztlich ist aber auch das Mond-Areal bislang relativ geradlinig gestaltet, wir hatten abermals nicht den Eindruck, dass es sich lohnt, die Welt zu erkunden und beispielsweise hinter einem abgelegenen Lagerbehälter nachzusehen - es gibt immer noch kaum etwas zu entdecken.

Und so hübsch die Welt auch gestaltet ist, so statisch wirkt sie. Auch die Geschichte mag nicht so recht in Schwung kommen. Die Sequenzen bleiben kryptisch, der rote Faden erschließt sich uns noch nicht - zumindest nicht direkt im Spiel.

Sekundärliteratur zu Destiny

Die Spielwelt von Destiny ist hübsch aber statisch. Es gibt kaum dynamische Elemente oder gar Interessantes zu entdecken, ob nun Story-Hintergründe oder Schätze. Die Spielwelt von Destiny ist hübsch aber statisch. Es gibt kaum dynamische Elemente oder gar Interessantes zu entdecken, ob nun Story-Hintergründe oder Schätze.

Tatsächlich gibt es eine Art Kodex, der zahlreiche Hintergrundinformationen zur Spielwelt, den Charakteren und Waffen zusammenfasst, den sogenannten Grimoire. Den können wir aber lediglich im Webbrowser auf www.bungie.net aufrufen, wenn wir zuvor unseren PSN- oder XBL-Account mit dem Bungie-Server verknüpft haben.

Anschließend haben wir Zugriff auf diverse Statistiken, dürfen unser Inventar verwalten, unsere Freundesliste einsehen und eben aufs Grimoire-System zugreifen, das sich als Kartensammlung entpuppt. Die Karten sammeln wir im Spiel automatisch, indem wir Gegner töten, Missionen absolvieren und gewisse Prämissen erfüllen, ähnlich wie die Trophäen oder Erfolge auf den Konsolen also. Einige Karten gewähren uns sogar Boni, wenn wir bestimmte Aufgaben erfüllen. Töten wir etwa 2000 Drohnen, sammeln wir mehr Glimmer mit jedem weiteren Drohnen-Kill.

Das Grimoire-System ist offenbar zu komplex, um es ins Spiel zu pressen. Trotzdem ist es schade, dass uns selbst die Infos rund um das Universum vorenthalten bleiben. Ein integriertes Wiki wie etwa in Assassin's Creed wäre uns allemal lieber gewesen.

Und jetzt beginnt der Grind

Nach insgesamt rund sieben Stunden haben wir mittlerweile Stufe 10 erreicht und sind nun an einem Punkt angelangt, an dem sich das Grinden nicht mehr vermeiden lässt. Zu knackig sind die Story-Missionen, zu schlecht ist unsere Ausrüstung. In all den Stunden haben wir nämlich kaum nennenswerte Items gefunden, auch, weil die Missionsbelohnungen weiterhin dürftig ausfallen und die Mini-Bosse nichts fallen lassen.

Destiny - Entwickler-Video zu Loot & Waffen 3:09 Destiny - Entwickler-Video zu Loot & Waffen

Das Spiel zwingt uns damit, die optionalen Strike- oder Patrouille-Missionen anzugehen, die es sowohl auf der Erde als auch auf dem Mond gibt. Bei den Patrouillen haken wir einfach in der offenen Welt verschiedene Nebenaufträge ab. So müssen wir zum Beispiel alle Gegner im Umkreis plätten, bestimmte Items sammeln oder einen bestimmten Punkt erreichen.

Das nutzt sich schon nach wenigen Versuchen ab, belohnt uns aber mit Materialien, Ruf und grünen Gegenständen. Diese besonderen Items besitzen häufig Upgrades, die wir mit der Zeit freischalten - zum Beispiel Waffenaufsätze oder einen Stärke-Boost für unsere Superattacke.

Das gibt einen Strike

Interessanter sind da schon die Strike-Missionen, die wir nur in der Gruppe starten können. Maximal drei Spieler schließen sich dafür zu Teams zusammen und können dann alle Inhalte (bis auf die späteren Raids) zusammen bestreiten. Außerdem sind für Strikes, genauso wie für die späteren Raids, zwingend ein Playstation-Plus- respektive ein XBL-Gold-Abo erforderlich.

Destiny - Alpha-Gameplay #2: Strike-Einsatz & Boss-Kampf 24:01 Destiny - Alpha-Gameplay #2: Strike-Einsatz & Boss-Kampf

Die Strike-Missionen gestalten sich sehr fordernd, zumal wir hier auch richtig dicken Bossgegnern begegnen, die schon einen Ausblick darauf geben, wie wichtig Teamplay in Destiny werden könnte. Allerdings stimmt die Balance noch nicht, bisher müssen wir gefühlte Ewigkeiten auf die Biester schießen, bis sie das Zeitliche segnen. Sonderlich spannend gestalten sich diese Kämpfe auch nicht, weil die Gegner kaum unterschiedliche Angriffe starten oder Phasen durchleben.

Venus oder Riff?

Mit der letzten Mond-Mission schalten wir die Venus als nächste Reisemöglichkeiten in der Destiny-Kampagne frei. Nach dem ersten Einsatz dort geht es wahlweise auch in den Riff-Asteroidengürtel. Was uns dort erwartet und wie es eigentlich mit dem Multiplayer weitergeht, verraten wir dann im nächsten Teil des Test-Tagebuchs.

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