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Seite 2: WWE 2K14 im Test - Frischer Publisher, altes Spiel

Ärgerliche DLC-Politik

Der Wrestlemania-Modus (hier mit 80er-Jahre Rauschfilter) erzählt die wichtigsten Matches aus 30 Jahren nach: Schlüsselmomente sind per Quicktime-Event inszeniert. Der Wrestlemania-Modus (hier mit 80er-Jahre Rauschfilter) erzählt die wichtigsten Matches aus 30 Jahren nach: Schlüsselmomente sind per Quicktime-Event inszeniert.

Weniger gut schmeckt uns, dass 2K Games genau wie Vorgänger THQ mit DLCs abkassieren will. Wer zusätzlich zum Kaufpreis des Spiels weitere 20 Euro für den Season Pass locker macht, darf sich über sämtliche Download-Inhalte zum vergünstigten Preis »freuen«.

Wieso hat man etwa die für Fans wichtige nWo-Gruppierung, weitere Editor-Teile und anderen »Kleinkram« nicht gleich ins Spiel integriert, sondern verlangt dafür weitere harte Euros? Gerade bei einem Spiel wie WWE 2K14, dem man sozusagen in jedem Pixel ansieht, wie veraltet es ist, wäre es den Fans gegenüber eine nette Geste gewesen, auf den DLC-Wahn zu verzichten, wenn man den Titel schon nicht zum angemesseneren Budget-Preis veröffentlicht.

Die Engine knarzt und knirscht

Das Alter der Engine ist neben dem etwas undurchsichtigen Kampfsystem tatsächlich das, was dem Spiel am meisten schadet. Was nützt es, zum Beispiel im Story-Modus die alten Wrestlemania-Matches liebevoll mit 80er-Jahre-Rauschfiltern zu unterlegen und die Schlüsselmomente der Showkämpfe bis ins kleinste Detail nachzustellen, wenn dem Spieler dann hässliche Plastikfratzen entgegengrinsen, die auf unförmig-muskulösen, hüftsteif animierten He-Man-Körpern sitzen?

Normalerweise gewinnt ihr ein Match, indem ihr die Schultern des Gegners für drei Sekunden auf den Boden drückt, doch ein Aufgabegriff tut’s genauso. Normalerweise gewinnt ihr ein Match, indem ihr die Schultern des Gegners für drei Sekunden auf den Boden drückt, doch ein Aufgabegriff tut’s genauso.

Auch die stellenweise unsaubere Kollisionsabfrage kommt nicht nur in den Matches zum Tragen, sondern sorgt gelegentlich auch dafür, dass die Wrestler bei ihren Einzugs-Inszenierungen ein Stück über dem Ring schweben. Auch Physikfehler wie ein sehr merkwürdiges Fallverhalten von Leitern und Tischen oder kuriose Verrenkungen der Ringseile konnten wir beim Test beobachten.

Wer die WWE-Reihe schätzt, hat sicher mindestens einen der Vorgänger im Regal stehen und braucht das Update nur, wenn ihm ein aktuelles Roster wichtig ist. Das klingt alles sehr harsch, doch WWE 2K14 ist kein schlechtes Spiel - die technischen Defizite hatten auch die anderen Teile der Serie bereits.

Aber dieses Jahr ist es tatsächlich sehr schwer, einen vernünftigen Grund zu finden, erneut Geld für ein Update auszugeben. Wrestlingbegeisterte, die noch kein Spiel der Reihe besitzen, wollen wir hingegen nicht vom Kauf abhalten, denn das Gesamtpaket ist für Fans des Showsports ein gefundenes Fressen - Technik hin oder her.

WWE 2K14 - Gameplay-Trailer zum Wrestling-Spiel 1:30 WWE 2K14 - Gameplay-Trailer zum Wrestling-Spiel

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