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Xotic im Test - Alles für den Highscore

Mal was anderes: Statt Story oder großer Wow-Momente zählt im Ego-Shooter Xotic nur eines: ein möglichst fetter Highscore. Im Test für XBLA haben wir die Leaderboards gestürmt.

von Patrick Mittler,
18.11.2011 19:00 Uhr

Schon beim Spielnamen wollen uns die Entwickler wohl sagen: Xotic (sprich »Exotic«) ist anders. Exotisch eben. All die Elemente, die aktuelle Ego-Shooter ausmachen, werden in Xotic über Bord geworfen. Eine spannende Geschichte, beeindruckende Wow-Momente, ein realistisches Szenario oder Multiplayer-Geballer gegen oder mit anderen Spielern gibt’s nicht. Stattdessen zählt in dem bonbonbunten Shooter nur die Platzierung in den Leaderboards.

Xotic - Screenshots ansehen

So nahe solltet ihr die zähen Feinde besser nicht kommen lassen. So nahe solltet ihr die zähen Feinde besser nicht kommen lassen.

Die Punktesammelei funktioniert folgendermaßen: In dem meisten Levels ist es euer Ziel, einfach alle Gegner in guter alter Ego-Shooter-Manier umzupusten, dann öffnet sich der Ausgang, in anderen beschränkt euch ein simples Zeitlimit. Viel wichtiger ist aber, dass ihr dazwischen allerlei Punktemultiplikatoren aufsammelt. Um einen möglichst knackigen Highscore auf die Leaderboards zu pflanzen, müsst ihr parallel zur Feind-Entsorgung auf die Umgebung achten. An allen Ecken und Enden leuchten rote Scabs, die bei Beschuss explodieren und eine Terraforming-Leiste am Laufen zu halten. Je länger die oben bleibt, desto mehr Punkte hagelt es. Außerdem sind die Levels mit Punkte-Kristallen, Power-Ups und sogenannten »Brains« vollgestopft, die ihr abschießt damit euer Konto weiter anschwillt. Boni bekommt ihr außerdem, wenn ihr besagte Kristalle beispielsweise im Sprung aufsammelt. So sind die eigentlichen Feinde meist Nebensache und eher eine lästige Ablenkung, wenn ihr gut getimte Sprünge und Schüsse setzt.

Ballern will gelernt sein

Ein typischer Level: Merkt euch die Position der roten Scabs und der schwebenden Kristalle. Ein typischer Level: Merkt euch die Position der roten Scabs und der schwebenden Kristalle.

Kurz gesagt: Wer einen hohen Highscore will, der muss sich einen möglichst schnellen und effektiven Weg durch die Levels suchen. Dass ihr dazu einzelne Abschnitte öfter spielt, ja geradezu auswendig lernt, versteht sich von selbst. Wer so etwas überhaupt nicht mag, der wird mit Xotic ganz sicher nicht warm werden. Natürlich könnt ihr auch einfach in knapp drei Stunden geradlinig durch die 23 Levels hetzen, das macht aber so gut wie keinen Spaß. Besonders da neben der Highscore-Jagd nicht viel Spiel übrig bleibt, denn die Story rund um ein wahnsinniges Meta-Wesen, das Planeten frisst, ist im Grunde nur die Fassade für die bunte Action und gerät schnell in Vergessenheit.

Exotischer Look

Kawumm: Die schräge Libellenwaffe in Aktion. Kawumm: Die schräge Libellenwaffe in Aktion.

Für Pluspunkte sorgt eher die, gelinde gesagt, ungewöhnliche Optik, die stark an die ausgefallenen Szenarien von Shooter-Urgesteinen wie Unreal oder Quake erinnert. Die Grafik ist eine stimmige Mischung aus dunklen Levels und farbenfrohen Effekten, etwa wenn aus den zerschossenen Scabs exotisch-bunte Pflanzen sprießen oder die Feinde in einer Partikelwolke zerstäuben. Einziger Schwachpunkt: Oft könnt ihr wichtige Power-Ups nicht erkennen, da sie sich kaum von der restlichen Neon-Fauna unterscheiden und so mancher Gegner hebt sich kaum vom Hintergrund ab. Auch die schrägen Zombie-Feinde und eure irre Knarre (eine Mischung aus Flinte und Libelle!) passen perfekt ins Setting. Letztere könnt ihr übrigens zwischen den Levels mit Erfahrungspunkten verbessern und so alternative Schussmodi und neue Munition freischalten. Das klingt aber nur auf den ersten Blick abwechslungsreich. Die Upgrades sind nämlich nur bekannte Varianten (Schrotflinte, Raketenwerfer etc.) in neuem Gewand. Nützlich ist das Ausbauen der Waffe auch nur bedingt. Wir haben uns im Test auf eine Variante (eben den Standardschuss mit unendlicher Munition und den Elektro-Schocker als Zweitwaffe) festgelegt und daran festgehalten.

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