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Seite 2: Yakuza

Tokio bei Nacht

In den Laufabschnitten steuert ihr Kazuma Kiryu durch einige Straßenzüge Tokios: Ein Radar zeigt euch an, wo sich euer nächstes Ziel befindet. Festgelegte Kameraperspektiven setzen die japanische Metropole sehr gekonnt in Szene: Fußgänger, Gebäude und Leuchtreklamen erzeugen ein authentisches Gefühl, gerade die Soundkulisse unterstreicht das Großstadt-Feeling. Mit einigen Personen dürft ihr sogar reden – mehr als kleine Sprachfetzen kriegt ihr aber nicht zu hören. Handlungsrelevante Personen werden auf dem Radar eingeblendet. So wisst ihr, wo ihr den nächsten Hinweis zu eurer Mission erhaltet.

Auch wenn die Straßenzüge sehr gelungen sind – Yakuza erstreckt sich nur über ein kleines Viertel, das ihr im Verlauf des Spiels immer wieder ablaufen werdet. Das stört in den ersten Kapiteln zwar nicht sonderlich, nach spätestens vier Stunden Spielzeit gehen euch die gleichen Straßen und Gässchen aber etwas auf die Nerven. Sehr cool: Auch abseits vom Handlungsstrang gibt es viel zu tun. Arcade-Freunde statten der örtlichen Spielhalle einen Besuch ab oder vergnügen sich in einer der zahlreichen Hostessen-Bars. Auch diverse Supermärkte haben leckere Dinge zu bieten: Mit kleinen Speisen frischt ihr eure Lebensenergie nach harten Kämpfen auf. In den Straßenzügen findet ihr übrigens auch Speichermöglichkeiten – an öffentlichen Telefonzellen dürft ihr jederzeit euren Fortschritt sichern.

Auf die Glocke, unter die Erde

Auch wenn sich die echte Yakuza normalerweise durch den exzessiven Gebrauch von Schusswaffen einen schlechten Ruf erworben hat, wird im Spiel meistens nur mit Fäusten gekämpft. Ihr erreicht ein bestimmtes Areal, dann wird kurz einer auf dicke Hose gemacht, und danach geht es so richtig ab: Die Steuerung in den Kämpfen ist ziemlich eingängig – Schlagen, Treten, Greifen und Blocken ist schnell erlernt, schon prügelt ihr die Gegner durch die Areale. Ihr findet überall Gegenstände, die ihr in den Kampf mit einbeziehen dürft. In einer Disco schnappt ihr euch Bar-hocker oder Tische, in Büros eignen sich Lampen und weiteres Inventar zum Kampf. Jede »Waffe«, die ihr auf-sammelt, kann nur für eine begrenzte Anzahl von Schlägen eingesetzt wer-den, danach löst sich das Mobiliar in seine Bestandteile auf. Anfangs genügt noch simples Knopfhämmern, im späteren Verlauf werden die Feinde aber etwas aggressiver, und ihr müsst vorsichtiger vorgehen, um nicht als Futter für die Fische in der Tokioter Bucht zu landen. Nur wer richtig blockt und die Angriffs-pausen der Gegner abwartet, hat eine Chance. Mit jedem gewonnenen Kampf werden euch Erfahrungspunkte gutgeschrieben. Diese dürft ihr dann gegen neue Angriffe und Kombos eintauschen.

Die Präsentation von Yakuza ist durchschnittlich, aber stimmig: Weder Grafik noch Sound sind auf phäno-menalem Niveau, dafür überzeugt das Spiel mit toller Atmosphäre und kurzweiliger Inszenierung. Allerdings ist das Spiel nur für Erwachsene ge-eignet: Gerade in den Kämpfen spritzt schon mal etwas rote Suppe.

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