Sammelkarten sind in den vergangenen Jahren teilweise stark im Preis gestiegen. Auch Fehldrucke und ähnliche Fehler erfreuen sich großer Beliebtheit unter Sammler*innen. In den USA soll ein Mann Yu-Gi-Oh-Karten von extremem Wert im Müll gefunden haben. Die Geschichte dahinter ist aber ziemlich wirr.
Karten aus dem Müll sind Millionen wert
Die Geschichte ist laut 404 Media, die teilweise auch mit involvierten Personen gesprochen haben, vor etwa einem Monat gestartet. Online sind dabei teilweise merkwürdige, aber vor allem unglaubliche Angebote von Sammelkarten aufgetaucht.
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Es handelte sich dabei um sogenannte "Uncut Sheets", also ungeschnittene Kartenbögen. Sammelkarten werden in der Regel in großen Bögen gedruckt und dann in einzelne Karten zerschnitten. Manchmal kommt es aber zu technischen Fehlern und die Bögen landen im Ganzen auf dem Markt.
Solche Bögen sind bei vielen Sammler*innen sehr beliebt, da sie natürlich einen besonderen Seltenheitswert haben. Wenn es sich um seltene Karten handelt, ist der Wert natürlich nochmal viel höher.
Die Angebote waren aus mehrerer Hinsicht merkwürdig. Sie stammten allesamt vom selben User, der aber teils verschwommene Fotos und falsche Beschreibungen verwendete. Zudem waren die Preise deutlich niedriger als der Marktwert. Ein Video zeigt den unglaublichen Fund.
Ein in der US-Szene bekannter Sammler hat etwa zwei solcher Bögen für insgesamt 2.000 US-Dollar gekauft, die eigentlich ein Vielfaches davon wert wären. Schnell kam der Verdacht auf, dass diese Karten niemals auf legalem Weg in den Besitz des Verkäufers eingegangen sein können.
Online wurden ähnliche Vermutungen angestellt. Der Verkäufer gibt aber bis heute an, dass er all die Bögen in einem Müllcontainer in Dallas gefunden haben will. Er habe schon mehrere tausend US-Dollar damit verdient, habe aber wohl Angst davor, alles auf einmal zu verkaufen und rechtliche Probleme zu bekommen.
Sein Verhalten sorgte zumindest nicht dafür, dass die Zweifel kleiner werden würden. Er wurde in Kommentaren teils ausfällig, postete immer wieder einzelne Angebote von Karten und Bögen und löschte diese dann kurz darauf wieder.
Laut dem Sammler, mit dem 404 gesprochen hat, habe der Verkäufer ihm zudem alles für gerade einmal 15.000 US-Dollar angeboten. Umgerechnet wären die Karten aber wohl knapp eine Million US-Dollar wert.
Später mischte sich sogar die Mutter des Verkäufers auf Facebook ein und forderte die Community auf, ihren Sohn in Ruhe zu lassen und nicht jeden seiner Online-Schritte öffentlich zu machen.
Irgendwann verschwanden die Angebote dann aber plötzlich. Von Konami, dem Hersteller der Karten, gibt es keine Aussage dazu. Anfang Mai kehrte der Verkäufer dann wieder zurück. Sein Vorrat ist offenbar noch lange nicht aufgebraucht. Und der Thriller geht weiter.
Was haltet ihr von der Geschichte?
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