Vor 22 Jahren erschien eines der für mich besten Zelda-Spiele aller Zeiten - und es wurde gar nicht von Nintendo entwickelt

Neben Ocarina of Time, Link's Awakening und Breath of the Wild hat Linda einen weiteren Zelda-Liebling, der vor 22 Jahren für den Game Boy Advance auf den Markt kam.

Eines meiner absoluten Lieblings-Zeldas: Minish Cap. Eines meiner absoluten Lieblings-Zeldas: Minish Cap.

Am 12. November 2004 kam ein The Legend of Zelda-Ableger für den Game Boy Advance auf den Markt, der ausnahmsweise nicht von Nintendo, sondern von Capcom in Zusammenarbeit mit Tochterstudio Flagship entwickelt wurde: The Minish Cap. Das Spiel wurde lediglich von Nintendo gepublished, wobei Zelda-Schöpfer Shigeru Miyamoto abermals als General-Producer fungierte.

Das Action-Adventure zählt für mich bis heute zu meinen liebsten Zelda-Spielen überhaupt. Und das liegt nicht nur an der wunderschönen und farbenfrohen GBA-Optik, sondern insbesondere an der cleveren Kernmechanik des Spiels.

The Minish Cap - Ein unterschätztes Zelda von Capcom

Mithilfe seiner grünen Kappe, schrumpft Link nämlich zu einem winzigen Minish – und das sorgt nicht nur für coole Perspektivwechsel, sondern bildet die Grundlage für äußerst fantastische Rätsel.

Video starten 3:26 Der neueste (alte) Zelda-Ableger: Das The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake.

Wenn ich als Minish durch die Spielwelt wackele, wachsen Regentropfen zu tödlichen Geschossen heran, denen denen ich ausweichen muss. Ein jetzt riesig wirkendes Seerosenblatt fungiert als Floß, mit dem ich Pfützen überquere, die mir so weit wie das Meer vorkommen.

Zudem kann ich als Mini-Link durch winzige Löcher krabbeln, um abgelegene Räume in Dungeons zu durchstöbern oder verborgene Schätze zu bergen, die ich als normal großer Link niemals erreichen würde.

Als Minish wirken Eicheln wie riesige Hindernisse. Als Minish wirken Eicheln wie riesige Hindernisse.

In Minish Cap muss ich also stehts zwei Perspektiven mitdenken, was gerade bei den Dungeons für ordentlich Spaß und Abwechslung sorgt.

Dank des zeitlosen GBA-Looks macht The Minish Cap auch mehr als 20 Jahre nach dem Release noch eine gute Figur: Die Welt kommt so farbenfroh daher wie in keinem anderen Handheld-Zelda und die Charaktere sind so charmant designt, das mir jedes Mal das Herz aufgeht, wenn ich mit Link durch die Welt wandere und mit den einzelnen NPCs interagiere.

Generell ist die Liebe zum Detail, die Capcom hier an den Tag gelegt hat, bemerkenswert: Schaut euch doch nur mal den Screenshot hat, den ich oben eingebettet habe. Ein oller Schuh dient den Minish als Hütte, wie süß ist das denn bitte? In seiner normalen Größe wäre Link wahrscheinlich einfach daran vorbeigestiefelt.

Kurzum: Für mich ist The Minish Cap immer noch eines der charmantesten Zeldas überhaupt, das mit spaßigen und kreativen Dungeons glänzt. Auch heute werfe ich den Capcom-Titel immer mal wieder auf meinem guten alten GBA an, auch wenn es mittlerweile auch eine andere Möglichkeit gibt, in den Genuss von Links Miniatur-Abenteuer zu kommen.

Dank eines kostenpflichtigen Nintendo Switch Online + Erweiterungspaket-Abonnements ist The Minish Cap mittlerweile nämlich endlich auf der Nintendo Switch sowie Nintendo Switch 2 spielbar.

Was ist eure Meinung zu Minish Cap? Habt ihr den GBA-Ableger damals gezockt?


Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.