The Legend of Zelda: Ocarina of Time gehört zu den prägendsten Videospielen meiner Jugend und hat mich im Jahr 1998 an den Bildschirm gefesselt wie kaum ein anderer Titel davor oder danach. Ihr könnt euch also vorstellen, wie heiß ich auf das Switch 2-Remake bin, dass Nintendo Anfang November veröffentlichen wird.
Auf der Zelda Direct im September wurden ja bereits einige Gameplay-Szenen gezeigt, die schon einmal einen guten Eindruck davon geben, wie Nintendo den N64-Klassiker technisch und spielerisch modernisiert hat.
Einige Szenen aus dem Original sind mir besonders im Gedächtnis geblieben und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie Nintendo sie im Remake umsetzt.
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The Legend of Zelda: Ocarina of Time zeigt erstes Gameplay und den neuen Look
Über den Marathon-Mann und das Angel-Minispiel hatte ich bereits geschrieben und als ich kürzlich durch ein paar Diskussionen zum Spiel im Netz scrollte, fiel mir eine andere Szene wieder ein, die ich damals absolut zum Schießen fand – und die Nintendo in ähnlicher Form unbedingt auch im Remake belassen sollte.
Achtung: Es folgen leichte Spoiler zu einer Szene aus den ersten Spielhälfte von Ocarina of Time.
30 Sekunden Comedy-Gold
Um welche Szene geht es? Um eine Szene mit dem König des Zora-Wasservolkes. Das beleibte Fischwesen versperrt im Spiel zunächst den Zugang zu einem wichtigen Ort, zu dem Link gelangen muss, um Prinzessin Ruto, die Tochter des Königs zu retten.
Link muss dem König aber erst einmal beweisen, dass Prinzessin Ruto Hilfe braucht und dafür einen bestimmten Gegenstand beschaffen. Zeigt man besagten Gegenstand dem König, macht dieser Platz. Und WIE er das macht, ist legendär.
Denn das Fischwesen rutscht auf seinem Hintern nur ganz langsam in eine Richtung, um den Zugang freizumachen. Dabei gibt der Zora-König einen sehr witzigen Soundeffekt von sich ("mehp, mehp").
Hier könnt ihr euch die Szene auf YouTube anschauen:
Link zum YouTube-Inhalt
Mehrere Dinge machen diese Szene für mich zu einem echten Comedy-Highlight:
- die sehr langsam ablaufenden Bewegungen
- die witzigen Laute des Königs
- die Länge der gesamten Szene
Konkret zur Länge: Es dauert knapp 30 (!) Sekunden, bis der König den versperrten Weg freigemacht hat und man wieder die Kontrolle über Link bekommt, um am König vorbeizulaufen.
Viele Zelda-Fans – und auch ich – feiern diese Szene bis heute und wünschen sich deshalb, dass sie in ihrer ganzen absurden Länge auch so im Remake zu finden sein wird. Ich befürchte nämlich, dass Nintendo eine "Überspringe diese Szene mit Knopf X"-Abkürzung einbauen könnte oder sie generell kürter macht.
Das fände ich allerdings extrem schade, weil dieser Comedy-Moment in meinen Augen genauso zu Ocarina of Time gehört wie auch die berühmte Traumszene mit Ganondorf zu Beginn des Spiels. Und mir und offenbar auch vielen anderen in den Sinn kommt, wenn wir an das Spiel denken. Jede größere Anpassung würde den Charakter der Sequenz verfälschen – was wiederum Gift für die Wirkung wäre.
Ich bin jedenfalls extrem gespannt, wie Nintendo besagte Szene im Remake umsetzt. Und hoffe, dass ich mich auch in der Neuauflage wieder über die ewig lange Rutsch-Sequenz von König Zora beömmeln kann.
Der Release von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für die Nintendo Switch 2 ist für den 5. November geplant. Kurz davor wird auch eine Switch 2-Konsole sowie ein Pro Controller im Zelda-Jubiläums-Design erscheinen. Für das nächste Jahr hat Nintendo zudem zwei neue Zelda-Amiibos (junger Link und junge Zelda) in Aussicht gestellt.
Auf welche Szenen im Zelda: Ocarina of Time-Remake seid ihr besonders gespannt?

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