Mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time verbinde ich ganz viele starke Emotionen, für mich persönlich ist der N64-Klassiker in seiner Gesamtheit nach wie vor das beste Spiel aller Zeiten. Ihr könnt euch also vorstellen, wie sehr ich mich auf das Switch 2-Remake freue, das Nintendo für dieses Jahr angekündigt hat.
Der kurze Teaser-Trailer hat in mir viele Erinnerungen hochgespült und obwohl sie dort nicht zu sehen waren, auch viele Spielszenen aus dem N64-Original vor mein geistiges Auge gerufen. Darunter auch welche von einem Minispiel, in dem ich damals gefühlt dutzende Stunden verbracht habe.
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Zelda: Ocarina of Time - Erster Teaser bestätigt das Remake für Nintendo Switch 2
Welches Minispiel ist das? Das Angel-Minispiel in der Nähe des Hylia-Sees. Das funktionierte sowohl als junger, als auch als etwas älterer Link und war damals die perfekte Gelegenheit, um vom anstrengenden Abenteurer-Alltag durchzuschnaufen und ein Päuschen zu machen.
So funktioniert das Angel-Minispiel in Ocarina of Time
Für den Eintrittspreis von 20 Rubinen kann Link an einem kleinen Teich auf die Jagd nach Fischen gehen. Die Umsetzung wirkte damals für mich als absoluter Angel-Laie verblüffend realistisch. Per Knopfdruck wird zunächst die Angel ausgeworfen. Je länger ich den Knopf halte, desto weiter fliegt der Köder.
Den kann ich anschließend auf dem Wasser bewegen, um die Fische anzulocken. Sobald einer anbeißt, gilt es zunächst, den Haken zu setzen und anschließend die entsprechenden Knöpfe gedrückt zu halten und gleichzeitig am Anlaogstick zu kurbeln.
Dabei muss ich aber auf die Bewegungen des Fisches achten und den Stick in die entgegengesetzte Richtung drücken, sobald die Beute abzuhauen versucht. Schaffe ich das nicht, reißt die Schnur und der Fisch ist weg.
Ich habe es geliebt!
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Denn jedes Duell mit einem der dicken Oschis im Teich ist ein wirklicher Kampf und spannend bis zum Schluss. Durch die "realistische" Steuerung hatte ich zudem das Gefühl, hier wirklich im Clinch mit einem widerspenstigen Tier zu sein. Und nicht zuletzt gibt es für bestimmte Fänge auch dicke Belohnungen.
Zieht man als junger Link einen 10-Pfünder aus dem Teich, gibt es ein Herzteil. Und als älterer Link muss man ein Tier mit mindestens 13 Pfund aus dem Wasser ziehen, um die Goldene Schuppe zu bekommen, mit der das Spitzohr tiefer tauchen kann.
Warum ich es geliebt habe - und was Nintendo im Remake besser machen kann
Aber auch nachdem ich diese Belohnungen hatte, bin ich damals immer wieder zum Teich gegangen. Denn das Angeln in Ocarina of Time hat etwas sehr beruhigendes, fast schon meditatives – der perfekte Kontrast zu Links manchmal sehr düsterem Abenteuer.
Die Warterei kann allerdings hin und wieder auch etwas nervig sein. Denn teilweise dauert es gefühlt 10 Minuten, bis sich ein Fisch überhaupt für den Köder interessiert, nur um dann kurz vor beim Zubeißen wieder umzudrehen und wegzuschwimmen. Hier ist mir die Umsetzung dann fast schon ZU realistisch.
Diese Zeitfenster zu reduzieren wäre auf jeden Fall eine Verbesserungsmöglichkeit für die Umsetzung im Remake. Von meiner Seite aus darf es in der Neuauflage auch gerne mehr Belohnungen oder andere Goodies geben.
Wichtig ist jedenfalls, dass Nintendo die entspannte Atmosphäre am Angelteich beibehält. Dann werde ich auch im Remake wieder viel Zeit dort verbringen. Einer meiner ersten Wege wird mich in jedem Fall an den Hylia-See führen – ich freue mich schon riesig drauf.
Habt ihr auch Erinnerungen an das Angel-Minispiel in Ocarina of Time? Und was habt ihr abseits der Hauptquest im Spiel besonders gern gemacht?

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