Fan löst 33 Jahre altes Zelda-Rätsel, das ihn nicht mehr losgelassen hat

Ein Fan der Zelda-Reihe knobelte 33 Jahre lang an einem Rätsel im ersten Spiel. Nun konnte er es endlich lösen.

von Andreas Bertits,
16.09.2020 14:43 Uhr

Ein Fan von The Legend of Zelda knabberte 33 Jahre an einem Rätsel. Ein Fan von The Legend of Zelda knabberte 33 Jahre an einem Rätsel.

Noch vor dem Internet war es manchmal gar nicht so leicht, herauszufinden, was man in einem Videospiel machen muss. So ging es auch einem Twitter-User, der in den 80er-Jahre ein Rätsel in The Legend of Zelda für das NES im Handbuch entdeckt hat. Jahrzehnte später hat er es endlich die Lösung gefunden.

Ein "unlösbares" Rätsel bei The Legend of Zelda

Bekannt wurde die Geschichte von @icynotesdx auf Twitter. Dort postete er folgenden Thread:

Link zum Twitter-Inhalt

Im Handbuch hat er einen Hinweis gefunden, dass sich in Höhlen unsichtbare Geheimtüren befinden. Genau sagt die Anleitung folgendes:

"In den Höhlen, in denen Leute leben, befinden sich unsichtbare, verschlossene Geheimtüren. Wie lassen sie sich öffnen? Doch auch das ist ein Geheimnis."

Ein knackiges Rätsel: Draufhin wollte er diese Geheimtüren unbedingt finden. Dazu hat er seine Spielzeit dafür verwendet, um jede Wand in den Höhlen mit Bomben aufzusprengen, in denen sich Personen aufhielten. Allerdings konnte er dabei keinen Geheimgang entdecken. Daraufhin rief er sogar bei der Hotline von Nintendo an, doch dort konnte ihm niemand weiterhelfen.

Die Lösung war so einfach

Jahrelang dachte er weiter darüber nach. Zu Beginn des neuen Jahrtausends durchforstete er das Internet nach Hinweisen. Doch das, was er entdecken konnte, half ihm nicht weiter. Ein Freund brachte ihn schließlich auf die Idee, dass es sich dabei nicht um einen Geheimgang in einer Höhle handelt, sondern darum, dass geheime Höhlen von außen aufgesprengt werden müssen.

Alles nur ein Übersetzungsfehler? Auf diese Idee war der Spieler bereits als Kind gekommen, verwarf sie aber wieder, da er nicht wollte, dass es sich dabei nur um einen Übersetzungsfehler handelte.

Also suchte er das originale japanische Handbuch. Mit rudimentären Kenntnissen der Sprache aus der College-Zeit, konnte er schließlich die Vermutung seines Freundes bestätigen. Dort hieß es nämlich, dass "einige der Höhlen, in denen Menschen leben können, keinen Eingang haben". Es war also doch alles nur ein Übersetzungsfehler, der den Fan seit fast 33 Jahren verfolgte.

Selbst wenn er einem Mythos hinterher gelaufen ist und das Ende eher unbefriedigend ist, sieht er das Positive darin, dass sich so ein Geheimnis für so viele Jahre bei ihm halten konnte.

Ist euch so etwas auch schon mal passiert? Seid ihr jahrelang an einem Rätsel in einem Computerspiel gesessen?

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