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Auf geht's

Brink - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

Auf der QuakeCon-Messe in Dallas haben wir festgestellt, dass die Trennung zwischen Einzelspieler-, Koop-Modus und Multiplayer bei Brink gar nicht so einfach ist.

von Rene Heuser,
16.08.2010 17:20 Uhr

Auf der Quakecon wurden auch zwei komplett neue Mission gezeigt. Unter anderem in einem Aquarium.Auf der Quakecon wurden auch zwei komplett neue Mission gezeigt. Unter anderem in einem Aquarium.

Brink wird fälschlicherweise oft mit Borderlands verglichen. Dabei haben die beiden Ego-Shooter bis auf das farbenfrohe Aussehen nur sehr wenig mit einander gemein. Brink erinnert vielmehr an Wolfenstein: Enemy Territory und Quake Wars , mit einer Prise Team Fortress 2 . Die Parallen verwundern kaum, schließlich hat Splash Damage, damals noch als Modder-Team, Quake Fortess erfunden und später die Enenmy Territory-Spiele für id Software entwickelt. Der Fokus des Spiels liegt also auf speziellen Charakter-Klassen, sehr viel Teamplay und schneller Action - aber eben nicht mehr nur im Online-Multiplayer.

Wenn Sie Brink zum ersten Mal starten, können Sie wie in einem Rollenspiel einen Charakter erstellen und individuell anpassen. Dabei bietet das Spiel mehr Einstellungsmöglichkeiten als beispielsweise Fallout 3 . Im Verlauf des Spiels verdienen wir uns durch erfolgreiche Missionen Erfahrungspunkte, wodurch wiedrum neue Klamotten oder Tatoos für unser Alter Ego freigeschaltet werden.

Ähnlich wie in Call of Duty: Modern Warfare gibt es auch in Brink Levelränge. In der Quakecon-Demo waren wir bereits Level 15 und hatten dementsprechend bereits 15 Credits für zusätzliche Fähigkeiten freigeschaltet. Pro Levelaufstieg erhalten wir einen weiteren Credit sowie verschiedene Modifikationen für die momentan knapp 20 verfügbaren Waffen.

» Brink: Demo-Walkthrough im Video - Teil 1
» Brink: Demo-Walkthrough im Video - Teil 2
» Brink: Demo-Walkthrough im Video - Teil 3

Vier Klassen, ein Team

In der Kampagne kämpfen Sicherheitskräfte gegen Rebellen - Sie können auf beiden Seiten antreten.In der Kampagne kämpfen Sicherheitskräfte gegen Rebellen - Sie können auf beiden Seiten antreten.

Die Klassenauswahl erinnert ebenfalls sehr an Enemy Territory: Es gibt den Medic (Sanitäter; die deutschen Namen stehen noch nicht fest), den Engineer (Pionier), Soldier (Soldat) und Operative (Spion). Die Aufgaben des Sanitäters sind klar: Gefallene Mitspieler wiederbeleben, in dem wir ihnen eine Spritze zuwerfen, die sie sich dann selbst ins Herz rammen dürfen, und die Lebensenergie der Mitspieler "buffen". Dazu laufen wir zum Spieler aus unserem Team hin und drücken den X-Button (in der Demo haben wir nur die PC-Version mit einem Xbox 360-Controller gespielt). Dadurch erhöht sich die Lebensenergie des Spielers. Natürlich kann sich der Sanitäter auch selbst aufputschen.

Eine ähnliche Buff(Verbesserungs)-Fähigkeit nutzt der Pionier, nur dass er die Waffen der Mitspieler und seine eigenen bis zum nächsten nächsten Ableben verbessert, also den Schaden erhöht. Auch mit ihm laufen wir einfach zu einem Mitspieler und drücken die X-Taste. Für jede hilfreiche Aktion bekommen wir Erfahrungspunkte gut geschrieben. Genauso für Abschüsse und erfüllte Aufgaben während einer Mission.

Teamplay entscheidet: Die vier Klassen müssen in Brink gut zusammenarbeiten, um die Aufträge zu erfüllen.Teamplay entscheidet: Die vier Klassen müssen in Brink gut zusammenarbeiten, um die Aufträge zu erfüllen.

Als Pionier müssen Sie beispielsweise einen Kran reparieren, damit das Roboterfahrzeug über ein Hinderniss gehoben werden kann. Zudem kann der Pionier wie bei Team Fortress 2 auch einen Geschützturm aufstellen und Fahrzeuge wie den KI-gesteuerten Roboter reparieren.

Der Soldat ist hingegen eher für das Zerstören zuständig. Er kann Munition verteilen, Sprengstoff-Ladungen legen (um zum Beispiel ein Tor zu zerstören) oder Brandbomben werfen. Etwas weniger auffällig geht der Operative vor, er kann die Kleidung von gefallenen Gegnern anziehen und sich so unter das gegnerische Team mischen, um dort ungesehen ahnungslose Opfer auszuschalten oder Kommandoposten zu hacken.

Die Waffen scheinen bisher nicht auf bestimmte Klassen beschränkt zu sein. Wir konnten mit jedem Charakter alle Sturmgewehre oder Maschinenpistolen auswählen. Das besondere an Brink im Vergleich zu ähnlichen Team-Shootern ist jedoch, dass wir auch während der Mission unsere Klasse wechseln können und nicht erst sterben müssen, um zum Beispiel von Soldaten auf den Sanitäter zu wechseln. Jedes Team hat am Anfang einen Kommandoposten an dem wir jederzeit unsere Waffen oder Klasse ändern dürfen.

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