Destiny: König der Besessenen - PlayStation 4
Multiplayer-Shooter  |  Release: 15. September 2015  |  Publisher: Activision Blizzard  |  auch für: PlayStation 3 Xbox One Xbox 360
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Fazit

Wertung

Destiny: König der Besessenen Test Die Krone des Königs

Zerstückelte Story, kaputtes Loot-System, überteuerte DLCs: Destiny hat einen holprigen Start hinter sich. Doch im Test entschädigt die bisher größte Erweiterung König der Besessenen für alle Sünden.

Von Mirco Kämpfer |

Datum: 21.09.2015


Zum Thema » Taken King: Upgrade-Guide Infusion von Items erklärt » Farming-Guide für Taken King Hadiumflocken sammeln » Taken King Leitfaden Legendäre Marken bekommen Machen wir uns nichts vor: Die Geschichte von Destiny ist ein Wirrwarr und vom versprochenen epischen Erlebnis weiter entfernt als die Erde vom Mond. Die Welt des Online-Shooters ist generisch und leer, die Missionen repetitiv und langweilig - alles Kritikpunkte, die sich Bungie seit dem Release im Herbst 2014 gefallen lassen muss.

Doch die Entwickler gelobten Besserung und machten mit den beiden Zusatzinhalten Dunkelheit lauert und Haus der Wölfe tatsächlich zwei Schritte in die richtige Richtung, wenn auch nur sehr kleine. Das Addon König der Besessenen, das einzeln für 40 Euro oder im Komplettpaket mit Destiny inklusive aller vorherigen DLCs für 70 Euro erhältlich ist, liefert nun endlich das, worauf Fans schon immer gewartet haben.

Nachteile für Jahr-1-Spieler ohne Addon
Wer König der Besessenen und somit den neuen Jahr-2-Inhalt nicht besitzt, wird auch von vielen Inhalten des Hauptspiels sowie der beiden DLCs Dunkelheit lauert und Haus der Wölfe ausgeschlossen. Dazu gehört in erster Linie der wöchentlich rotierende Dämmerungs-Strike, wenn der zufällig aus König der Besessenen stammt.

Weil sowohl die PvP-Modi-Playlists als auch die Strike-Playlists zusammengefasst wurden, können Nichtbesitzer nur noch drei PvP-Playlists (klassisches Deathmatch, 3vs3 und 6vs6) sowie nur noch Level-20-Strikes spielen. Spieler der Jahr-1-Inhalte können zudem maximal Stufe 34 erreichen, haben keinen Zugriff auf die neuen Charakterunterklassen und finden keine neuen Items der Erweiterung. Das ist umso ärgerlicher, weil die beiden Zusatzinhalte vorausgesetzt werden, um König der Besessenen spielen zu können.

Destiny kann doch Geschichte!

Dazu gehört auch eine rund vier Stunden lange, nachvollziehbare (!) und mit einigen Höhepunkten gespickte Story. Die dreht sich rund um den Bösewicht Oryx, den Vater von Crota (Boss im DLC Dunkelheit Lauert). Und der ist ziemlich sauer, dass wir sein Söhnchen auf dem Gewissen haben. Der dunkle Lord sinnt auf Rache und greift mit einer gigantischen Flotte an, während er selbst in seinem Grabschiff thront. Im Gegensatz zu den vorherigen Alien-Pappenheimern stellt Oryx für uns endlich mal eine greifbare Bedrohung dar.

Destiny: The Taken King
Zu viele Feinde? Kein Problem für den Nachtpirscher-Jäger, der die Gegnergruppe einfach mit seinem Licht-Pfeil-und-Bogen fesselt.

Das liegt vor allem daran, dass es nun verglichen zum Hauptspiel deutlich mehr Zwischensequenzen gibt, die zudem in Sachen Action und Dramatik beinahe an einen Hollywood-Streifen erinnern. Allein die Auftaktmission ist spektakulär inszeniert. Da donnern Raketen auf die Marsoberfläche nieder, Raumschiffe stürzen ab, vor uns krabbeln verletzte Kabale in Sicherheit. So viel Atmosphäre haben wir in Destiny seit der Prologmission des Hauptspiels nicht mehr erlebt.

Neue Features: 10 coole Neuerungen von König der Besessenen

Damit nicht genug, nutzt die Erweiterung nun ihr Universum aus und lässt altbekannte, aber stets vernachlässigte Figuren zu Wort kommen. So lauschen wir in Videosequenzen den Vorhut-Meistern im Turm, wobei vor allem Cayde-6 trotz des düsteren Storyrahmens immer für einen Scherz bereit ist. Auch unser Geistbegleiter plappert wieder deutlich mehr, wenn auch (zumindest im englischen Original) mit anderer Stimme.

Dadurch können wir uns erstmals richtig mit den Figuren identifizieren. Dieses Niveau hält König der Besessenen erfreulicherweise bis zum Finale, das pompös mit einem Bosskampf abgerundet wird. So hätte die Kampagne von Destiny von Anfang an sein sollen!

Das steckt in König der Besessenen
- neue Kampagne mit acht Storymissionen
- drei neue Charakterunterklassen (für jede Klasse eine)
- Maximalstufe wurde von 34 auf 40 angehoben
- Grabschiff als komplett neuer Schauplatz
- Besessene als neuer Gegnertyp
- vier neue Strikes
- ein neuer Raid
- neue Patrouillemissionen
- neue Beutezüge
- neues öffentliches Event »Hof von Oryx«
- acht neue PvP-Maps (eine davon ist PS-exklusiv)
- zwei neue PvP-Modi: Rift und Mayhem
- zahlreiche neue Items

Quests über Quests

Auch wenn uns die gelungenen Storymissionen nur knapp vier Stunden beschäftigen, sind Destiny-Spieler noch lange nicht arbeitslos. Denn nach der Kampagne bricht eine regelrechte Quest-Flut über uns herein - nahezu jeder NPC im Turm hat einen Auftrag für uns. Die mehrteiligen, teils extrem langen Aufträge schicken uns quer durch den gesamten Orbit. Und damit wir motiviert bei der Sache bleiben, gibt's am Ende stets eine besonders wertvolle Belohnung, zum Beispiel ein exotisches Scout-Gewehr.

Destiny: König der Besessenen : Endlich gibt es Schwerter als Waffentyp in Destiny. Die Klingen finden im Slot für schwere Waffen Platz und verbrauchen mit jedem Hieb Munition. Endlich gibt es Schwerter als Waffentyp in Destiny. Die Klingen finden im Slot für schwere Waffen Platz und verbrauchen mit jedem Hieb Munition.

Am beliebtesten dürften indes die neuen Schwerter sein, die Fans bereits seit dem Release von Destiny fordern und nun als neuer Waffentyp eingeführt wurden. Damit jeder Spieler in den Genuss der Klingen kommt, dürfen wir uns im Rahmen einer kniffligen Quest-Reihe unser eigenes exotisches (!) Schwert schmieden. Statt stundenlang zu grinden und auf den erhofften Zufalls-Loot zu warten, haken wir jetzt hochmotiviert die Aufträge ab, weil uns ständig eine Belohnung wie eine Karotte vor der Nase baumelt. Und diese Karotte dann endlich zu schnappen, ist ungemein befriedigend.

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XC
#1 | 21. Sep 2015, 18:12
50h Spielzeit nur? Das ist eindeutig zu gering von euch angesetzt.
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1990Marcel
#2 | 21. Sep 2015, 19:19
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Hardboiled
#3 | 21. Sep 2015, 19:30
bin bei über 800. die erweiterung ist super, zumal die story in den quest reihen noch weiter erzählt wird. es sind mit sicherheit mehr missionen, da die quest eigene missionen haben und nicht wie früher " wiederhole dies, wiederhole das". ich war vorher skeptisch ob sich die 40 taken lohnen, wurde aber nicht enttäuscht.
allerdings haben die 20 euro teuren exos und e motes nicht mal ansatzweise den gegen wert! die sind eine frechheit!! die exos haben nur level 170... und sind damit nutzlos
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zukosan
#4 | 21. Sep 2015, 20:25
50 Std.? Ok, bitte um ein Tutorial, wie das möglich sein soll. ;-)
Wenn man Level 1 auch anfängt, dann sieht man mit Sicherheit nach 50 Stunden noch keinen Raid länger als bis zum ersten Gegner, geschweige denn die schwersten Raids... :-D
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1990Marcel
#5 | 21. Sep 2015, 20:25
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usernr333
#6 | 22. Sep 2015, 00:27
Von den 800h fällt aber bestimmt nur ein sehr geringer Prozenzteil auf die Erweiterung oder? Auf Stufe 40 ist man ja in wenigen Stunden und die Storyline bis Oryx ist ebenso schnell durch.
Zumindest den Solo-content hat man sehr schnell hinter sich.
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StiebiTheChef
#7 | 22. Sep 2015, 04:56
Schade das es nun doch kein 10 Jahres Plan für destiny geben wird :(
Genießen so lange es geht und mal schauen was sich Bungie noch in Zukunft einfallen lässt.
Oryx ist schon ein krasser Typ,ich hab richtig gejubelt als er das erste mal fiel. :))
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razr29
#8 | 22. Sep 2015, 06:33
Hab 3 Monate Spielzeit in diesem Spiel, hab es seit Release gefeiert und TTK setzt nochmal richtig einen drauf! Der neue Raid ist echt fordernd (jetzt noch) aber der Hard Mode lässt bestimmt nicht lange auf sich warten. Bin wirklich gespannt wie es mit Destiny weitergeht. Für's erste bin ich aber wieder eine Weile beschäftigt :D
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Echelon
#9 | 22. Sep 2015, 07:48
Zitat von usernr333:
Von den 800h fällt aber bestimmt nur ein sehr geringer Prozenzteil auf die Erweiterung oder? Auf Stufe 40 ist man ja in wenigen Stunden und die Storyline bis Oryx ist ebenso schnell durch.
Zumindest den Solo-content hat man sehr schnell hinter sich.


Den Story-Content vielleicht. Für Solisten gibt es aber dank des neuen Questssystems immer noch genug zu tun. Habe das Wochenende durchgesuchtet (und damit meine ich gesuchtet :D ) und gestern Abend nach Feierabend auch noch mal ausgiebig gelootet und gelevelt und das alles weitestgehend durch Inhalte, die auch problemlos solo zu bewältigen sind.
Selbst für Singleplayer steckt da jetzt wesentlich mehr (motivierender) Inhalt drin, als zuvor.

Also wer Destiny grundsätzlich mochte, aber es zu wenig Content bot, der wird hier entschädigt. Ist aber für alle Besitzer des Hauptspiels ein nicht ganz günstiger Spaß. 60 Euro wird man da auf jeden Fall nochmal los, wenn man selbst die beiden DLCs nicht hat.

Ein Punkt noch dazu, dass Nicht-Besitzer ausgeschlossen werden: Was ist denn daran neu? War bei Dunkelheit lauert und Haus der Wölfe auch schon so und dass man vom Multiplayer quasi ausgeschlossen wird, wenn man die DLCs nicht hat, ist nicht erst seit Destiny Gang und Gäbe. Bungie hatte das z.B. schon mit Halo 3 "ganz gut drauf".
Aber davon mal abgesehen, wer selbst heute noch Destiny "Classic" spielt, der muss doch der armseligste Mensch auf dem Planeten sein. Mit anderen Worten: Diejenigen die die DLCs/das Addon nicht haben, die spielen das Spiel ohnehin nicht mehr und sie würden auch nicht wieder einsteigen, weil es für sie gar keinen Grund gibt - sofern sie eben nicht mit den neuen Inhalten zurückkommen.
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BLN Rex Ranarum
#10 | 22. Sep 2015, 08:19
Das beste am Addon: die markigen Sprüche aus dem Off von dem Vorhut Heini :-D
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Details zu Destiny: König der Besessenen - PlayStation 4

Cover zu Destiny: König der Besessenen - PlayStation 4
Plattformen: PS4 PlayStation 3 Xbox One Xbox 360
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 15. September 2015
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Bungie Studios
Webseite: http://www.destinythegame.com/...
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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