Amy - Entwickler begründen schlechte Wertungen

Der Grund dafür, dass das Horror-Action-Spiel Amy schlechte Wertungen eingefahren hat, ist laut Entwickler Lexis Numérique nicht, dass das Spiel schlecht sei sondern, dass der Schwierigkeitsgrad zu hoch sei.

von Florian Inerle,
18.01.2012 14:02 Uhr

Amy erschien am 11. Januar 2012. Amy erschien am 11. Januar 2012.

Die Entwickler von Lexis Numérique sagen, der Grund für die schlechten Wertungen des Horror-Action-Spiels Amy sei, dass Amy sehr herausfordernd und schwierig sei. Ihrer Meinung nach mögen das einige Spieler überhaupt nicht, andere genießen es wiederum total. »Wir glauben, dass dies ein wichtiger Teil der Suvival-Erfahrung ist (…) weil wir das Spiel herausfordernd machen wollten."

Während sich viele Spielewebseiten bisher eher schlecht als recht zum neuen Horror-Action-Spiel Amy geäußert haben und das Spiel auch im Test bei uns nicht überzeugen konnte, bedankt sich der Entwickler Lexis Numérique auf dem offiziellen Facebook-Profil bei denjenigen, die das Spiel trotzdem gut finden.
»Wir möchten all jenen unter euch danken, die sich das Spiel gekauft und es auf dem Xbox-Marktplatz und im PSN Store bewertet haben. Tatsächlich liegt AMY in den täglichen XBLA-Charts nämlich seit seiner Veröffentlichung in allen größeren Regionen auf Platz eins und die Spieler haben ihm zwischen drei und vier von fünf möglichen Punkten via XBLA gegeben, im PSN hat es sogar mehr als vier Punkte bekommen, und das trotz der aktuellen Kontroversen. Für uns sind die Spieler-Wertungen (über 9.500 davon gibt es bisher) die wichtigsten«.

Amy konnte im Test auf GamePro.de lediglich 45 von 100 möglichen Punkten einfahren. Auf der englischsprachigen Spielewebsite Metacritic fallen die Wertungen sogar noch weit schlechter aus, während dort die Durchschnittswertung bei 35 Prozent liegt, gibt die Presse sogar nur 22% für die PlayStation-3-Verion des dunklen Horror-Spiels.

Wir begründen unsere Wertung von 45 jedoch nicht mit einem hohen Schwierigkeitsgrad, sondern mit erzwungenen und langweiligen Schockmomenten sowie einer kaum spannenden Handlung und der blockigen Steuerung, die ganz besonders in Schleichpassagen stört.

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