Battlefield 1 - So sieht die Schützengraben-Map aus, die sich die Community wünscht

Teile der Battlefield 1-Community wünschen sich eine Schützengraben-Map für den Weltkriegs-Shooter und zeigen auch gleich, wie die aussehen könnte. Bleibt nur die Frage, ob sie sich gut spielen würde.

von Dom Schott,
16.12.2016 11:50 Uhr

Battlefield 1 Battlefield 1

Mit Giant's Shadow, der neuen Map für Battlefield 1, setzt Dice einen gewissen Trend ihres Schlachtfeld-Designs fort: Eine längliche Karte, auf der drei bis vier Kontrollpunkte dicht in einer kleinen Siedlung oder Ruine auf ihre Eroberung warten und die untereinander durch eine weite Fläche fast ohne Deckung verbunden sind. Die Vorteile dieser Schlachtfeld-Architektur scheinen auf der Hand zu liegen, denn die abwechslungsreichen Landschaftszüge ermöglichen nahkampforientierten Sturmsoldaten, auf der Lauer liegenden Scharfschützen und Piloten in Flugzeugen oder Panzern gleichermaßen, ihre Stärken auszuspielen.

Doch der Geschmack von zumindest einem Teil der Community wird mit dieser Map-Philosophie schon lange nicht mehr getroffen. Auf Reddit versammeln sich immer mehr Spieler unter einem Posting, in dem der User thick1988 einen Vorschlag für eine Map gezeichnet hat, wie er sie gerne in Battlefield 1 sehen würde. Sie trägt den Namen "Flanders Field" - angelehnt an eines der bekanntesten Gedichte über den Ersten Weltkrieg und ist im Kern eine Schützengraben-Map.

Der Thread hat es mittlerweile an die Spitze des Battlefield-Reddits geschafft und wird fleißig von einer begeisterten Spielerschaft kommentiert, die ein solches Szenario in Battlefield 1 bisher vermisst. Fraglich ist allerdings, wie gut eine solche Karte spielmechanisch wirklich funktionieren würde.

St. Quentin Scar, die vor allem im Operation-Modus die ersten beiden Kontrollpunkte in einer vergleichbaren Landschaft stattfinden lässt, zeigt ein wenig, wo es bei einer reinen Schützengraben-Map zu Problemen kommen könnte: Das unübersichtliche Wirrwarr der engen Gänge gibt Schrotflinten-Nutzern einen riesigen Vorteil, während Scharfschützen die freie Fläche zwischen den Gräben überwachen. Wenn zudem die Gräben so dicht beieinander liegen wie in der Zeichnung angegeben, dürfte ein Dauerregen von Granaten und Artillerie-Feuer jegliches Vorankommen in und außerhalb der engen Gänge extrem schwierig gestalten.

Mehr: Battlefield 1 - Spieler beschweren sich über generfte Lieblingswaffe

Doch es gibt durchaus auch Gegenmittel für diese Probleme: Bunker und abgedeckte Gräben beispielsweise können für sichere Zonen sorgen, die Verteidigern eine Chance zum Durchatmen gibt.

Die Sehnsucht der Spieler scheint mittlerweile sogar so groß zu sein, dass sie eigenhändig ein Grabensystem in die verfügbaren Maps sprengen.

Wir dürfen jedenfalls sehr gespannt sein, wie Dice mit den Wünschen in Zukunft umgehen wird, denn die Entwickler werden mit Sicherheit bereits auf die vielfachen Rufe der Community nach einer Schützengraben-Map aufmerksam geworden sein.

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