Seite 4: BioShock 2 im Test - Test für Xbox 360 und PlayStation 3

Fazit

Wasser-Recycling?

Stimmt, in Sachen neue Spielelemente ist BioShock 2 nur ein besseres Addon. Dafür stimmt aber dank langer Solokampagne und Multiplayer-Modus der Gesamtumfang. Als Fan des Vorgängers ist mir die Ideenarmut aber ohnehin egal. Mir geht es hauptsächlich darum, wieder durch das atmosphärisch unerreichte Rapture zu streifen -- auch wenn die Qualität der Levelarchitektur stark schwankt. Gescheitert sind die Entwickler an der Aufgabe, die philosophisch angehauchte Story des Vorgängers vernünftig fortzusetzen oder gar zu übertreffen. Die Hintergrundgeschichte von BioShock 2 ist aber auch so noch um Längen besser und abwechslungsreicher als die hanebüchenen Story-Attrappen anderer aktueller Shooter. 9/10

Trinkt aus: Markus

Luft raus

Begeistert erzählt mir Markus von umprogrammierten Robotern, Munitions-Sonderangeboten, hammermäßigen Plasmid-Kombinationen und »auf DOT getweakten Waffen«. Was will der Mann von mir? Wenn ich einen Splicer sehe, halte ich drauf oder bohre im als Big Daddy ein drittes Nasenloch. Ja klar, die Plasmide nutze ich schon auch, aber irgendwelche Schneesturm-Kombos sind mir echt zu umständlich. Blöd nur: Auf den Shooter-Kern reduziert ist nicht mehr allzu viel von BioShock 2 übrig. Bleibt die ungewöhnliche Spielwelt: Zwar mag auch ich den maroden Look von Rapture, aber mit dem von Vatergefühlen getriebenen Helden kann ich mich überhaupt nicht identifizieren. 7/10

Big Baddy: Henry

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Bioshock 2

Genre: Action

Release: 09.02.2010 (PS3, Xbox 360), 16.09.2016 (PS4, Xbox One), 29.05.2020 (Switch)