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Bodycount im Test - Geballer ohne Geschichte? Gähn.

Der Shooter Bodycount für Xbox 360 und PlayStation 3 konzentriert sich auf die Kernmechanik: das Schießen. Warum das Spiel deshalb am Ziel vorbeischießt, erklären wir im Test.

von Tobias Veltin,
31.08.2011 14:45 Uhr

Die Zeiten, in denen es noch Ego-Shooter ohne eine großartige Story gab, sind lange vorbei. Heute erwarten euch im Ballergenre teils komplexe Geschichten mit Wendungen und Überraschungsmomenten en Masse. Und selbst wenn der Plot mal ein wenig aufgesetzt oder albern wirkt – immerhin hat sich bei der Hintergrundgeschichte jemand Gedanken gemacht. Das ist bei Bodycount für die PlayStation 3 und die Xbox 360 anders. Hier wird der Fokus sehr deutlich auf die Action gelegt – und man darf gespannt sein, schließlich kommt der Titel von den Machern des Waffenepos Black.

» Bodycount - Test-Video ansehen

Story-Verwirrung

Das rudimentäre Deckungssystem schützt euch hin und wieder vor Explosionen wie dieser hier. [PS3] Das rudimentäre Deckungssystem schützt euch hin und wieder vor Explosionen wie dieser hier. [PS3]

Ihr seid in der Rolle des Mitglieds einer Spezialeinheit (The Network) damit beauftragt, die Machenschaften einer anderen Organisation (mit dem sinnigen Namen Target) aufzudecken. Dafür begebt ihr euch in Kriegsgebiete in Afrika und Asien, wo sich wiederum andere Gruppen untereinander bekriegen, die ihr ebenfalls ausschalten könnt. Klingt verwirrend? Ist es auch, und in letzter Zeit haben wir selten eine plumpere und verwirrendere Geschichte erlebt als bei Bodycount. Klar, fürs Ballern braucht man eigentlich selten eine geschichtliche Legitimation, etwas mehr Hintergrund und Identifikationsmöglichkeit wäre aber ganz nett gewesen – schlimm genug, dass euch das Spiel die (sicherlich nicht ernst gemeinte) Handlung vergleichsweise bierernst präsentiert (animierte Einsatzkarten, Lagebesprechung etc.).

Gähn!

Auch bei Nacht und Nebel geht es zur Sache. Die Schauplätze von Bodycount sind ziemlich atmosphärisch. [Xbox 360] Auch bei Nacht und Nebel geht es zur Sache. Die Schauplätze von Bodycount sind ziemlich atmosphärisch. [Xbox 360]

In der Rolle des namenlosen Hauptprotagonisten zieht ihr in der Ego-Perspektive los und plättet in sich wiederholenden Schauplätzen alles, was euch vor eure Flinte kommt. In den ziemlich kurzen Missionen (die Kampagne dürftet ihr in knapp 5 Stunden durch haben) geht es meist darum, irgendjemanden um die Ecke zu bringen oder irgendetwas zu zerstören. Auf dem Weg dahin wird meistens nur geballert, an manchen Stellen findet ihr aber auch shootertypische Aufgaben wie »Sprenge die Satellitenanlage“ oder »Hacke den Computer“. Das ist anfangs noch relativ nett, erschöpft sich aber sehr schnell in Herumgerenne und blindem Dauerfeuer. Wo aktuelle Genrekollegen wie Resistance 3 mit dem Gefühl der Abwechslung punkten, denkt man sich bei Bodycount an vielen Stellen »Aha, schon wieder« oder »Wow, passiert jetzt auch mal was cooles?« Es fehlt schlicht an Höhepunkten und auflockernden Elementen – Schade.

Dafür sind die eigentlichen Ballereien aber sehr actionreich – was nicht zuletzt an der zerstörbaren Umgebung liegt. Holzwände lassen sich beispielweise komplett einreißen, Säulen verlieren ihre Festigkeit bei Beschuss und explosive Fässer reißen Teile der Umgebungen auseinander. Auch wenn es nicht viel spielerischen Nutzwert hat, machen die Schießereien (samt einigermaßen kluger Gegner) einen gewissen Reiz von Bodycount aus – für einen überschaubaren Zeitraum von einem Nachmittag zumindest.

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