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Borderlands: Legendary Collection für Switch - So gut ist der Port

GamePro hat die Borderlands: Legendary Collection auf der Nintendo Switch angespielt. Wir zeigen, ob der Port wirklich den Namen "legendär" verdient.

von Sebastian Zeitz,
04.06.2020 14:52 Uhr

Wir zeigen euch, ob der Port der Borderlands: Legendary Collection auf die Switch gelungen ist. Wir zeigen euch, ob der Port der Borderlands: Legendary Collection auf die Switch gelungen ist.

Immer mehr Spiele der letzten beiden Konsolengenerationen finden derzeit ihren Weg auf die Nintendo Switch. Ein Trend, der sich dabei abzeichnet, ist, dass die Ports immer besser werden. Zuletzt konnten uns bereits Metro Redux und BioShock: The Collection überzeugen.

2K Games ist jetzt erneut an der Reihe und will ebenfalls beweisen, dass auch Borderlands gut auf Nintendos Hybridkonsole funktionieren kann. Im Folgenden erfahrt ihr, ob es gelungen ist, die ersten drei Spiele des Loot-Shooters adäquat zu portieren oder sich eher ein Blick auf die Varianten für PlayStation 4 oder Xbox One lohnt.

Falls ihr mehr zu den Borderlands-Spielen an sich erfahren wollt, empfehlen wir einen Blick in den GamePro-Test der Borderlands Handsome Collection:

Borderlands: The Handsome Collection im Test - Chaos im Doppelpack   27     0

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Borderlands: The Handsome Collection im Test - Chaos im Doppelpack

Optik und technische Performance

Der Port wurde von den Entwicklern von Turn Me Up produziert. Das Studio aus Los Angeles hat sich vor allem auf Portierungen spezialisiert und zuletzt schon Journey to the Savage Planet und Brothers: A Tale of Two Sons auf die Nintendo Switch gebracht. Mit Borderlands: Legendary Collection haben sie jetzt zum ersten Mal AAA-Spiele auf die Konsole umgesetzt.

Hier die groben Eckdaten:

  • Framerate-Ziel: 30 fps
  • Auflösung (dynamisch): 1080p (Docked) 720p (Handheld)
  • Audio: Untertitel oft leicht asynchron in Cutscenes
  • Eingabe: direkt, kein spürbarer Input-Lag, optionale Bewegungssteuerung
  • Retail: zusätzlicher 41,3 GB Download nötig
  • Preis: 49,99 Euro

Bereits in den ersten Spielminuten fällt uns auf, dass das Spiel absolut flüssig läuft - sowohl im Dock als auch im Handheld-Modus. Alle drei Teile der Reihe spielen sich identisch und es gibt keine Unterschiede in der Performance.

Aufploppende Texturen: Was hier und da auffallen kann, sind die Texturen, die immer mal nachladen müssen. Die Draw Distance ist jedoch recht hoch, weshalb wir da schon sehr genau darauf achten müssen, um es überhaupt zu merken. Im Eifer des Gefechts fallen sie dann überhaupt nicht mehr auf.

HUD-Effekte: Die einzigen visuellen Effekte, die uns negativ aufgefallen sind, sind die HUD-Einblendungen, wenn wir in Flammen oder unter Schock stehen. Diese wirken insgesamt etwas unscharf.

Die HUD-Effekte sind das einzige, was uns negativ aufgefallen ist. Die HUD-Effekte sind das einzige, was uns negativ aufgefallen ist.

Field of View: Es ist wirklich schön zu sehen, dass auch in der Switch-Version die Field of View eingestellt werden kann - zumindest in Borderlands und Borderlands: The Pre-Sequel. In Borderlands 2 fehlt diese Option. Im Koop-Modus der Spiele, die diese Option haben, wird es sogar automatisch umgestellt. Eine Performance-Änderung je nach Field of View haben wir übrigens nicht feststellen können.

Sichtfeld 70 So die Standard-Field of View aus.

Sichtfeld 120 Das ist das Maximum für die Field of View-Option.

Asynchrone Untertitel: Während wir bei der Audioqualität des Spiels keine Probleme wahrgenommen haben, können in Cutscenes in allen drei Spielen die Untertitel leicht asynchron sein. Dadurch kann es manchmal verwirrend sein, wenn man gleichzeitig liest und hört. Wir haben hier nur die deutsche Version getestet und können nicht sagen, ob es in anderen Sprachen auch so ist.

Splitscreen-Koop selbst im Handheld

Die größte Überraschung für uns ist der Splitscreen-Koop. Zwar könnt ihr nur zu zweit lokal spielen, dafür bleibt die Performance sowohl im Dock als auch im Handheld-Modus ebenfalls ohne Ruckler. Somit ist es ohne Abstriche möglich, das gesamte Spiel im Splitscreen zu erleben.

Splitscreen auch online möglich: Ihr könnt das gesamte Spiel auch zu viert spielen, jedoch ausschließlich online. Das geht in verschiedenen Konfigurationen, weshalb nicht jeder Mitspieler ein eigenes Spiel plus eigene Switch benötigt. So könnt ihr auch im lokalen Splitscreen in eine Online-Session springen. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass beide Spieler ein Nintendo Switch Online-Abo besitzen.

Selbst in Situationen, wenn enorm viel auf dem Bildschirm passiert, kommt die Aktion nicht ins Stocken. Selbst in Situationen, wenn enorm viel auf dem Bildschirm passiert, kommt die Aktion nicht ins Stocken.

Komplett neue Bewegungssteuerung

Das große, neue Feature der Switch-Version ist die Bewegungssteuerung. Sie funktioniert in allen drei Spielen gleich. Ihr könnt sie in den Optionen einstellen, jedoch wird dann der Ziel-Assistent automatisch ausgestellt. Dafür könnt ihr dann über leichte Bewegungen mit den Joy-Con oder dem Pro-Controller die Kamera steuern. Damit lässt es sich vor allem genauer auf die Gegner zielen.

Verbessertes Spielgefühl: Wer schon einmal einen Shooter mit unterstützender Bewegungssteuerung gespielt hat, der weiß, dass das durchaus helfen kann. So auch bei Borderlands, wodurch vor allem die Sniper-Waffen ein Stück mehr Spaß machen, als nur mit Analogsticks. Durch verschiedene Intensitätsstufen lässt sich die Steuerung weiter individualisieren.

Das steckt in der Borderlands: Legendary Collection

Neben den drei Hauptspielen bekommt ihr alle Inhalte spendiert, die es über die Jahre hinweg gab. Somit könnt ihr auch von Beginn an in Borderlands 2 oder Borderlands: The Pre-Sequel die zusätzlichen Charaktere auswählen oder bekommt in allen Spielen mehr Skins in unterschiedlichen Farben für eure Charaktere. Das Wichtigste sind aber die Story-DLCs der drei Spiele, die allesamt ohne weitere Kosten dabei sein.

Das Speicherplatz-Problem: Borderlands ist auch auf der Nintendo Switch kein kleines Spiel und nimmt sehr viel Speicherplatz ein. Kauft ihr die Retail-Version, habt ihr lediglich Teil 1 auf dem Modul, das sogar noch einmal einen 7,7 GB großen Download benötigt, und müsst die restlichen Spiele per Code einlösen. Dafür könnt ihr dann jedes Spiel einzeln auf eurer Konsole installieren.

Die Download-Größen der einzelnen Spiele:

  • Borderlands: 14 GB (beim Modul benötigt ihr zusätzlich 7,7 GB als Download)
  • Borderlands 2: 21,5 GB
  • Borderlands: The Pre-Sequel: 12,1 GB

Insgesamt nehmen damit alle drei Spiele als Download zusammen 47,6 GB (mit Modul "nur" 41,3 GB) Platz ein. Somit könnt ihr selbst mit der Retail-Fassung die gesamte Collection nicht auf eurer Switch ohne erweiterten Speicher gleichzeitig unterbringen.

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