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CoD Black Ops: Cold War im Test: Die beste Kampagne seit Jahren

Der diesjährige Call of Duty-Ableger begeistert vor allem im Solo-Modus. Beim Multiplayer gibt es dagegen ein paar Bedenken.

von Tobias Veltin,
17.11.2020 16:30 Uhr

CoD Black Ops: Cold War im Test für PS4. CoD Black Ops: Cold War im Test für PS4.

Hinweis: Test jetzt mit Wertung
Wir haben dem Test nun einen Wertungskasten sowie eine finale Wertung hinzugefügt. Außerdem findet ihr noch einen Absatz im Test, der auf die Besonderheiten der Next Gen-Fassungen für Xbox Series X und PS5 eingeht.

Call of Duty Black Ops: Cold War tritt in keine kleinen Fußstapfen. Denn auch wenn Call of Duty: Modern Warfare im letzten Jahr storytechnisch kein direkter Vorgänger war, legte das Spiel die Messlatte in vielen Punkten weit nach oben, insbesondere im Multiplayer, der viele Fans bis heute begeistert. Cold War bietet nun ein ähnliches Paket aus Kampagne, Multiplayer und Koop-Modus (Zombies) und muss sich der Frage stellen: Braucht man das unbedingt?

Insbesondere bei der Kampagne können wir das mit einem klaren "Ja" beantworten. Denn was Treyarch und Raven Software hier abliefern, ist das beste, was man seit Jahren in der CoD-Serie gesehen hat. Storytechnisch verschlägt es uns in den namensgebenden Kalten Krieg, genau genommen an den Anfang der 80er-Jahre, als das Wettrüsten zwischen den USA und der Sowjetunion auf dem Höhepunkt war. Ein russischer Agent mit dem Codenamen "Perseus" bedroht die westliche Welt, weshalb der vernarbte CIA-Operative Russel Adler ein Team zusammenstellt, um den Bösewicht dingfest zu machen. Dazu zählen unter anderem die alten Black Ops 1-Haudegen Woods und Mason, die MI6-Agentin Helen Park und ... wir.

Russel Adler leitet die Operation gegen Perseus. Russel Adler leitet die Operation gegen Perseus.

Wir sind Call of Duty

Denn Cold War lässt uns erstmals in der Seriengeschichte einen eigenen Hauptcharakter erstellen. Allerdings legen wir nicht im Editor, sondern auf einem Klemmbrett Namen, Geschlecht (nicht-binär ist auch möglich), Hautfarbe, militärischen Hintergrund und zwei Charaktereigenschaften fest. Die geben uns spezielle Gameplay-Boni, schnelleres Nachladen etwa oder mehr Energie, wirklich aufgefallen ist uns das beim Spielen aber nicht.

Und genau diesen Charakter steuern wir nach dem Einstieg ins Spiel als Teil von Adlers Team tatsächlich auch die meiste Zeit der Kampagne. Das ist insofern cool, als es bei einem späteren - und durchaus überraschenden - Erzählkniff eine ganz entscheidende Rolle spielt. Allerdings haben die Entwickler auch ein paar Möglichkeiten ungenutzt gelassen: So spricht unser Editor-Agent beispielsweise keine einzige Silbe, hier wäre sicherlich noch mehr drin gewesen.

Die Kampagne führt uns wieder in abwechslungsreiche Gebiete wie das russische Jamantau-Gebirge. Die Kampagne führt uns wieder in abwechslungsreiche Gebiete wie das russische Jamantau-Gebirge.

Aber auch ohne wirkliche Identifikation mit unserer Figur unterhält die Kampagne über ihre knapp fünf Spielstunden hervorragend. Das liegt zum einen an der gebotenen Abwechslung. Wir müssen beispielsweise im nächtlichen Ost-Berlin den Kontaktmann eines Waffenhändlers ausfindig machen, untersuchen eine Basis in der kalten Schneelandschaft des Jamantau-Gebirges, erleben im Rückblick einen Einsatz im Vietnam-Krieg und infiltrieren eine geheime ukrainische Militäranlage, in der uns ein paar (böse) Überraschungen erwarten.

In Vietnam steuern wir sogar einen Helikopter. In Vietnam steuern wir sogar einen Helikopter.

Und dieser Missionen-Mix ist glücklicherweise nicht nur optisch, sondern auch spielerisch breit gefächert. Natürlich gibt es jede Menge Call of Duty-typische Schießbudenmomente, explodierende Flugzeuge und Skriptsequenzen. Hier erinnert Cold War sehr angenehm an ältere Serienableger. Aber es nimmt auch immer wieder merkbar das Tempo raus, wir können uns beispielsweise nicht erinnern, wann wir in einem Call of Duty derart oft geschlichen sind, schallgedämpfte Waffen eingesetzt oder erledigte Gegner in Schränken versteckt haben.

In Ost-Berlin bekommen wir es auch mit der Stasi zu tun. In Ost-Berlin bekommen wir es auch mit der Stasi zu tun.

Das klappt auch spielerisch wunderbar und deshalb fühlt sich Cold War an manchen Stellen kurioserweise sogar nach Stealth-Spiel und Agenten-Thriller an, etwa wenn wir in der Berlin-Mission eine Privatwohnung nach einem Koffer durchsuchen oder im KGB-Hauptquartier Lubjanka als russischer Doppelagent an einen Bunkerschlüssel kommen müssen.

Die Qual der Wahl

Letztere Mission ist übrigens eines unserer Highlights des Solo-Modus, weil sie eine weitere Stärke der Cold War-Kampagne zeigt. Denn immer wieder stehen wir vor bestimmten Entscheidungen. Um etwa an den erwähnten Bunkerschlüssel eines Generals zu kommen, können wir diesen unter anderem vergiften oder von einem Gefangenen aus dem Weg räumen lassen, was jeweils aber vorbereitet werden muss.

Die KGB-Hauptquartier-Mission gibt uns am meisten spielerische Freiheit. Die KGB-Hauptquartier-Mission gibt uns am meisten spielerische Freiheit.

Auch an anderen Stellen der Story müssen wir uns entscheiden: Lassen wir einen von uns gerade ausgequetschten Terroristen laufen oder schmeißen wir ihn vom Dach? Oder tun wir Agentin Greta einen Gefallen und boxen einen von der Stasi einkassierten Informanten für sie raus?

Je nachdem, welche Option wir wählen, hat das später Auswirkungen, wenn auch leider in vielen Fällen nur in Nuancen. Das führt aber immerhin so weit, dass Cold War zwei komplett unterschiedliche Haupt-Enden hat, die von einer wichtigen Entscheidung im Spiel abhängen und sich durch eine weitere Aktion sogar noch ein bisschen weiter ausprägen können.

Entscheidungsmöglichkeiten wie hier gibt es häufig. Einzelne Missionen lassen sich zudem wiederholen, um alle Ausgänge zu sehen. Entscheidungsmöglichkeiten wie hier gibt es häufig. Einzelne Missionen lassen sich zudem wiederholen, um alle Ausgänge zu sehen.

Details verraten wir an dieser Stelle nicht und niemand sollte hier natürlich eine Rollenspiel-ähnliche Auffächerung der Entscheidungen erwarten, aber Black Ops Cold War bietet im Rahmen seiner Möglichkeiten genügend Anreize, die Kampagne oder zumindest bestimmte Missionen mehrfach zu spielen, um zu schauen, was passiert. Und das kann man wahrlich nicht von jeder CoD-Kampagne behaupten.

Nebenmissionen mit Licht und Schatten

Die beiden optional spielbaren Nebenmissionen haben dagegen Licht und Schatten. Denn einerseits müssen wir für deren Lösung mehrere, in den anderen Kampagnenleveln versteckte Hinweise finden, um daraus bestimmte Dinge zu schlussfolgern, was eine echte Herausforderung ist. Andererseits sind die Missionen selbst im Vergleich zu den Hauptleveln etwas lieblos umgesetzt (renne zu drei Punkten und eliminiere einen Bösewicht) und fühlen sich allzu sehr nach Fülleraufgaben an.

Mini-Bosse: Die Juggernauts sind sehr gut gepanzert, haben allerdings eine Schwachstelle. Mini-Bosse: Die Juggernauts sind sehr gut gepanzert, haben allerdings eine Schwachstelle.

Den Gesamteindruck der Kampagne schmälert das aber nur minimal. Das Baller-Gameplay funktioniert dank der sehr direkten und präzisen Steuerung hervorragend, die Geschichte hat ein paar Überraschungen und Höhepunkte, die Inszenierung ist speziell dank der sehr detaillierten Charaktermodelle und tollen Zwischensequenzen auf einem hohen Niveau und dank einiger möglicher Entscheidungen ist auch der Wiederspielanreiz nicht zu verachten. Übrigens: Es gibt an einer Stelle auch eine interessante und pfiffige Verbindung zum Modern Warfare-Universum. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.

Bewegte Gameplay-Szenen aus der Kampagne gibt es übrigens im Video von Kollege Jonas Gössling:

James Bond trifft Call of Duty - Black Ops Cold War - Singleplayer 8:40 James Bond trifft Call of Duty - Black Ops Cold War - Singleplayer

Der Multiplayer: Auf dem Niveau von Modern Warfare?

Grundsätzlich teilen der Multiplayer-Modus von Black Ops Cold War und das letztjährige Modern Warfare einige Gemeinsamkeiten. Neben einem Klasseneditor, für den wir nach und nach eigene, anpassbare Loadouts und im Level aufsteigende Wummen freischalten , ist etwa auch der Waffenschmied an Bord, mit dem sich eigene Knarren mit bis zu acht Aufsätzen verbessern lassen, was auch hier wieder wahnsinnig motivierend ist. Wie immer bei Call of Duty müssen wir diese Aufsätze aber erst nach und nach freischalten, das gilt auch für Ausrüstungsgegenstände wie bestimmte Granaten oder Perks.

Die Satellite-Map ist eines der wenigen Highlights im Map-Aufgebot von Cold War. Die Satellite-Map ist eines der wenigen Highlights im Map-Aufgebot von Cold War.

Dass der Multiplayer-Modus aber kein Modern Warfare 2.0 mit Black Ops-Verkleidung ist, liegt vor allem am Spielgefühl. Denn Cold War macht wieder einen deutlichen Schritt in Richtung älterer Serienteile. Heißt: Die in Modern Warfare eingeführten "langsamen" Elemente wie das Waffen auflegen, Türen öffnen oder um Ecken linsen fallen komplett weg, dafür wurde das Spieltempo wieder etwas erhöht, wodurch sich der Cold War-Multiplayer wesentlich hektischer anfühlt.

Dass Run&Gun in diesem Teil wieder mehr begünstigt wird, liegt vor allem daran, dass die Scorestreaks jetzt auch über einen Tod hinaus erhalten bleiben. Dass führt also dazu, dass wir durch Kills und Erledigen von Missionszielen weiter auf eine Aufklärungsdrohne oder einen Angriffshelikopter sparen können, auch wenn wir zwischendurch ins Gras beißen. Das macht das Erreichen dieser Streak-Ziele zwar auch für Einsteiger machbar, führt aber auch dazu, dass Matches teilweise mit Streaks wie etwa der Aufklärungsdrohne vollgespammt werden, sodass dadurch auch ein wenig Reiz verloren geht.

Die Scorestreaks bleiben nun auch über Bildschirmtode hinaus erhalten. Die Scorestreaks bleiben nun auch über Bildschirmtode hinaus erhalten.

Auch das Waffengefühl bleibt merkbar hinter dem von Modern Warfare zurück. Denn Knarren wie XM4, Krig 6 und Co. fühlen sich trotz der im Vergleich zu den Alpha- und Beta-Versionen deutlich verbesserten Sounds wegen der weniger detaillierten Animationen nicht ganz so wuchtig an, was durch die Aufsätze beim Waffenschmied immerhin teilweise kompensiert werden kann. Hier gefällt uns sehr gut, dass die Statistiken jetzt noch wesentlich ausgefeilter sind und genaue Zahlenwerte angeben.

Und wo wir schon bei Einstellungen sind, verteilen wir direkt auch ein großes Lob, denn in Sachen Optionen bietet Cold War so viele Anpassungsmöglichkeiten wie kaum ein CoD zuvor. Neben Sensitivitäten und Mindest-Schwellwerten für die Sticks könnt ihr etwa die Tastenbelegungen anpassen und das Sichtfeld ändern. Die Standardeinstellung dafür ist 80, mit der Maximalzahl 120 fühlen wir uns dann wie im sprichwörtlichen Tunnel.

Neue Modi hui, Kartenauswahl (noch) pfui

Während bei den Optionen also kaum ein Wunsch offen bleiben dürfte, fällt die Map-Auswahl zumindest zum Launch ziemlich mager aus. Gerade mal zehn Karten für sämtliche Modi sind anwählbar, bei unseren Probe-Sessions haben sich davon nur zwei nachhaltig eingebrannt. "Satellite" ist rund um einen in der Wüste abgestürzten Satelliten angesiedelt und bietet mit einem Mix aus langen Sichtlinien und offenen Bereichen sowie verwinkelten Wegesystemen eine schöne Variabilität.

Auch Gadgets wie die Fernlenkladung kommen im Multiplayer zum Einsatz. Auch Gadgets wie die Fernlenkladung kommen im Multiplayer zum Einsatz.

Und auf Armada bewegen wir uns zwischen mehreren großen Kriegsschiffen umher, an Ziplines, in Booten oder schwimmend. Eine geniale Idee und direkt auch das Highlight im Map-Lineup! Schade aber, dass die Entwickler nicht bei mehr Maps diesen Mut bewiesen haben. Die Kartenflaute dürfte aber vermutlich nicht allzu lange dauern, denn die ersten kostenlosen DLC-Maps sind bereits angekündigt.

Die Modi-Auswahl kommt da glücklicherweise etwas üppiger daher. Neben Klassikern wie Team-Deathmatch, Domination und Kill Confirmed stehen auch einige neue Spielvarianten auf dem Programm.

  • VIP-Escort: Ein 6-gegen-6-Modus, in dem ein Team einen nur mit einer Pistole bewaffneten VIP zu einem von mehreren Abholpunkten geleiten muss. Das andere Team muss dies verhindern. Alle Spieler*innen haben nur ein Leben.
  • Combined Arms: Diesen "großen" Modus mit 12 gegen 12 gibt es in zwei Varianten. In Assault müssen innerhalb eines Zeitlimits nach und nach Punkte eingenommen werden, was das jeweils andere Team zurück drückt. In Domination müssen mehrere auf der Karte verteilte Punkte eingenommen und gehalten werden.
  • Fireteam: Dirty Bomb: 40 Spieler*innen müssen, aufgeteilt in Viererteams, auf einer großen Map Bomben finden, diese mit Uran befüllen und in die Luft jagen.

VIP-Escort und Fireteam: Dirty Bomb konnten wir bereits in der Alpha- und Beta-Version spielen und beide Modi fügen sich auch prima ein. Insbesondere bei VIP Escort entstehen immer wieder spannende Spielsituationen, insbesondere durch die limitierte Lebenzahl. Fireteam: Dirty Bomb wirkt dagegen manchmal etwas chaotisch und wie eine Variation von "Warzone", ist aber gerade durch seine ausladenden Dimensionen reizvoll.

Der Combined Arms-Modus spielt sich deutlich besser als Ground War aus Modern Warfare. Der Combined Arms-Modus spielt sich deutlich besser als Ground War aus Modern Warfare.

Und Combined Arms gefällt uns deutlich besser als das doch sehr unübersichtliche und hektische Ground War aus Modern Warfare im letzten Jahr. Hier hat Treyarch genau im richtigen Maße eingedampft, allein durch die Beschränkung auf 24 Spieler wirkt alles deutlich übersichtlicher und insgesamt auch besser spielbar.

Der Zombie-Modus

Und ein Black Ops-Call of Duty wäre natürlich kein Black Ops-Call of Duty ohne den obligatorischen Zombie-Modus. Cold War ist da keine Ausnahme, auch hier können wir uns zu viert immer stärker werdenden Zombiehorden entgegen werfen.

In dem zum Launch verfügbaren Szenario "Die Maschine" müssen wir das Geheimnis eines Weltkriegsbunkers erkunden und uns dazu nach und nach im Level vorarbeiten, denn an manchen Stellen blockieren Steine die erforderlichen Zugänge. Erledigte Zombies geben uns Essenzpunkte (die Währung im Zombie-Modus), die wir dann wiederum nutzen können, um Barrieren zu sprengen oder neue Waffen oder Upgrades zu kaufen.

Insbesondere die späteren Wellen werden ziemlich knackig und anspruchsvoll. Insbesondere die späteren Wellen werden ziemlich knackig und anspruchsvoll.

Zusätzlicher Pfiff kommt noch durch Perks und Equipment sowie Boosts ins Spiel, die uns etwa einen kurzzeitigen Punktemultiplikator bescheren. Angenehm im Vergleich zu bisherigen Zombie-Modi ist in Cold War, dass es deutlich mehr Munitionskisten gibt, auch die neue Option, sich nach zehn Runden auf Wunsch mit einem Heli ausfliegen zu lassen - und das Match somit frühzeitig gegen Belohnungen zu beenden - empfanden wir als eine gute Neuerung.

Durch die vielen Optionen im Level wirkt der Modus zu Beginn etwas erschlagend, generell ist Zombies aber eine sehr launige Arcade-Shooter-Bolzerei, die allerdings auch an mangelndem Umfang krankt. Denn zum Launch gibt es lediglich eine, nicht sonderlich große Map, in der man spätestens nach zwei Stunden alles gesehen hat. Auch hier hat Activision zwar kostenlosen Nachschub versprochen, dürftig ist der Launch-Umfang dennoch.

Onslaught: Der PlayStation-exklusive Zombie-Modus
Im Rahmen des Tests konnten wir auch die Zombie-Variante ausprobieren, die für ein Jahr den PlayStation-Konsolen vorbehalten bleibt. In "Onslaught" sind wir zu zweit auf einer der Multiplayer-Maps unterwegs und müssen im Radius einer Energiekugel, die nach überstandener Zombiewelle an einen neuen Ort wandert. Regelmäßig gibt es Bosswellen, die aber nicht wirklich variieren.

Diese Technik lässt nicht kalt

Technisch macht die von uns getestete PS4-Version eine fast rundum gelungene Figur. Die abwechslungsreichen Kampagnen-Level sind mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet und beeindrucken vor allem mit ihren stimmungsvollen Lichteffekten, etwa die untergehende Sonne in Vietnam oder blendende Scheinwerfer in den Einsätzen bei Nacht. Während aber die Animationen in der Kampagne ziemlich geschmeidig sind, wirken sie im Multiplayer deutlich steifer und nicht ganz so rund.

Schickes Licht hat Cold War zur Genüge. Schickes Licht hat Cold War zur Genüge.

Der Sound dagegen leistet sich keine großen Patzer. Ordentliche Waffensounds, eine wunderbare Direktionalität im Multiplayer, gute deutsche Sprachausgabe und einige lizenzierte Musikstücke aus der Zeit (z.B. "Hit me with your best Shot" von Pat Benatar) sorgen für Atmosphäre und eine gelungene Klangkulisse.

PS5 & Xbox Series X: Das können die Next Gen-Versionen

Mittlerweile konnten wir auch in die Next Gen-Fassungen von Call of Duty Black Ops: Cold War reinspielen und sind sehr angetan. Auf PS5 & Xbox Series X fällt vor allem der deutlich schärfere Bildeindruck auf, Details wirken weniger matschig und besser konturiert, auch die Lichteffekte auf Basis von Raytracing machen noch einmal etwas mehr her als auf PS4 und Xbox One. Dazu kommen deutlich schnellere Ladezeiten und die Option, mit 120 fps zu spielen (dann aber ohne Raytracing). Wer also die Wahl hat, sollte direkt zu einer der Next Gen-Fassungen greifen.

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