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Conan Exiles - Was steckt hinter dem Hype um das Barbaren-MMO?

Der Hype um das Barbaren-MMO von Funcom ist derzeit unübersehbar. Grund genug für Dom, sich Conan Exiles einmal gründlich anzusehen.

von Dom Schott,
01.02.2017 17:00 Uhr

Conan Exiles Conan Exiles

Die Welt von Conan wirkt wie von einem Heavy Metal-Cover abgemalt: Männer, die ihre Muskelberge unter langem, wallendem Haar und Lederkluft verbergen, ziehen mit überdimensionierten Knüppeln, Schwertern und Äxten laut brüllend von einer Schlacht in die nächste. Und wenn gerade kein Krieg vor der archaischen Haustür steht, dann wird wenigstens das Met-Horn geschwungen, geheimnisvollen Göttern ein paar Menschenopfer dargebracht oder eine dickbrüstige Frau auf den Schoß gesetzt.

Nachdem in den letzten 30 Jahren zahlreiche Filme, Spiele, TV-Serien und Buchreihen aus dieser Vorlage gemeißelt wurden, folgt nun mit Conan Exiles der nächste kraftvolle Streich, der dieses Mal von Funcom geführt wird. Das Entwicklerteam hat bereits in der Vergangenheit Erfahrungen mit dem Franchise sammeln können: 2008 stellten sie das MMORPG Age of Conan: Hyborian Adventures ins Ladenregal, das jahrelang mit schwerwiegenden Bugs kämpfte, dennoch aber schon im ersten Monat rund 1 Millionen Spieler für sich gewinnen konnte. Mittlerweile ist das Spiel unter dem Titelzusatz "Unchained" Free-to-Play und will damit den stark sinkenden Spielerzahlen entgegenwirken.

Conan Exiles - Cinematic Trailer führt in die barbarische Welt des Open-World-Spiels ein 2:07 Conan Exiles - Cinematic Trailer führt in die barbarische Welt des Open-World-Spiels ein

Conan Exiles soll jetzt in der dicht bevölkerten Sparte der Survival-Spiele zum neuen Platzhirsch werden und Funcom ist offenbar bereit, jeden vermeintlichen Trumpf auszuspielen, den ihnen das Franchise in die Hände drückt.

Aller Anfang ist vielversprechend

Zwar soll Conan Exiles auch irgendwann für PS4 und Xbox One erscheinen, doch aktuell gibt es das Spiel nur im Early Access-Programm von Steam für PC. Dort wartet bereits eine vielversprechende Spielbeschreibung auf uns:

"Du bist ein Vertriebener, ausgestoßen und geknechtet, dazu verurteilt, in einem barbarischen Ödland zu leben, in dem die Schwachen untergehen und nur die Starken überleben. (...) Mache dir die Banditen im Land der Verbannten untertan, indem du auf dem Rad der Schmerzen ihren Willen brichst. Opfere die pochenden Herzen deiner Feinde auf dem blutigen Altar deines Gottes, um wahrhaftige Macht zu erlangen! Beschwöre den riesenhaften Avatar deines Gottes und bringe mit seiner Hilfe Tod und Verderben über deine Feinde."

Wow! Ich bin gespannt und auch ein wenig ängstlich.

Nach dem etwas irritierenden Intro, in dem der berühmte Conan eine bis auf die Unterwäsche entkleidete Frau vom Kreuz befreit und sie dann mit einem Schubs auf ihre eigene Abenteuerfahrt schickt, stehen wir vor einer Reihe von Möglichkeiten: Neben dem Online-Modus, der uns die Wahl zwischen PvE (Jeder darf jedem wehtun), Blitz PvP (Jeder darf jedem wehtun, ohne vorher langatmig Ressourcen farmen zu müssen) und PvE (Wir dürfen nur Tieren wehtun) überlässt, gibt es auch einen Einzelspieler-Modus.

Hier können wir die Spielmechaniken erlernen, ohne ständig Angst vor Mitspielern haben zu müssen. Genau das würde ich allen angehenden Conan-Kriegern auch raten, denn die Handhabung von Conan Exiles bietet im Vergleich zu den Genre-Geschwistern wie Rust oder Ark einige Besonderheiten.

Am Kreuz verändern wir das Aussehen unserer Spielfigur. Männer dürfen übrigens keinen Lippenstift tragen. Am Kreuz verändern wir das Aussehen unserer Spielfigur. Männer dürfen übrigens keinen Lippenstift tragen.

Im Charakter-Editor entscheiden wir über das Aussehen und Geschlecht unserer ans Kreuz genagelten Spielfigur und bestimmen außerdem die ethnische Abstammung, die uns die Wahl zwischen den zwölf Völkern des Conan-Universums überlässt. Ein kurzer Beschreibungstext erläutert jeweils die unterschiedlichen kulturellen Eigenheiten, eine Wechselwirkung auf irgendwelche Talente oder Fähigkeiten scheint unsere Entscheidung aber nicht zu haben.

Unglücklicherweise erschweren bereits hier einige Bugs das Zusammenbasteln unseres zukünftigen Helden: Beim Auswählen verschiedener Frisuren glitcht der Kopf hin und wieder durch das Holzkreuz und bleibt verschwunden, bis das Spiel neu gestartet wird. Bewegen wir dagegen den Regler, der die Geschlechtsteilgröße bestimmt, zu schnell von links nach rechts, so kann es passieren, dass sich die Spielfigur auf einmal um ihre eigene Achse dreht. Auch hier hilft nur der Neustart. Und schließlich ignoriert das Spiel hartnäckig, welche Stimme wir unserer weiblichen Heldin geben wollen und lässt die Frau ingame ausschließlich mit einem tiefen Männerbrummen sprechen.

Um uns ein Gefühl für unsere Hintergrundgeschichte zu geben, beschuldigt uns das Spiel nach Zufallsprinzip mit drei mehr oder weniger nachvollziehbaren Straftaten. Um uns ein Gefühl für unsere Hintergrundgeschichte zu geben, beschuldigt uns das Spiel nach Zufallsprinzip mit drei mehr oder weniger nachvollziehbaren Straftaten.

Haben wir den Editor schließlich trotz aller Hindernisse überstanden, dürfen wir uns für einen Server entscheiden, falls wir nicht ungestört im Einzelspieler-Modus ganz in Ruhe die Features ausprobieren wollen. Leider scheint der Spielgeschmack der schnell wachsenden Community von Conan Exiles derzeit recht einseitig zu sein: PvP-Server ohne Cheat-Überwachung sind aktuell die Wahl der Stunde, kaum ein anderer Modus wird gespielt.

Das mag allerdings auch mit den derzeit extremen Lag-Problemen zusammenhängen, die zumindest teilweise von dem Anti-Cheat-Tool verursacht werden. Momentan scheint es absolute Glückssache zu sein, ob der gewählte Server halbwegs flüssig spielbar ist oder euch bei jedem Schritt kilometerweit vor und zurück schleudert.

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