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Die besten Festplatten - SSDs und HDDs für PS4 und Xbox One im Vergleich

Mit einer neuen Festplatte kann man den Speicher der Konsole ausbauen oder Ladezeiten verringern. Doch welche HDDs und SSDs eignen sich dafür am besten?

von Benjamin Herbst,
01.07.2020 14:30 Uhr

Die Auswahl an Festplatten für PS4 und Xbox One ist groß. Je nachdem, worauf es euch persönlich ankommt, sind verschiedene Typen zu empfehlen. Die Auswahl an Festplatten für PS4 und Xbox One ist groß. Je nachdem, worauf es euch persönlich ankommt, sind verschiedene Typen zu empfehlen.

Mit einer neuen Festplatte kann man nicht nur den Speicherplatz der Konsole erhöhen, sondern auch die Ladezeiten verringern. Dabei gibt es aber eine Reihe von Fragen, die man sich vor dem Kauf stellen muss: Lieber eine Externe oder eine interne Festplatte? SSD oder HDD? 3,5 Zoll oder 2,5 Zoll? Und wie groß ist überhaupt der Vorteil einer höheren Lesegeschwindigkeit?

Im Folgenden stellen wir euch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Festplattentypen vor, die ihr an euren Konsolen verwenden könnt. Außerdem geben wir euch zu jedem Typ mindestens eine konkrete Kaufempfehlung.

* Diese Kaufberatung ist nicht von einem Werbepartner in Auftrag gegeben, sondern eine Liste mit Empfehlungen. Die hier aufgeführten Angebote sind aber mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GamePro: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision. Habt ihr Vorschläge für Artikel, die wir aufnehmen sollten? Schreibt sie gerne in die Kommentare.

Inhalt:

Externe Festplatten

WD Black Externe Festplatten gibt es oft in verschiedenen Versionen mit 2,5 und 3,5 Zoll.

Externe Festplatten haben den Vorteil, dass sie leicht anzuschließen sind. Das ist vor allem für Xbox-One-Besitzer wichtig, denn der Einbau einer internen Platte in Microsofts Konsole ist etwas kompliziert. Außerdem könnt ihr so Festplatten verwenden, die zu groß sind, um sie intern einzubauen. Der Nachteil ist, dass der USB-3.0-Anschluss etwas langsamer ist als der interne SATA-III-Anschluss, was sich bei SSDs stärker auswirkt als bei HDDs.

Mehr Tipps dazu, worauf ihr beim Kauf einer externen Festplatte achten müsst, erhaltet ihr am Ende dieser Seite.

Externe HDD-Festplatten (2,5 Zoll)

HDD-Festplatten haben den Vorteil, dass sie viel Speicher für wenig Geld liefern. Externe HDDs mit 2,5 Zoll laufen im Vergleich zu größeren Modellen außerdem leise und sparsam. Weil sie keine eigene Stromversorgung brauchen, erhält man maximale Flexibilität: Nur die Festplatte an den USB-Port der Konsole anschließen, mehr braucht es nicht. Zwar sind sie der langsamste Festplattentyp, aber in der Regel sind sie noch immer schneller als die Standardfestplatten der Konsolen.

Unser Kauftipp: Seagate Expansion Portable

Preis: ca. 65 Euro (2 TB), ca. 95 Euro (4 TB)

Seagate Portable Die Seagate Expansion Portable ist eine günstige und einfache Lösung, wenn ihr mehr Speicherplatz wollt.

Günstige Preise: Die Seagate Expansion Portable ist eine der beliebtesten externen Festplatten, nicht zuletzt dank ihres günstigen Preises. Sie ist in Größen von 500 GB bis 5 TB verfügbar. Vor allem die Version mit 2 TB für etwa 65 Euro bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer eine große Spielebibliothek besitzt, kann 4 TB für etwa 95 Euro bekommen. Nach der Formatierung lässt sie sich problemlos an PS4 und Xbox One einsetzen.

Schnell genug: Schreib- und Lesegeschwindigkeit liegen bei höchstens 110 MB/s, die Drehzahl beträgt 5.400 rpm. Das kann schon ausreichen, um die Ladezeiten im Vergleich zu den Standardfestplatten der Konsolen um etwa 10 bis 15 Prozent zu reduzieren. Damit ist die Seagate Expansion Portable etwas schneller als ähnlich günstige Festplatten wie die WD Elements Portable*. Wer mehr Geld ausgibt, kann aber schnellere Modelle mit höherer Drehzahl bekommen.

INFO: Angaben zur Reduzierung der Ladezeiten in unserer Kaufberatung sind grobe Schätzungen und beziehen sich zumeist auf Tests mit einzelnen Spielen an der PS4 Pro und Slim sowie gelegentlich der Xbox One X. Je nach Spiel und Konsolenmodell kann die Einsparung deutlich höher oder auch deutlich niedriger ausfallen.

Game Drive nicht nötig: Seagate bietet unter dem Namen Seagate Game Drive* auch noch spezielle Festplatten für PS4 und Xbox One an. Abgesehen vom Design zeichnen sich diese aber im Grunde nur durch die Software aus: Die Festplatte wird mit der richtigen Formatierung und passenden Treibern ausgeliefert. Man spart also etwas Zeit bei der Einrichtung, hat aber keine bessere Hardware und zahlt mehr. Wir raten daher eher zum Kauf der normalen Portable.

Seagate Expansion Portable bei Amazon*

Schnellere Alternative: Western Digital Black P10

Preis: ca. 90 Euro (2 TB), ca. 125 Euro (4 TB)

WD Black P10 Die WD Black P10 ist etwas schneller, aber auch etwas teurer als die Seagate Expansion Portable.

Große Auswahl bei WD: Western Digital produziert eine ganze Reihe externer Festplatten mit 2,5 Zoll. Die WD Elements Portable* muss sich der Seagate Expansion Portable allerdings bei der Geschwindigkeit geschlagen geben, während die WD My Passport* mit ihrem Verschlüsselungssystem und ihrer hochwertigen Verarbeitung eher etwas für Reisende als für Konsolenspieler ist. Die WD Gaming-Speicher* zeichnen sich wie der Seagate Game Drive nur durch die Formatierung aus.

Verschiedene Varianten: Damit bleibt noch die Western Digital Black. Hier muss man aufpassen, was genau man bekommt: 2,5-Zoll-HDDs, die die Bezeichnung "P10" tragen, gibt es in Größen von 2 TB bis 5 TB. Kleinere Versionen der Black gibt es nur als SSDs mit der Bezeichnung P50. Bei größeren Varianten handelt es sich um Desktop-HDDs mit 3,5 Zoll.

Schneller: Obwohl sie auch nur mit 5.400 rpm läuft, ist die WD Black P10 ein gutes Stück schneller als die Seagate Portable: Die 2-TB-Version schafft bis zu 140 MB/s, die Versionen mit 3 bis 5 GB bis zu 130 MB/s. Dafür muss man aber auch etwas tiefer in die Tasche greifen: 2 TB kosten ca. 90 Euro, 4 TB ca. 125 Euro. Ob sich dieser Aufpreis lohnt, ist fraglich. Die Ladezeiten dürften bestenfalls wenige Sekunden kürzer ausfallen.

Western Digital Black P10 bei Amazon*

Externe HDD-Festplatten (3,5 Zoll)

Festplatten mit 3,5 Zoll sind oft noch günstiger als die 2,5-Zoll-Versionen. Außerdem gibt es sie in noch größeren Varianten. Selbst 10 TB oder mehr sind möglich (für Konsolenspieler aber nicht unbedingt sinnvoll). Dafür brauchen sie in der Regel einen eigenen Stromanschluss und sind deutlich unhandlicher, manchmal auch lauter. Die Geschwindigkeit ist oft etwas höher als die einer HDD mit 2,5 Zoll, von SSDs sind sie aber weit entfernt.

Unser Kauftipp: Seagate Expansion Desktop

Preis: ca. 80 Euro (4 TB), ca. 130 Euro (8 TB)

Seagate Desktop Die Seagate Expansion Desktop bringt noch mehr Speicher und ist günstiger als die Portable-Version, braucht aber viel Strom.

Günstig, groß und etwas schneller: Auch bei den 3,5-Zoll-Festplatten kommt unser Kauftipp von Seagate und auch in diesem Fall liegt dies nicht zuletzt am Preis: Für etwa 80 Euro bekommt man 4 TB, für ca. 130 Euro stattliche 8 TB. Die Festplatte ist aber nicht nur günstiger, sondern dank einer höheren Drehzahl von 5.900 rpm und eines deutlich größeren Caches auch etwas schneller als die Portable-Version.

Einigermaßen handlich: Das Format fällt mit 17,6 x 12 x 3,7 cm vergleichsweise handlich aus. Andere 3,5-Zoll-HDDs können durchaus noch einen Zentimeter dicker sein. Dennoch handelt es sich um eine große Platte, die mit 948 Gramm fast viermal soviel wiegt wie die Portable-Version. Wer vorhat, die HDD öfter mal im Handgepäck mitzunehmen, sollte sich also fragen, ob 3,5 Zoll wirklich das Richtige sind.

Gleichauf mit der Konkurrenz: Qualitätsunterschiede zum populärsten Konkurrenten, der Western Digital Elements Desktop*, gibt es übrigens kaum. Auch diese ist ein gutes Stück schneller als ihre Portable-Version und sie kann nahezu mit der Seagate mithalten. Dass wir uns gegen die Elements Desktop entschieden haben, liegt also vor allem daran, dass sie etwas teurer ist. Der Preis für 4 TB liegt momentan bei ca. 90 Euro.

Seagate Expansion Desktop*

Schnellere Alternative: Western Digital Black D10

Preis: ca. 200 Euro (8 TB)

WD BlackD10 Die WD Black D10 holt sowohl beim Speicherplatz als auch bei der Geschwindigkeit so ziemlich das Maximum für eine HDD heraus.

Doppelter Speed: Auch in diesem Fall ist die WD Black wieder eine Alternative für alle, die noch etwas mehr Geschwindigkeit wollen. Ihre Desktop Variante läuft mit 7.200 rpm und soll laut Herstellerangaben auf bis zu 250 MB/s kommen, ist also doppelt so schnell wie günstige HDDs mit 2,5 Zoll. Ihr solltet aber nicht erwarten, dass sich eure Ladezeiten deshalb halbieren. Schließlich schaffen selbst die noch deutlich schnelleren SSDs meist nur eine Verkürzung der Ladezeiten um etwa 50%.

Etwas sperrig: Da sich bei der hohen Geschwindigkeit mehr Wärme entwickelt, hat die WD Black D10 einen eigenen Kühler, der ein leises Geräusch produziert. Außerdem ist sie mit den Maßen 19,5 x 12,5 x 4,4 cm nicht gerade klein. Was das Gewicht angeht, ist sie hingegen mit 980 Gramm nicht viel schwerer als die Seagate Expansion Desktop.

Viel Platz: Leider ist die WD Black D10 nur in den Größen 8 TB und 12 TB verfügbar. Der Preis liegt bei ca. 200 Euro für die kleinere Version. Lohnenswert ist der Kauf daher nur für diejenigen, die sehr viele Spiele dauerhaft installiert lassen wollen. Wenn es nur um die Geschwindigkeit geht, sollte man stattdessen lieber gleich zu einer SSD greifen.

WD Digital Black D10 bei Amazon*

Externe SSDs

SSDs sind selbst im Vergleich zu 2,5-Zoll-HDDs klein, leise und sparsam. Ihr größter Vorteil ist aber ihre Geschwindigkeit: Über 500 MB/s sind hier möglich. Man kann deshalb mit einer Verkürzung der Ladezeiten um 40 bis 50 Prozent rechnen, wobei bei internen SSDs noch ein paar Prozent mehr eingespart werden können.

Dafür haben SSDs zwei Probleme: Erstens bieten sie nicht viel Platz, bei 2 TB ist in der Regel Schluss. Zweitens sind vor allem die größeren Modelle im Vergleich sehr teuer. Für Gamer, die viel Speicher brauchen, taugen sie deshalb nur bedingt. Bei einer externen SSD könnt ihr aber zumindest noch auf den internen Speicher der Konsole ausweichen, falls der Platz mal knapp wird.

Unser Kauftipp: SanDisk Extreme Portable

Preis: ca. 155 Euro (1 TB), ca. 300 Euro (2 TB)

SanDisk Extreme Portable Die SanDisk Extreme Portable liefert hohe Geschwindigkeit in einer handlichen Form.

Enger Wettstreit: Bei den externen SSDs fällt es schwer, ein einzelnes Modell zum Kauftipp zu küren, da die Modelle von SanDisk, Samsung und WD bei Preis und Leistung fast gleichauf liegen. Die Lesegeschwindigkeit der WD My Passport SSD* und der Samsung Portable SSD T5* beträgt laut Herstellerangaben bei 540 MB/s, SanDisk verspricht für die Extreme Portable bis zu 550 MB/s. In der Praxis kann man zwischen diesen Modellen kaum einen Unterschied wahrnehmen.

Kaum Preisunterschiede: Auch die Preise unterscheiden sich kaum, für 1 TB bezahlt man etwa 150 bis 155 Euro. Erst bei der 2-TB-Version gibt es deutliche Unterschiede. Hier ist die Samsung T5 mit etwa 350 Euro deutlich teurer als die beiden anderen Modelle, die bei etwa 300 Euro liegen. Die 500-GB-Versionen sind mit Preisen von ca. 95 bis 105 Euro für Gamer nur mäßig lohnenswert, bei 1 TB hat man das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schlanker: Dass wir der SanDisk Extreme Portable letztlich den Vorzug geben, liegt vor allem am ihrem schlanken, handlichen Design und dem geringen Gewicht von 39 Gramm. Die WD My Passport und die Samsung T5 sind etwas dicker und kantiger geraten. Viel schwerer sind sie allerdings auch nicht und wenn man die SSD nicht gerade in der Hosentasche herumträgt, macht es kaum einen Unterschied. Aber bei einem so engen Wettbewerb entscheiden eben Kleinigkeiten.

SanDisk Extreme Portable bei Amazon*

Externe Festplatten: Was ihr beachten solltet

Groß und leicht anzuschließen: Wer richtig viel Speicher für die eigene Konsole haben will, kommt um eine externe Festplatte kaum herum. Während man sich bei internen Festplatten nämlich auf 2 TB oder allerhöchstens 4 TB bei der PS4 beschränken sollte, sind bei den externen Platten selbst 8 TB kein Problem. Außerdem sind sie leicht anzuschließen und zu entfernen. Das fällt vor allem bei der Xbox One ins Gewicht, bei der der Einbau einer internen Platte nicht ganz einfach ist.

Etwas langsamer: Im Vergleich zu internen Festplatten sind externe etwas langsamer. Grob geschätzt können Ladezeiten ein paar Prozent länger ausfallen, wenn man eine Festplatte extern über USB statt intern über Sata III betreibt. Allerdings spielen hier verschiedene Faktoren mit hinein. Zum Beispiel kommt es auf die Geschwindigkeit des Speichers an: Bei schnellen SSDs fällt der Unterschied größer, bei HDDs kleiner aus.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine externe Festplatte mit der PS4 und der Xbox One funktioniert:

  1. Die Festplatte muss über USB 3.0 oder höher verfügen.
  2. Der Speicherplatz muss für den Anschluss an der PS4 zwischen 250 GB und 8 TB und für den Anschluss an der Xbox One mindestens 256 GB betragen. Kleinere Platten werden von den Konsolen wie USB-Sticks nur als Medienspeicher behandelt.

Außerdem muss die Festplatte beim ersten Start möglicherweise formatiert werden. Dies ist aber unkompliziert und dauert in der Regel nur einige Minuten (siehe dazu unsere Tipps auf Seite 3). Übrigens: Externe Festplatten kann man oft auch einfach aus dem Gehäuse ausbauen und als interne Festplatten verwenden. Allerdings erlischt dann die Garantie.

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