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Fazit: Divinity: Original Sin - Enhanced Edition im Test - Mühsame Reise durch eine fantastische Welt

Fazit der Redaktion

Kai Schmidt: »Ach herrje, was ist das denn?«, dachte ich mir beim Start von Divinity: Original Sin - Enhanced Edition. Die veraltete Menüführung, die undynamischen, rundenbasierten Kämpfe, die mittelalterlich anmutende Grafik - das hat doch alles auf meiner Konsole nichts verloren und gehört eher ins PC-Lager. Und zwar vor 15 Jahren! Ja, es mag ungewohnt sein, sich heutzutage mit einem Rollenspiel auseinanderzusetzen, dessen Vorbild ganz klar die Baldur's-Gate-Titel sind. Und es nervt tierisch, zum Aufbrechen einer Kiste immer wieder ins Untermenü wechseln zu müssen, um jeden Schlag einzeln auszuführen.


Auch die lahmen Kämpfe hätten sich gerne ein Beispiel an Diablo nehmen können. Die Rundengefechte ziehen sich teilweise ziemlich hin, auch wenn das selbstverständlich der entsprechenden Spielmechanik geschuldet ist. Mir persönlich fehlt da einfach ein wenig die Dynamik. Doch als ich mich etwas reingefuchst hatte, machte ich eine Entdeckung: Es machte plötzlich Spaß! Original Sin ist sicher kein Überflieger, doch wer sich mit dem beinahe retrohaften Spieldesign anfreunden kann, wird einige spaßige Stunden in der augenzwinkernden Fantasywelt verbringen.

Maurice Weber: Divinity: Original Sin kann einen zu Beginn leicht überwältigen, besonders weil wir Rollenspiele dieser Art ja heute nicht mehr oft serviert kriegen. Die Charaktererstellung verlangt Einarbeitung, zu Beginn ist fast jeder Feind stärker als ich und die Hauptquest gibt kaum Hinweise, wo es als nächstes hingehen soll. Da kommt schnell die Frage auf: Was soll ich denn eigentlich machen? Aber die einfache Antwort lautet: Was ich will! Jeder Feind lässt sich mit der richtigen Strategie besiegen, und die dafür notwendigen Werkzeuge kann ich mir immer beschaffen - nur muss ich mir eben selbst überlegen, wie ich an sie rankomme, das Spiel kaut es mir nicht vor. Vielleicht klaue ich sie mir, vielleicht crafte ich sie, oder vielleicht spare ich, bis ich sie mir auf dem Marktplatz leisten kann.

Die Welt folgt sehr nachvollziehbaren Regeln und überrascht mich trotzdem immer wieder damit, was ich denn tatsächlich alles machen kann. Und sie erwacht erst dann wirklich zum Leben, wenn ich sie auf eigene Faust erkunde. Nach einmaligem Durchspielen bin ich mir sicher, dass immer noch jede Menge Geheimnisse im Spiel schlummern, an denen ich blind vorbeispaziert bin. Ich habe also bestimmt noch einige weitere Abenteuerreisen vor mir.

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