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Seite 2: Divinity: Original Sin - Enhanced Edition im Test - Mühsame Reise durch eine fantastische Welt

Eldorado für Entdecker

Abseits der Quests gibt es in der riesigen Spielwelt noch viel mehr zu entdecken: Charaktere mit hohem Wahrnehmungswert stoßen vielleicht auf versteckte Schätze, und nur wer die gesamte Karte abgrast, findet alle geheimen Dungeons. Original Sin lotst uns aber nie, sondern fordert unseren eigenen Entdeckertrieb - wenn wir was Cooles verpassen, weil wir nicht genau hinschauen, sind wir selbst schuld.

Huch! Kurz nach Beginn unserer Ermittlungen im Mordfall landen wir in einer Zwischendimension. Huch! Kurz nach Beginn unserer Ermittlungen im Mordfall landen wir in einer Zwischendimension.

Umso triumphaler ist dafür das Hochgefühl, wenn wir eben doch ein clever verstecktes Geheimnis zutage fördern. Außerdem lädt die Welt zu kreativen Spielereien ein: Fast jedes Objekt lässt sich bewegen, fast alles lässt sich stehlen und verkaufen oder zum Crafting verwenden.

Einzig die hakelige Bedienung dämpft die Entdeckerfreude: Unsere Helden stapfen arg behäbig durch die Welt, das unübersichtliche Inventar fließt schnell über vor Crafting-Zutaten und sonstigem Krimskrams, und die Kamera will besonders bei großen Höhenunterschieden nicht immer ganz so wie wir.

Zudem merkt man dem Spiel seine PC-Herkunft deutlich an. Die Steuerung mit dem Controller funktioniert zwar wunderbar, doch die vielen Menüs, Untermenüs und Unter-Untermenüs bringen uns beinahe zur Weißglut. Das hätte gerne alles etwas weniger kleinteilig sein dürfen.

Die richtige Strategie gewinnt

Die rundenbasierten Kämpfe steuern sich dafür leicht und intuitiv, genau wie bei der Geheimnisjagd wird uns aber auch hier nichts geschenkt. Jede Figur kriegt pro Zug eine bestimmte Menge Aktionspunkte, die zum Bewegen, Angreifen und Zaubern genutzt werden. Zwischen den Gegnern schalten wir bequem über die Schultertasten hin und her.

Die Rundengefechte sind zwar recht undynamisch, bieten aber viel Platz für taktische Kniffe. Die Rundengefechte sind zwar recht undynamisch, bieten aber viel Platz für taktische Kniffe.

Tiefgang entfaltet Original Sin durch die Möglichkeiten, unsere Fähigkeiten und Elementarzauber kreativ zu kombinieren. Feindliche Flankenangriffe, Gelegenheitsattacken und Dolchstöße in den Rücken zwingen uns außerdem dazu, genau auf unsere Positionen zu achten. Eine ausgeklügelte Strategie wird selbst mit überlegenen Feinden fertig - und die Feinde sind uns fast immer überlegen.

Divinity: Original Sin lässt uns für unsere Siege arbeiten und macht sie dadurch umso süßer. Die Schwierigkeitskurve könnte aber (wenn wir nicht gerade auf der leichtesten Stufe »Entdecker« spielen) etwas ausgewogener sein.

Märchenhaft

Regelrecht niedlich präsentiert sich die wunderschöne Märchenwelt des Spiels. Ob nun belebte Stadt, lauschiger Wald oder verfallenes Heiligtum, jedes Gebiet sprüht nur so vor Liebe zum Detail und wird von einem absolut fantastischen Soundtrack untermalt. Nur die Charaktermodelle sehen aus der Nähe ein wenig klobig aus, aber sie glänzen dafür mit einfallsreichem, abgedrehtem Design.

Die Welt von Divinity: Original Sin begeistert mit augenzwinkerndem Humor und abstrusen Situationen. Die Welt von Divinity: Original Sin begeistert mit augenzwinkerndem Humor und abstrusen Situationen.

So kämpfen wir nicht nur gegen furchteinflößende Dämonen und klassische Untote, sondern auch gegen hüpfende Schneemänner, Skelett-Hofnarren mit buntem Dudelsack und Roboter-Hühnchen. Das ist vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch wer sich auf die etwas andere Fantasywelt und die bereits muffig riechende PC-Spielmechanik von Anno Baldur's Gate einlässt, entdeckt in Original Sin ein Kleinod, das durchaus dazu in der Lage ist, den Spieler zu verzaubern.

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